Der Arkonide und der Herrscher

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 426)
A426 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: König von Atlantis
Titel: Der Arkonide und der Herrscher
Untertitel: Das Chaos in der Topeya-Wiege
Autor: H. G. Francis
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Josef Dienst (1 x)
Erstmals erschienen: 1979
Hauptpersonen: Atlan, Chirmor Flog, Artin, Skaddos, Gara Tin
Handlungszeitraum: 2650
Handlungsort: Marantroner-Revier (Säggallo)
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Die KYR bringt Atlan nach Säggallo; sein Gefährte Verkonder darf ihn ab hier nicht mehr begleiten. Ein Trupp Scuddamoren unter dem Kommando Artins nimmt ihn in Gewahrsam. Er wird mit einem Flugpanzer in ein schwarzes Gebäude gebracht und vorläufig dort einquartiert. Schon bald gibt es eine Explosion und es beginnt ein Kampf zwischen Scuddamoren in ihren normalen schwarzen Schattenschilden, und welche in roten. Letztere werden besiegt und eine Humanoide namens Gara Tin sucht bei Atlan Zuflucht. Nachdem sie den Arkoniden dazu überreden konnte, darf sie ab nun bei ihm bleiben. Kommandant Artin ist damit überhaupt nicht einverstanden, aber als Atlan droht, jede Zusammenarbeit zu verweigern, willigt er schließlich doch ein.

Die beiden werden zu einer waffenstarrenden Schlucht gebracht, in der sich ein von stationären Kampfstationen umgebenes Gebäude befindet. Nach einiger Zeit erscheint ein roter Scuddamore, und nachdem Artin diverse bürokratische Schwierigkeiten mit Drohungen aus dem Weg geschafft hat, lässt sie Skaddos passieren. Artins Intimfeind nimmt seit geraumer Zeit Einfluss auf den Neffen, und hat Artin vor einigen Jahren als Kommandant der Festung Chirmor Flogs vertrieben.

Über eine Rohrbahn kommen sie schließlich zum richtigen Sitz des Neffen, von der Atlan nur einen kleinen Teil sieht. In einem kleinen, von einer Kunstsonne erhellten Tal, das von einer riesigen Kuppel überspannt wird, befindet sich eine Blüte von etwa 50 m Durchmesser. Das ist die Topeya-Wiege, der Herrschaftssitz Chirmor Flogs. Nach einer Leibesvisitation müssen sie stundenlang warten, bis der Neffe sich endlich zeigt.

Er ist nur noch ein Torso, seit ihn der Ausbruch des Vulkans Tarvion entsetzlich zugerichtet hat. Er hängt an einem mobilen Lebenserhaltungssystem, welches auch seine Arme und Beine ersetzt. Ihn (und auch die Riesenblüte) umgibt eine Aura des Bösen. Wie vereinbart legt Atlan seinen Zellaktivator in eine kleine Mulde auf Flogs Schädel. Nach einigen Stunden ist dessen Gesundheitszustand bereits viel besser (Gliedmaßen wachen aber keine nach). Fortan muss Atlan am Fuße der Topeya-Wiege bleiben, während der Neffe die belebenden Impulse des Aktivators genießt.

Mehrere Tage vergehen, bis sich der Einfluss des Aktivators auch auf die abgrundtief böse Gesinnung des Neffen auswirkt. Anstatt ohne Rücksicht auf Verluste unmenschlich harte Urteile zu fällen, beginnt er langsam, milder zu richten. Das missfällt sowohl seinem Vertrauten Skaddos, als auch Artin. Geschickt kann Atlan beide gegeneinander ausspielen, und es kommt zu einem Putschversuch. Der ist nur möglich, indem der eingebildete Flottenkommandant Cosma für Artins Zwecke misbraucht wird. Sowohl Skaddos als auch Artin haben aber nur das Wohl des Neffen im Sinn. Sie kämpfen bloß gegeneinander, weil ihrer Meinung nach der andere Schuld an den milden Urteilen hat. Den Neffen stürzen will keiner von ihnen.

Gara Tin nutzt das Kampfesgetümmel aus, um den Neffen zu töten. Denn Chirmor Flog hat ihren Mann, Gara Tin-Torrestak, den Herrscher von Restak, abgesetzt und auf die Welt ohne Namen geschickt. Dort und auf Mogteeken-Arv wurde aus ihm der Scuddamore Artin, und der empfindet nun überhaupt nichts mehr für seine ehemalige Frau. Sie kann die Vollprothese des Neffen stark beschädigen, aber die Topeya-Wiege verhindert, dass sie ihn tötet. Immerhin kann Atlan seinen Aktivator zurückstiebitzen.

Atlan, Artin und einigen Scuddamoren fliehen über eine weitere Rohrbahn, denn der Putschversuch gegen Skaddos geht völlig schief. Sie kommen auf dem verlassenen Kontinent Dumork heraus und sitzen erneut in der Bredouille. Denn Chirmor Flog erkennt, dass der Zellaktivator für seine zu milden Urteile verantwortlich war und beschließt den Tod der Flüchtenden. Er lässt die Bomben zünden, die am Vulkan Tarvion angebracht sind, und die austretende Lava tötet nun beinahe die Flüchtenden. Sie können sich zu einem verlassenen Depot retten, wo Artin ein Kleinstraumschiff startbereit machen kann. Gara Tin bleibt zurück, um eine neue Gelegenheit zu suchen, den Neffen zu töten. Atlan, Artin und einige wenige Scuddamoren können in den Weltraum entkommen.

Innenillustration