STELLARIS
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Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Raumschiff STELLARIS. Für die Stellaris-Kurzgeschichten siehe Stellaris (Serie).
Die STELLARIS ist einer von vielen terranischen Zivilfrachtern, die den Warentransport zwischen den besiedelten Welten der Milchstraße sicherstellen. Sie ist ein vom TLD zertifiziertes Schiff und übernimmt immer wieder verdeckte Lieferaufträge für den terranischen Geheimdienst.
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Aufbau
Der Kugelraumer der MINERVA-Klasse hat einen Durchmesser von 200 Metern, mit Ringwulst 240 Metern. Das Schiff kann die unterschiedlichsten Frachten transportieren. Für verderbliche Güter sind mehrere Kühlhangars vorhanden. Die kleinste Halle dient der Lagerung gefährlicher oder biologisch verseuchter Materialien.
In der Hauptkantine trifft man zu jeder Tages- und Nachtzeit andere Besatzungsmitglieder.
Discjockey Matt Mad Star betreibt den Bordtrividsender Stellaradio. Es ist nicht bekannt, ob der DJ einen Künstlernamen verwendet, oder ob es sein wahrer Name ist.
Ausstattung
Die STELLARIS verfügt über ein buntes Leitliniensystem. Die Besatzung trägt an Bord keine Waffen. Allerdings gibt es im Schiff verteilte Waffenschränke, die sich nur gegen Identifizierung öffnen. Die Bordpositronik, vom Kapitän mit dem Namen Stellatrice versehen, ist ein Logikpositronikverbund (LPV), basierend auf einer Biopositronik und einem dezentralen Rechnernetz. An Bord befinden sich neben Servicerobotern auch Kampfroboter. Der Shift-Hangar besteht aus einer formenergetischen Lager-Matrix, die umprogrammiert werden kann. Der Haupthangar ist ebenfalls strukturvariabel. Die Besatzung trägt Namensholos an der Brust. Das Identifikationssignet erkennt durch kurzes Antippen die Autorisierung des Kapitäns und gibt seine Informationen, wie Funktion des Besatzungsmitglieds an Bord, frei. Die Besatzung arbeitet im Drei-Schichten-Betrieb, um die Funktionalität des Raumers aufrecht zu erhalten. Die Zentrale verfügt im hinteren Teil über eine verdeckte Nottreppe. Das Hydroponium ist durch eine unsichtbare energetische Membran vom Korridor getrennt. Beim Durchschreiten erzeugt die Membran ein Kribbeln im Gesicht.
Besatzung
Die Besatzung besteht bei Indienststellung aus 214 Personen. Davon sind 154 terranischstämmig, 56 Besatzungsmitglieder stammen von Kolonien der Liga Freier Terraner. Hinzu kommen ein Ara-Mediker, ein Zarguhner, der sich um die Hydroponiken kümmert, eine für die Ortung zuständige Plybbs-Frau und ein Arkonide als Funker.
Namentlich bekannte Besatzungsmitglieder:
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Fracht
- Ankopplung eines Großraumfrachtmoduls
- Die Sieben Welten der Ofelia Mhou
- ein Kugelsegment wird in die Rumpfzelle aufgenommen und ein Ringwulstmodul eingesetzt
- ein großes primäres Steckmodul voller landwirtschaftlicher Geräte
- Hyperimpedanz-optimierte Schutzschirmprojektoren
- landwirtschaftliche Geräte (angeblich, wie Jasper Fink im Gespräch anmerkt)
- Position 2387 der Frachtliste sind sumantische Koretten
- Taanit-Kastanien
- Wodka
- zwei Module Pommes frites
Passagiere
- Blues-Delegation
- Reginald Bull
- Slarrim
- Hinson, Neffe Silberlings
- Elfun Beschkan
- Yrryr'Koachtoma
Angeflogene Systeme und Planeten
Geschichte
Die STELLARIS wird zwischen 1330 NGZ und 1333 NGZ in Dienst gestellt.
Zu einem unbekannten Zeitpunkt (vor der Invasion der Milchstraße durch TRAITOR, also vor 1345 NGZ) ist die STELLARIS in geheimer Mission unterwegs von Epsal nach Terra. Sie nimmt auf Epsal einige Passagiere auf, die inkognito an Bord gehen. Einer davon ist Reginald Bull. Es befindet sich jedoch auch ein arkonidischer Agent auf dem Schiff, der über diese Vorgänge offenbar informiert ist und den Auftrag hat, die STELLARIS zu sabotieren.
Zhu Eisenstein, der arkonidische Agent, manipuliert eine Nebenpositronik, so dass er den Funk stören und alle Steuermodule unter seine Kontrolle bringen kann. Er verkündet, die STELLARIS werde demnächst von einem Enterkommando übernommen. Dieses Vorhaben wird jedoch von Jasper Fink vereitelt, der die Manipulation an der Positronik rückgängig machen kann. Zusammen mit Primo Janitor und Locust da Adnan, die er zunächst verdächtigt hatte, hinter der Sache zu stecken, kann er Eisenstein überwältigen.
Als die STELLARIS eine Fracht für das wolfsähnliche Intelligenzwesen Slarrim befördert, kommt es zu drei mysteriösen Todesfällen an Bord.
Beim Transport der Sieben Welten der Ofelia Mhou von Ferrol nach New Bengor werden diese entwendet und die Künstlerin getötet. Da die Manipulation der STELLARIS von einem Schutzschirmgenerator der Koipa ausgeht, wird vermutet, dass diese hinter dem Diebstahl stehen. Da sie sich aber nicht äußern und eine Nachricht von Ofelia in die Positronik implantiert wurde, geht man schließlich dazu über, es als Happening anzusehen. Nur Ruben Papworth, der Chefsteward, der beim Vorfall zugegen war, glaubt zu wissen, dass Ofelia ihren Welten die Freiheit schenken wollte.
Die STELLARIS transportiert die Frucht eines gigantischen, intelligenten Pflanzenwesens vom Fegenebel zur Photonenbucht.
Als die STELLARIS eine Gruppe von Musikern nach Arkon bringt, kommt es zu einem Mord. Einer der Musiker klärt ihn auf.
Beim Transport einer Artistengruppe zum Tioridium-System wird Yrryr'Koachtoma, der vermutlich letzte Karduuhl, per Zufall von einem anderen Passagier enttarnt.
Wynn Bolon, der sich als Positroniker Roderick Crain an Bord geschmuggelt hat, bringt das ganze Schiff in Gefahr, um sich an Kapitän Silberling für ein dunkles Kapitel aus dessen Vergangenheit zu rächen.
Der Logistiker Dü'lyn wird vom Frachtarbeiter Kosmalla in die terranische Blues- und Folk-Musik eingeführt. Er deckt die illegale Herstellung von Drogen durch Collwyn und Loblianka auf, wobei er selbst in Lebensgefahr gerät.
Ein Okrill-Fötus wird auf dem Raumschiff »geboren«.
Kapitän Silberling deckt eine »Verschwörung« an Bord der STELLARIS auf.
Schiffskoch Sebastien Vigeland erlebt bei seinem Landgang im Restaurant Chez Léon auf Yorname ein kulinarisches Abenteuer der besonderen Art.
Die stellvertretende Finanzchefin Raya sucht den Absender anonymer Liebesnachrichten.
Lewis Silberling erfährt, dass er vor zehn Jahren mit einer Einheimischen auf dem Planeten Agom einen Sohn gezeugt hat, der an einer Unterart der Ferronischen Pseudo-Toxoplasmose leidet. Er rettet den Jungen und beschließt, sich in circa acht Monaten zur Ruhe zu setzen.
Ruben Papworth muss einen Weg finden, um dem Passagier Elfun Beschkan vor dem öffentlichen Suizid zu retten.

