Zuflucht Atlantis

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Serie: Perry Rhodan Neo (Band 23)
Neo023.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Das galaktische Rätsel
Titel: Zuflucht Atlantis
Autor: Christian Montillon
Titelbildzeichner: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 3. August 2012
Hauptpersonen: Crest da Zoltral, Tatjana Michalowna, Trker-Hon, Demeira on Thanos, Tarts de Telomar, Feltif de Khemrol, D'ihra
Handlungszeitraum: Methankrieg, ca. 7990 v. Chr.
Handlungsort: Atlantis
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch, enthalten in Platin-Edition 6
Leseprobe: Leseprobe.png © Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Kurzzusammenfassung

Crest da Zoltral, Trker-Hon und Tatjana Michalowna können sich an Bord der PESKAR-XXV vor einer arkonidischen Schlachtflotte durch eine Nottransition in Sicherheit bringen. Das Schiff strandet im Leerraum, so dass ein offener Notruf abgesetzt werden muss.

Sie werden vor den Methans durch einen arkonidischen Flottenverband gerettet, der sie nach Larsaf III bringt, wo sie den Untergang der Kolonie Atlantis erleben.

Handlung

Die Seherin D'ihra liegt in den Wehen, doch das Baby liegt falsch und sie rechnet damit, die Geburt nicht zu überleben. Da greift der Fremde Feltif ein und vollbringt das Wunder, Mutter und Kind zu retten. Sie erkennt, dass Feltif kein gewöhnlicher Fremder ist, sondern einer der Bewohner der Bastion an der Spitze der großen Insel. Sie bittet ihn, ihr den Namen dieser Stadt und seines Herkunftsortes zu nennen. Er gibt sich als Feltif de Khemrol, von den Sternen kommend, zu erkennen, wohnend in der Stadt Atlantis.

Crest da Zoltral, Trker-Hon und Tatjana Michalowna können sich an Bord der PESKAR-XXV vor einer arkonidischen Schlachtflotte durch eine in höchster Not vorgenommene Transition mit zufälligem Zielvektor in Sicherheit bringen. Durch die Kämpfe um Tramp und den Weltenspalter ist das Beiboot jedoch schwer beschädigt worden und strandet im Leerraum zwischen den Sternen. Es verbleibt nur noch die Möglichkeit, einen offenen Notruf abzusetzen. Die Besatzung wartet gespannt darauf, wer als Erster auf den Notruf reagieren wird. Schließlich ist die Milchstraße zu dieser Zeit Schauplatz großer Schlachten zwischen Arkoniden und Methans. Ein Notfallhologramm zeigt die Ankunft dreier Raumer der Methans. Der Notruf wird jedoch auch von einer Flotte der Arkoniden empfangen. Die Kommandantin Demeira on Thanos an Bord des Schlachtkreuzers EKTEM entscheidet sich, gegen den Rat ihres Extrasinns, dem arkonidischen Schiff zu Hilfe zu eilen.

Zwei Jahre sind seit der Begegnung D'ihras mit Feltif da Khemrol vergangen. Sie wird stark von der Frage bewegt, warum der gottgleiche Fremde sie und ihren Sohn gerettet hat, wenn ihr Kind dann doch sterben musste. Sie macht sich mit einer kleinen Gruppe in Richtung der geheimnisvollen Stadt auf, dabei geraten sie in einen Kampf mit einer Horde barbarischer Angreifer.

Feltif da Khemrol ist Tato der arkonidischen Kolonie unter dem Kommandanten Atlan. Mit seiner Billigung unternimmt er seit Jahren Exkursionen zur Erforschung der Bewohner von Larsaf III, indem er sich verkleidet unter sie mischt. Als er an der Küste des großen Kontinents östlich von Atlantis wandert, hört er plötzlich Kampflärm. Er beschließt, das arkonidische Nichteinmischungsgebot zu missachten und in den Kampf helfend einzugreifen. Er trifft auf D'ihras Gruppe und rettet sie vor den Angreifern. Trotz der zu damals unterschiedlichen Verkleidung erkennt D'ihra ihn sofort, zeigt es aber nicht. Er hört vom Ziel der Gruppe und beschließt, diese zu begleiten.

Das Schlachtschiff TOSOMA liegt unweit von Larsafs Stern im Ortungsschatten einer Sonne. Kommandant Tarts de Telomar stellt sich den Fragen seines Waffenoffiziers Cunor ter Pelgan.

Im Auftrag Imperators Mascaren da Gonozal wachen sie über die von seinem Sohn Atlan gegründete Kolonie Atlantis, während milchstraßenweit die Kämpfe des Methankriegs stattfinden. Cunor erkundigt sich nach dem von Kerlon da Hozarius erlangten Transmitter. Doch Tarts lässt sich nicht dazu verleiten, Informationen preiszugeben. Er war nicht zuletzt Atlans lebenslanger Begleiter, weil er militärisch und politisch über großes Geschick verfügt.

Die arkonidische Flotte unter Demeira on Thanos vernichtet die Schiffe der Methans nach ihrer Ankunft innerhalb von drei Minuten. Per Traktorstrahl wird die schwer beschädigte PESKAR-XXV in die EKTEM eingeschleust und Roboter befreien die Insassen aus den Trümmern. Diese stellen sich ihr als Teilnehmer eines kriegswichtigen Geheimprojektes vor. Die magere Ausbeute von nur drei Geretteten enttäuscht die Kommandantin, die daraufhin den Geleitzug die Reise nach Larsaf III fortsetzen lässt.

Feltif da Khemrol sucht nach einer Lösung für sein Dilemma: Soll er die Flüchtlinge ihrem Schicksal überlassen oder ihnen entgegen den Regeln Unterschlupf in der Kolonie gewähren? Ihr Boot nähert sich Atlantis immer mehr und dürfte bald in den Bereich gelangen, an dem die automatischen Abwehranlagen aktiv werden, um sie zurück auf das Meer zu drängen.

An Bord der TOSOMA meldet die Ortung ein Ziel, im System der roten Zwergsonne ist ein Methan-Aufklärer materialisiert. Nach einer Verfolgungsjagd kann das Schiff vernichtet werden. Angst vor einer Entdeckung durch die Methans bleibt, da diese normalerweise in Begleitung fliegen.

Demeira on Thanos zeigt den Geretteten Bilder von Larsaf III. Beim Anblick eines fast kreisrunden Kontinents, des Kontinents Atlantis, ist »Tatjana on Michalo« ihre Überraschung deutlich anzumerken, was Argwohn bei der Kommandantin weckt. Schließlich landet die EKTEM auf Atlantis.

Tarts de Telomar ist bereits in der Kolonie angekommen. Sein Vorsatz war, den Kommandanten Atlan zu überzeugen, eine Evakuierung einzuleiten, da jederzeit mit einer Entdeckung durch die Methans zu rechnen ist. Jedoch muss er erfahren, dass der Kommandant mit unbekanntem Ziel aus dem Larsaf-System abgereist ist. Als er vom Eintreffen der lange erwarteten Versorgungsflotte erfährt, eilt er zu einem Treffen mit der Kommandantin, um die Gründe für die Verspätung in Erfahrung zu bringen.

Dass neben technischen Problemen eine Rettung entgegen den Vorschriften stattgefunden hat, verschlechtert seine Stimmung weiter. Er sieht die Geretteten als potentielle Agenten der Methans und befiehlt ihre Abreise, als Tatjana seine Aufmerksamkeit mit einem von ihr telepathisch erfassten Reizthema erzwingt. In der Folge kommt es zu einem Vieraugengespräch zwischen ihnen.

Feltif da Khemrol hat sich entschlossen, D'ihra in die Kolonie einzulassen. Durch Senden seines persönlichen Identifikationkodes veranlasst er die Abwehranlagen Atlantis dazu, ihr Boot einzuholen. D'ihras Bruder und seine beiden Freunde entscheiden sich jedoch, die Stadt wieder zu verlassen. Feltif ruft per Funk einen Gleiter, zeigt D'ihra per Rundflug die Stadt und fliegt dann mit ihr zu seinem Haus, um sich der interplanetaren Völkerverständigung zu widmen.

Tatjana kann Tarts de Telomar davon überzeugen, ihnen weitere Zeit zum Zuhören zu gewähren. Sie holt Crest und Trker-Hon dazu. Er bleibt weiter skeptisch, Trker-Hon offenbart daher, dass sie Zeitreisende sind. Dieser Einsatz scheint zunächst zu wirken, aber dann lässt Tarts sie wissen, dass er sie für Verwirrte hält und geht, nicht ohne, dass Crest ihm noch nachwirft, dass der wahre Grund für die Errichtung der Kolonie ist, dass es auf dieser Welt konkrete Hinweise auf die Erlangung der Unsterblichkeit gibt. Tarts eilt zu Demeira on Thanos und befiehlt, die Geretteten stark zu bewachen und sobald wie möglich mit ihnen Atlantis zu verlassen. Auch Demeira überrascht ihn, als sie den Geheimauftrag des Imperators offenbart, Atlan zum Hof seines Vaters zurückbringen zu müssen. Tarts zieht sich in sein Quartier an Bord der TOSOMA zurück, um über die Neuigkeiten nachzudenken und zu ruhen. Er beschließt, die Geschichte der Gefangenen zu widerlegen und versetzt Cunor auf die EKTEM, damit dieser sicher Atlantis verlässt und nicht in der Zukunft neben Atlan der einzige überlebende Arkonide auf Larsaf III sein kann. Tarts de Telomar ist beruhigt, bis Alarm in der Zentrale ausgelöst wird.

Feltif de Khemrol und D'ihra halten sich in Feltifs Haus auf, als unerwartet ein Besucher kommt: Feltifs Stellvertreter Kosol ter Niidar sucht ihn auf, um ihm Pflichtverletzung im Amt des Tato der Kolonie vorzuwerfen. Neben seiner Abwesenheit von der Kolonie hatte die Robotüberwachung festgestellt, dass Feltif eine Bewohnerin von Larsaf III entgegen den Regeln in die arkonidische Kolonie gebracht hat. Kosol setzt ihm ein Ultimatum, die Frau innerhalb von sechs Stunden aus der Stadt zu schaffen, andernfalls würde er sein Vergehen melden.

Die Gefangenen beraten, ob und wie sie von der EKTEM fliehen können. Da betritt zur Überraschung aller die Halbarkonidin Quiniu Soptor ihre Unterkunft. Sie wirkt verwirrt und zeigt nur eine Reaktion, als der Name Rico genannt wird. Da geht auch schon der Alarm los.

Tarts de Telomar beschäftigt sich mit der Ursache des Alarms, er beobachtet die Daten einer zehn Lichtjahre entfernten automatischen Beobachtungssonde. Ein weiterer Methan-Aufklärer wurde von ihr angemessen. Tarts befiehlt die stille Evakuierung der Kolonie und der TOSOMA den Sprung in das System, in dem sich die inzwischen von dem Aufklärer zerstörte Beobachtungssonde befunden hatte. Erneut setzt eine Verfolgungsjagd ein, doch diesmal kann der Aufklärer in den Hyperraum entkommen. Tarts beordert die TOSOMA sofort nach Larsaf III zurück. Kaum angekommen, treffen auch die ersten Kriegsschiffe der Methans ein.

Eine Gruppe Raumsoldaten betritt die Unterkunft der Gefangenen, um diese vor dem Angriff in einem besser geschützten Bereich unterzubringen. Im Chaos des Angriffs gelingt es ihnen, sich von den Soldaten zu befreien.

Feltif de Khemrol und D'ihra erreichen den Raumlandehafen. Kosol ter Niidar verweigert der Nichtarkonidin jedoch einen Platz in den Evakuierungsschiffen, aber diese will gar nicht in ein Sternenschiff, sondern zurück in ihre eigene Welt.

Demeira on Thanos würde gerne die Kolonie mit ihrer Streitmacht gegen den Angriff verteidigen, hält sich jedoch an ihren Auftrag, den Geleitzug auf der Flucht zu schützen. Tarts de Telomar meldet sich bei ihr und befiehlt ihr, die Schiffbrüchigen zu schützen, soweit es ihr möglich ist. Er hat inzwischen seine Meinung geändert und sieht ihren Rettungsversuch gegen die Vorschriften inzwischen als richtig an, er selbst werde nun gegen diese Handeln und die Kolonie trotz ungewisser Erfolgschancen verteidigen.

In der Schlacht um Atlantis fallen letztlich alle Puzzlesteine an ihren Platz:

  • Der Kreuzer IGITA rast plötzlich auf die äußeren Planeten zu, wird von einem seltsamen Energiegewitter eingehüllt, meldet die Ankunft eines Boten und wird über einem der Eismonde des Planeten Larsaf VI von den Methans abgeschossen.
  • Die TOSOMA II mit Cunor ter Pelgan wird über Atlantis abgeschossen.
  • Feltif de Khemrol und D'ihra können gerade noch in Feltifs privaten Gleiter vor der Zerstörung fliehen und wollen ein neues Leben auf Larsaf III beginnen.
  • Die TOSOMA hilft beim Schutz der letzten abfliegenden Frachtschiffe, Tarts de Telemar gibt der Besatzung den Befehl, die TOSOMA im Raumanzug zu verlassen, die wenig später im Meer versinkt. Die Besatzung wird von den überraschend nach Atlantis zurückgekehrten Kriegsschiffen von Demeira on Thanos gerettet, soweit diese nicht vom Feuer der Methans vernichtet wurde. Anschließend will die kleine Flotte wieder zu den im Ortungsschatten eines nahen Sterns versteckten Frachtern stoßen und die Flucht fortsetzen.
  • Crest, Tatjana, Trker-Hon und Quiniu können mithilfe der Kommandantin den Vierpersonengleiter EKTEM XXXII erreichen und auf Atlantis landen, wo sie von Quiniu zu Rico geführt werden, der sie zur Unterwasserstation bringt und durch den Transmitter zum Ziel ihrer Wünsche schickt.
  • Vom Kontinent Atlantis bleiben nur ein paar kleine Inseln übrig.

Atlan da Gonozal kehrt mit der TOSOMA IX zurück in das Larsaf-System. Er sinniert über die letzten Tage, die ihm wie ein Traum vorgekommen sind. Um seinen Hals hängt das eiförmige Gerät an einer Kette, welches – so hatte man es ihm versprochen – ihm die Unsterblichkeit verleihe. Als die ersten Ortungsdaten von Larsaf III eingehen, erkennt er, dass seine Kolonie Atlantis zerstört wurde. Er bedauert, dass er Atlantis nicht verteidigen konnte, dafür gewann er auf seiner Reise die Pläne der Konverterkanone für das Große Imperium, welche diesem die Überlegenheit über die Methans geben würde. Nach der Landung entdeckt er zunächst den verletzten Cunor ter Pelgan und dann ein U-Boot mit Rico, der sich ihm als sein Diener vorstellt und ihn auffordert, an Bord zu gehen, alles sei für seine Aufgabe vorbereitet.