Spur des Erleuchteten

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Überblick

A700 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

Innenillustrationen

Serie: Atlan-Heftserie (Band 700)
Zyklus: Im Auftrag der Kosmokraten
Titel: Spur des Erleuchteten
Untertitel: Die Jagd auf den Unheimlichen beginnt
Autor: Marianne Sydow
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Robert Straumann (2 x)
Erstmals erschienen: 1985
Hauptpersonen: Atlan, Chipol, Lyn, Dharys, Kerlon
Handlungszeitraum: Januar 3819 = 232 NGZ
Handlungsort: Manam-Turu, Joquor-Sa
Risszeichnung: STERNSCHNUPPE
(Abbildung)
Besonderes:

Liste aller bislang erschienenen Hefte

Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Als Atlan erwacht, ist er allein, und die letzten Ereignisse und Momente in Alkordoom gehen ihm durch den Kopf – bevor die Botschaft der Kosmokraten erklang und sie ihn an diesen Ort in einer unbekannten Galaxie versetzten. Der Arkonide weilt an Bord eines Schiffes, das weder den Erleuchteten, noch EVOLO kennt. Aber es existiert ein Gerät, das er mit Psi-Spürer umschreibt. Damit kann das Schiff, dem Atlan an diesem 3. Januar 3819 (232 NGZ) den Namen STERNSCHNUPPE gibt, zwei Psi-Quellen in der Nähe orten (die Reichweite des Geräts ist begrenzt. Sie müssen sich im selben Sonnensystem aufhalten wie der Zellaktivatorträger). Im Übrigen ist das Schiff ein Diskus, durchmisst 40 Meter und ist 20 Meter hoch – und sehr eigenwillig. Damit gleicht es ANIMA, dem lebenden Raumschiff sehr. Des Weiteren muss es zunächst seine Energien, die es aus dem Hyperraum bezieht, erneuern. Danach wird es den Zielplaneten, die dritte Welt dieses Systems, anfliegen.

Der Planet trägt den Namen Joquor-Sa und ist zurzeit Aufenthaltsort der Familie Sayum. Dazu zählen auch Chipol und sein jüngerer Bruder Lyn, deren wahre Heimat Aklard ist. Die beiden Jugendlichen sind gerade irgendetwas Unbekanntem auf der Spur. In einem Teich scheint sich ein bösartiges Wesen aufzuhalten. Ihre Neugierde wird ihnen zum Verhängnis, das Böse holt sich Lyn. Für Chipol ist das Ereignis mehr als schlimm. War er zuvor schon ein Außenseiter, weil er über keine außersinnliche Gabe verfügte wie alle anderen Sayum, so hält ihn nun sein Vater Dharys für einen Mörder. Nur der Heiler Kerlon hält noch zu dem Jungen.

Die Sayum sind tatsächlich keine richtige Familie, sondern Daila, die über eine außersinnliche Gabe verfügen (mit Ausnahme von Chipol). Darum sind sie von ihrer Heimat verbannt worden und fanden auf Joquar-Sa Asyl. Der Planet sollte aber nur eine Zwischenstation sein, ihr eigentliches Ziel ist Cairon. Aber die dort Lebenden müssen darüber erst noch entscheiden.

Chipol, der davon träumt, als Raumfahrer die Galaxie Manam-Turu (Rauchstreifen vom verlöschenden Feuer) zu bereisen, will ein seltenes Tier erlegen, um Anerkennung seitens seines Vaters zu finden. Das hat nämlich bisher noch niemand vollbracht, und es wird angenommen, dass diese Tiere ebenfalls über eine außersinnliche Gabe verfügen. Aus dem Grund hält sich Chipol für diese Jagd prädestiniert. Er sucht sich dann auch ein Tier aus – doch plötzlich verändert sich die ganze Umgebung. Es wird dunkel, etwas Grauenhaftes senkt sich vom Himmel. Daraus treten rasant fliegende Kugeln, die mehrere Meter durchmessen. Der junge Daila sieht sich am Ende seines Weges, doch dann erblickt er wieder die Sonne Tsybaruul. Das Grauenhafte ist fort, aber auch kein einziges Tier ist mehr zu sehen. Enttäuscht macht sich Chipol auf den Heimweg.

Als sich die STERNSCHNUPPE auf den Weg macht, erlischt die hellere Psi-Quelle plötzlich. Es kann vieles bedeuten, und Atlan will weiterhin den Wüstenplaneten untersuchen. Er lässt das Diskusschiff nahe einer provisorischen Siedlung samt einem Raumschiff landen, die verlassen wirkt. Tatsächlich findet Atlan einen Ort, wo die Bewohner (anhand von Bildern, die er findet, müssen es menschenähnliche Wesen gewesen sein) gerade eben erst fortgegangen zu sein scheinen. Der Arkonide durchsucht noch weitere Unterkünfte, dann wird plötzlich auf ihn geschossen.

Auf seinem Weg nach Hause kommt Chipol auch an dem Teich vorüber, wo sein Bruder starb. Am Ufer liegt das Monstrum, es ist gestorben. Dann steht er in der Siedlung, aber niemand ist da. Alle Daila sind fort, nur er ist übrig geblieben. Chipol erkennt zwar keine Anzeichen der Gewalt, aber es kann nur etwas Schlimmes geschehen sein. Dann sieht er ein kleines Raumschiff landen. Diesem entsteigt ein Wesen, das ein Daila sein könnte. Nur die weißen Haare irritieren. Chipol macht den Fremden für das Verschwinden der Daila verantwortlich – und schießt.

In dem folgenden Zweikampf hat der unerfahrene Daila keine Chance, und Atlan nimmt ihn, einen etwa 14-jährigen Jungen, mit an Bord der STERNSCHNUPPE. Doch dieser entkommt, und Atlan muss ihn ein zweites Mal einfangen. Anschließend geht er gemeinsam mit dem Schiff daran, die Sprache des Jungen zu analysieren.

Chipol geht auf den Kontaktversuch Atlans ein, als der einen programmierten Translator bereithält. Trotzdem ist er gewillt, bei einer sich bietenden Gelegenheit den Weißhaar zu überlisten. Er erzählt von Cairon, dem vierten Planeten, wo ein nicht raumfahrendes Volk ähnlich der Daila lebt, die Bathrer. Deren Priester scheinen ebenfalls Außersinnliche zu sein (die zweite Psi-Quelle). Atlan seinerseits berichtet vom Erleuchteten und EVOLO. Er versucht, dem Daila zu verdeutlichen, dass er seine Familie nie wieder sehen wird, doch das geht noch über Chipols Verständnis. Immerhin will der Junge, nachdem sie die Sprache erlernt haben, mit nach Cairon. Ganz sicher kann sich Atlan des Jungen aber noch nicht sein.

Da Atlan keine andere Spur hat, will er nach Cairon reisen, um dort Chipols Familie zu suchen; er ist überzeugt, dass der Erleuchtete sie entführt hat. Offenbar hat ihn die Reise von Alkordoom nach Manam-Turu so viel Kraft gekostet, dass er unüberlegt die Psi-Begabten angreifen musste und außerdem den Fehler beging, einen Zeugen zurückzulassen. Als sie aus dem Daila-Schiff Informationen über Cairon holen wollen, gelingt es Chipol, Atlan in einem Abstellraum einzusperren. Die STERNSCHNUPPE weigert sich aber, den Daila nach Cairon zu bringen, und bestätigt Atlans Aussage, nichts mit dem Verschwinden der Sayums zu tun zu haben. Nach einer Stunde hat sich Atlan befreit. Chipol, der ihn zur selben Zeit freilassen wollte, begegnet ihm auf halbem Weg. Es kommt zu einer Aussprache, und Chipol vertraut von da an Atlan; vor allem auch deshalb, weil dieser den Jungen als gleichwertig akzeptiert, und das ist für den Daila ungewohnt. Über die Lerngeräte des eigensinnigen Kosmokratenraumschiffes eignen sie sich alles notwendige Wissen über Cairon und die Sprache der Bathrer an und brechen dorthin auf.

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