Thornton da Ariga

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Der Ariganer Thornton da Ariga war im Jahre 1402 NGZ das Oberhaupt des Ariga-Khasurns und zugleich der Patriarch des Planeten Ariga.

Charakterisierung

Thornton da Ariga war größenwahnsinnig. Er stand in dem Wahn, seiner Vorfahrin Theta da Ariga nacheifern zu müssen und sich selbst zum arkonidischen Imperator aufzuschwingen. Dazu musste er natürlich zunächst einmal den amtierenden Imperator Bostich I. vom Thron stoßen. Weiterhin war er dem Wahn erlegen, im arkonidischen Einflussbereich zahlreiche Unterstützer zu haben, die im dabei helfen würden, den Thron zu besteigen. (PR-Arkon 4)

Zudem war Thornton auch noch recht jähzornig und paranoid. Er vermied Auftritte in der Öffentlichkeit so gut es ging, und fürchtete, jederzeit Opfer eines Anschlags werden zu können. Sein Leibwächter, der Naat Leonarduuhl, befand sich stets in seiner Nähe. (PR-Arkon 4)

Thornton da Ariga hatte lange Zeit darunter gelitten, dass bei ihm die Aktivierung des Extrasinns nicht funktioniert hatte, hatte diesen Makel dann aber irgendwann stillschweigend akzeptiert. (PR-Arkon 4)

Thornton da Ariga kannte die Legende von der Sonne Koniga, die von der Sonne Wartok vertrieben worden war, aber geschworen hatte, eines Tages zurückzukehren, und irgendwie glaubte Thornton da Ariga auch an diese Legende. (PR-Arkon 4)

Geschichte

Irgendwann um 1381 NGZ ließ Thornton da Ariga von Aras aus seinen Genen drei Klontöchter herstellen, deren Aussehen von den Aras nach den Wünschen Thorntons gestaltet und deren Charakter nach Thorntons Wünschen geformt wurde. Thornton plante diese Töchter, sobald sie das richtige Alter erreicht hatten, für seine Pläne einzusetzen. Sie sollten ihm als eine Art Schutzschild gegen intrigante Familienangehörige dienen, schließlich waren sie die legitimen Erben, wenn ihm etwas zustoßen sollte, was Attentate gegen ihn hinreichend sinnlos werden ließ. Außerdem mussten die Töchter sich prostituieren, um einflussreiche Personen für Thorntons Pläne empfänglich zu machen. Die intelligenteste dieser drei Töchter war Soivah. (PR-Arkon 4)

Da Thornton wusste, dass er sich den arkonidischen Kristallthron vermutlich nur mit Gewalt würde holen können, begann er irgendwann damit, eine große Flotte von Kriegsraumschiffen aufzubauen. Dazu ließ er auf Ariga, auf den drei Monden des Planeten und im Wartok-Asteroidengürtel Raumschiffswerften entstehen. Das Geld entnahm er dem großen Vermögen des Ariga-Khasurns, speziell aber aus den Einnahmen aus dem Spielkasino Perle hoch 3. Auch ließ er Besatzungen für die Raumschiffe seiner Flotte ausbilden, die in erster Linie aus Klonen von Einwohnern des Planeten Ariga bestanden. Obwohl Thornton seine Pläne so geheim wie möglich hielt und glaubte, niemand außerhalb des Wartoksystems könne davon wissen, war die Raumschiff-Flotte sowohl am Hofe des arkonidischen Imperators als auch beim Neuen Galaktikum bekannt. Allerdings hielt man Thorntons Pläne an beiden Orten für die Hirngespinste eines verwirrten Spinners. (PR-Arkon 4)

Nachdem Kerlon da Orbanaschol Anfang Juni 1402 NGZ über den Archaischen Impuls und die Dunklen Befehle Kontrolle über alle Arkoniden mit aktiviertem Extrasinn gewonnen hatte, wollte er Rache am Hause Ariga nehmen. Kerlon war der Auffassung, dass die Arigas Mitschuld an der Tatsache trügen, dass die Orbanaschols im Exil auf dem Planeten Traversan leben mussten, da die Arigas damals Imchar II. da Orbanaschol fälschlicherweise beschuldigt hatten, an der Ermordung von Theta da Ariga beteiligt gewesen zu sein. Außerdem gab Kerlon den Arigas eine Mitschuld am Tode seines Vaters Imchar III. da Orbanaschol und seines Onkels Kassian II. da Orbanaschol. Daher schickte Kerlon nun Atlan da Gonozal mit dem Trägerschiff GOS'MIRTAN ins Wartoksystem. Hier angekommen hielt Thornton da Ariga das Erscheinen der GOS'MIRTAN für einen Angriff des arkonidischen Imperiums und schickte dem Trägerschiff seine Raumschiff-Flotte entgegen. Allerdings stellte sich heraus, dass Thorntons Raumschiffe der GOS'MIRTAN waffentechnisch weit unterlegen waren, und auch die Besatzungen waren unerfahren in der Kriegsführung und einem Atlan da Gonozal bei weitem nicht gewachsen. Daher geriet diese Schlacht zu einem Gemetzel, Thorntons Raumschiffe wurde regelrecht abgeschlachtet. Thornton erinnerte sich in diesem Zusammenhang an die Legende der Sonne Koniga und hielt Atlan und die GOS'MIRTAN in seinem Wahn für eine Art Inkarnation Konigas. (PR-Arkon 4, PR-Arkon 11)

Als Thornton seine Niederlage einsehen musste, plante er, ins Exil zu gehen, um dort gemeinsam mit vermeintlichen Unterstützern seine Pläne zur Übernahme des Kristallthrons von neuem zu beginnen. Allerdings hatte seine Zuchttochter Soivah mittlerweile den Wahnsinn ihres Vaters satt. Sie bestach Thorntons Leibwächter, den Naat Leonarduuhl, und dieser ermordete Thornton, eben als dieser Ariga verlassen wollte. Soivah nahm nun die Führung des Ariga-Khasurns in ihre Hände. (PR-Arkon 4)

Quellen

PR-Arkon 4, PR-Arkon 11