Im Zentrum von Manam-Turu

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 722)
A722 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Im Auftrag der Kosmokraten
Titel: Im Zentrum von Manam-Turu
Untertitel: Mit der STERNSCHNUPPE auf dem Planeten der Fanatiker
Autor: Hans Kneifel
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Robert Straumann
Erstmals erschienen: Montag, 29. Juli 1985
Hauptpersonen: Atlan, Chipol, Mrothyr, Colemayn, Tuffelsyt, Hangor, Mondsohn Dyodor, Uferwelle Dyodora
Handlungszeitraum: 3819 = 232 NGZ
Handlungsort: Manam-Turu, Kraupper
Atlans Extrasinn:

H-Plus-Gebiete

Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Atlan, Chipol und Mrothyr sind mit der STERNSCHNUPPE unterwegs in Richtung Zentrum von Manam-Turu. Aufgrund empfangener Funkmeldungen wollen sie den Planeten Kraupper anfliegen. Atlan hofft, dort auf weitere verbannte Daila zu stoßen.

Auf Kraupper, dem dritten von insgesamt sechs Planeten, bestimmen zwei Gruppen der eingeborenen Bevölkerung, die sich, wie ihre Heimatwelt, Kraupper nennt, das Geschehen. Zum einen gibt es die Hüter des Chlorophylls, fanatische Naturschützer, zum anderen die Technik-besessenen Bewahrer der Ungebundenheit. Letztere verfügen nicht nur über einige Raumschiffe sondern auch über einen starken Traktorstrahler. Zwischen beiden Strömungen gibt es Konflikte, die aber regelmäßig ohne Personenschäden bleiben. Ferner ist jede Gruppe durch zahlreiche Agenten der jeweils anderen unterwandert.

Als die STERNSCHNUPPE Kraupper zwecks Erkundung umkreist, wird sie mit dem Traktorstrahler attackiert. Die wirkenden Kräfte schütteln das Schiff so stark durch, daß Mrothyr lebensgefährliche Verletzungen erleidet. Er wird für längere Zeit in der Medostation liegen. Bevor die Bewahrer jedoch Atlans Schiff zur Landung zwingen können, greifen die Hüter ein, sie überwältigen die Bedienmannschaft des Traktorstrahlers und das Schiff kommt frei. Während man sich um Mrothyr kümmert, erreicht ein verstümmelter Funkspruch die STERNSCHNUPPE, er kommt von einem Daila namens Nadrin. Auf Kraupper ist der Start einer kleinen Raumyacht zu beobachten.

Atlan landet sein Schiff im Einflussbereich der Hüter, richtet dabei jedoch »schwere Schäden« an, mehrere Quadratmeter Wiese werden zerstört und zwei Äste brechen ab. Als er unter Berücksichtigung aller Vorsichtsmaßnahmen Kontakt aufnimmt, teilt ihm Kleine Uferwelle Dyodora, die Tochter des Häuptlings, mit, dass er zur Strafarbeit beim Kanalbau verurteilt wird. Atlan will zunächst weitere Gespräche erreichen.

Während die Hüter beraten, greifen Gleiter der Bewahrer die STERNSCHNUPPE an, über Lautsprecher wird Atlan zur Kapitulation aufgefordert. Er sei der Feind, heißt es. Die STERNSCHNUPPE betäubt die Angreifer auf Atlans Anweisung. Der vermutet inzwischen eine Aktion der Hyptons hinter dem Verhalten der Bewahrer. Bevor er ins Schiff zurückkehrt, schleicht sich ein Daila heran – Nardin. Atlan nimmt ihn mit an Bord.

Der Verbannte bietet einen jämmerlichen Anblick, er berichtet, dass die Daila ihre Parafähigkeiten verloren haben und zu niederen Arbeiten herangezogen werden. Außerdem erfährt der Arkonide, dass die Bewahrer seit knapp zehn Jahren stark aufrüsten. Nardin steckt ein bisschen Nahrung ein und kehrt zurück zu seiner Arbeit.

Indessen überlegen die Hüter wie sie Atlans habhaft werden können. Dyodora hat bemerkt, dass sie Eindruck auf den Fremden gemacht hat. Sie und ihr Vater beschließen, ihn zum Essen einzuladen. Aufreizend gekleidet, erscheint die Häuptlingstochter vor der STERNSCHNUPPE.

Zwar vermutet Atlan eine Falle, aber das Treffen bietet eine gute Möglichkeit weitere Informationen zu erhalten, also sagt er zu. Chipol begleitet ihn. Dyodoras Vater, Gelber Mondsohn Dyodor, berichtet von Robotern und vogelähnlichen Fremden, die vor acht Planetenjahren landeten. Während ihr Vater um Beistand gegen die Bewahrer bittet, heftet Dyodora Atlan eine Blüte ans Revers. Dieser fordert zunächst Bedenkzeit, er fühlt sich unwohl und will zurück ins Schiff. Hastig bricht er auf, gestützt von Chipol und der Kraupperin, die versprochen hat, sich um Mrothyr zu kümmern.

Als sie im Schiff ankommen, schickt Atlan Chipol und Dyodora in die Medostation. Obwohl sein Zellaktivator Schwerstarbeit leistet, fühlt er sich wie im Fieberwahn. Bevor ihm völlig die Sinne schwinden, lässt er die Sternschnuppe einen Notruf absenden, so verschlüsselt, dass ihn eigentlich nur ANIMA verstehen kann. Erst als er wieder zu sich kommt, wird ihm klar wie sinnlos dieser Versuch war. Dyodora ist keine Hilfe für Mrothyr, sie streitet aber auch ab, dass die Blüte der Vandalpflanze gefährlich sei, auf Kraupper sei sie gewöhnlicher Hausschmuck.

Atlans vermeintlich sinnloser Funkspruch findet tatsächlich einen Empfänger, der ihn deuten kann: Colemayn, der eigentlich unterwegs nach Bastion-V ist. Glücklich, eine handfeste Spur gefunden zu haben, wird die NACHTJAGD auf Kurs Kraupper gebracht. Über Funk holen der Sternentramp und sein Begleiter, der zwielichtige Tuffelsyt, weitere Informationen von der STERNSCHNUPPE ein.

Gewarnt vor dem Traktorstrahl, landet die NACHTJAGD zunächst auf dem Mond Krauppers, Manicaa. Dort ist auch eine kleine Raumyacht niedergegangen, mit der einige Vergnügungsreisende unterwegs gewesen sind. Diese besuchen eine der luftgefüllten Kuppeln auf der Mondoberfläche. Colemayn nutzt die Gelegenheit, betäubt die ohnehin angetrunkenen Kraupper, und wechselt samt Tuffelsyt in deren Schiff über. Die NACHTJAGD wird flugunfähig gemacht und aufgegeben.

Mit dem neu erworbenen Schiff ist der Anflug auf Kraupper sicher. Als Colemayn nahe der STERNSCHNUPPE landen will, wird er Zeuge, wie Atlan und Chipol zusammen mit einer Frau zu einer riesigen fleischfressenden Pflanze geführt werden. Offensichtlich handelt es sich um eine Hinrichtung. Vor den Verurteilten kommt das Schiff zum Stehen.

Anmerkung

Innenillustration