Die Zentrale der Freischärler

Aus Perrypedia
(Weitergeleitet von Quelle:PR318)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Perry Rhodan-Heftromane
314 | 315 | 316 | 317 | 318 | 319 | 320 | 321 | 322


Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 318)
PR0318.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: M 87
Titel: Die Zentrale der Freischärler
Untertitel: Sie leben im Innern des Planeten – unter dem Terror der Gedankenspione
Autor: Conrad Shepherd
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: Freitag, 6. Oktober 1967
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Roi Danton, Atlan, Melbar Kasom, Oro Masut, Trikort, Roumbaki, Heykh, Sibala
Handlungszeitraum: Anfang Dezember 2435
Handlungsort: Boul-System
Lexikon: Old Man (I)
Besonderes:

Auf den Seiten 34 und 35: Leseprobe von »Perry Rhodan im Bild« Nr. 2

Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 35

Handlung

Perry Rhodan befindet sich noch immer mit seinen beiden ertrusischen Begleitern im Raumschiff der Gurrads versteckt. Roi Danton führt die Gefangen an und bittet Trikort, den Kapitän, zu sich. Mittels des Gedankenzeichners macht Roi dem Gurrad klar, dass er seinen Degen und seinen Lorgnette zurück haben möchte, da er es als eine Beleidigung empfindet, seine Sachen unter Verschluss zu halten. Trikort, der wie jeder andere Gurrad viel Wert auf Ehre legt, händigt ihm die erwünschten Gegenstände aus – nichts ahnend, was für gefährliche Waffen er ihm übergibt.

Doch die gefangenen Terraner können sich nicht allzu lange freuen. Das Schiff führt den ersten Transitionssprung aus. Als es wieder auftaucht, befinden sich 20% der Gefangen in tiefer Ohnmacht. Beim zweiten Sprung sind es gute 50 %.

Trikort erkennt, dass die Terraner für solche Sprünge nicht geeignet sind und versucht, ihnen so gut wie möglich zu helfen. Er unterbricht die Vorbereitung zum nächsten Sprung und teilt eine kräftigende Suppe aus. Und er versucht, mittels eines terranischen Translators zu einer Verständigung zu kommen. Mehrere Stunden später haben sie es tatsächlich geschafft.

Roi erfährt, wie die Gurrads von den Perlians angegriffen wurden und bis zum heutigen Tag auf der Flucht sind. Ihr größtes Problem sind die Rohstoffe. Neue Welten können sie nicht erkunden, da die Gefahr zu groß ist, von einem Perlian entdeckt zu werden. Deswegen entwickeln sie eine etwas andere Taktik: bei jedem Überfall versuchen sie so viel wie möglich an Rohstoffen und Materialien mitzunehmen. Aus erbeuteten Schiffen bauen sie neue Schiffe, die mit einem verbesserten Triebwerk ausgerüstet werden, welches sie unter Mühen entwickeln konnten. Zum Schluss erfährt er, dass die Gurrads nur noch einen Transitionssprung unternehmen wollen um direkt zu einem ihrer Stützpunktplaneten zu fliegen. In vier Stunden wird es soweit sein.

Perry kann durch Oro's Armfunkgerät, der direkt mit Roi Danton verbunden ist, ihren Gesprächen lauschen. Er beschließt, die vier Stunden sinnvoll zu nutzen und macht sich mit den Ertrusern auf den Weg. Sie dringen in die Lagerräume ein und finden ihre Ausrüstung samt der Lebensmittelkonzentrate. Nach einer kurzen Stärkung nehmen sie genug Nahrung für sich, Medikamente für die Transition und 20 Nadelstrahler sowie 20 kleine Sprechfunkgeräte mit.

Durch den Lüftungsschacht kann Perry Rhodan die Gefangenen erreichen. Er übergibt ihnen die Gegenstände, dann muss er schon gehen um sich auf die Transition vorzubereiten.

Schließlich »springt« das Schiff.

Das System, das sie erreichen besitzt zwei Sonnen, einen blauen Riesen und einen kleinen weißen Zwerg. Beide werden Boul genannt. Beide werden von fünf Planeten umkreist, davon ist der dritte von den Gurrads und freien Generälen bewohnt. Dieses System ist deswegen so sicher, weil ein Wasserstoffring dafür sorgt, dass sich die Perlians nicht in seine Nähe trauen. Auf dem Planeten erfahren die Terraner, dass Projektoren diese Welt als eine unbelebte Wüstenwelt darstellen, während in Wirklichkeit das Leben darunter brodelt. Quetkys, halborganische, jedoch instinkt-intelligente Lebewesen, die durch die Gefühlsregung feststellen können, ob jemand ein Spion ist oder nicht, bewachen die gesamte Bevölkerung – eine große Gefahr für die Gefangenen.

Die gefangenen Terraner werden zum Rat der Drei transportiert. Dort wird über ihr Schicksal entschieden. Jedes Ratsmitglied vertritt ein Volk, das gegen die Unterdrückung kämpft. Außer den Gurrads und den Generälen sind noch die Shanganten vertreten. Sie sehen genauso aus wie Gurrads, sind aber wesentlich zierlicher und zerbrechlicher gebaut.

Mitten unter dem Gespräch zwischen Roi und dem Rat schlagen die Quetkys Alarm. Die Terraner werden als Verräter eingestuft! Es kommt zum Kampf, doch die Terraner haben keine große Chance. Ein paar von ihnen sterben, dann geben sie freiwillig auf. Ihnen werden die Funkgeräte und die Waffen abgenommen, Roi der Degen und die Lorgnette. In ihrem Gefängnis tauchen zwei der Ratsmitglieder auf und drohen: sie wissen, dass sie Geräte besitzen, die einen Hyperfunkimpuls ausstrahlen. Werden diese nicht abgeschaltet, so werden die Terraner eines grausamen Todes sterben.

Perry Rhodan muss seinen Plan, seine Freunde aus dem Gefängnis zu befreien, aufgeben und die Ursache für die Impulse herausfinden.