LORETTA-Tender

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Die Flottentender der LORETTA-Klasse, auch LORETTA-Tender genannt, bilden die terranische TERRANOVA-Flotte und dienen zum Aufbau des TERRANOVA-Schirms.

PR2322.jpg
Heft: PR 2322
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Ihre Aufgabe besteht darin, durch Sonnenzapfung der Sonne Sol Hyperenergie zu gewinnen, um damit den Kristallschirm um das Solsystem wieder in Betrieb zu nehmen. Sie haben somit ähnliche Aufgaben wie die RAINBOW-Klasse, verwenden die gezapfte Energie allerdings nur für den eigenen Verbrauch.

Ihre Bezeichnungen – entsprechend der fortlaufenden Nummerierung – lauten: LORETTA-1, -2 bis -108.

Technische Daten

Der LORETTA-Tender besteht aus einer scheibenförmigen Plattform mit 6000 Meter Durchmesser und 1360 Meter Dicke. Sein Erscheinungsbild erinnert somit zumindest vom Aufbau her an die alten Tender der DINOSAURIER-Klasse der Solaren Flotte.

Als Kommando-Zelle wurde eine modifizierte 1800-m-Kugelzelle eines ENTDECKERS Typ II der SATURN-Klasse verwendet. Von ihr aus wird der Tender gesteuert und überwacht.

Die Plattformober- und -unterseite sind zur Mitte hin leicht geneigt und umschließen dabei den etwa diskusförmigen Kernkörper der Sonnenzapfanlage, auch Hypertronzapfer genannt. Dieser ist jeweils mit 4-fachen Sicherungen (3-fach Redundanz) ausgerüstet. Für seinen Betrieb wird HS-Howalgonium benötigt. Der Zapfpol hat einen Durchmesser von 600 Metern, eingebettet in der Diskusmitte in einer Kuhle, die von einem engmaschigen Gitternetz überzogen ist. Die 38 Projektoren für den Kristallschirm befinden sich in einer umlaufenden Außennut.

Beim ersten erfolgreichen Testversuch mit Salkrit verbrauchte der Schirm etwa 19 Gramm pro 30 Minuten Betriebszeit.

to do: Salkritverbrauch mit stabilem Schirm in PR 2320 ?

Die Besatzungsstärke liegt bei 1000 Personen.

Geschichte

Die LORETTA-Tender wurden unter großer Geheimhaltung in den lunaren Raumschiffswerften auf den vier Montageplätzen in der Nähe des Zwiebus-Kraters montiert.

Am 16. März 1344 NGZ wurden die ersten 96 Tender (LORETTA-01 bis LORETTA-96) zum ersten Mal in Betrieb genommen, um den Kristallschirm zu erzeugen. Dieser Test führte nach etwa einer Minute wegen Stabilitätsproblemen zu größeren Schäden an allen Tendern.

Am 6. Oktober 1344 NGZ wurden die LORETTA-Tender mit Salkrit ausgerüstet, das von der AUBERG und der TABASCO aus der Charon-Wolke gebracht worden war. Als am Folgetag ein Dunkler Obelisk im Solsystem erschien, konnte mit Hilfe des Salkrits der Kristallschirm aufgebaut und stabil gehalten werden. Als der Dunkle Obelisk auf den Schirm traf, zersplitterte er und verschwand spurlos. Der Schirm wurde sicherheitshalber abgeschaltet, da das Salkrit extrem schnell verbraucht wurde.

Am 15. Oktober 1344 NGZ konnte der inzwischen optimierte Schirm erneut aktiviert und für zehn Tage stabil gehalten werden. Zwei Tage später widerstand er dem Beschuss von sechs Traitanks. Eine Familie Koda Ariel versuchte, mehrere Tender zu sabotieren. Durch Fehler ihrer Wirte wurden ihre Sabotageakte jedoch entdeckt und konnten im Keim erstickt werden.

Die bisher schwerste Bewährungsprobe bestand der Schirm am 23. Mai 1345 NGZ, als ein komplettes Chaosgeschwader – unterstützt durch die AULYZ-033 der Koryphen – versuchte den Schirm durch eine supratronische Perforation zu überwinden. Nur durch den Einsatz der zwölf zu diesem Zeitpunkt als Verstärkung der TERRANOVA-Flotte neu in Dienst gestellten Tender 97-108 konnte der Schirm wieder geschlossen werden, und das Chaosgeschwader wurde vernichtet.

Bis zum Jahre 1463 NGZ wurde die TERRANOVA-Flotte auf 150 LORETTA-Tender aufgerüstet. Ein Drittel dieser Tender lief stets im »Drosselmodus«, um eine sofortige Aktivierung des Kristallschirms möglich zu machen. Am 26. April 1463 NGZ wurde der Kristallschirm erneut aktiviert als Reaktion auf die Bedrohung durch ein Feuerauge, das die Frequenz-Monarchie zum Solsystem geschickt hatte. (PR 2568) Nachdem das Feuerauge am 30. April 1463 NGZ den Kristallschirm passieren konnte, ohne dass klar war, wie das geschehen konnte, war es nicht mehr möglich, den Kristallschirm wieder abzuschalten. Hierfür verantwortlich gemacht wurden die Wechselwirkungen, die das Feuerauge zuvor auf den Kristallschirm ausgeübt hatte. Dadurch, dass sich der Kristallschirm nicht abgeschaltet werden konnte, ließ sich auch das Ausweichplan Neo-Sol nicht ausführen. (PR 2576)

Risszeichnung

Quellen

PR 2301, PR 2307, PR 2318, PR 2320, PR 2349, PR 2568, PR 2576