Utopie Terrania

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Überblick
Serie: Perry Rhodan Neo (Band 2)
Neo002.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Vision Terrania
Titel: Utopie Terrania
Autor: Christian Montillon
Titelbildzeichner: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 14. Oktober 2011
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Bai Jun, Crest da Zoltral, Thora da Zoltral, Clark G. Flipper, Allan D. Mercant
Handlungszeitraum: 27.–28. Juni 2036
Handlungsort: Terra
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch, enthalten in Platin-Edition 1
Leseprobe: Leseprobe.png © Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Handlung

Allan D. Mercant wird auf der Flucht vor dem Geheimdienst Homeland Security von der Fernfahrerin Iga Tulodziecki (genannt »Wonderbra«) aufgegabelt. Nachdem sich die beiden näher gekommen sind, erzählt er ihr seine wahre Geschichte. Iga nimmt Mercant mit nach New Orleans, wo er Geld und diverse Utensilien deponiert hat, mit deren Hilfe er eine neue Identität annehmen kann. Als er den Bericht über Perry Rhodans Rückkehr vom Mond im Fernsehen sieht, wird ihm klar, dass es für ihn nur ein Ziel geben kann: Er muss sich Rhodan anschließen.

Stanley Drummond, Präsident der USA, will sich die Technologie der Außerirdischen um jeden Preis aneignen. Ihm geht es nicht um die STARDUST, sondern um das viel wertvollere Raumschiff der Arkoniden, das immer noch auf dem Mond steht. Er beauftragt deshalb Lesly Pounder mit der Vorbereitung einer zweiten Mondmission.

Derweil kursieren in der Zivilgesellschaft Gerüchte über den möglichen Kontakt zu Außerirdischen. Homeland Security versucht diese Gerüchte zu unterbinden, indem Menschen wie Hermann Langke und sein Assistent George Townsend, die die Gerüchte untersuchen, interniert, verhört und teilweise hingerichtet werden.

Zur selben Zeit halten sich General Bai Jun und sein Adjutant He Jian-Dong in Macau auf, um die »Heimholung« Taiwans in die Volksrepublik China vorzubereiten. Am 27. Juni 2036 erhält Bai Jun eine Nachricht, die diese Aufgabe zur Nebensache degradiert: Das US-amerikanische Raumschiff STARDUST ist in der Wüste Gobi gelandet. Es hat den Außerirdischen Crest an Bord und wird durch eine Energiekuppel geschützt. Bai Jun soll den Oberbefehl über die an der Landestelle zusammengezogenen Truppen übernehmen. Vor Ort angekommen, befiehlt der General die Einstellung des sinnlosen Beschusses. Durch konventionelle Waffen ist der Energieschirm nicht zu durchdringen. Wenig später trifft Huang Hai-Jie ein, Generalsekretär der Kommunistischen Partei Chinas. Dieser will den Außerirdischen in seinen Besitz bringen - die Leiche würde ihm genügen. Bai Jun hat jedoch nicht die Absicht, die Amerikaner zu Märtyrern zu machen, und verzichtet vorerst auf den Einsatz von Atomwaffen. Stattdessen installiert er Funk-Störsender und befiehlt den Bau eines Tunnels, der unter der Energiekuppel hindurchführen soll. Allerdings sollen auf diese Weise lediglich die Soldaten beschäftigt werden. Bai Jun will abwarten, wie sich die Situation weiterentwickelt.

Die Geschehnisse in der STARDUST geben ihm Recht; die Situation ist angespannt. Crests Gesundheitszustand hat sich verschlechtert, außerdem stellt Clark G. Flipper einen Unsicherheitsfaktor dar. Er macht sich Sorgen um seine im Himalaya verschollene Freundin Beth Gale und ist nicht glücklich über den Verrat, den Perry Rhodan begangen hat. Es kommt zu einer ersten Begegnung Rhodans mit dem chinesischen General. Bai Jun stellt den Amerikanern eine High-Tech-Krankenliege zur Verfügung, mit deren Hilfe Dr. Eric Manoli den Arkoniden genauer untersuchen und besser behandeln kann. Eine Heilung ist mit den zur Verfügung stehenden Mitteln aber immer noch nicht möglich. Am Tag nach der Landung dreht Flipper durch. Er sabotiert den Schutzschirmgenerator und versucht zu fliehen. Rhodan kann das Schlimmste verhindern. Die Kuppel entsteht neu, bevor die Chinesen reagieren können. Bai Jun hatte ohnehin nicht vor, die Situation auszunutzen. Rhodan nimmt per Hyperfunk, der durch die Störsender nicht unterdrückt werden kann, Kontakt mit Thora auf. Er macht ihr klar, dass Crest nur mit der Hilfe anderer Menschen gerettet werden kann. Die Arkonidin soll weitere Ausrüstung mit einem Beiboot der AETRON zur Erde bringen. Beim Anflug wird das 60 Meter durchmessende Kugelschiff entgegen Bai Juns Befehl beschossen. Thora demonstriert die maßlos überlegene Macht der arkonidischen Waffentechnik, indem sie Teile des chinesischen Heerlagers in Schutt und Asche legt, bevor sie in der Nähe der STARDUST landet.

Derweil hat sich Mercant schweren Herzens von Iga getrennt und sein Depot ausgeräumt. Er versucht einen Flug nach China zu buchen, doch jemand verfolgt ihn. Mercant wird betäubt und zu einem unbekannten Ort gebracht. Sein Entführer stellt sich als Homer G. Adams vor. Adams behauptet, der reichste Mann der Welt zu sein und besondere Fähigkeiten zu besitzen - genau wie Mercant. Adams kann zukünftige Ereignisse vorhersehen, Mercant kann die Gefühle anderer Menschen erkennen. Adams ist genau über Mercants Pläne im Bilde. Eine Reise zum Landeplatz der STARDUST hält er für Selbstmord. Er meint, Menschen wie Mercant und er selbst - Mutanten mit übersinnlichen Fähigkeiten - könnten Rhodan auf andere Weise helfen. Deshalb müssten sie John Marshall finden.

Nachdem Thora die Störsender vernichtet hat, wendet sich Perry Rhodan mit einer Bildfunksendung an die Weltöffentlichkeit, die in Teilen der Bevölkerung eine Panik und Selbstmordwelle auslöst. Rhodan spricht von seiner Vision einer geeinten Menschheit, die die Probleme des 21. Jahrhunderts überwinden und zu den Sternen aufbrechen kann. Rhodan lädt alle Menschen gleich welcher Nationalität, Hautfarbe und Religion ein, an der Verwirklichung dieses Traums mitzuwirken. Sie sollen zu ihm kommen, oder vielmehr in die Stadt Terrania, mit deren Aufbau die von Thora mitgebrachten Roboter soeben beginnen...

Anmerkung

  • Lesly Pounder wird durchgehend Lesley Pounder geschrieben. Es handelt sich um einen Autorenfehler.