Sternspringer über Swoofon

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2807)
PR2807.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Die Jenzeitigen Lande
Titel: Sternspringer über Swoofon
Untertitel: Im Herzen der Liga Freier Terraner – die Welt der Mikro-Techniker wird zum Angriffsziel
Autor: Leo Lukas
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Innenillustrator: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 5. Juni 2015
Hauptpersonen: Accoshai, Merve Löwengart, Appac Cengerroy, Injel Harrfog, Barynan Daegem, Swolcadiu Khessner, Pino Gunnyveda
Handlungszeitraum: Januar 1518 NGZ
Handlungsort: Swoofon
Risszeichnung: »Die Solare Residenz« von Mark Fleck
(Abbildung)
Kommentar: Hyperimpedanz (I)
Glossar: Swoon / Stelen, Ordische / Ultrasehen
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch

Handlung

Appac Cengerroy, der für Swoofon zuständige onryonische Standortkommandant, ist verzweifelt. Sein Raumrudel wurde in potentielles Feindesland entsandt, um die Atopische Ordo durchzusetzen und die auf dem Planeten installierte Ordische Stele zu schützen – aber er und seine Leute haben nichts zu tun. Die Swoon verhalten sich ruhig und mehr oder weniger kooperativ. Sie tun nichts, was irgendwie zu ahnden wäre. Trotzdem rauben sie den Onryonen den letzten Nerv! Dass sie die Stele mit unzähligen Lappalien behelligen, die von dem Obelisken stoisch zur allseitigen Zufriedenheit abgearbeitet werden, gibt den Onryonen ebenso wenig Grund für irgendwelche Maßnahmen wie die Tatsache, dass die kleinwüchsigen Swoon in ihren unterirdischen Lebens- und Arbeitsbereichen (dem so genannten »Kaninchenbau«) für die Besatzer praktisch nicht greifbar sind. Versuche, den Kaninchenbau mit Sonden auszukundschaften, scheitern kläglich an den trickreichen Gegenmaßnahmen der Einheimischen. Drei Tesqiren haben sich an den Gurkenleuten schon die Zähne ausgebissen. Cengerroy versucht seine Truppen mit endlosen Manövern und Übungen beschäftigt zu halten, doch irgendwann kann er nicht mehr. Restlos frustriert fordert er Hilfe in Person der onryonischen Xenosoziologen Barynan Daegem und Injel Harrfog an.

Unter der Oberfläche Swoofons tut sich mehr, als die Onryonen ahnen. Den Swoon ist wohl bewusst, dass sie den Besatzern nicht auf ewig Paroli bieten können. Irgendwann werden die Fremden in den Kaninchenbau eindringen und alle Geheimnisse aufdecken. Deshalb bereiten die Swoon ein spezielles Abwehrprogramm mit dem Decknamen Jabberwocky vor. Merve Löwengart, Urbanrätin der siganesischen Gemeinde, bekommt Wind von der Sache. Sie selbst hat gerade erst für die heimliche Verlegung zweier TARA-X-T-Kampfroboter nach Swoofon gesorgt. Als sie versucht, dem Geheimnis Jabberwockys auf die Spur zu kommen, fliegt sie auf. Nur der Tatsache, dass sie als wichtige integrative Persönlichkeit gilt, hat sie es zu verdanken, dass das swoonsche Regierungsmitglied Swolcadiu Khessner sie laufen lässt. Von Pino Gunnyveda, einem terranischen »Informationshändler«, erhält Khessner in diesen Tagen die letzten Daten, die ihm zur Vollendung des Jabberwocky-Projekts noch fehlen.

Injel Harrfog nutzt die Vorliebe der Swoon für die Werke des altterranischen Schriftstellers Lewis Carroll, um Völkerverständigung der besonderen Art zu betreiben. Am 9. Januar 1518 NGZ findet ein von ihr inszeniertes Krocketspiel statt, an dem Mannschaften der Swoon, der Onryonen, der Siganesen und der anderen auf Swoofon lebenden Galaktiker teilnehmen. Cengerroys Leute machen ebenso begeistert mit wie die Swoon. Die Onryonen lassen die Swoon gewinnen. Als zusätzliches Geschenk neben dem Pokal erhalten die Swoon eine Anuupi-Herde zur Beleuchtung des Kaninchenbaus. Noch während der anschließenden Feierlichkeiten erhält Khessner eine merkwürdige Nachricht des befreundeten und mit dem Handelsraumer TRAOCAST XII im Anflug auf das Swaft-System befindlichen Mehandor-Patriarchen Tran-Traocast. Mit Gunnyvedas Hilfe erkennt Khessner, dass Fremde die Springerwalze als trojanisches Pferd missbrauchen. Kurz nachdem das Schiff Swoofon erreicht hat, wird es von den Unbekannten gesprengt. Feindliche Landetruppen regnen auf die Hauptstadt hinab.

Die Angreifer sind Tiuphoren. Accoshai, der sich selbst zum Tomcca-Caradocc dieser Epoche erklärt hat, braucht technische Daten, um seine Raumschiffe an die erhöhte Hyperimpedanz anzupassen und eine neue Banner-Kampagne vorzubereiten. Seinen Erkenntnissen zufolge müssten die berühmten Mikrotechniker von Swoofon das entsprechende Know-how haben. Pexxe Guddu, Caradocc der PRUITENTIU, führt den Stoßtrupp an. Cengerroys Raumrudel wird von den Sternspringern der nachrückenden Basisschiffe gebunden. Aufgrund Tran-Traocasts versteckter Warnung sind die Verteidiger nicht ganz unvorbereitet. Ein Notruf an die LFT konnte rechtzeitig abgesetzt werden. Die Siganesen greifen in die Kämpfe ein und schicken die beiden T-X-T in den Einsatz. Trotzdem ist die Niederlage absehbar, denn die Tiuphoren gehen absolut rücksichtslos vor. Schicht um Schicht legen sie die subplanetaren Etagen der bei den Terranern »Kaninchenbau« genannten Hauptstadt Swatran frei, so dass die Swoon in immer tiefere Bereiche fliehen müssen. Da aktiviert Khessner Jabberwocky. Überall in den subplanetaren Anlagen werden Lichtblitze aktiviert, die sich rasend schnell auf die Reaktionen der Eindringlinge einstellen können und für absolute Desorientierung sorgen. Selbst die inhörigen Tiuphoren sind dem nicht gewachsen. Sie müssen sich zurückziehen, erbeuten aber drei Positroniken. Somit haben sie ihr Ziel erreicht. Die Sternspringer und Sterngewerke setzen sich ab, als eine terranische Flotte eintrifft. Accoshai glaubt, schon bald ganz neue Provinzen für das Unbegrenzte Imperium von Tiu erobern zu können.

Innenillustration