Ras Tschubai

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PR 219 © VPM

Ras Tschubai ist Afro-Terraner und Teleporter.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Erscheinungsbild

Ras Tschubai hat schwarzes, krauses Haar sowie eine tiefschwarze Hautfarbe und dunkle Augen.

Er wird als hochgewachsen, riesig und zwei Meter groß beschrieben. Ferner soll er, je nach Belieben des Autors, sowohl schlank wie stämmig sein und eine kräftige, muskelbepackte Statur haben.

Siehe auch: Galerie Ras Tschubai

[Bearbeiten] Charakterisierung

Tschubai ist ein recht schüchterner, intelligenter und kühl überlegender Pragmatiker, der einen tiefen Glauben an Gott besitzt. Da er Teleporter ist, hat er erstaunlich gute Reflexe entwickelt, um in Gefahrensituationen schnell reagieren zu können. Er wird zuweilen auch als Draufgänger bezeichnet. (PR 69, PR 119, PR 133, PR 149)

Im Gegensatz dazu wird er anfangs bei der Konfrontation mit Unerklärlichem als „von abergläubischem Schrecken ergriffen“ beschrieben; eine angeborene Scheu, die er trotz seiner Schulung und seiner Erfahrung nicht ganz unterdrücken kann. (PR 4, PR 58)

Anmerkung: Es ist auffallend, dass Tschubai vor allem in frühen Romanen Clark Darltons als dümmlich-gutmütig beschrieben wird.

Ras Tschubai hat eine Vorliebe für Schokolade. (PR 121)

[Bearbeiten] Geschichte

Er wird am 15. November 1947 in der afrikanischen Stadt El Obeid, Sudan – bis 1956 noch britische Kolonie, danach faktische Militärdiktatur – geboren, und verbringt dort seine Kindheit mit einer nicht genau bekannten Anzahl Brüder und Schwestern. Eine Schwester ist namentlich bekannt, Rahaz Tschubai.

Anmerkung: Ab der 3. Auflage heißt die Schwester Sarah.

Von seinen Geschwistern existieren zahlreiche Nachkommen mit dem Namen "Tschubai".

Ras studiert in Indien und lebt in den Jahren 1969 bis 1971 in Moskau. Er arbeitet dort als Chemiker in einem wissenschaftlichen Forschungsinstitut, das sich mit der Herstellung eines lebensverlängernden Serums beschäftigt. Ras Tschubai promoviert zu einem unbekannten Zeitpunkt über Programmierungsfehler und Roboterpsychologie, wobei er die X-Logik entwickelt. (PR 473)

Mitte 1971 ist er zusammen mit einigen Kollegen – zwei Russen und einem Deutschen – auf einer Forschungsexpedition im Kongogebiet, wo eine bestimmte Bienensorte heimisch sein soll. Der Futtersaft der Königinnen sollte für die Zellforschung ein wichtiges Hormonpräparat liefern. Als die Expedition, von den einheimischen Führern verlassen, orientierungslos, mit defektem Funkgerät und ohne Vorräte in der Wildnis festsitzt, wird Tschubai von dem Expeditionsleiter losgeschickt, um Hilfe zu holen – von wem auch immer. Als er von einer Raubkatze angegriffen wird, aktiviert sich aufgrund der Gefährdung seines Lebens seine Parafähigkeit der Teleportation und er kann die verunglückte Expedition retten. (PR 4)

Anmerkung: Laut PR 40 soll es sich bei der bewussten Raubkatze um einen Löwen gehandelt haben. Im Regenwald erscheint jedoch ein Leopard weitaus wahrscheinlicher. Laut PR 316 hatte Tschubai nach der Rettung der Expedition seine Fähigkeiten trainiert, bevor er zu Rhodan stieß.

Er wird daraufhin von Reginald Bull entführt, der auf Mutantensuche ist, und schließt sich der neu entstandenen Dritten Macht Perry Rhodans an. Fortan dient er im Mutantenkorps. Für den Fall, dass John Marshall und Tako Kakuta nicht anwesend sind, obliegt ihm der Befehl über die restlichen Mitglieder des Korps. (PR 8)

Bereits in den 1980ern wird sein Alterungsprozess durch die erste Zelldusche gestoppt, 2326 erhält er einen Zellaktivator.

Der bekannte Freundeskreis von Tschubai beschränkt sich auf das Mutantenkorps und andere Zellaktivatorträger. Besonders Gucky, ebenfalls Teleporter, zählt zu seinen engsten Freunden.

Ras war, vermutlich im 24. Jahrhundert, "eine Generation lang" (PR339, S.12) mit einer Lebensgefährtin zusammen. Aus dieser Verbindung gingen Nachkommen hervor.

In sehr vielen Einsätzen, in denen er Feinden der Menschheit zum erstenmal begegnet, wird er von diesen als "schwarzes Gespenst" bezeichnet. Das führt auch zu einigen Witzeleien unter den Raumfahrern, so meint Rhodan einmal, Ras müsse nur grinsen, um jemanden in Ohnmacht fallen zu lassen. Selbst Merkosh, dessen Gestalt um einiges skurriler ist als die des Afrikaners, witzelt während solcher Einsätze darüber, dass Ras eine Horrorgestalt für seine Feinde sein müsse. (PR 12, PR 15, PR 26, PR 33, PR 49, PR 469 ...)

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PR 326 © VPM

[Bearbeiten] Bekannte Einsätze für das Mutantenkorps

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PR 601 © VPM

Ras Tschubai gehört zu den wenigen Mutanten, die die Second-Genesis-Krise überleben.

3444 gehört er zu der Gruppe, welche Perry Rhodan an Bord der TIMOR nach Asporc begleitet. (Silberband 64 S.83).

Mit Gründung des Neuen Mutantenkorps im Jahre 3444 wird er stellvertretender Leiter und war der einzige terranische Teleporter. Darüberhinaus ist er zusammen mit Fellmer Lloyd der einzige überlebende terranische Mutant des 20. Jahrhunderts, der seine Paragabe einer natürlichen Mutation verdankt und nicht radioaktiver Strahlung.

[Bearbeiten] Bekannte Einsätze für das Neue Mutantenkorps

Im Jahre 3456 wird Tschubai mit der Besatzung der MARCO POLO im Zuge des kosmischen Schachspiels zwischen ES und ANTI-ES in ein Paralleluniversum geschleudert. Dort schlüpft er auf Terra II in die Rolle seines negativen Spiegelbilds Ras Tschubai II. Nach seiner Enttarnung wird er bei einem Verhör durch Gucky II beinahe zu Tode gefoltert, ehe ihm die Flucht gelingt. (PR 601)

3581 ist Ras Tschubai trotz seines Zellaktivators kurzzeitig an Krebs erkrankt. (PR 739)

Im Jahre 3587 geht er nicht in ES auf, sondern bleibt zusammen mit Fellmer Lloyd und Gucky körperlich.

Nach der Verbannung von Rhodan, Atlan und Jen Salik im Jahre 430 NGZ schließt er sich ihnen auf ihrer Suche nach den Gängern des Netzes an. Wie andere Galaktiker wird auch er Mitglied. (PR 1300)

Als die verwirrte Superintelligenz ES im Jahre 1169 NGZ die Zellaktivatoren zurück fordert und danach abschaltet, gelingt es ihm und Fellmer Lloyd nicht, rechtzeitig nach Wanderer zu kommen, um sich einer erneuten Zelldusche zu unterziehen.

Man findet nur noch einen kleinen Haufen Asche in seinem Raumanzug.

Im April 1291 NGZ wurde er – zusammen mit anderen paraphysikalisch Begabten – von ES kurzzeitig frei gesetzt, um die Superintelligenz im Kessel von DaGlausch und Salmenghest zu unterstützen. (PR 1993)

[Bearbeiten] Wissenschaftliches Werk

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PR 1504 © VPM

[Bearbeiten] Quellen

PR 4, PR 6, PR 229, PR 339, PR 349, PR 500, PR 667, PR 736, PR 755, PR 968, PR 1300, PR 1504, PR 1993

  • Im "Kasten" genannt:

PR 12, PR 15, PR 40, PR 47, PR 65, PR 69, PR 80, PR 82, PR 84, PR 86, PR 119, PR 121, PR 128, PR 133, PR 139, PR 147, PR 149, PR 159, PR 163, PR 177, PR 184, PR 214, PR 219, PR 220, PR 229, PR 248, PR 271, PR 287, PR 295, PR 310, PR 316, PR 326, PR 336, PR 338, PR 339, PR 340, PR 341, PR 343, PR 344, PR 345, PR 348, PR 349, PR 360, PR 363, PR 364, PR 395, PR 417, PR 418, PR 419, PR 423, PR 425, PR 427, PR 428, PR 429, PR 430, PR 432, PR 433, PR 437, PR 438, PR 439, PR 442, PR 443, PR 456, PR 466, PR 469, PR 473, PR 474, PR 475, PR 476, PR 479, PR 482, PR 489, PR 494, PR 523, PR 524, PR 544, PR 553, PR 554, PR 556, PR 561, PR 566, PR 567, PR 574, PR 590, PR 601, PR 602, PR 610, PR 612, PR 613, PR 650, PR 659, PR 676, PR 678, PR 685, PR 692, PR 693, PR 694, PR 699, PR 736, PR 737, PR 739, PR 741, PR 755, PR 760, PR 787, PR 789, PR 797, PR 803, PR 808, PR 818, PR 821, PR 852, PR 886, PR 933, PR 934, PR 955, PR 977, PR 998, PR 1031, PR 1046, PR 1058, PR 1102, PR 1106, PR 1113, PR 1121, PR 1135, PR 1143, PR 1144, PR 1188, PR 1214, PR 1342, PR 1357, PR 1383, PR 1402, PR 1407, PR 1441, PR 1459, PR 1488, PR 1501

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