Das Joch der Fremden

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 424)
A424 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: König von Atlantis
Titel: Das Joch der Fremden
Untertitel: Der Aufstand gegen die Scuddamoren
Autor: Horst Hoffmann
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Tais Teng (1 x)
Erstmals erschienen: 1979
Hauptpersonen: Koy, Kolphyr, Axton, Fenrir, Sator Synk, Diglfonk, Atzbäll, Zambor Hirto
Handlungszeitraum: 2650
Handlungsort: Pthor (FESTUNG, Kalmlech, Orxeya)
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Anmerkung: Dieser Roman schließt an die Handlung von Atlan 417 an.

Die Scuddamoren sind dabei, ihre Herrschaft über Pthor zu festigen, und das Weltenfragment nach und nach seinem ursprünglichen Verwendungszweck zuzuführen. In Orxeya haben sie sich ausgerechnet in Sator Synks Stammkneipe, dem Goldenen Yassel einen kleinen Stützpunkt eingerichtet. Wie fast überall auf Pthor lassen sie auch in der Händlerstadt ein paar Einheimische zusammentreiben. Und zwar vornehmlich jene, die Schwierigkeiten gemacht haben – oder machen könnten. Natürlich steht auch Sator Synk, der Held von Pthor, auf ihrer Liste.

Als Synk zwei Scuddamoren auf sein Haus zukommen sieht, befiehlt er seinem Diener Diglfonk, sie abzulenken, damit er die Flucht ergreifen kann. Der Robotdiener wird von den Besatzern außer Gefecht gesetzt und Synk läuft daraufhin Amok. Den durch die Schattenschilde geschützten Scuddamoren kann er aber nichts anhaben, wird paralysiert und auf einen Wagen gelegt, wo sich schon zahlreiche andere Orxeyaner zum Abtransport befinden. Unmittelbar vor dem Abtransport wird er von Diglfonk gerettet, der mit bei einem von Synks Nachbarn gefundenen Bomben für ein Ablenkungsmanöver sorgt.

90 von 100 Organschiffen aus Atzbälls Flotte sind auf Pthor gelandet und fast das gesamte Weltenfragment wird von den Scuddamoren kontrolliert. Nur in die Große Barriere von Oth können sie nicht gelangen, da diese noch immer unter dem Magischen Knoten Glyndiszorns liegt. Dies stellt also den einzigen Ort dar, wo man Unterstützung gegen die Besatzer finden könnte. Und deshalb sind Koy der Trommler, Kolphyr, Kennon und der Fenriswolf dorthin unterwegs. Sie haben bereits fast die gesamte Ebene Kalmlech durchquert, als sie auf eine größere Anzahl Pthorer stoßen, die von Scuddamoren eskortiert werden. Sie sollen zur WAPSIET gebracht werden – einem der Organschiffe, die Gefangene abtransportieren sollen, damit sie später als Galionsfiguren ihr bedauernswertes Lebensende fristen. Kennon (der sich mittlerweile lieber Axton nennen lässt) überzeugt seine Gefährten, einzugreifen und sie können die Pthorer vorübergehend befreien. Aber die Scuddamoren erhalten rasch Unterstützung durch mehrere Zugors und kreisen die Widersacher ein. Atzbäll will sie unbedingt lebend und das nutzen sie aus. Kolphyr kann die Zugors zur Explosion bringen und seiner Gruppe die Flucht ermöglichen.

Die WAPSIET und die RIESING sind die einzigen beiden Gefangenentransporter, die derzeit Atzbäll zur Verfügung stehen. Ersterer ist in der Ebene Kalmlech gelandet und schon fast voll mit ehemaligen Schläfern sowie einigen widerspenstigen Pthorern. Soeben wird eine weitere Gruppe aus 500 Pthorern aufgenommen; unter ihnen eine Gruppe Piraten vom Regenfluss. Ihr Anführer Zambor Hirto nutzt die Situation geschickt aus, um einen Aufstand anzuzetteln und einen Teil des Organschiffs unter seine Kontrolle zu bekommen. Kommandant Zarink bleibt keine andere Wahl, als ihnen Verhandlungen anzubieten. Aber der schlaue Hirto will nur mit den drei Odinssöhnen verhandeln. Also werden Balduur, Heimdall und Sigurd auf die WAPSIET gebracht, um die Piraten zu übertölpeln. Hirto geht zum Schein auf alle Bedingungen ein, kann aber mit den drei Odinssöhnen als Geiseln und einem Zugor mit seinen beiden Begleitern Kebbak und Sistello entkommen.

Auf dem Weg zur Barriere von Oth treffen Sator Synk mit Diglfonk auf Axtons Gruppe. Zusammen erreichen sie den Magischen Knoten, finden aber keine Möglichkeit, ihn zu durchdringen. Als sich drei Organschiffe über der Barriere formieren, schicken sie Synk und Diglfonk wieder weg, die lieber einen Partisanenkrieg führen wollen, als eine endgültige Lösung zu suchen. Dann beginnt das Bombardement auf den Knoten und Synk kann nur knapp mit heiler Haut entkommen. Genau zu dem Zeitpunkt, als das Inferno beginnt, kann Axtons Gruppe in die Barriere eintreten.

Als der erschöpfte Synk sich wieder erholt hat, bekommt er den nächsten Schicksalsschlag verpasst. Vor ihm steht seine neue Truppe: Zwölf Roboter aus Wolterhaven, über die er ab nun verfügen kann. Synk, der seit seinen Erlebnissen auf Wolterziel einen enormen Schuldkomplex gegenüber Robotern hat, welchen er mit schroffer Ablehnung zu überspielen versucht, vermutet eine weitere Teufelei seines Dieners Diglfonk dahinter. Daher sucht er sich wahllos einen anderen Roboter aus seiner Truppe aus, der das Kommando übernehmen soll. Und zwar ausgerechnet Gykogsbeeden, der wegen seiner primitiven Intelligenz der wohl ungeeignetste aus dieser Truppe ist. Da Eins, wie er Gykogsbeeden wegen seines komplizierten Namens ab nun nennt, zu einfach programmiert ist, um seine Befehle zu verstehen, muss Diglfonk alle Anweisungen Synks für Eins so übersetzen, dass dieser sie verstehen und ausführen kann.

Sie brechen in Richtung Orxeya auf und treffen auf Zambor Hirto, Sistello und Kebbak. Während Hirto ihnen gegenüber unerklärbarer Weise friedlich gesinnt ist, würden seine Begleiter den Helden von Pthor am liebsten umbringen. Synk kann die drei überzeugen, bei der Befeiung Orxeyas von den Besatzern mitzuwirken, und verspricht ihnen im Gegenzug einige Beutestücke aus der Stadt der Händler. Dieses Unterfangen gelingt schließlich, da sich Diglfonk in die Stadt einschleichen und einen Eroberungsplan ausarbeiten kann. Dabei fällt das Goldene Yassel ebenso zum Opfer wie Stationskommandant Tarvin und alle seine Untergebenen.

Die Orxeyaner sind über die vorübergehende Befreiung dankbar. Sogar Synks Erzfeind Braker Hoyt reicht ihm die Hand und versichert, dass jene Personen, die sich als gefährdet betrachten, aus der Stadt fliehen werden. Der überwiegende Teil wird aber hier bleiben und den Besatzern gegenüber Loyalität heucheln. Synk verlässt anschließend mit den ihm verbliebenen sechs Robot-Guerillas und Diglfonk die Stadt, um weiterhin gegen den Feind vorzugehen. Auch Hirto darf die Stadt verlassen – er glaubt, in Synk einen neuen Freund gefunden zu haben. Kebbak hat die Kämpfe nicht überlebt, und Sistello bleibt als Gefangener der Orxeyaner zurück, da sie ihn beim Plündern erwischt haben.

Atzbäll ist über diese Ereignisse alles andere als erfreut. Aber es sind nur kleine Niederlagen; Orxeya ist rasch wieder in der Hand der Scuddamoren, die Odinssöhne wieder eingefangen, die WAPSIET und die RIESING mit je 50.000 Gefangenen unterwegs in die Schwarze Galaxis, und die Magier in der Großen Barriere von Oth, die er leider nicht vernichten konnte, verhalten sich zumindest passiv. Außerdem ist Grizzard so versessen, Kennon zu finden und zu töten, dass er alles unternimmt um herauszufinden, ob sein Todfeind nicht doch in die Barriere eindringen konnte. Für den Fall würde er Kennon und seine Gefährten an Atzbäll ausliefern. Dafür stellt ihm der Scuddamorenkommandant sogar ein paar Soldaten aus seiner Truppe zur Verfügung. Langsam entwickelt sich alles so, wie Atzbäll sich das vorgestellt hat.

Anmerkung

  • Dieser Handlungsstrang wird in Atlan 429 fortgesetzt.

Innenillustration