Tagg Kharzani

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Tagg Kharzani war ein Schutzherr von Jamondi, der von Gimgon für den Orden entdeckt wurde.

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Heft: PR 2273
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
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Heft: PR 2248
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Kharzani war humanoid, klapperdürr, besaß knochige Finger und wirkte sehr düster in seiner Gesamterscheinung. Seine Haut war leblos grau. Er trug dazu immer eine graue Ausrüstung, die einzigen Farbtupfer waren seine hohen roten Stiefel und sein orangefarbener Hut. Dieser besaß eine sehr breite Krempe, die das Gesicht von Tagg Kharzani ständig im Schatten beließ. Auch seine Stimme wirkte unfreundlich knarrend.

Charakterisierung

Er war ein ausgesprochen guter Ökonom, dessen Spezialität es war, die Infrastruktur wachsender Sternenreiche zu gestalten. So gliederte er im Laufe der Zeit viele Sternensysteme in den Einflussbereich der Schutzherren ein. Seine größte Schwäche war seine extrem ausgeprägte Angst vor dem eigenen Tod (Thanatophobie).

Kharzani trug den Symbionten Enkrine, der mit Kharzani telepathisch kommunizieren konnte und seinen Alterungsprozess etwa um den Faktor 1000 verlangsamte. Da Enkrine häufig versuchte, Kharzani zu vernünftigem und moralisch gutem Handeln zu bewegen, hatte dieser ein ambivalentes Verhältnis zu seinem Symbionten: Einerseits benötigte er ihn, um langsamer zu altern, andererseits wollte er die für ihn lästige Stimme der Moral gerne loswerden.

Geschichte

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Rede an die Schutzherren
Heft: PR 2248 – Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Kharzani wurde von Gimgon nach Tan-Jamondi II gebracht. Die Schildwachen waren zuerst nicht so ganz von Kharzani überzeugt, und auch seine Weihe dauerte ungewöhnlich lang. Das Paragonkreuz benötigte vier Stunden, um ihm die Schutzherren-Aura zu verleihen. Doch Kharzani bewährte sich recht schnell als Schutzherr.

Nachdem Gon-Orbhon die Kybb befriedet hatte, war es Tagg Kharzani, der die Kybb in die Gemeinschaft eingliederte, er wurde so zum »Herrn der Kybb«. Die Kyberneten bauten ihm zu Ehren das Schloss Kherzesch.

Mit dem Angebot auf Ewiges Leben wurde Kharzani von Gon-Orbhon nach Amringhar gelockt. Dort versprach ihm der abtrünnige »Gott« Gon-O das Ewige Leben, wenn er sich gegen den Orden stellte. In Wahrheit allerdings bereitete das Geisteswesen die mentale Übernahme des Schutzherrn vor. So wurde Tagg Kharzani zum unfreiwilligen Diener Gon-Os, zunächst nur im Verborgenen.

Als ES die Sterneninseln der Schutzherren in Hyperkokons sperrte, war Kharzani zuerst verzweifelt, war er doch jetzt vom Ewigen Leben weiter entfernt denn je. Da Kharzani in Jamondi festhing, trieb vor allem er das Projekt Distanzspur voran. Doch schon nach acht Jahren wurde Kharzani zum Verräter und griff überraschend die Schutzherren an. Es kam zu den Kybernetischen Nächten und zur Blutnacht von Barinx.

Nachdem der Orden vernichtet war, machte sich Kharzani auf die Suche nach Hinweisen über den Verbleib der Schildwachen und des Paragonkreuzes, welche er aber nicht aufspüren konnte. Als dann die DISTANZSPUR endlich funktionierte, zog er sich auf sein Schloss Kherzesch zurück und bekämpfte fortan den Schattenstaat Andaxi, jedoch ohne Erfolg.

Im Jahre 1332 NGZ, kurz bevor Arphonie in den Normalraum zurückstürzte, musste Kharzani Kherzesch verlassen, da die Schwadron von Graugischt den Planeten angriff, unterstützt von den Taphero con Choth. Kharzani floh mit einem Zylinderdiskus, unterwegs verfiel er erneut dem Einfluss des Splitters des Nocturnenstocks und damit Gon-Orbhons. In seiner Wut gegen die moralischen Bedenken, die Enkrine dauerhaft äußerte, riss der abtrünnige Schutzherr sich seinen Symbionten vom Leib und trat ihn zu Tode. Als er wenig später auf einen Kybb-Titanen wechselte, um nach Amringhar zu fliegen, erhielt er von Gon-Orbhon den Befehl, sich mit seiner Flotte ins Solsystem zu begeben, was er auch tat. Zu diesem Zeitpunkt war der ehemalige absolute Herrscher über Arphonie und Jamondi bereits fast vollständig unter dem Bann Gon-Os.

Kurze Zeit, nachdem er Enkrine getötet hatte, begann Kharzani rapide zu altern. Im April 1333 NGZ hatte er kaum noch die Kraft, aufrecht zu gehen, einen Transport nach Parrakh hätte er höchstwahrscheinlich nicht überlebt.

Nachdem Kharzanis Kräfte immer weiter schwanden, löste Gon-Orbhon ihn als Kommandanten über die Kybb-Titanen ab. Der »Gott« übergab das Kommando an den Kybb-Rodish Deitz Duarto. Als Tagg Kharzani dies erfuhr, beging er einen Mordanschlag auf seinen Nachfolger, der aber misslang. Daraufhin sprach Gon-Orbhon das Todesurteil über seinen ehemaligen Verbündeten aus. Millitron erschoss Tagg Kharzani.

Quellen

PR 2248, PR 2249, PR 2267, PR 2273, PR 2274, PR 2275