Ultimatum für Terra

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Planetenromane (Band 249)
PR-TB-249.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Titel: Ultimatum für Terra
Untertitel: Kräfte des Unterbewusstseins – im Kampf gegen Erpresser des Imperiums
Autor: Peter Griese
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Erstmals erschienen: Dezember 1983
Handlungszeitraum: 34573458
Handlungsort: Solsystem
Zusätzliche Formate: Autorenbibliothek 19

Handlung

Auf der Kolonialwelt Tirana, dem zweiten Planeten der Sonne Tau-Psi, 8720 Lichtjahre von der Erde entfernt, leben etwa 40.000 Siedler des Solaren Imperiums. Zu ihnen gehört Madja a Dena, die mit ihrem Mann Tom und ihrem achtjährigen Sohn Sven in einem einsamen Bungalow wohnt. Eines Tages erscheinen die flüchtigen Verbrecher Rory Dike und Plaster Myrsan in Begleitung eines Ameisenwesens und diverser Roboter. Sie verlangen einen Hypersender. Schweren Herzens verrät Madja, die um das Leben ihres Sohnes fürchtet, den Aufenthaltsort von Tom. Die Verbrecher fliegen mit ihren Geiseln dorthin, doch Tom erwartet sie bereits. Es kommt zu einem Gefecht, bei dem Tom getötet wird. Madja sieht in großer Angst, wie die Ameise auf ihren Sohn schießt. Da geschieht etwas Unglaubliches: Aus dem Nichts erscheint ein schwarzes, humanoides Wesen, stoppt den Strahlschuss und wendet sich den Verbrechern zu. Ihre Schüsse bleiben wirkungslos, und mit fast verächtlichen Bewegungen schleudert das Wesen, das sich Mentaldekret nennt, alle Angreifer in eine fremde Dimension.

Ein Jahr vergeht, dann kommt es auf Tirana zu seltsamen Phänomenen: Ganze Berge verschwinden für kurze Zeit und tauchen dann wieder auf. Während die Wissenschaftler noch die Phänomene analysieren, erscheint eine Art Entstofflichungswelle und rast um den Planeten, der sich vollständig auflöst. Madja und ihr Sohn sehen den Tod vor Augen, da erscheint abermals das Mentaldekret und versetzt die beiden zu ihren Eltern nach Brasilia auf der Erde. Die Solare Abwehr befragt Madja, aber sie steht unter Schock. Stattdessen erinnert sie sich an einen Freund ihres Mannes, mit dem sie reden will: Alaska Saedelaere.

Inzwischen sind die Führungspersönlichkeiten des Imperiums in großer Sorge: Eine nicht anpeilbare Erpresserbotschaft fordert die Übergabe der Regierungsgewalt binnen einer Woche, sonst werde der Mars vernichtet. Ein anderer Planet des Imperiums sei schon zerstört worden. Galbraith Deighton lässt die Abwehr ermitteln. Die Lage im Imperium ist ohnehin problematisch, denn gerade erst wurde das Gehirn Andro-Rhodan durch Atlan ausgeschaltet, das echte Gehirn Perry Rhodans ist jedoch verschollen. NATHAN stellt fest, dass der Planet Tirana sich nicht mehr meldet, und vermutet, dass die Erpresser, die mit Myrdik unterzeichnet haben, ihre Basis in einem übergeordneten Kontinuum haben.

Alaska trifft sich mit Madja und glaubt, dass sie helfen könnte. Er überzeugt Deighton, den Gefühlsmechaniker, sie aufzusuchen. Deighton stellt fest, dass Madja ein extrem starkes Unterbewusstsein besitzt. Es wird die These aufgestellt, dass Madja in Bedrohungssituationen unbewusst das Mentaldekret erzeugt, um sich zu schützen. Die Theorie beweist Saedelaere, indem er einen Roboter so tun lässt, als wolle er Madja und Sven töten. Prompt erscheint das Mentaldekret und zerstört diesen. Eine weitere Auswertung des Namens Myrdik spricht dafür, dass dieser aus den Familiennamen Myrsan und Dike zusammengesetzt wurde. Es sind nämlich zwei Brüder der vom Mentaldekret getöteten Verbrecher, Vern Dike und Tall Myrsan, noch auf freiem Fuß.

Verzweifelt wird überlegt, wie man Madjas Kräfte gegen die Erpresser einsetzen könnte. Der Versuch, den Mars mit einem Paratronschirm zu schützen, scheitert, denn die Erpresser demonstrieren, dass dieser ihre Angriffe nicht aufzuhalten vermag.

Saedelaere fliegt in Begleitung einer Frau namens Fayne Barbizon mit Sven und Madja a Dema unter einem Vorwand in einem kleinen Kurierschiff, der PIDGEON, nahe am Mars vorbei. Ein Schiff der Flotte feuert einen Brocken, der wie ein Meteorit wirkt, gegen das Kurierschiff und zerstört dessen Triebwerk. Diese fingierte Notlage nutzt Saedelaere, um eine Landung mit Rettungsbooten auf dem Mars zu erreichen. Dabei achtet er darauf, dass Sven und Madja getrennt werden. Wenig später läuft das Ultimatum der Verbrecher ab, und ihre Hyperwaffe greift an. Das Mentaldekret erscheint. Es ist wütend, aber dennoch erzeugt es ein Gegenfeld, schirmt den Mars ab und lässt diesen so in Gänze in ein anderes Kontinuum, eine Labilzone zwischen 5. und 6. Dimension, übertreten. Ein kleines Schwarzes Loch, vom Mentaldekret erzeugt, nimmt im Solsystem bis auf weiteres den Platz des Planeten ein, um Gravitationsstörungen zu vermeiden. Dann holt es Sven und bringt ihn herbei.

Wenig später orten Roboter des Imperiums über dem Nordpol des Planeten eine fremdartige Raumstation. Ein Angriff einer Korvette sowie einer Gruppe TARA-Roboter scheitert am Schutzschirm der Station. Es scheint eine Pattsituation eingetreten zu sein, aber leider werden die Verbrecher aktiv. Tall Myrsan und das Ameisenwesen Klaunan dringen in den Flottenstützpunkt ein. Sie überrumpeln Fayne Barbizon und injizieren ihr ein Wahrheitsserum. Daraufhin verrät sie, woher das Mentaldekret stammt. Die Verbrecher entführen Sven, Fayne und Madja und schalten das Mentaldekret aus. Mit letzter Kraft warnt dieses Saedelaere, spaltet das Abschirmfeld ab, so dass es weiter besteht und den Mars in der Labilzone hält, und versetzt Saedelaere zu den Verbrechern.

Alaska wird gefangen genommen und zu den anderen gebracht. Dann holt man ihn zum Verhör. Die vier Ameisenwesen und die beiden menschlichen Verbrecher erkennen ihn jedoch nicht, und als die Roboter den Raum mit Dike verlassen, nimmt er seine Maske ab und das Cappin-Fragment macht die Ameisen und Myrsan wahnsinnig. Alarm wird ausgelöst. Alaska kann Fayne Barbizon befreien und als Helferin einsetzen, indem er ihr den Befehl gibt, auf alle Roboter und Ameisen zu schießen. Er selbst setzt konsequent das Cappin-Fragment gegen die Ameisen ein.

Alaska und Fayne siegen und nehmen Vern Dike gefangen, aber dieser höhnt, für Madja und Sven komme jede Hilfe zu spät. Außerdem weigert er sich, die Technologie der Lingurs, auf der die Station basiert, zu erklären. Alaska kann die Anlagen tatsächlich nicht abschalten. Dann tauchen aber Madja und Sven wieder auf. Mit Hilfe der gleichen Droge, die Fayne injiziert wurde, wird Dike zur Kooperation gezwungen. Er schaltet die Station ab, wodurch sich diese automatisch zerstört. Die Gefahr ist vorüber. Madja geht davon aus, dass sie nie wieder das Mentaldekret rufen kann.

Sven hat jedoch ein Geheimnis: Seine Mutter war eigentlich von Robotern erschossen worden, doch er selbst rief ein Wesen herbei, das genau wie das Mentaldekret aussah, nur etwas kleiner. Dieses Wesen manipulierte die Zeit, und Madja war wieder am Leben.

Personenregister

Madja a Dena Siedlerin auf dem Planeten Tirana
Rory Dike Ein Verbrecher
Plaster Myrsan Ein Verbrecher
Mentaldekret Ein Wesen mit unglaublichen Fähigkeiten
Alaska Saedelaere Der Mann mit der Maske
Galbraith Deighton Leiter der Solaren Abwehr
Andro-Rhodan Der falsche Großadministrator
Atlan
Perry Rhodan Der echte Großadministrator ist verschollen.
Vern Dike Bruder von Rory Dike
Tall Myrsan Bruder von Plaster Myrsan
Fayne Barbizone Begleiterin von Alaska Saedelaere
Klaunan Ein Ameisenwesen