Kontaktwald

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Kontaktwälder sind dem äußeren Anschein nach exakt kreisförmige Waldgebiete mit bis zu 15 Kilometern Durchmesser, die über ein eigenes Bewusstsein verfügen. Insgesamt gab es ursprünglich 126 von ihnen. Tatsächlich wachsen diese Wälder auf scheibenförmigen, im Boden versenkten Raumschiffen gleichen Durchmessers, die mindestens einen Kilometer dick sind. Alle Kontaktwälder entstanden als Ableger von Alomendris, der wiederum ein Ableger des Pflanzenvaters Arystes ist.

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Heft: PR 2417
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
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Der Kontaktwald
Heft: PR 2410 – Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Allgemeines

Sie bestehen aus den unterschiedlichsten Pflanzen (Laub- und Nadelbäume der verschiedensten Art, Buschwerk, Gräser und Blumen) und geben einen bläulichen Schimmer ab. Die vorherrschende Farbe der Pflanzen ist Blaugrün. Das Zentrum jedes Kontaktwaldes ist eine Lichtung, die auch als »Herz« bezeichnet wird.

Alle Kontaktwälder sind durch ein mentales Netz miteinander verbunden. Sie können Objekte untereinander transferieren und sind in der Lage, ins All »hinauszulauschen«, wodurch sie Informationen sammeln können.

Die Kontaktwälder sind auf den Segmentplaneten der Noquaa-Kansahariyya (NK) zu finden. Es werden meist nur einzelne Besucher eingelassen, eine Auswahl erfolgt dabei nicht. Nur die so genannten Kontaktwaldsprecher haben die Erlaubnis, bis ins »Herz« des Waldes vorzudringen und dort mit ihm zu kommunizieren. Sie geben dem Kontaktwald alle Informationen, über die sie verfügen und erhalten ihrerseits Nachrichten von den anderen Segmentplaneten. Auf diese Weise ist trotz der erhöhten Hyperimpedanz eine relativ zeitverlustfreie Kommunikation zwischen diesen Welten möglich.

Besucher haben den Eindruck, permanent beobachtet und mental abgetastet zu werden. Schattenhafte Gestalten scheinen den Weg des Besuchers zu begleiten. Wer unerlaubt in einen Kontaktwald eindringt, wird von den Pflanzen attackiert und durch einen mentalen, Angst erzeugenden Einfluss vertrieben.

Geschichte

Alomendris und die Erish Vikhtold

Entstanden sind die Kontaktwälder aus Alomendris, einem Ableger des Pflanzenvaters Arystes auf dem Planeten Orllyndie in der Galaxie Segafrendo. Alomendris wurde mehr als 18 Millionen Jahre v. Chr. von Arystes an die Robotische Zivilisation der Erish Vikhtold übergeben. Alomendris entwickelte sich über 14 Jahrmillionen hinweg zu einem »System« aus 126 Kernablegern, jeweils selbst große Wälder. Die 126 Wälder waren zunächst über Vegetationsbrücken miteinander verbunden, sie lernten jedoch allmählich, physisch getrennt voneinander zu existieren und dennoch ein mentales Ganzes zu bilden. (PR 2417)

14. Jahrhundert NGZ

Einer der Kontaktwälder (er wurde als Kontaktwald 126 bezeichnet) befand sich seit einem unbekannten Zeitpunkt in der Zentrumsregion Hangays, die durch einen zweiten Wall von den äußeren Bereichen abgeschottet und Standort KOLTOROCS war. Er wurde von den String-Legaten bewacht.

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Im Kontaktwald ( Atlan)
Heft: PR 2495 – Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Mitte Juli 1346 NGZ wurde Atlan da Gonozal von Afa-Hem-F'ur, der Kontaktwaldsprecherin Quamotos, ins Herz des Waldes geführt. Der Wald erkannte Atlans Zellaktivator und gewährte ihm Zutritt. Der Arkonide warnte den Wald vor der Gefahr, entdeckt zu werden, denn ein Koda Ariel – Spion hatte Informationen über Quamoto gesammelt und möglicherweise bereits weitergegeben. Atlan machte dem Kontaktwald klar, dass Quamoto nicht mehr sicher war und geräumt werden musste. Es zeigte sich, dass die Kontaktwälder der NK gegenüber eine gewisse Weisungsbefugnis hatten, denn der Kontaktwald bestimmte den Planeten Kosichi als neue Basis für die NK.

Während die Vorbereitungen für die Räumung des Stützpunkts noch im Gang waren, löste sich der gesamte Kontaktwald aus der Oberfläche des Planeten. Das scheibenförmige Schiff nahm Fahrt auf und verschwand im Hyperraum. Auf Kosichi erfuhren Atlan und Dao-Lin-H'ay die Geschichte der Kontaktwälder.

Am 17. August überstanden Atlan und der Kontaktwald von Kalifurn einen Entropischen Zyklon. Der Kontaktwald war in der Lage, den Arkoniden abzuschirmen, dessen Zellaktivator wiederum diente dem Kontaktwald als »Anker«.

Ende Oktober richtete das Hangay-Geschwader auf dem Planeten Winola III, der sich nur circa 345 Lichtjahre vom inneren Grenzwall Hangays entfernt befand, einen Stützpunkt ein. Auf dem größten Kontinent des Planeten befand sich ein Kontaktwald.

Am 23. Oktober 1347 NGZ ließen Dao-Lin-H'ay und einige Mitglieder der Vibra-Staffel sich vom Kontaktwald des Planeten Vatucym zu Kontaktwald 126 jenseits des Kernwalls versetzen. Dort gerieten sie durch die Anwesenheit dreier String-Legaten und die mentale Übermacht KOLTOROCS in Gefahr. Dao-Lin-H'ay stellte fest, dass Kontaktwald 126 litt, und dass Afa-Hem-F'ur auch hier anwesend war.

Am 17. November ersuchten Git-Ka-N'ida und Perry Rhodan den Kontaktwald von Vatucym um Hilfe bei der Suche nach der Dualen Metropole, dem Sitz KOLTOROCS. Dieser ermittelte den genauen Standort seines Ablegers in der Zentrumsregion Hangays. Rhodan begab sich mit der JULES VERNE zu den angegebenen Koordinaten. Anstelle des erwarteten Sonnensystems wurde aber nur eine Nova vorgefunden. Am Folgetag brachen alle 125 freien Kontaktwälder auf, um sich zur Zentrumsregion zu begeben. Sie hatten sich entschlossen, sich nicht länger zu verstecken, sondern die Konfrontation mit KOLTOROC zu suchen und Kontaktwald 126 zu befreien. In insgesamt zwölf Wäldern materialisierte jeweils ein String-Legat, der sich selbst zündete. Die betroffenen Wälder verbrannten am 18. November in KOLTOROCS Feuer. Die 113 verbliebenen Kontaktwälder brachen ihren Flug ab und zogen sich ins Vat-System zurück, wo sie am 19. November eintrafen.

Quellen

PR 2410, PR 2417, PR 2418, PR 2442, PR 2484, PR 2495