Hundertjähriger Krieg (Gruelfin)

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Hundertjährigen Krieg in Gruelfin. Für den Konflikt in der Lokalen Gruppe, siehe: Hundertjähriger Krieg.

Der Hundertjährige Krieg führte in der Galaxie Gruelfin zwischen 39 NGZ und 131 NGZ zu großen Verheerungen.

PR1277.jpg
Heft: PR 1277
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Vorgeschichte

Die Auseinandersetzungen zwischen dem Ganjo Tarjighon, der 3580 das Amt von Skorvamon übernommen hatte, und seinem Kontrahenten Keltraton, welcher von Ovaron den Auftrag bekommen hatte, die Missstände in Gruelfin zu beheben, begannen bereits 3580. Keltraton verstand sich als Gegen-Ganjo und bot Tarjighon freie Wahlen an, was dieser zurückwies. Tarjighon drohte mit seiner Flotte und hetzte gegen Keltraton, wo immer dieser auftrat. Dennoch kam es nicht zu einer kriegerischen Auseinandersetzung, insbesondere weil die Wesakenos auf Vecchal, wo Keltraton Zuflucht gefunden hatte, sich nicht provozieren ließen. Tarjighon musste seine Drohungen einstellen, als er erkannte, dass er weder über eine so moderne Flotte wie die Wesakenos verfügte, noch über genügend qualifizierte Raumfahrer: Mittels der Ovaron-Plomben waren Raumfahrer über Jahrzehnte hinweg diskriminiert worden, der Großteil der Ganjasen fürchtete sich vor dem Weltraum und hatte nie den Geburtsplaneten verlassen.

Geschichte

Erste Phase

Im Jahre 39 NGZ führten die Wesakenos einen Überraschungsschlag gegen das Ganjasische Reich. Sie zerstörten die 21 Geheimplaneten des Reiches, darunter Garvolosch, und griffen schließlich auch Hätvrinssan an, das Zentralsystem des Reichs. Die Ganjasen waren durch den Kriegsausbruch überrascht worden, und zogen für die Schlacht im Zaytgraver-System alle ihre Raumschiffe zusammen. Nach einer elftägigen Raumschlacht setzte Tarjighon dann Pedopositroniken ein, mit denen der Kampf schnell für die ganjasische Seite entschieden wurde.

Die Wesakenos hatten zwar auf einen Schlag 7,5% ihrer gesamten Streitmacht verloren, doch die ganjasische Flotte war nach wie vor derartig ausgedünnt, dass Tarjighon nicht an einen Feldzug gegen die Wesakenos denken konnte. Die folgenden neun Jahre waren darum von verzweifelten Guerilla-Angriffen der Wesakenos geprägt, während die Ganjasen ihre Position ausbauen mussten.

Schließlich griffen die Ganjasen 49 NGZ die zahlenmäßig weit überlegenen Wesakenos im Vecchal-System an. Die Verteidiger besaßen nun ein Gegenmittel gegen die Pedopositroniken, das HESI-System. Dennoch waren die Wesakenos durch die lange Verlustserie demoralisiert, was zu einer schlechten Ausgangsposition führte. Nach zweitägiger Schlacht waren 4000 Raumschiffe auf beiden Seiten vernichtet, beide Seiten aber derartig geschwächt, dass nur aus Prestigegründen auf eine Kapitulation verzichtet wurde. Vascotysch, der Befehlshaber der Reichsflotte, drohte mit einer Sonnenbombe, falls er sich nicht ungestört aus dem System zurückziehen konnte.

In dieser Situation schaltete sich der mächtige Meister des Lupicran-Kults ein. Er lud beide Kontrahenten auf den Planeten Stolamosch ein, wo unter seiner Vermittlung ein dreijähriger Frieden ausgearbeitet werden konnte, der die Wahl eines neuen Ganjos vorbereiten sollte.

Zweite Phase

Im Jahre 52 NGZ wurde der neue Ganjo von allen Cappins in Gruelfin bestimmt. Der mit großer Mehrheit gewählte Keltraton wurde während seiner Amtseinführungs-Zeremonie auf dem Ovaron-Platz in Hatta-Ganjo durch eine überdimensionierte Naggronit-Bombe getötet, wobei auch der Meister des Lupicran-Kults sowie 300.000 weitere Cappins ums Leben kamen.

Es folgten blutige Ausschreitungen auf Hätvrinssan, bei denen auch der angebliche Drahtzieher Tarjighon getötet wurde. Diese Unruhen breiteten sich über ganz Gruelfin aus, und es begann die Hauptphase des Hundertjährigen Krieges, bei dem jeder gegen jeden kämpfte. Der Krieg überstieg alle Ausmaße, die sich die Bewohner Gruelfins bisher vorstellen konnten. Erst im Jahre 131 NGZ war der große Krieg beendet, da alle beteiligten Planeten in Trümmern lagen. Die stark dezimierten Cappinvölker waren erschöpft und resigniert, die Lebenserwartung war von einst 179 Jahren auf unter 100 gesunken, die Ressourcen waren erschöpft.

In dieser Situation holte Hatelmonh den Sohn Keltratons von Cham. Als neuer, 77. Ganjo beendete Kendamonh die letzten Kriege in Gruelfin und gründete ein neues Reich der Cappinvölker.

Quelle

PR 1277