Die Sternenflut

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 530)
PR0530.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Der Schwarm
Titel: Die Sternenflut
Untertitel: Sie kämpfen gegen die Vorboten des Schwarms – die Macht des Geistes ist ihre Waffe
Autor: H. G. Francis
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (2 x)
Erstmals erschienen: 1971
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Atlan, Fellmer Lloyd, Alaska Saedelaere, Irmina Kotschistowa, Tahonka-No, Toronar Kasom, Matka Krovzak, Gucky, Rauhvertikal
Handlungszeitraum: März 3442
Handlungsort: OPUS-Nurmo
Lexikon: Dolan (II), FpF-Gerät
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

An Bord der GOOD HOPE II und der INTERSOLAR startet man einen Versuch, den Schutzschirm des Schwarmes durch massiven Einsatz von Transformgeschützen zu öffnen. Der konzentrierte Beschuss auf einen Punkt des Schirmes bleibt jedoch ohne Erfolg, und die beiden Raumschiffe ziehen sich wieder zurück. Perry Rhodan und Atlan beschließen, eine kleine Gruppe von Spezialisten in den Schwarm einzuschleusen, um weitere Erkenntnisse zu sammeln und insbesondere herauszufinden, was mit Sonnensystemen passiert, die in der Flugbahn des Schwarms liegen. Die Einsatzgruppe besteht neben Atlan aus Tahonka-No, Fellmer Lloyd, Toronar Kasom, Irmina Kotschistowa, Matka Krovzak, Alaska Saedelaere und Gucky.

Das Sonnensystem OPUS-Nurmo, dem sich die Spitze des Schwarms nähert, besitzt drei Planeten, von denen der zweite eine heiße Wüstenwelt ist, die von den Kartas bewohnt ist. Bei ihnen handelt es sich um heuschreckenähnliche, aufrechtgehende Wesen mit drei Beinen und säulenartig verdickten Füßen, sehr langen dünnen Armen und einem runden Gesicht mit zwei Augen. Die Kartas haben eine Kultur ohne Technologie entwickelt und lehnen jeglichen Kontakt mit Fremden und in der Regel auch mit ihren eigenen Artgenossen ab, da sie ein starkes Einsamkeitsbedürfnis besitzen. Sie besitzen extrem stark ausgeprägte Parafähigkeiten und haben eine physiologische Eigenart, die dazu führt, dass sie in so genannten passiven Herzperioden ihre körperliche und geistige Tätigkeit stark reduzieren. Rauhvertikal, einer der Kartas, spürt die nahende Gefahr des Schwarms in Form von 32 Raumschiffen, als er seinen Geist weit über die Grenzen des Sonnensystems hinausschickt. Er versucht, seine kontaktscheuen Artgenossen zu organisieren, um sich gegen die Fremden zu verteidigen, was ihm jedoch nur teilweise gelingt, denn der Schwarm hat auch den Geist der meisten Kartas beeinträchtigt. Einige Zeit später spürt er auch das Eindringen eines einzelnen Schiffes, der GOOD HOPE II, in das Sonnensystem.

Die GOOD HOPE II fliegt den dritten Planeten, eine unbewohnte Eiswelt, an und schleust die Einsatzgruppe mit mehreren Raumlinsen aus. Nach der Landung spürt die Gruppe, dass ein fremdes Bewusstsein in ihre Gedanken einzudringen versucht. Gucky folgt den Gedankenimpulsen zum zweiten Planeten, die durchdrungen sind von Gefühlen der Einsamkeit und der Furcht. Die geistige Kontaktaufnahme durch Gucky führt bei Rauhvertikal zu einer instinktiven Abwehr, der einen telekinetischen Angriff startet, vor dem sich Gucky nur durch eine Teleportation in Sicherheit bringen kann. Nach zwei Tagen Aufenthalt auf Nurmo III nähern sich die 32 Raumschiffe des Schwarmes und landen in einer kreisförmigen Formation am Nordpol des zweiten Planeten. Es handelt sich um die bereits bekannten pilzförmigen Raumschiffe der Schwarminstallateure mit einer Höhe von 6500 Metern. Nach einem erfolglosen Erkundungsflug auf dem dritten Planeten entscheidet Atlan, den zweiten Planeten anzufliegen. Fellmer Lloyd und Gucky versuchen, telepathischen Kontakt mit den Kartas aufzunehmen und sie vor der drohenden Gefahr durch den Schwarm zu warnen, aber die Bemühungen bleiben erfolglos. Mittlerweile haben aber die meisten Kartas selbst erkannt, dass die eigentliche Gefahr von den Pilzraumern droht, und Rauhvertikal gelingt es nach und nach, das Einsamkeitsbedürfnis der anderen Kartas zu überwinden und die parapsychischen Kräfte zu koordinieren. Die entfesselten Kräfte der Kartas manifestieren sich in starken Sandstürmen, Vulkanausbrüchen und mehreren tausend Meter hohen Sanddünen, die auf die Raumschiffe zugetrieben werden. Als die Angriffe während einer Phase der passiven Herzperiode ausgesetzt werden, dringen Atlan und einige weitere Gruppenmitglieder mithilfe von Gucky in eines der Pilzraumschiffe ein.

Matka Krovzac, der in der Nähe der Raumlinsen geblieben war, gelingt unterdessen eine Kontaktaufnahme mit Rauhvertikal, der seinen ersten Impuls, den Fremden zu töten, unterdrücken kann. Er dringt in die Gedanken von Krovzac ein und erkennt das Ausmaß der Gefahr, in der das ganze Sonnensystem schwebt. Durch eine Gedankenprojektion von Rauhvertikal kann der Sextadim-Physiker erkennen, dass die Sonne auf das Doppelte ihrer normalen Größe angewachsen ist, was darauf schließen lässt, dass die Pilzraumer die Energien der Sonne direkt anzapfen. Die Vorgänge innerhalb der Raumschiffe führen zu einem starken Ansteigen der Schwerkraft des Planeten, wodurch Atlan und die anderen innerhalb des Raumschiffes handlungsunfähig werden. Gucky versucht, die Kommandozentrale des Schiffes ausfindig zu machen, kurz bevor das gesamte Sonnensystem eine Transition durchführt, die es um 532 Lichtjahre seitlich des Schwarms versetzt. Als sich bewaffnete Schwarminstallateure, denen die erhöhte Gravitation nichts auszumachen scheint, den hilflosen Eindringlingen nähern, finden diese sich plötzlich an Bord ihrer Raumlinsen wieder, und die Schwerkraft des Planeten sinkt allmählich wieder auf ihren Normalwert. Rauhvertikal, der sich gegenüber Matka Krovzac kooperativ gezeigt hat, ist für die unerhoffte Rettung der Einsatzgruppe verantwortlich. Gucky wird kurze Zeit vermisst, aber es stellt sich heraus, dass er sich durch eine Teleportation direkt an Bord der GOOD HOPE II gerettet hat.

Innenillustrationen