Gefahr aus der Tiefe

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 477)
A477 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

 

Zyklus: König von Atlantis
Titel: Gefahr aus der Tiefe
Untertitel: Die neuen Horden der Nacht erwachen
Autor: Peter Terrid
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Themistokles Kanellakis
Erstmals erschienen: 1980
Hauptpersonen: Heimdall, Sigurd, Balduur, Bördo, Sator Synk, Lykaar, Braheva, Genlis
Handlungszeitraum: 2650
Handlungsort: Pthor (Kalmlech, Orxeya)
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Braheva ist mit dem wohl geschäftsuntüchtigsten aller Orxeyaner verheiratet, nämlich Lykaar. Nachdem sie ihm wieder einmal eine Standpauke gehalten hat, verdrückt er sich in seine Stammkneipe, um die Lage mit seinen Kumpanen zu besprechen. Zu allem Überdruss ist er nicht nur ein schlechter Händler, sondern obendrein weder Raufbold noch trinkfest, was sein Freund Achar schamlos ausnutzt. Und so kommt er am nächsten Morgen als Besitzer von zehn Fässern nach Apfel riechender Seife zu sich; ein reparaturbedürftiger Karren sowie vier abgemagerte und altersschwache Yassel gehören dazu, und für all das hat er im Suff »nur« sein ganzes Hab und Gut eingetauscht. Verständlich, dass Braheva ein weiteres Mal enttäuscht von ihm ist. Doch sie hält weiter zu ihm, und gemeinsam verlassen sie mit dem Gespann Orxeya, um die Seife irgendwo zu verkaufen.

Die heruntergekommenen Vorstädte Zbahns scheinen Lykaar der perfekte Ort dafür zu sein, weshalb sie die Straße der Mächtigen entlang nach Osten reisen. Als es finster wird, schlagen sie ihr Zelt am Rand der Ebene Kalmlech auf, aber aus dem Schlaf wird nichts. Fingerlange Flugameisen attackieren sie wie wild, bis sie den Grund dafür erkennen: Der intensive Geruch der Seife hat sie angelockt. Um sie zu vertreiben entzünden sie ein Feuer, dessen Rauch der Wind genau auf den Wagen mit den Fässern bläst. Leider wird auch eine Stinkwurz ins Feuer geworfen; die Insekten flüchten zwar nun, aber der Gestank ist nicht mehr auszuhalten. Zu allem Überfluss trifft nun auch noch Sator Synk ein, der es vor Langeweile in Wolterhaven nicht mehr ausgehalten hat. Aber die Hilfe des Weiberhelden, der schon lange versucht mit Braheva anzubandeln, ist hier nicht erwünscht, weshalb er mit seinem Zugor wieder abfliegt.

Die Apfelduftseife hat durch die Vermischung mit dem Rauch der Stinkwurz, den Körpersäften der Flugameisen sowie Wasser zum Entfernen des Rußes ein Eigenleben entwickelt und blubbert munter vor sich hin. Die beiden unglücklichen Krämer ändern ihr Reiseziel nach Donkmoon und marschieren ab nun schnurstracks durch die Ebene Kalmlech. Sie stoßen auf Fußabdrücke diverser Monstren, aber da es die Horden der Nacht seit vielen Monaten nicht mehr gibt, finden sie das nicht beunruhigend. Nach einem neuen Gesinnungswandel ändern sie ihre Reiseroute erneut, diesmal zur Großen Barriere von Oth, wo man in den Magiern die idealen Geschäftspartner vermutet.

Inzwischen ärgern sich Heimdall, Balduur und Sigurd im Lichthaus über Bördos pubertär-provokantes Verhalten, bis ihnen Hugin und Munin eine Botschaft überbringen. Sofort machen sie sich auf zur FESTUNG, und auf dem Weg begegnet ihnen Sator Synk. Der Held von Pthor hat auf seinem Flug über Kalmlech eine folgenschwere Entdeckung gemacht. Aus einem Krater von einem Kilometer Durchmesser entsteigen neue Horden der Nacht! Das deckt sich mit Hugin und Munins Bericht und lässt schlimmes befürchten. Während sich Bördo Sator Synk anschließt, mit dem Reiseziel Barriere von Oth, begeben sich die drei Odinssöhne in die FESTUNG. Aus der Zeit der ughartischen Besatzung gibt es noch eine Funkanlage, und damit kann tatsächlich jemand erreicht und gewarnt werden.

Dieser jemand heißt Genlis und ist ein alter, gehässiger und verbitterter Orxeyaner, der mit den Besatzern kollaboriert hatte. Durch ihn wird Orxeya rasch über das zu erwartende Unheil informiert, und durch Fehlinterpretationen und Übertreibungen entsteht schnell Panik. Die Bewohner verlassen im Morgengrauen ihre Stadt und wenden sich mehrheitlich nach Zbahn. Lykaar und Braheva stoßen auf sie und können nicht glauben, dass Kalmlech vor Monstern nur so wimmeln soll, denn schließlich kommen sie gerade von dort. Dann machen sie sich einen Reim auf die gefundenen Spuren und begreifen, dass sie wohl nur durch Zufall dem Tod entkommen sind. Das Chaos wird perfekt, als von Zbahn Zugors der Technos kommen, die in Orxeya Schutz suchen wollen. Nur Braheva und Lykaar bewahren Ruhe; sie ziehen weiter nach Zbahn, um von dort über Donkmoon zur FESTUNG zu gelangen.