Andreas Eschbach

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Andreas Eschbach (* 15. September 1959 in Ulm, Deutschland) studierte nach dem Abitur in Stuttgart Luft- und Raumfahrttechnik und arbeitete zunächst als Softwareentwickler und EDV-Berater. Seit 2003 lebt der Autor zusammen mit seiner Frau in der Bretagne.

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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Schon 1975 übernahm Willi Voltz eine Kurzgeschichte des 15-jährigen Schülers auf die LKS. Mit dem 1995 im Schneekluth Verlag erschienenen Roman »Die Haarteppichknüpfer«  machte er erstmals als SF-Autor auf sich aufmerksam. Das Buch ist übrigens in derselben Zukunftswelt wie »Quest« angesiedelt. Es erntete nicht nur großes Kritikerlob, sondern wurde auch mehrfach preisgekrönt. Seit 1996 ist Eschbach als freier Schriftsteller tätig.

Bekannt wurde Andreas Eschbach mit Science-Fiction, was in Deutschland nicht gerade einfach ist. Allerdings hat ihm vermutlich vor allem eines einen gewaltigen Schub gegeben, nämlich 1998 die Veröffentlichung eines Heftromanes, des 1935sten Romanes der Science-Fiction-Serie Perry Rhodan. Es war der erste Gastroman in der Serie. Wie Eschbach selbst zugibt, war die Auflagenhöhe dieses Romanes um einiges höher als die seiner sonstigen Romane, was bei Heftromanen allerdings durchaus normal ist. Sein Roman, in dem Reginald Bull die Hauptrolle spielt, dürfte ihm einen Kreis neuer Fans erschlossen haben und wurde sehr gelobt. In einer Leserbefragung über die 20 beliebtesten Romane der Serie landete »Der Gesang der Stille« auf dem 19. Platz.

Seinen Durchbruch schaffte er 1999 mit dem Roman Das Jesus Video, der 2002 auch fürs Fernsehen verfilmt wurde. Der Zeitreise-Thriller stand wochenlang auf den Bestsellerlisten.

Viele von Eschbachs Romanen sind auch im Ausland erschienen. Es gibt Übersetzungen ins Französische, Italienische, Tschechische, Japanische, Russische, Türkische, Polnische, Spanische und (ab 2005) Englische.

In den Jahren 1996, 1997, 1998, 1999 und 2004 gewann er den Deutschen Science Fiction Preis und in den Jahren 1997, 1999, 2000, 2002, 2004 und 2008 den Kurd-Laßwitz-Preis in der Kategorie »Bester Roman«. Im Februar 2006 erhielt er von der Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien, die zur Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) gehört, den LesePeter-Preis für das Taschenbuch »Die seltene Gabe« aus dem Arena-Verlag.

Für die Bände PR 2812 - PR 2815 schrieb Andreas Eschbach das Konzept. (Quelle: News vom 29.05.2015)

Bibliographie

Perry Rhodan-Heftserie

PR-Taschenbücher

PR-Hörbuchalben

Stellaris-Kurzgeschichte

Weitere Beiträge zur Serie

Sonstige Veröffentlichungen

Science Fiction-Romane

Jugendromane (SF)

  • Das Marsprojekt
    • Das ferne Leuchten (2001)
    • Die blauen Türme (2005)
    • Die gläsernen Höhlen (2006)
    • Der steinerne Schatten (Herbst 2007)
    • Die schlafenden Hüter (Herbst 2008)
  • Perfect Copy (2002)
  • Die seltene Gabe (Januar 2004)

Sonstige Romane

Anthologien

  • Eine Trillion Euro (2004)
  • Eine unberührte Welt (2008)

Weblinks

Quellen