Tiuphorenwacht

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit der Flotte. Für den Heftroman, siehe: Tiuphorenwacht (Roman).

Die Tiuphorenwacht war eine arkonidisch-terranische Flotte, die gegen in die Milchstraße eingedrungene Sterngewerke der Tiuphoren vorgehen sollte.

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Heft: PR 2808
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Allgemeines

Kommandantin der Flotte war Oberst Anna Patoman, das Flaggschiff die GALBRAITH DEIGHTON V. (PR 2808)

Nach deren Zerstörung wurde die GALBRAITH DEIGHTON VI das neue Flaggschiff, ebenfalls unter dem Kommando von Anna Patoman. (PR 2810)

Raumschiffe

Die Tiuphorenwacht bestand bis zum 28. März 1518 NGZ aus 201 Schiffen

Ab dem 29. März gehörten ihr folgende 181 Einheiten an

  • die GALBRAITH DEIGHTON VI, ein Omni-Träger der SATURN-Klasse (PR 2810)
  • zwanzig Omni-Träger der NEPTUN-Klasse (PR 2810)
  • fünfzig Fragmentraumer der Posbis (PR 2810)
  • einhundertzehn arkonidische Robotraumer der EPPRIK-Klasse (PR 2810)

Geschichte

Am 15. Januar 1518 NGZ wurde Anna Patoman von der Solaren Permier Cai Cheung persönlich zur »Beauftragten für die Tiuphorenfrage« ernannt. Ihre Aufgabe war es, die drei in die Milchstraße eingedrungenen Sterngewerke aufzuspüren. Zur Bewältigung der Mission wurde ihr eine Flotte von 200 Raumschiffen unterstellt, für die die Kommandantin die Bezeichnung »Tiuphorenwacht« prägte. (PR 2808)

Als Mitarbeiter wurden ihr der USO-Spezialist Pino Gunnyveda und die Arkonidin Heydaran Albragin zur Seite gestellt. Beide sollten als Berater fungieren. Heydaran Albragin war gleichzeitig auch die Kommandantin der EPPRIK-Schiffe, die sie mit einer Messinghaube kontrollieren konnte. Daneben wurde die Tiuphorenwacht von einer wissenschaftlichen Flotte am Zeitriss über deren neueste Forschungsergebnisse unterrichtet. (PR 2808)

PR2808Illu.jpg
Die Tiuphorenwacht im Gefecht
gegen Sternspringer
Heft: PR 2808 – Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Bis zum 24. März fand sich keine Spur der Tiuphoren. Anna Patoman hatte mit ihrer Flotte Position in einem zentralen Bereich der Milchstraße bezogen und wertete mit Heydaran Albragin und Pino Gunnyveda Funksprüche aus, die ihnen Hinweise auf den Aufenthaltsort der Sterngewerke liefern sollten. Während einer Lagebesprechung verlor der USO-Spezialist die Geduld und forderte eine neue, aktivere Vorgehensweise. In der folgenden Diskussion kam er auf die Idee, nicht nach den Tiuphoren selbst zu suchen, sondern nach galaktischen Schiffen, die von ihnen gekapert worden sein könnten, um sie als Trojanische Pferde zu missbrauchen. Dazu suchten sie nach allen Raumschiffen, die als verspätet eingestuft worden waren und Welten anflogen, deren technisches Niveau zur Aufrüstung der Sterngewerke geeignet war. Als vielversprechendstes Ziel stellte sich die TZADHÜ, ein Forschungsraumer der Jülziish heraus. Dieser war seit mehreren Tagen überfällig und hätte bereits auf der Freihandelswelt Vaar eintreffen sollen. Anna Patoman entschloss sich, mit der kompletten Tiuphorenwacht nach Vaar zu fliegen und sich dort im Schutz ihrer Paros-Schattenschirme auf die Lauer zu legen. (PR 2808)

Tatsächlich traf die TZADHÜ am 28. März auf Vaar ein. Es stellte sich heraus, dass sie von einem Enterkommando der Tiuphoren aufgebracht worden war. Dieses Vorauskommando schaltete die Systemverteidigung aus und entführte die Regierungschefin des Planeten. Gleichzeitig erschienen die drei Sterngewerke im Pharyxsystem. Eines davon flog Vaar an, riss die dort installierte Ordische Stele mit Traktorstrahlen aus ihrem Fundament und verankerte sie am Bug, direkt neben ihrem Sextadim-Banner. (PR 2808)

Zur gleichen Zeit griff die Tiuphorenwacht in das Geschehen ein. Anna Patoman konzentrierte das Feuer ihrer Flotte auf die PRUITENTIU, das Sterngewerk, das die Ordische Stele entführt hatte. Trotzdem konnten die Galaktiker das Großraumschiff zunächst nicht gefährden. Erst eine nicht näher erklärbare Wechselwirkung zwischen der Stele und dem Sextadim-Banner brachte die PRUITENTIU in Bedrängnis. Der Caradocc des Schiffes sah sich offenbar mit einer ausweglosen Situation konfrontiert und löste die Selbstvernichtung aus. Die anderen beiden Sterngewerke traten darauf den Rückzug an und verschwanden wieder in den Tiefen der Milchstraße. Aber auch die Tiuphorenwacht hatte herbe Verluste erlitten. Mehrere Schiffe waren komplett zerstört oder schwer beschädigt worden. Obwohl die GALBRAITH DEIGHTON V sich zeitweise im Fadenkreuz aller drei Sterngewerke aufgehalten hatte, hatte sie keine Schäden davongetragen. Seltsam war allerdings, dass einer der Gegner lediglich einen einzelnen Schuss auf das Flaggschiff abgegeben hatte und dann abgedreht war. Die Tiuphorenwacht plante trotz der Verluste ihre Mission in naher Zukunft fortzusetzen und sich wieder auf die Suche nach den restlichen beiden Sterngewerken zu begeben. (PR 2808)

Am nächsten Tag meldete die GALBRAITH DEIGHTON V kleinere Probleme mit untergeordneten positronischen Systemen, die auf Schäden durch die Schlacht am vorigen Tag zurückgeführt wurden. Einen weiteren Tag später, dem 30. März 1518 NGZ brach urplötzlich jeglicher Kontakt zu dem Omniträgerschiff ab und es hüllte sich in seine Schutzschirme. Kurz darauf vollführte das Schiff ohne vorherige Rücksprache eine Linearetappe und verschwand aus dem Pharyxsystem. Glücklicherweise gelang es einigen Schiffen der Tiuphorenwacht dem Flaggschiff zu folgen, ein Kontakt kam aber weiterhin nicht zustande. Die GALBRAITH DEIGHTON V verharrte einige Zeit an ihrem neuen Standort, als es plötzlich zu heftigen Explosionen an Bord kam. Drei Leichte Kreuzer verließen das Schiff im letzten Moment bevor der SATURN-Raumer unterging. Aus der Trümmerwolke erschien unversehrt die Zentralkugel der GALBRAITH DEIGHTON V. Von dieser meldete sich Kommandantin Anna Patoman und erbat die Bergung der Mannschaft durch die anderen Schiffe. Eine Stunde nach der Evakuierung explodierte auch die Zentralkugel. (PR 2809)

Es stellte sich heraus, dass die Tiuphoren mit dem einzeln abgegebenen Schuss Indoktrinatoren in das Flaggschiff eingeschleust hatten, die die Kontrolle übernehmen und das Schiff zu Tomcca-Caradocc Accoshai hätten bringen sollen. Nur mit Hilfe einiger Schulterreiter genannter Spezialroboter Heydaran Albragins war es gelungen, zeitweise wieder die Kontrolle über Teile der GALBRAITH DEIGHTON V zu bekommen, so dass der Besatzung die Flucht gelang. (PR 2809)

In den folgenden vier Wochen wurden die Verluste an terranischen Schiffen und die der Posbis ausgeglichen. Lediglich die Anzahl der EPPRIK-Raumer blieb bei 110 Einheiten. Das neue Flaggschiff der Flotte wurde die GALBRAITH DEIGHTON VI. Diese wurde Anfang April 1518 NGZ fertiggestellt und anschließend während einer vierwöchigen Umbaumaßnahme mit zwei weiteren redundanten Bordrechnern ausgestattet, so dass sie am 29. April von Staatssekretärin Madison Zweiban an Oberst Anna Patoman übergeben wurde. (PR 2810)

Nur wenige Tage später empfing die Tiuphorenwacht einen Notruf aus der Nähe des Laudhsystems. Dort entdeckten sie die KALLACTER, ein uraltes lemurisches Schiff, das im Begriff war, von einem Sternspringer der Tiuphoren angegriffen zu werden. Der Aggressor wurde von der Tiuphorenwacht vertrieben und die KALLACTER von der GALBRAITH DEIGHTON VI eingeschleust. Die Besatzung berichtete Anna Patoman davon, dass die Tiuphoren einen Brückenkopf im Laudhsystem errichtet und Verstärkung durch hundert weitere Sterngewerke erhalten hatten. (PR 2810)

Quellen

PR 2808, PR 2809, PR 2810