PRAETORIA

Aus Perrypedia

Wechseln zu: Navigation, Suche

PRAETORIA wird als autarkflugfähiger LFT-Multifunktionsstützpunkt, teilbar in Omni-Ultraschlachtschiffe für den multiplen Einsatz beschrieben und ist elementarer Bestandteil der Liga-Flotte.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Bau

2281tibi.jpg
© VPM

PRAETORIA wurde seit 1315 NGZ unter der Tarnung des Flottenstützpunkts Rumal mit Unterstützung der Posbis aufgebaut und in vollständig fragmentiertem Zustand im Großen Blauen Fleck des Gasriesen Malby III stationiert. Aus Geheimhaltungsgründen wurde die Erinnerung der Besatzung außerhalb der Dienstzeiten an Bord von PRAETORIA durch einen Hypnoblock unterdrückt.

Zur Tarnung trug vor allem die im Malby-System stationierte Flotte der ebenfalls von den Posbis bereitgestellten Omni-Ultraschlachtschiffe für den multiplen Einsatz bei. Dank der Biopositroniken genügte eine Minimalbesatzung von 50 Personen für diese LFT-Boxen der QUASAR-Klasse auf der geglätteten Basiszelle von 3000 m Fragmentraumern.

[Bearbeiten] Aufbau

PRAETORIA selbst ist aus 116 würfelförmigen mit Interkonnekt-Feldern verbundenen BOXen aus Ynkelonium-Terkonit mit einer Kantenlänge von 3000 Metern zusammengesetzt. Bei einer stufenweisen Fragmentierung kann sich PRAETORIA in Kernwürfel und Seitenquader, aber auch vollständig in 116 Einzelboxen zerlegen.

[Bearbeiten] Standardkonfiguration

Defragmentiert bildet der Verbundraumer PRAETORIA ein dreidimensionales Raumkreuz mit einer Maximalausdehnung in allen drei Raumrichtungen von 21 Kilometern.

Sechs Werft- und Hangarschächten von 9 km Länge bzw. Tiefe reichen bis zur 3 Kilometer durchmessenden Kernzelle. Der Kernblock ist ein aus 20 BOXen zusammengesetzter Würfel von 9 Kilometern Seitenlänge, in dessen Zentrum sich die Kern-Kommandozelle, bestehend aus einem 2500 Meter durchmessenden modifizierten Kugelraumer der JUPITER-Klasse, befindet.

Die sechs würfelförmigen Lücken im Zentrum der sechs Seiten der Kernwürfels setzen sich als Werft- und Hangarschächte in den sechs Seitenquadern PRAETORIA-Heck, PRAETORIA-Ost, PRAETORIA-Süd, PRAETORIA-West, PRAETORIA-Nord und PRAETORIA-Bug fort. Jeder Seitenquader besteht aus 16 Boxen, die je einen quadratischen Quader von 9 x 9 Kilometern Länge und 6 Kilometern Dicke, mit dem Werft- und Hangarschacht als 3 km x 3 km x 6 km Aussparung bildeten.

2246tibi.jpg
© VPM

[Bearbeiten] Mjölnir-Konfiguration

In der nach dem Hammer des germanischen Kriegsgottes Thor benannten Mjölnir-Konfiguration gleicht PRAETORIA einem Hammer.

Der 21 Kilometer hohe Kopf des Hammers besteht aus PRAETOR Bug und Heck sowie dem Kernblock, der 27 Kilometer lange Stiel wird von den Seitenblöcken gebildet. Insgesamt ist PRAETORIA in dieser Konfiguration 36 Kilometer lang. Sowohl im Stiel, als auch im Hammerkopf befinden sich würfelförmige Aussparungen. Da die Mjölnir-Konfiguration schlecht für den Kampf geeignet ist, muss PRAETORIA im Fall drohender Raumschlachten zur Standardkonfiguration umgruppiert werden.

In der Mjölnir-Konfiguration, die erstmals am 13. Juli 1332 NGZ gebildet wurde, dient PRAETORIA als riesige Raumwerft, in der Raumschiffe effizient repariert bzw. umgebaut und Frachtschiffe sehr rasch entladen werden können.

[Bearbeiten] Ausstattung

[Bearbeiten] Technik

PRAETORIA setzt aufgrund des prophezeiten Anstieges der Hyperimpedanz konsequent auf Alttechnik ohne Metagrav-Triebwerke, Hypertrop-Zapfer, Gravitraf-Speicher und Syntroniken. Die Energieversorgung erfolgt durch 1404 Nug-Schwarzschild-Reaktoren und 30.000 Fusionsreaktoren mit einer Gesamtleistung von 8,68*1018 Watt.

Als Unterlichtriebwerke dienen sceersche Hyperfeldtriebwerke auf der Basis von Gravotron-Antrieben und Protonenstrahltriebwerke.

Im defragmentierten Zustand wird vor dem 11.09.1331 NGZ eine Beschleunigung von 600 km/s² erreicht. Für den Überlichtflug durch den Halbraum dienen 584 Kompensationskonverter vom Typ Hawk I zusammen mit den Protonenstrahltriebwerken als Antrieb.

[Bearbeiten] Bewaffnung

Die Bewaffnung besteht vor allem aus 20.980 Transformkanonen. Zusätzlich verfügt PRAETORIA über MVH-Geschütze, Impulskanonen und Paratronwerfer. Im defragmentierten Zustand ist eine koordinierte Breitseite von 960 Transformkanonen in eine von 6 Richtungen möglich. Die Paratron- und HÜ-Schirmprojektoren erzeugen ein Schirmfeld von bis zu 55 km Durchmesser, können aber auch ein Schüsselfangfeld projizieren.

[Bearbeiten] Bordrechner

Die beiden autarken Großrechnernetze der Kommandozelle können mit den Positroniknetzen der 116 BOXen und ihren Plasmakommandanten zu einem Logik-Programm-Verbund PRAETOR zusammengeschaltet werden.

[Bearbeiten] Besatzung

Die Besatzung von PRAETORIA besteht aus 2.910.000 Posbis und 43.200 LFT-Besatzungsmitglieder. Als Kommandant fungiert der Halbvincraner Oberst Vaccon. Wie sein Zwillingsbruder Siamogh kann er als Paralauscher hyperphysikalische Ereignisse ahnen. Neben den Plasmakommandanten der 116 Boxen fungierte der Posbi Miroon als Kommandeur der 2.910.000 Posbis. PRAETORIA kann von drei Emotionauten gesteuert werden.

[Bearbeiten] Geschichte

[Bearbeiten] Erster Einsatz

PRAETORIA kam erstmals am 8. September 1331 NGZ bei der Besetzung des Ödplaneten Brocken 44 der Sonne H-044 des Hayok-Sternenarchipels durch die LFT zum Einsatz. (PR 2211)

Am 25. November 1331 NGZ griff PRAETORIA gemeinsam mit 20.000 LFT-Boxen der QUASAR-Klasse den Planeten Hayok an, um die Besatzung des SPEICHERS vor Shallowains Angriff zu retten. Reginald Bull verzichtete auf eine Besetzung Hayoks; der nach dem Angriff und der Rettung der Besatzung des SPEICHERS geschlossene Friede wurde von Ascari da Vivo als "Schandfriede von Hayok" bezeichnet. (PR 2247)

[Bearbeiten] Operation Kristallsturm

Am 13. Juli 1332 NGZ wurde PRAETORIA vorübergehend in die Mjölnir-Konfiguration umgruppiert, um die an der Operation Kristallsturm teilnehmenden Raumschiffe auszurüsten. (PR 2246)

[Bearbeiten] Sturm auf Tan-Jamondi

Ende März 1333 NGZ nimmt PRAETORIA am Sturm auf Tan-Jamondi teil. Große Teile der Flotte der Kybb werden vernichtet, die Motana übernehmen nach der Kapitulation der Kybb das Tan-Jamondi-System. (PR 2281)

[Bearbeiten] Schlacht im Wega-System

Kurz nach dem Sturm auf Tan-Jamondi wird PRAETORIA zusammen mit einem Teil der im Hayok-Sternenarchipel stationierten Flotte der LFT ins Wega-System verlegt. Anfang April 1333 NGZ dringt ein Kybb-Titan ins Wega-System ein. Dieser kann in einer verlustreichen Schlacht vernichtet werden. PRAETORIA verliert in dieser Schlacht 14 Blöcke von PRAETORIA-Ost. (PR 2282)

[Bearbeiten] Kristallsturm II

Die inzwischen mit zwölf Dissonanzgeschützen ausgerüstete PRAETORIA nimmt am 16. Mai 1333 NGZ als Perry Rhodans Kommandoschiff an der Operation KRISTALLSTURM II teil. Im Rahmen der Ablenkungsmanöver, die überall im Solsystem stattfinden, um die Aufnahme von weiteren Dissonanzgeschützen auf Luna zu ermöglichen, gelingt es PRAETORIA zusammen mit zwölf ENTDECKERN und einem Täuschungsmanöver der TRAJAN, einen Kybb-Titanen zu vernichten. Nach erfolgreicher Bergung von Bauteilen für insgesamt 1220 Dissonanzkanonen zieht sich die Flotte schließlich wieder ins Wega-System zurück. (PR 2295)

[Bearbeiten] Tag X

Nach abgeschlossenem Einbau aller geborgenen Dissonanzgeschütze befiehlt Perry Rhodan am 27. Mai 1333 NGZ den Angriff auf das Solsystem. PRAETORIA bildet das Flaggschiff der rund 60.000 Schiffe umfassenden Flotte, die alle 53 Kybb-Titanen angreifen und zerstören müssen, wollen sie den Point of no return verhindern. Bei den anschließenden Kampfhandlungen schrumpft PRAETORIA auf die 20 Einheiten des Kernblocks zusammen. Die Kernzelle mit Perry Rhodan an Bord wird ausgeschleust und nimmt mit der TRAJAN und anderen noch funktionsfähigen Einheiten den Kampf gegen TITAN-09 auf, auf dem Primdirektor Deitz Duarto, Gon-Os Stellvertreter, stationiert ist. TITAN-09 kann vernichtet werden. Die restlichen TITAN-Einheiten vernichten sich aufgrund Gon-Orbhons Selbstzerstörungsbefehl selbst. (PR 2298)

Anmerkung: Warum die zuvor 14 zerstörten Blöcke von PRAETORIA-Ost nicht durch Einheiten der 22000 LFT-Boxen, die sich im Wega-System befanden, ersetzt wurden, kann mit fehlenden Interkonnektorfeldern auf diesen Schiffen erklärt werden.

[Bearbeiten] Terranova

Im Jahr 1344 NGZ sind alle bisher zerstörten Blöcke ersetzt, PRAETORIA ist somit wieder voll einsatzfähig. Am 14. Februar 1344 NGZ gelingt es PRAETORIA aufgrund seiner größeren Waffenreichweite, gemeinsam mit der Heimatflotte Sol, das Kolonnen-Fort TRAICOON 0098 zu vernichten. Nach dem Aufbau des TERRANOVA-Schirms schützt PRAETORIA das Solsystem. (PR 2303)

Im November 1344 NGZ beteiligt PRAETORIA sich an einem Ablenkungsmanöver, durch das es einem aus der Charon-Wolke kommenden Raumschiffsverband ermöglicht, Nachschub an Salkrit ins Solsystem zu bringen. Zu Kampfhandlungen kommt es bei dieser Aktion nicht. (PR 2326)

Mitte Mai 1345 NGZ vernichtet PRAETORIA mit den neu eingebauten VRITRA-Geschützen sechs Traitanks, denen der Durchbruch durch den von den Koryphen geschwächten TERRANOVA-Schirm gelungen ist. Dabei werden einige Blöcke PRAETORIAS schwer beschädigt. (PR 2349)

Im August 1346 NGZ sichert PRAETORIA die Öffnung der Teletrans-Weiche im Solsystem. In einer ersten Welle fliegen 20 SKARABÄEN (SK-PRAE-010 bis SK-PRAE-029) unter dem Kommando von Reginald Bull ins Stardust-System. (PR 2436)

[Bearbeiten] Darstellungen

Risszeichnung der Kernzelle: PR 2263 (PRAETORIA - Autark flugfähiger Multifunktion-Stützpunkt Teil 1)
Risszeichnung der Boxen: PR 2267 (PRAETORIA - Autark flugfähiger Multifunktion-Stützpunkt Teil 2)

[Bearbeiten] Quellen

PR 2211, PR 2247, PR 2281, PR 2282, PR 2295, PR 2298, PR 2303, PR 2436

Persönliche Werkzeuge