Das Erbe der Pehrtus

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Planetenromane (Band 171)
PR-TB-171.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Titel: Das Erbe der Pehrtus
Untertitel: Überfall aus fremder Dimension – Raumschiff SOL in den Fesseln der Grünen Null
Autor: Peter Griese
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: Oktober 1977
Handlungszeitraum: 3582
Handlungsort: SOL
Bezug: PR 765
Zusätzliche Formate: Autoren­bibliothek 27,
Das große Buch der SOL

Handlung

Die SOL befindet sich etwa auf halber Strecke zwischen der Milchstraße und dem Mahlstrom der Sterne, als bei einem Orientierungsstopp eine eigenartige grüne Substanz im Weltraum erscheint, die nicht geortet werden kann. Die grüne Farbe wird immer intensiver und verstärkt sich im Raumschiff immer noch, obwohl die Paratronschirme aktiviert werden. Perry Rhodan und Atlan da Gonozal bitten den Kelosker Dobrak um Rat. Dieser bezeichnet das Gebilde als Grüne Null, da es in keiner Dimension richtig ausgeprägt ist, aber ansonsten ist auch er ratlos. Der Versuch, mit einer Linearetappe der grünen Materie zu entkommen, scheitert, denn auch nach dem Flug bleibt alles grün.

Der Leichte Kreuzer JAYMADAHR unter Kommandant Win Ogilvie soll die Ausdehnung der grünen Wolke vermessen. Zur Crew gehört die Ortungstechnikerin Rosy Breuer. Es zeigt sich, dass die Wolke grob die Form der SOL angenommen hat und sechs Lichtjahre lang ist. Der Funkkontakt des Kreuzers zur SOL reißt ab und eine Rückkehr zum Schiff ist unerwartet schwierig, gelingt aber schließlich.

Rhodan gibt Befehl, die SOL in ihre drei Zellen zu trennen, aber die Trennung wird nicht ausgeführt. Der Rechnerverbund SENECA-Shetanmargt gibt widersprüchliche Aussagen von sich. Allerdings stellen Dobrak und das Shetanmargt die These auf, die grüne Materie sei biologischer Natur.

Währenddessen untersucht der Arzt Dr. Perm Merveur den »Schiffstrottel« »Sol«. Dieser Mann, dessen richtiger Name Rurik Conic lautet, hat keine messbare Gehirnkapazität. Daher wird er von manchen Besatzungsmitgliedern gequält, während Rosy Breuer ihn regelmäßig beschützt. Dr. Merveur und Rosy kommen auf die Idee, dass Gucky Rurik Conic telepathisch durchleuchten könnte. Der Mausbiber ist gerne zur Hilfe bereit und teleportiert, macht aber wider Erwarten einen Fehlsprung und verspätet sich erheblich. Als er Rurik Conic untersucht, bezeichnet er diesen als Null-Mutanten, denn er kann ihn psionisch überhaupt nicht wahrnehmen und auch nicht telekinetisch beeinflussen.

Auch andere Mutanten, wie der Teleporter Ras Tschubai, haben jetzt Probleme, ihre Fähigkeiten anzuwenden. Dann meint Rosy Breuer, auf einem Korridor eine Materialisation in der grünen Wolke zu sehen, die an einen Kopf mit Augen erinnert. Sie informiert die Zentrale. Entsprechende Phänomene werden zunehmend gemeldet. Zugleich verlieren alle Mutanten immer mehr ihre Kräfte. Dobrak versucht Kontakt mit dem unbekannten Wesen herzustellen und verliert das Bewusstsein. Als er wieder zu sich kommt, spricht er davon, das Wesen sei »böse«. Außerdem meint er, es suche definitiv Kontakt, aber dies müsse in seiner Urform geschehen.

Ein neues Phänomen tritt auf: Alle Uhren an Bord laufen immer langsamer, zudem werden alle Personen im Schiff müde und schlafen schließlich ein. Nur die Zellaktivatorträger und Dobrak können dem Dornröschen-Effekt getauften Phänomen vorerst widerstehen. Dobrak konstruiert mit Hilfe des Shetanmargts eine Art Waffe, die er Prytlgzarg nennt und die gegen die illusionären Materialisationen wirken und das Wesen zwingen soll, seine Urform anzunehmen. Schließlich bleiben alle Uhren stehen. Auch die Aktivatorträger mit Ausnahme Rhodans schlafen ein.

Da gibt es eine Überraschung: Rurik Conic ist noch wach! Er weckt Rosy, von der er sich Hilfe erhofft und beide melden sich bei Dobrak. Es zeigt sich, dass Rurik Conic eine Art unbewusstes Abwehrfeld gegen den Dornröschen-Effekt projiziert, das eine Person schützen kann. Auf diese Art kann Rhodan – auch er ist inzwischen dem Effekt erlegen – geweckt werden. Das Shetanmargt analysiert, dass das Wesen ursprünglich von etwas, das ihm bekannt war, zur SOL gelockt wurde, sein Ziel jetzt aber Rurik Conic sein muss. Außerdem weist es darauf hin, dass alle Personen an Bord der SOL vom Tode bedroht sind.

Jetzt schläft auch das Bioplasma SENECAS ein und das Notprogramm BIO-OFF wird aktiviert, um den rein positronischen Betrieb zu ermöglichen. Dobrak setzt das Prytlgzarg ein, als wieder eine Manifestation erfolgt. Einige Zeit darauf erscheint offenbar die Urform des unbekannten Wesens, ein versteinertes Gehirn von etwa einem halben Meter Durchmesser. Die Speicher SENECAS enthalten keine Hinweise auf ein derartiges Gehirn, aber als Rhodan wieder geweckt wird, identifiziert er es sofort als ein Pehrtus-Gehirn, wie er es in der Galaxie Naupaum angetroffen hatte. Ein Energieschuss auf das Gehirn bleibt wirkungslos.

Tatsächlich ist dies die Urform der Pehrtus, denn diese Wesen entwickelten sich auf einem Sonderweg der Evolution. Zunächst Einzelzellen, wurden sie zu komplexeren Verbänden, die ihre Heimatwelt Materie fressend durchstreiften. Schließlich begannen sie sich gegenseitig zu verschlingen und dabei den jeweils Schwächeren zu assimilieren. Am Ende der Entwicklung stand ein riesiges Kollektivgehirn, das sich aus rationalen Erwägungen wieder in mehrere Gehirne aufteilte. Die Pehrtus hatten niemals andere Körper. Als sie in Kontakt mit Raumfahrern aus dem Volk der Yulocs kamen, integrierten sie diese gnadenlos und es kam zu einem lange währenden Vernichtungskrieg. Schließlich konnten die Yulocs diesen Krieg mit Hilfe mentaler Kräfte für sich entscheiden und nur einige wenige versteinerte Pehrtusgehirne blieben zurück. Das Kollektivwesen floh in die Weite des Universums. Als dann eines der Gehirne Rhodan begegnete, gelangte diese Information zu ihm und führte es zur SOL. Dort aber fand sich ein noch besser geeignet erscheinendes Integrationsobjekt: Rurik Conic.

Dobrak setzt ein anderes keloskisches Gerät, ein Uchzplar, ein, um das Gehirn zu aktivieren. Das Gehirn sendet aber sofort Selbstmordimpulse aus, es will alle störenden Personen aus dem Weg räumen, damit es Rurik Conic integrieren kann. Es dringt in dessen Geist ein, doch unerwartet stößt es auf Widerstand. Rurik Conic kämpft ein mentales Duell, bei dem er intuitiv die positiven Gefühle Rosy Breuers dazu heranzieht, sich zu stärken. Er selbst bedient sich des Uchzplar und kann das körperliche Gehirn vernichten. Dann löst sich sein eigener Körper auf und er nimmt nur noch kurz Abschied von Rosy Breuer.

Rurik Conic erweist sich als dem Pehrtus-Wesen überlegen. Er wird nicht integriert, sondern wird der dominierende Teil eines neu entstandenen, positiv geprägten Geistwesens.

Die grüne Wolke besteht nicht mehr. Die Crew der SOL erwacht und der Flug kann weitergehen.

Anmerkung

Personenregister

Perry Rhodan Der Unsterbliche hat ein unerwartetes Wiedersehen.
Atlan da Gonozal
Dobrak Keloskischer Mathematiker
Win Ogilvie Kommandant der JAYMADAHR
Rosy Breuer Ortungstechnikerin
Dr. Perm Merveur Arzt auf der SOL
Rurik Conic Der Null-Mutant rettet die SOL.
Gucky Der Mausbiber
Ras Tschubai Teleporter