Der Saboteur (Atlan-Roman)

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 428)
A428 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: König von Atlantis
Titel: Der Saboteur
Untertitel: Atlans Kampf gegen die Maschinerie des Todes
Autor: Horst Hoffmann
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Josef Dienst (1 x)
Erstmals erschienen: 1979
Hauptpersonen: Atlan, Leenia, Vaskäner, Gusärleng, Kirso Bal Taur
Handlungszeitraum: 2650
Handlungsort: Marantroner-Revier (Ärterfahl, Bordinfeel), Höhere Welten
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Atlan

Die Raumschiffe des Koordinators der Ewigkeit erreichen ein Sonnensystem. Plötzlich erwachen alle im Koma liegenden Ghyxaner, die mit ihm an Bord sind, und fallen übereinander her. Atlans Extrasinn kann noch die Warnung abgeben: »Irgend etwas greift nach uns!«, dann wird er dem Körper des Arkoniden entrissen. Doch der hat keine Zeit, dem nachzutrauern. Mit einem Beiboot vergewissert er sich, dass auch auf den anderen sternförmigen Schiffen das gleiche Ereignis stattfindet, nur eben bei völlig anderen Lebewesen. Schließlich sterben sie endgültig.

Als die Flotte den einzigen Planeten des Sterns der Läuterung erreicht hat, landet er den Raumgleiter. Ärterfahl, wie der Planet genannt wird, ist von riesigen Fabrikationshallen über- und durchzogen. Rasch erkennt er, dass hier die Organschiffe gefertigt werden und beschließt, sich als unangekündigter Kontrolleur auszugeben.

Zunächst läuft alles gut, und es gelingt ihm in einer der Hallen, die Produktion jener Organmasse, mit der die Raumschiffe überzogen und damit zu Organschiffen werden, durch Zugabe des Heebors zu sabotieren. Abscheulicherweise sind die hierher gebrachten (und nun toten) Intelligenzwesen eine der Hauptzutaten bei diesem Fertigungsprozess. Natürlich bleibt diese Sabotage nicht unbemerkt, und schon bald ist eine ganze Hundertschaft auf der Suche nach dem Saboteur. Atlan kann beinahe gestellt werden, erhält aber unerwartete Hilfe. Ein anders als alle seiner Artgenossen aussehender Scuddamore – er trägt zwei Schattenschilde gleichzeitig – bringt ihn in einen Bereich der unterirdischen Anlagen, der den Scuddamoren unbekannt ist.

Der Retter heißt Gusärleng und war der erste Kommandant auf Ärterfahl. Er hat damals die Hinterlassenschaften einer beinahe ausgestorbenen Zivilisation gefunden und teilweise erforscht. Das stand den Ausbauplänen aber im Weg, und er wurde durch Jasgölg ersetzt. Es gelang ihm vorher noch, alle Aufzeichnungen darüber zu löschen und über mehrere Jahrhunderte hier zu leben. Sein höchstes Ziel ist es, den derzeitigen Kommandanten Vaskäner sowie alle anderen Scuddamoren zu töten, und die Produktion der Organschiffe für alle Zeiten lahmzulegen. Denn die von Atlan verursachten Schäden können binnen Wochen ausgebessert werden.

Notgedrungen schließt sich Atlan dem an der Grenze zum Wahnsinn stehenden Genie an, und reist mit ihm in einem der üblichen Technik weit überlegenen Gleiter zum Nachbarkontinent. Hier werden die Gargat-Pflanzen einer Strahlung ausgesetzt, die sie zur Ausscheidung eines bestimmten Stoffes zwingt, der für die Produktion essentiell ist. Die Pflanzen strömen einen schwach suggestiven Einfluss aus und verändern das Zellgewebe von Lebewesen, wenn diese den Pflanzen länger ausgesetzt sind. Auf diese Weise hat auch Gusärleng seine Langlebigkeit erhalten.

Während sich Atlan absichtlich gefangen nehmen lässt, bringt Vaskäner an den Projektoren, die die Strahlung erzeugen, Sprengladungen an und zerstört sie damit. Atlan kann erwartungsgemäß fliehen und findet den stark verwundeten Gusärleng gerade noch rechtzeitig, um seinen Tod miterleben zu können. Dann versteckt sich Atlan mehrere Tage lang auf Ärterfahl und kann schließlich auf eines der beinahe unbemannten Organschiffe entkommen, die Kommandant Vaskäner bei der Jagd auf den Arkoniden in den  Wikipedia-logo.pngOrbit gerufen hat. Die DARIEN ist fertig gestellt, nur die Galionsfigur fehlt noch.

Leenia

In den Höheren Welten hat man mitbekommen, dass Atlans Extrasinn entrissen wurde und konnte ihn einfangen. Leenia erhält den Auftrag, ihn zum Arkoniden zurückzubringen. Dazu wird sie auf den Planeten Bordinfeel geschickt, wo der Extrasinn immer heftigere Attacken auf sie unternimmt. Sie verliert zeitweise die Kontrolle und zerstört dadurch einige der Bewässerungsanlagen der hier heimischen Grallen. Kirso Bal Taur gelingt es herauszufinden, wer für die Zerstörung der zweiten Zisterne seines Bannisteros verantwortlich ist, und lauert dem Fremden mit Freunden auf. Schließlich gelingt es ihnen, Leenia in eine Falle zu locken, die sie beinahe das Leben kostet. In letzter Sekunde kann sie in die Höheren Welten zurückkehren. Nach einer entsprechenden Beschwerde, völlig allein gelassen worden zu sein, und noch dazu keine Hilfsmittel gehabt zu haben, Atlan zu finden, wird sie erneut nach Bordinfeel zurückgeschickt. Sie erhält den Auftrag, den rebellischen Extrasinn in einen Molg zu parken, den sie aber erst finden muss.

Anmerkung

  • Der Handlungsstrang mit Leenia, dem Molg und den Grallen wird in Atlan 433 fortgesetzt.

Innenillustration