Moskito-Jet
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Die Moskito-Jet ist ein 26 Meter langer, torpedoförmiger Raumjäger.
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[Bearbeiten] Aufbau und Ausstattung
Er hat gepfeilte Delta-Tragflächen und ein Seitenruder, auf dem das Höhenleitwerk angebracht ist.
Das Haupttriebwerk befindet sich im torpedoförmigen Rumpf, die Bremsdüsen sind in den Tragflächen montiert. Der Moskito-Jet ist der erste terranische Raumjäger, der über ein dreibeiniges Fahrwerk anstelle von Gleitkufen verfügt.
In der zweisitzigen Maschine befindet sich auf dem vorderen, hydropneumatisch gepolsterten Sitz der Pilot. Hinter ihm sitzt der Navigator, der gleichzeitig als Orter, Funker und Bordingenieur fungiert. Beide Kanzelabteilungen sind durch ein Trennschott abteilbar, das automatisch ausfährt, wenn in einem Teil der Kanzel rapide der Innendruck abfällt.
Die Steuerung des Moskito-Jets erfolgt erstmals über den so genannten Impulsknüppel, der ohne weitere manuelle Schaltungen nach dem HOTAS-Prinzip gleichzeitig die Steuerdüsen und das Haupttriebwerk anspricht. Dies setzt das einwandfreie Arbeiten einer hochkomplizierten Vollautomatik voraus.
- Anmerkung: In PR 258 wird fälschlicherweise erwähnt, dass das Seitenruder der Moskito-Jet mit Fußpedalen angesteuert wird.
Erstmals in einem Raumjäger eingebaut ist die neuentwickelte Neutrino-Zieloptik des Feuerleitsystems.
Gestartet wird der Raumjäger aus seinem Tubenhangar über die Transportschienen der Katapultbahn einer Antigravschleuder. Nach dem Verlassen des Mutterschiffes wird der Antrieb gestartet, und der Jet bewegt sich aus eigener Kraft fort. Die Landung erfolgt im Hangar auf dem eigenen Fahrgestell.
[Bearbeiten] EinsatzbereichDer Raumjäger ist für den Einsatz im Weltraum sowie für planetare Atmosphären geeignet und hat eine Beschleunigung von max. 700 km/sec² - ein Meilenstein der terranischen Jägerproduktion, an dessen Bauweise sich alle späteren Raumjäger orientierten. Die Moskito-Jet war die erste Jägerklasse der Terraner, die durch die Entwicklung des Kalup-Konverters in Kompaktbauweise überlichtflugfähig war, eine Transformkanone mitführte und dank eines HÜ-Schirmes bessere Defensiveigenschaften hatte - alles drei Eigenschaften, die vorherige Jäger nicht hatten. Obwohl die empfohlene Kernschussweite niedriger liegt, ist der Streufaktor eines Verbandes von 100 Moskito-Jets auf eine Distanz von 2.160.000 Kilometern so gering, dass 100 Bomben innerhalb eines Raumwürfels von nur 1 km³ zur Detonation gebracht werden können. |
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[Bearbeiten] Geschichte
Die Moskito-Jet wurde während des Krieges gegen die Meister der Insel eingeführt.
Im Dezember 2403 wurden mit der ANBE-205 1000 Moskito-Jets nach Gleam zum Stützpunkt Power Center gebracht - zusätzlich wurden für Wartungsarbeiten 200.000 Tonnen Ersatzteile mitgeliefert. Kurze Zeit später trafen Wartungsspezialisten unter der Leitung des Chefingenieurs Dr. Marco Sagener sowie 32 Wartungsroboter für jeden Moskito-Jet ein. Sagener erhielt von Atlan da Gonozal den Auftrag, die gelieferten Jäger in fünf Raumjagdverbände zu je 200 Maschinen zusammenzustellen.
Bei einem Testgefecht im Jahr 2404 waren Schiffe der IMPERIUMS-Klasse nicht in der Lage, die Schutzschirme von Moskito-Jets mit ihren Impulsgeschützen und Desintegratoren zu durchschlagen.
Der erste bekannte Kampfeinsatz erfolgte als Beiboot der CREST III. Die Moskito-Jet löste in der Folge im gesamten Solaren Imperium den Ein-Mann-Jäger und den Drei-Mann-Zerstörer ab.
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Der Nachfolger der Moskito-Jet war die Lightning-Jet.
[Bearbeiten] Bekannte Moskito-Jets |
[Bearbeiten] Bekannte Geschwader |
[Bearbeiten] Quellen
PR 250, PR 258, PR 270, PR 277, PR 332, PR 350, ...
Siehe auch: Solares Imperium


