Ras Tschubai

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Heft: PR 219
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Ras Tschubai (* 15. November 1947, † 17. Oktober 1169 NGZ) war Afro-Terraner und Teleporter.

Inhaltsverzeichnis

Abschnitt bearbeiten: Erscheinungsbild Erscheinungsbild

Ras Tschubai hatte schwarzes, krauses Haar sowie eine tiefschwarze Hautfarbe und dunkle Augen.

Er wurde als hochgewachsen, riesig und zwei Meter groß beschrieben. Ferner soll er, je nach Belieben des Autors, sowohl schlank wie stämmig sein und eine kräftige, muskelbepackte Statur haben.

Siehe auch: Galerie Ras Tschubai

Abschnitt bearbeiten: Charakterisierung Charakterisierung

Tschubai war ein recht schüchterner, intelligenter und kühl überlegender Pragmatiker, der einen tiefen Glauben an Gott besaß. Da er Teleporter war, hatte er erstaunlich gute Reflexe entwickelt, um in Gefahrensituationen schnell reagieren zu können. Er wurde zuweilen auch als Draufgänger bezeichnet. (PR 69, PR 119, PR 133, PR 149)

Im Gegensatz dazu wurde er anfangs bei der Konfrontation mit Unerklärlichem als „von abergläubischem Schrecken ergriffen“ beschrieben; eine angeborene Scheu, die er trotz seiner Schulung und seiner Erfahrung nicht ganz unterdrücken konnte. (PR 4, PR 58)

Anmerkung: Es ist auffallend, dass Tschubai vor allem in frühen Romanen Clark Darltons als dümmlich-gutmütig beschrieben wird.

Ras Tschubai hatte eine Vorliebe für Schokolade. (PR 121)

Abschnitt bearbeiten: Geschichte Geschichte

Er wurde am 15. November 1947 in der afrikanischen Stadt El Obeid, Sudan – bis 1956 noch britische Kolonie, danach faktische Militärdiktatur – geboren, und verbrachte dort seine Kindheit mit einer nicht genau bekannten Anzahl Brüder und Schwestern. Eine Schwester ist namentlich bekannt, Sarah Tschubai.

Anmerkung: In der 5. Auflage heißt die Schwester Rahaz.

Von seinen Geschwistern existieren zahlreiche Nachkommen mit dem Namen "Tschubai".

Ras studierte in Indien und lebte in den Jahren 1969 bis 1971 in Moskau. Er arbeitete dort als Chemiker in einem wissenschaftlichen Forschungsinstitut, das sich mit der Herstellung eines lebensverlängernden Serums beschäftigte. Ras Tschubai promovierte zu einem unbekannten Zeitpunkt über Programmierungsfehler und Roboterpsychologie, wobei er die X-Logik entwickelte. (PR 473)

Mitte 1971 war er zusammen mit einigen Kollegen – zwei Russen und einem Deutschen – auf einer Forschungsexpedition im Kongogebiet, wo eine bestimmte Bienensorte heimisch sein soll, dessen Futtersaft der Königinnen für die Zellforschung ein wichtiges Hormonpräparat liefern sollte. Als die Expedition, von den einheimischen Führern verlassen, orientierungslos mit defektem Funkgerät und ohne Vorräte in der Wildnis festsaß, wurde Tschubai von dem Expeditionsleiter losgeschickt, um Hilfe zu holen – von wem auch immer. Als er von einer Raubkatze angegriffen wurde, aktivierte sich aufgrund der Gefährdung seines Lebens seine Parafähigkeit der Teleportation und er konnte die verunglückte Expedition retten. (PR 4)

Anmerkung: Laut PR 40 soll es sich bei der bewussten Raubkatze um einen Löwen gehandelt haben. Im Regenwald erscheint jedoch ein Leopard weitaus wahrscheinlicher. Laut PR 316 hatte Tschubai nach der Rettung der Expedition seine Fähigkeiten trainiert, bevor er zu Rhodan stieß.

Er wurde daraufhin von Reginald Bull entführt, der auf Mutantensuche war, und schloß sich der neu entstandenen Dritten Macht Perry Rhodans an. Fortan diente er im Mutantenkorps. Für den Fall, dass John Marshall und Tako Kakuta nicht anwesend waren, oblag ihm der Befehl über die restlichen Mitglieder des Korps. (PR 8)

Bereits in den 1980ern wurde sein Alterungsprozess durch die erste Zelldusche gestoppt, 2326 erhielt er einen Zellaktivator.

Der bekannte Freundeskreis von Tschubai beschränkte sich auf das Mutantenkorps und andere Zellaktivatorträger. Besonders Gucky, ebenfalls Teleporter, zählte zu seinen engsten Freunden.

Ras war, vermutlich im 24. Jahrhundert, "eine Generation lang" (PR339, S.12) mit einer Lebensgefährtin zusammen. Aus dieser Verbindung gingen Nachkommen hervor.

In sehr vielen Einsätzen, in denen er Feinden der Menschheit zum erstenmal begegnete, wurde er von diesen als "schwarzes Gespenst" bezeichnet. Das führte auch zu einigen Witzeleien unter den Raumfahrern, so meint Rhodan einmal, Ras müsse nur grinsen, um jemanden in Ohnmacht fallen zu lassen. Selbst Merkosh, dessen Gestalt um einiges skurriler ist als die des Afrikaners, witzelte während solcher Einsätze darüber, dass Ras eine Horrorgestalt für seine Feinde sein müsse. (PR 12, PR 15, PR 26, PR 33, PR 49, PR 469 ...)

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Heft: PR 326
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Abschnitt bearbeiten: Bekannte Einsätze für das Mutantenkorps Bekannte Einsätze für das Mutantenkorps

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Heft: PR 601
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Ras Tschubai gehörte zu den wenigen Mutanten, die die Second-Genesis-Krise überleben.

3444 gehörte er zu der Gruppe, welche Perry Rhodan an Bord der TIMOR nach Asporc begleitet. (Silberband 64 S.83).

Mit Gründung des Neuen Mutantenkorps im Jahre 3444 wurde er stellvertretender Leiter und war der einzige terranische Teleporter. Darüberhinaus war er zusammen mit Fellmer Lloyd der einzige überlebende terranische Mutant des 20. Jahrhunderts, der seine Paragabe einer natürlichen Mutation verdankt und nicht radioaktiver Strahlung.

Abschnitt bearbeiten: Bekannte Einsätze für das Neue Mutantenkorps Bekannte Einsätze für das Neue Mutantenkorps

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Heft: PR 1504
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Im Jahre 3456 wurde Tschubai mit der Besatzung der MARCO POLO im Zuge des kosmischen Schachspiels zwischen ES und ANTI-ES in das Anti-Universum geschleudert. Dort schlüpfte er auf Terra II in die Rolle seines negativen Spiegelbilds Ras Tschubai II. Nach seiner Enttarnung wurde er bei einem Verhör durch Gucky II beinahe zu Tode gefoltert, ehe ihm die Flucht aus Imperium-Alpha gelang. Dank einer Rettungsmission Guckys konnte er auch von Terra II entkommen. (PR 601, PR 602)

Im Januar 3459 nahm er am Flug der MC-8 nach Hetossa teil. (PR 650, PR 651) Im Februar dieses Jahres folgte der Einsatz auf Hoptrec-Haich. (PR 653) Während der Expedition der MARCO POLO zur Provcon-Faust geriet er auf Gäa unter Verdacht, den prominenten Widerstandskämpfer Izal-Ronon getötet zu haben. Die vorbildliche Zusammenarbeit zwischen den Provconern und den Terranern führte jedoch schnell zur Ermittlung des wahren Mörders. (PR 659) Im August dieses Jahres nahm er am Flug der CAGLIOSTRO zum Archi-Tritrans-Sonnentransmitter teil. (PR 667) Dort arbeitete er im Stab Atlans. (PR 670) Nach der Rückkehr ins Solsystem am 4. Dezember war er an dem Einsatz gegen die Factory-Range auf Olymp beteiligt. (PR 671) Am 7. März 3460 weilte er auf der Erde und wurde mit ihr in den Mahlstrom der Sterne transferiert. (PR 676)

Im Juli 3578 übernahm er das Kommando über die SZ-2. Die SZ-2 trennte sich in Balayndagar vom Rest der SOL und flog zur heimatlichen Milchstraße. (PR 710). In der Milchstraße bereitete er die Ankunft Perry Rhodans mit der restlichen SOL vor, indem er mit der SZ-2 als Schattenschiff agierte. Die Gründung der GAVÖK unterstützte er dadurch, dass er den Halutern Jotan Menc und Lraton Perlat die Koordianten der Geheimkonferenz übergab und mit der SZ-2 den Verrat der Konferenz durch Kerson Paarunoc verhinderte. (PR 725)
3581 war Ras Tschubai trotz seines Zellaktivators kurzzeitig an Krebs erkrankt. PR 739)
Am Anfang 3582 traf er in Fandmann-System auf den Multi-Cyborg Herthor Smolk und ermöglichte Smolk eine Unterredung mit Perry Rhodan. Im Verlauf der Unterredung tötete sich Herthor Smolk. (PR 761)

Im Jahre 3587 ging er nicht in ES auf, sondern blieb zusammen mit Fellmer Lloyd und Gucky körperlich.

Nach der Verbannung von Rhodan, Atlan und Jen Salik im Jahre 430 NGZ schloss er sich ihnen auf ihrer Suche nach den Gängern des Netzes an. Wie andere Galaktiker wurde auch er Mitglied. (PR 1300)

Als die verwirrte Superintelligenz ES im Jahre 1169 NGZ die Zellaktivatoren zurückforderte und danach abschaltete, gelang es ihm und Fellmer Lloyd nicht, rechtzeitig nach Wanderer zu kommen, um sich einer erneuten Zelldusche zu unterziehen. Am 12. Dezember fand man auf dem Planeten Compol nur noch einen kleinen Haufen Asche in seinem Raumanzug. (PR 1504)

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Orientierungssprünge
Heft: PR 2532 Innenillustration
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Im April 1291 NGZ wurde er – zusammen mit anderen paraphysikalisch Begabten – von ES kurzzeitig frei gesetzt, um die Superintelligenz im Kessel von DaGlausch und Salmenghest zu unterstützen. (PR 1993)

Abschnitt bearbeiten: 15. Jahrhundert 15. Jahrhundert

Am 17. Januar 1463 NGZ materialisiert Ras Tschubai aus einem »Braunen Funkenregen« heraus im Stardust-System. Tschubai ist der erste, der hiernach stabil bleibt, jedoch hält er sich für Fellmer Lloyd. Möglicherweise ist er somit ein Konzept. Perry Rhodan, der das System am selben Tag über das Polyport-Netz erreicht, besucht ihn in der Medoklinik. Tschubai reagiert auf seine Anwesenheit, kommt aber nicht zu Bewusstsein. Er erwachte erst einige Tage später, fragte nach Rhodan und behauptete, ES sei in großer Gefahr. (PR 2511, PR 2520, PR 2521)

Abschnitt bearbeiten: Wissenschaftliches Werk Wissenschaftliches Werk

Abschnitt bearbeiten: Quellen Quellen

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