TARA III UH

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Die Roboter der Baureihe TARA III UH (auch TARA-III-UH) wurden vom Solaren Imperium als »Überschwere (Kampf-)Roboter« (ÜSRO) konzipiert und ab 3433 (PR 2765 – Kommentar) eingesetzt.

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Heft: PR 424
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Im Flottenjargon wurden diese Roboter kurz »Uhus« genannt.

Anmerkung: Der Name der Roboter-Baureihe geht ursprünglich auf die Göttin Tara zurück. Ihr Name bedeutet wörtlich »die Retterin«. (PR 2523 – Glossar) Später erhielt das Akronym den Inhalt TActical Robot Advanced, Version xxx, arming level: Ultra Heavy oder Terranian Android Recon Attack, Version xxx, arming level: Ultra Heavy. (PR 2526 – Kommentar)

Technische Details

Der TARA III UH ist ein Kampfroboter für den Einsatz in allen möglichen Umgebungen. Er kann auf Land, unter Wasser und im freien Weltraum operieren. Die Fortbewegung im freien Raum wird durch einen Düsenantrieb gewährleistet. Am Boden kann sich der Roboter auf einem Prallfeld-Kissen bewegen. (PR 704)

Zur Zeit der Aphilie verfügten TARAS auch über Mikro-Lineartriebwerke mit einer Reichweite bis zu einer Milliarde Kilometer. (PR 704 K. 5)

Der Roboter ist 2,5 Meter hoch, kegelförmig mit einem Durchmesser an der Basis von 90 cm und extrem schwer bewaffnet. Er besitzt zwei schwenkbare Gelenk- und zwei Tentakelarme, die mit jeweils einer schweren Waffe armiert sind. Der Roboter wird durch einen Paratronschirm und einen HÜ-Schirm geschützt. Außerdem besitzt er eine Panzerung aus Ynkelonium-Terkonit. Das Waffenarsenal umfasst einen Desintegrator, einen Impulsstrahler, eine Thermokanone und einen einfach lichtschnellen Transformwerfer mit einer maximalen Abstrahlkapazität von 100 Gigatonnen (im 35. Jahrhundert, also weit vor der Erhöhung der Hyperimpedanz). (PR 704)

Die Steuerung erfolgt durch eine Biopositronik im halbkugelförmigen Kopf des Roboters. Im Brustteil ist der Bioplasmazusatz untergebracht. Die Programmierung basiert auf einer modifizierten Form der Asimovschen Robotergesetze. (PR 704)

Die Sensorik am Kopf erfasst Signale aus den optischen, infraroten und hochfrequenten Bereichen des eletromagnetischen Spektrums. Kommunizieren kann der Roboter über Normal- und Hyperfunk, sowie akustisch mit Personen in seiner direkten Umgebung. (PR 704)

Anmerkungen:
Das Kaliber des Transformwerfers von 100 GT ist erstaunlich. Eine ungleich größere Moskito-Jet aus dem 25. Jahrhundert hatte nur eine Transformkanone vom Kaliber 20 GT und konnte nur drei 20-GT-Bomben mitführen (siehe auch Lightning-Jet). Eine 100-GT-Materie-Antimateriebombe hätte eine Masse von fast 5 Tonnen. Für eine 100-GT-Fusionsbombe sind ungefähr 500 Tonnen anzusetzen. Das 100-GT-Kaliber wird jedoch mehrfach in der Serie erwähnt, wobei im PR-Report 321 in PR 2044 eine Grafik Kalibergröße, Energieverbrauch und Reichweite in Relation setzt. Es wäre also möglich, eine großkalibrige Transformkanone mit geringer Reichweite einzubauen, sofern man Reaktionsmassen und Projektilvolumen vernachlässigt.
Da der primitivere Paladin 500-MT-Miniraketen trug (PR 350), und laut PR 664 die Zerstörungskraft einer TARA-III-UH 100-GT-Bombe die der Hiroshima-Atombombe um das Fünfmillionenfache übertraf, ist ein Druckfehler höchst unwahrscheinlich. In PR 491 wird erwähnt, dass ein TARA III allen terranischen Armeen des 20. Jahrhunderts standhalten könnte, und in PR 569 wird erwähnt, dass ein TARA III allen Armeen des späten 20. Jahrhunderts überlegen sei.

Bekannte TARAS

Risszeichnungen

Geschichte

Im Jahre 3434 erfolgte der erste erfolgreichen Einsatz dieser Baureihe während einer Zeitreise mit dem Nullzeitdeformator.

Spekulation: Da der Einsatz besagter TARAS keine zwei Monate nach Entdeckung des Ynkeloniums erfolgte, ist es aufgrund der relativ kurzen Entwicklungszeit denkbar/wahrscheinlich, dass das einzig Neue an diesen TARAS ihre Panzerung war.

Im Juli 3438 nahmen viele Roboter dieses Typs an der Verteidigung des Jupitermonds Titan gegen eine Invasionsstreitmacht von takerischen Pedotransferern teil. Der Angriff konnte zurückgeschlagen werden, die meisten Takerer verloren im Laufe der Kampfhandlungen ihr Leben.

Die Aphiliker konnten durch paraphysikalische Beeinflussung der Biokomponente die festverdrahteten Robotergesetze unterdrücken und die TARA III UH dem Bullschen Gesetz unterstellen. Da diese Unterdrückung nicht hundertprozentig gewährleistet werden konnte, wurde verstärkt mit der Produktion rein positronischer Roboter wie dem K-2 begonnen. (PR 704 – Computer)

3580 konnte sich der Roboter TARA-III-UH 787 von der aphilischen Programmierung befreien, indem er die Plasmakomponente seiner Biopositronik zerstörte. Durch die Manipulation weiterer Roboter konnte er als Alpha Non-A eine Rebellion der Maschinen gegen die Aphiliker beginnen. Durch diese Ablenkung ermöglichte er die Flucht der Organisation Guter Nachbar von Borneo in die lemurische Station Porta-Pato (PR 704) sowie die Flucht von Reginald Bull aus Imperium-Alpha. (PR 705)

Kurz nach der Aphilie wurde das Modell TARA III UH IIB fertig gestellt.

Auch im Jahr 3587 waren die TARA III UH aus Altbeständen auf Raumschiffen der LFT noch standardmäßig im Einsatz. Aufgrund von Materialknappheit gab es jedoch eine Leichtbauversion von ihnen, die unter der Typenbezeichnung TARA V UH geführt wurden. (PR 984)

Im Jahre 447 NGZ kamen an Bord der TS-CORDOBA Roboter des Typs TARA-III-Uh-C zum Einsatz. (PR 1380, S. 64)

Anmerkung: In PR 2765 – Kommentar wird dieser Robotertyp als TARA III UH IIC bezeichnet.

Quellen