Callibsos Puppen

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Überblick
Serie: Perry Rhodan Neo (Band 62)
Neo062.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Epetran
Titel: Callibsos Puppen
Autor: Michelle Stern
Titelbildzeichner: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 31. Januar 2014
Handlungszeitraum: Januar–Juni 2037
Handlungsort: Derogwanien, STERNENWIND, IQUESKEL
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch, enthalten in Platin-Edition 16
Leseprobe: Leseprobe.png © Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Kurz­zusammen­fassung

Thora da Zoltral, die auf Snowman von einem Bleichsauger gebissen wurde und nun in Lebensgefahr schwebt, wird von Ernst Ellert, zusammen mit Mildred Orsons, Julian Tifflor, Gucky und Orlgans im Raumschiff STERNENWIND nach Derogwanien gebracht.

Die Bewohner, die Puppen Callibsos, empfangen sie ablehnend. Das Erscheinen des Zitterers bewegt sie jedoch, Thora zu helfen. Sie kommt wieder auf die Beine, wird aber mit ihren Kameraden Ziel Callibsos' Zorn und zur Geisel des Herrn der Zeit.

Crest da Zoltral ist zusammen mit den Khe'Mha'Thir Che'Den und En'Imh und den zwei Unithern Liszog und Zerft auf der Suche nach seiner Ziehtochter. Sie halten sich dabei an die zwei Nachrichten, die Crest von Thora empfangen hat. Auch sie landen auf Derogwanien und geraten bei der Befreiung Thoras in Konflikt mit Callibso.

Callibso, der sich selbst Schmied der Zeit nennt, will Perry Rhodan nach Derogwanien locken und ihn von seinem Weg abbringen. Das Ringen droht zu eskalieren und Callibso will es zu seinen Gunsten beeinflussen. Als er feststellen muss, dass sein Plan fehlgeschlagen ist, gerät er in Wut. Crest kann ihn jedoch überraschen.

Handlung

Callibso sitzt am Zeitbrunnen in Derogwanien und denkt mit Wehmut an Jymenah. Er braucht eine Entscheidungshilfe. Seit Jahrzehnten versucht er das Ringen zu seinen Gunsten zu beeinflussen. Er hat Rhodans Weg verfolgt und nun will er sehen, wie die Zukunft aussieht, wenn es ihm gelingt Perry Rhodan zu sich zu locken und ihm von seinen Weg abzubringen. Er springt in den Zeitbrunnen und lässt sich in diese Zukunft treiben. Es kostet ihn fast das Leben. Er hat das Amulett mit Jymenah verloren. Um es sich wiederzuholen lässt er sich in eine Zeitenströmung hineinziehen, die ihn fast tötet. Im gelingt dennoch die Zeitreise. Er steigt in der Zukunft, in der seine Pläne aufgegangen sind, in einem blühenden Derogwanien aus dem Brunnen. Zufriedene Geschöpfe, Zwerge wie er, begrüßen ihn. Er braucht keine seiner Puppen im Ringen mehr zu Opfern.

Ernst Ellert will mit dem Kegelraumer STERNENWIND Thora retten, die auf Gedt-Kemar von einem Bleichsauger lebensgefährlich verletzt wurde. Mildred Orson, Julian Tifflor, Gucky und die Mehandor um Orlgans begleiten sie. Thora und Gucky, der sich bei der telekinetischen Lebenserhaltung der Arkonidin völlig verausgabt hat, werden in einem Medotank versorgt. Dank der hervorragenden Tarntechnologie des Loower- Raumschiffs, können sie unbemerkt von den arkonidischen Patrouille um Snowman und KE-MATLON entkommen. Auf die Frage, wohin die Reise gehen soll, bleibt Ellert nur vage. Die STERNENWIND nimmt zunächst Kurs auf Pernatz IV. Dort sollen die Mehandor Asyl bekommen. Kurzfristig entscheidet sich Orlgans, bei Thora zu bleiben und über sie zu wachen. Als Gucky sich erholt hat, überkommt ihn das Gefühl, dass das Schiff selbst ein eigenständiges Lebewesen ist oder eine organische Positronik besitzt und ihn damit herausfordert. Jetzt steuert die STERNENWIND Derogwanien an.

Die Anzeigen, die Thoras Gesundheit überwachen, zeigen die Verschlechterung ihres Zustands an. Gucky muss mit seinen Fähigkeiten wieder einspringen. Obwohl Derogwanien lediglich eine kleinere bewohnte Siedlung hat, behauptet Ellert, dass man Thora dort helfen kann. Als Mildred, Julian, Orlgans und Gucky Thora in das Städtchen, das aussieht als wäre es ein alter Ort auf der Erde, bringen, wirkt die Atmosphäre bedrohlich. Eine Gruppe Zwerge kommt auf sie zu. Sie bewegen sich seltsam ruckartig, ihre Gesichtskontouren waren, kaum merklich, verflacht, ihr Gesichtsausdruck war grimmig. Sie sahen aus wie Puppen. Sie lehnen Hilfe für Thora ab. Erst als der Zitterer erscheint, stimmen sie zu. Eine Puppe, Issaro, kennt anscheinend Ellert. Der sagt, Callibso habe sein Erscheinen verlangt. Issaro lädt die Besucher als Gäste ein. Callibso wird bald erscheinen. Während Thora in Begleitung Orlgans in die Medostation gebracht wird, finden die anderen Unterkunft in einem Gästehaus. Gucky sind diese Puppen unheimlich, er kann sie, trotz seiner Gabe zur Telepathie, nicht durchschauen. Er und Thora werden von zwei Puppen gewarnt. Wenn sie hier bleiben, wird der Zorn Callibsos sie töten. Ellert hat sich auf die STERNENWIND zurückgezogen. Er wolle das Schiff nicht zu lange sich selbst überlassen. Bei Mildred kommen Zweifel an Ellerts Motivation auf. In der Stadt kommt Unruhe auf. Eine Zwergin mit Namen Dassira wurde getötet. Gucky, Mildred und Julian sehen nach Thora. Sie wurde, bewacht von Orlgans, von den Puppen operiert. Weil sie nichts weiter tun können, wollen sie sich umsehen. Der Weg zu Ellerts Schiff wird ihnen allerdings von Issaro verwehrt. Weil sie in einer schlechten Position sind, finden sie sich damit ab. Auf ihrem Weg, am Rand des Dorfes entlang, entdecken sie einen Transmitter. Als sie das Tal verlassen, stoßen sie auf einen dürftig zusammengezimmerten Vergnügungspark. Es erscheint den Dreien, als sei alles an ihm und in ihm unfertig. Plötzlich sehen sie die Puppe, die Gucky gewarnt hat. Bei der Verfolgung werden sie zu einer Zwergin geführt, die fast schon ein richtiges Gesicht hat. Smellutheh, kurz Smellut, scheint eine Agentin aus den neunzehnhundertvierziger Jahren von der Erde nachzuahmen. Sie bietet an, Informationen über Callibso, Perry Rhodan und die Menschheit zu geben, wenn die Besucher den Verborgenen Derogwaniens helfen, zu fliehen. Sie warnt, kommt Callibso erst an, seien sie Freiwild.

Thora erwacht. Sie hatte einen Alptraum. Darin verteidigt sie sich mit Quiniu Soptor und Tamika erfolglos gegen den anstürmenden Rico mit einigen Topsidern im Gefolge. Sie vermisst Perry und Crest. Gucky erzählt ihr die Geschehnisse während ihrer Ohnmacht. Ernst Ellert startet plötzlich mit der STERNENWIND und lässt Thora und ihr Gefährten zurück. Thora verlässt die Medostation. Sie denkt, sie sei in einer Museumswelt. Plötzlich strömen Puppen auf die Straßen. Ihre Gesichter sind jetzt vollständig verflacht. Sie jubeln und drängen die Gäste zur Holzbrücke am Rand des Dorfes. Callibso kommt über die Brücke und begrüßt die Besucher. Als er den Ilt Gucky sieht, verschwindet sein Lächeln. Es hat den Anschein, als hätte Callibso Angst vor Gucky. Der stellt sich mit Retter des Universums vor. Callibso bezeichnet sich mit Schmied der Zeit. Callibso zieht sich mit seinen Gästen und Issaro zurück. Er fragt warum Perry Rhoda nicht mitgekommen sei. Er erklärt, dass Ellert und er Teil des Ringens sind. Sie stehen zwar auf unterschiedlichen Seiten aber wenn Kompromisse möglich sind, einigen sie sich auch. Ellert wäre nicht vor Callibso geflohen, er würde nur woanders dringend gebraucht. Er demonstriert, was die Puppen mit ihm zu tun hätten. Er beseelt die Puppen mit einzelnen Fragmenten seines Ichs. Er gibt ihnen die Seelensplitter, er kann sie ihnen aber auch wieder nehmen. Er wolle Perry Rhodan nach Derogwanien holen, um ihm bei einer Entscheidung zu helfen, die Perry treffen muss. Das Schicksal der Menschen hänge davon ab. Nach diesem Gespräch ist Callibso müde, er will sich ausruhen. Issaro bringt Thora und ihre Gefährten zurück zu ihrer Unterkunft und weist sie an, zu ihrer eigenen Sicherheit Türen und Fenster fest zu verschließen. Die Gefährten sind sich einig, ist Perry Rhodan erst einmal hier, wird Callibso sie töten. Um ihr Hiersein mitzuteilen, schnitzt Thora das Wappen der da Zoltrals in den Türrahmen. Sie ist noch nicht ganz fertig, als der Sturm losbricht. Rasende Puppen fallen in das Haus ein und wollen alle umbringen. Als keine Hoffnung mehr besteht, kommen Smellut und ihre Kameraden zu Hilfe. Auf der Flucht sehen sie noch wie das Gästehaus brennt. Die Verborgenen bringen sie auf einen Raumerfriedhof. Ein wunderschönes Ringraumschiff der Goldenen wartet dort auf sie. Leider ist es nicht funktionstüchtig. Die Reparaturroutinen brauchen zu lange um das Schiff notstartklar zu machen. Der Versuch einen Schutzschirm aufzubauen scheitert. Orlgans wirft sich den anstürmenden Puppen entgegen und stirbt. Vorher gesteht er Thora seine Liebe. Ihr gelingt es noch einen Hyperfunkspruch abzusenden. Das Raumschiff kann den Angreifern nichts entgegensetzen. Schale um Schale wird von den zornigen Puppen aufgebrochen. Als es schon fast zu spät ist, stoppt Callibso alle Puppen. Er nimmt seine Seelensplitter zurück. Seine Puppen brechen leblos zusammen. Nur die Puppen um Smellut stehen noch. Der Herr der Zeit geht auf sie zu und spricht sie an. Sie hätten ihn enttäuscht. Sie hätten Puppen getötet, um sich ihre Seelensplitter einzuverleiben. Er wirft ihnen vor, seinen Zorn herausgefordert zu haben, dass er ihn gegen die Besucher richte, damit die fliehen müssten und Smellut und ihre verbrecherischen Kameraden mitnehmen könnten. Callibso nimmt ihnen ihre Leben. Er beseelt die anderen Puppen wieder. Er spürt wie sich sein Zorn und damit auch der Zorn seiner Puppen gelegt hat. Thora, Mildred, Julian und Gucky verschont er, weil sie von Smellut hintergangen wurden. Freilassen kann er sie allerdings nicht. Er hat einen Plan, wie er Perry Rhodan nach Derogwanien locken kann.

Crest da Zoltral steuert zusammen mit den zwei Lotsen Che'Den und En'Imh und den Unithern Zerft und Liszog die Koordinaten an, die in Thoras zweiter Nachricht auf der bareonischen Station Geshwer empfangen wurde. Dort ist aber kein belebter Planet zu finden. Ihre Suche im Umkreis stößt sie jedoch auf einen merkwürdigen Planeten mit nur einer Siedlung. Die IQUESKEL landet dort. Crest, Che'Den und Zerft begeben sich in die Stadt. Sie werden von Wesen begrüßt, deren Bewegungen und Aussehen Crest sofort an Jymenah erinnern. Sie war die Gehilfin von Homunk auf Wanderer. Sie sind klein mit überproportional großen Köpfen und Händen. Einer von ihnen stellt sich mit Issaro vor. Crest gibt sich als Gha'essold aus, um seine Suche nach Thora zu verschleiern. Er wolle ein abgestürztes Raumschiff untersuchen. Issaro teilt ihm mit, er müsse auf die Erlaubnis von Callibso warten. Der Derengar gerät in Aufregung. Der Name viel in Thoras erster Nachricht. War Thora hier oder ist sie es sogar noch? Issaro bringt sie im Gästehaus unter, welches vor kurzem renoviert werden musste. Crest erkennt im Türpfosten des Hauses das Wappen seines Khasurns und ist nun sicher, dass er am richtigen Ort ist. En'Imh und Liszog, die im Schiff geblieben sind, teilen ihm einige Neuigkeiten mit, unter anderem die Existenz eines Transmitters. Plötzlich stürzt die abgerissene und erschöpfte Mildred in die Unterkunft. Sie erzählt, dass Thora, Gucky, Julian und sie in den Katakomben unter der Stadt gefangen gehalten werden. Crest ruft En'Imh und Liszog aus dem Schiff zu Hilfe. Mit Kampfanzügen ausgestattet, machen sie sich auf den Weg ins unterirdische Gefängnis. Allerdings fällt Crest auf, dass sich Mildred merkwürdig verhält. Seine Beobachtung erweist sich als richtig. Als er Thora in die Arme schließen will, fällt ihm ihr starrer Blick auf. Sofort paralysiert er Gucky und seine Begleiter kümmern sich um Julian und Mildred. Bei der Durchsuchung ihrer Freunde finden sie blaue Kristalle, Tarkanchare, die sie sofort vernichten. Weiter kommen sie jedoch nicht. Callibso betritt mit einigen Puppen den Raum. Auch Crests Freunde werden mit Seelensplittern Callibsos kontrolliert. Callibso nimmt sie ihnen. Thora und ihre Begleiter kommen zu Bewusstsein. Callibso will Crest dazu zwingen, Perry Rhodan nach Derogwanien zu locken. Callibso wolle Unheil abwenden, das Ringen drohe zu eskalieren. Das Rhodan wahrscheinlich schon auf Arkon sei, macht Callibso zornig denn Rhodan wird wohl nun niemals nach Derogwanien kommen. Crest verrät beim Zurückweichen seinen Zellaktivator. Callibso verliert seine Kontrolle. Er glaubt Crest sei ein Werkzeug von ES. Er hasst ES. Er glaubt nicht, dass Rhodan die Unsterblichkeit an Crest weitergereicht hat. Niemand verzichte freiwillig auf die Unsterblichkeit. Er reißt dem Arkoniden den Aktivator von der Brust. Umgekehrt bekommt der das Amulett um Callibsos Hals zu fassen. Es fällt zu Boden und aktiviert ein Hologramm von Jymenah. Dass Crest sie kennt, versetzt Callibso einen Schlag. Er beruhigt sich und verlangt das Crest ihm von ihr erzählt.

Der Herr der Zeit sitzt wieder am Zeitbrunnen. Er reist in die Zukunft Derogwaniens, die es geben wird, wenn er den Zellaktivator zerstört. Er findet die Stadt bis auf die Grundmauern zerstört und seine geliebten Geschöpfe, die Puppen, sind tot. Eine tiefe Traurigkeit überkommt Callibso. ES hat aus Rache Derogwanien zerstört. Als er in die Gegenwart zurückkehrt, gibt er Anweisung, den Zellaktivator wieder zurückzugeben und die Gefangenen freizulassen. Er wird seine geliebten Puppen weiter im Ringen opfern müssen.

Anmerkung

  • Die im Roman zweimal erwähnte Arkonidin Tanika wird tatsächlich Tamika geschrieben (siehe z.B. PR Neo 4).