Der Schwarze Dämon

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 534)
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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Der Schwarm
Titel: Der Schwarze Dämon
Untertitel: Die 5. Kolonne auf der Welt der Entarteten – im Kampf mit dem Koloß
Autor: William Voltz
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (3 x)
Erstmals erschienen: 1971
Hauptpersonen: Alaska Saedelaere, Mentro Kosum, Blazon Alpha, Blazon Beta, Gucky, Ribald Corello, Merkosh, Balton Wyt, Magallion
Handlungszeitraum: Ende April 3442
Handlungsort: Praspa-System, Schwarm
Lexikon: Salem, Syl-Pato, Angerook
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 59

Handlung

Die GEVARI schlägt eine Kreisbahn um Kokon ein, den dritten Planeten des Praspa-Systems. Der größte Teil des Planeten ist hinter einem System von Energieschienen verborgen, das den ganzen Planeten umspannt. In den Lücken sind blaue Meere, grüne Wälder und rote Wüsten zu sehen, doch große Teile der Oberfläche sind ockergelb. Von der GEVARI aus kann Gucky ein vielfältiges Durcheinander von mentalen Impulsen orten, aber keine Einzelsignale. Bei einem kurzen Eindringen der GEVARI in die Atmosphäre kommt es zu unerklärlichen Störungen, und Mentro Kosum dreht das Raumschiff wieder ab.

Zwei Fluglinsen mit Alaska Saedelaere, Balton Wyt, Blazon Alpha, Blazon Beta und Gucky werden zur Erkundung nach Kokon geschickt. Sie landen dicht neben einer Energieschiene, die teilweise von einer gelben Masse überwuchert ist. Gucky hat als erster die Idee, dass die gelbe Masse etwas mit den Gelben Eroberern zu tun hat. Und tatsächlich ist der ganze Planet von einem Plasmawesen besiedelt, das von Gelben Eroberern abstammt, die ihre Teilung nicht unter Kontrolle halten können, und deshalb wird der Planet von den Wasserbewohnern von Praspa IV der »Planet der Entarteten« genannt. Das Plasmawesen lebt in ständiger Furcht vor einer schrecklichen Gefahr und sucht Hilfe.

Gucky kann sich mit dem Plasmawesen verständigen, doch das ist sehr anstrengend für ihn. Dann warnt das Plasma, dass ein Angriff durch die »Burg des Schwarzen Dämonen« unmittelbar bevorsteht. Zuerst ist von einem Angriff nichts zu bemerken. Dann entdeckt Balton Wyt, dass einige der Energieschienen zu vibrieren anfangen, und dann kommt die Burg an: Ein riesiges Schienenfahrzeug von 800 Metern Größe und 300 Metern Höhe, das sich auf den Energieschienen fortbewegt. Und dann eröffnet die Burg aus rund 200 Strahlgeschützen das Feuer auf Auswüchse des Plasmas und vernichtet sie. Die beiden Raumlinsen starten gleichzeitig und versuchen zu fliehen. Eine der Linsen wird getroffen, doch sie suchen die Deckung von anderen Energieschienen, die die Burg anscheinend nicht beschädigen will, und können zur GEVARI fliehen.

Als die Burg abzieht, landet die GEVARI und versteckt sich in einer Höhle, die das Plasma bildet. Ribald Corello und Gucky gelingt es, sich mit dem Plasma immer besser zu verständigen, und sie erfahren von der Geschichte des Plasmas: Kokon war einmal eine ganz normale Schwarmwelt, von Gelben Eroberern bewohnt. Dann, vor Jahrtausenden, kam es zur Katastrophe: Die Bewohner Kokons begannen, sich vorzeitig zu teilen, bevor ein Planet dafür vorbereitet werden konnte. Dies führte zu einer Zellexplosion, einer hochinfektiösen Krankheit. Seitdem teilten sie sich immer weiter, was zur Bildung von Bergen aus Plasma führte. Die Burg des Schwarzen Dämonen hält die Situation unter Kontrolle, indem sie immer wieder große Plasmamassen zerstört.

Als die Burg unerwartet wieder eintrifft, gerät die GEVARI in Gefahr. Das Plasma um sie herum gerät in Aufruhr, die vom Plasma gebildete Höhle bricht zusammen, und die GEVARI droht, von dem Plasma zerdrückt zu werden. Zum Glück zieht die Burg wieder ab, doch Saedelaere entscheidet, dass die Burg außer Gefecht gesetzt werden muss. Gucky, Ribald Corello, Merkosh, Alaska Saedelaere und Balton Wyt sollen ins Innere der Burg eindringen, sie erkunden und die Gefahr beseitigen.

Im Inneren der Burg lebt Magallion, der Schwarze Dämon, ein zwanzig Meter großes pechschwarzes Wesen von geringer Intelligenz, dem ein metergroßer Hypnokristall in den Schädel eingepflanzt worden ist. Neunzehn mal pro Stunde gebiert Magallion einen Nachkommen, der jedes mal sofort von einer Energiewolke vernichtet wird. Magallion kontrolliert die Burg, so lange er sich erinnern kann. Als die GEVARI nach längerer Suche die Position der Burg findet, bringt Gucky die anderen vier Mutanten an Bord der Burg. Magallion bemerkt die Ankömmlinge und wird von der für ihn unerwarteten Situation völlig verwirrt, nicht jedoch der Hypnokristall in seinem Kopf, der die fünf Mutanten unter seine Kontrolle bringen will. Selbst Gucky kann sich nicht gegen die Hypnoimpulse werden, nur Ribald Corello wird nicht beeinflusst.

Magallion verliert völlig die Kontrolle über sich und droht, die Mutanten alleine durch seine Körperkraft umzubringen, als er durch die Steuerzentrale der Burg tappst. Als er Balton Wyt hochhebt und zu zerquetschen droht, kann Gucky einen Gedankenimpuls ausschicken, und der Riese lässt Balton Wyt fallen. Ribald Corello sieht nur eine Chance: Er hat die Energiewolke bemerkt, die alle paar Minuten einen Nachkommen Magallions vernichtet, und versucht, sie zu kontrollieren. Der erste Versuch missglückt. Doch beim zweiten Versuch kann er die Energiewolke an der Auflösung hindern und sie sogar lenken. Mit letzter Kraft schleudert er die Wolke gegen den Hypnokristall in Magallions Kopf. Der Hypnokristall zerspringt in Millionen Stücke, Magallion ist tot.

Die Burg kann nun geöffnet werden, und das Plasma dringt ein. Doch im Grunde ändert sich nichts: Das Plasma weiß, dass eine Ausschaltung der Burg bemerkt werden würde. Also nimmt sie ihren Betrieb wieder auf, als wäre nichts geschehen, diesmal aber unter der Kontrolle des Plasmas.

Innenillustrationen