Wanderer
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Dieser Artikel befasst sich mit der Heimstatt der Superintelligenz ES. Für das Volk der Wanderer, siehe Wanderer (Volk).
Wanderer (vojarid.: Ambur) - auch Welt des Ewigen Lebens genannt - war der Sitz der Superintelligenz ES zur Zeit der ersten Begegnung mit den Terranern im Jahr 1976.
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Übersicht
Wanderer glich einem an der Äquatorlinie durchgeschnittenen Planeten. Er entstand seinerzeit durch die Teilung des Heimatplaneten der Vojariden - Ambur -, der vor langer Zeit aus seinem unbekannten Sonnensystem in der Galaxie Laxaron herausgelöst wurde. Die eine Hälfte Amburs wurde in Energie verwandelt, die für den Transport der anderen Hälfte von Laxaron nach Ammandul benötigt wurde. Die scheibenförmige Oberfläche mit einem Durchmesser von 8000 Kilometern und einer Dicke von 600 Kilometern wurde von einem halbkugelförmigen Energiefeld geschützt, in dessen Zenit eine Kunstsonne schwebte.
Auf der Oberfläche existierte eine natürliche Landschaft mit einer reichhaltigen Fauna und Flora aus allen Epochen und Orten der Galaxis. Ein riesiger Wasserfall speiste einen großen Fluss. Auch intelligente Lebewesen befanden sich dort. Das Wetter wurde durch technische Anlagen und von ES gesteuert. Die einzige Stadt auf Wanderer war Ambur-Karbush, die so genannte Maschinenstadt. In ihr befand sich auch das Physiotron in dem die Zelldusche vorgenommen wurde.
Der Kunstplanet ist ohne Einschränkungen gestaltbar, da sich die eigentliche Struktur der Hälfte des geteilten Planeten Ambur in einem übergeordneten Kontinuum befindet und ein Teil von ES ist. (PR 2522, S. 30, PR 2523 - Kommentar)
- Spekulation: Möglicherweise wurden Wanderer II und Wanderer III durch Umformung der Materie des »ursprünglichen« Wanderers erschaffen.
Wanderer gehörte zu keinem Sonnensystem, sondern bewegte sich auf einer elliptischen Bahn mit 7600 Lichtjahren Umfang um 31 Sonnensysteme. Brennpunkte dieser Ellipse waren das Sol- und das Wega-System. Das Antriebssystem der Kunstwelt bewegte sie mit konstant 1150 km/sec durch den interstellaren Raum. Für einen kompletten Umlauf hätte die Kunstwelt daher etwa zwei Millionen Jahre benötigt. (PR 1501, S. 11)
- Einer anderen Quelle zu Folge handelt es sich bei den Brennpunkten zum einem um das Solsystem und zum anderen um den 'Punkt der Umkehr'. (PR-TB 176)
Ein unsichtbarer Energieschirm unbekannter Struktur schützte Wanderer vor der Entdeckung durch Unbefugte; nur wenn ES es wollte, konnte Wanderer gefunden werden.
Geschichte
1945 - Beginn des Galaktischen Rätsels
Nachdem ES den neunjährigen Perry Rhodan zu sich geholt hatte und in ihm die Sehnsucht nach den Sternen geweckt hatte, versetzte die Superintelligenz den halben Planeten um 10.000 Jahre in die Vergangenheit und in das Wega-System auf die Position zwischen den neunten und den zehnten Planeten. Von dort aus wurde dann das Galaktische Rätsel initiiert. (PR 1000)
1976 - Unsterblichkeit für die Terraner
Im Physiotron, das sich in der Maschinenstadt Ambur-Karbush auf Wanderer befand, erhielt Perry Rhodan am 17. Januar 1976 (Bordzeit STARDUST II) seine erste Zelldusche, die seinen biologischen Alterungsprozess im Alter von 39 Jahren stoppte. Ebenso erhielt Reginald Bull als einziger Mitarbeiter die Zelldusche. (PR 20 VI 4) Bis zum Jahr 2326 werden sie Wanderer alle 62 Jahre zur Erneuerung der Zelldusche aufsuchen.
- Anmerkung: Auf Wanderer verlief die Eigenzeit viel langsamer als auf Terra. Bei der Rückkehr schrieb man dort im Gegensatz zum 29. Januar 1976, den die Borduhren der STARDUST II anzeigten, bereits den 24. Mai 1980. Damit war das Jahr 1980 zur Berechnung der Termine für die Zellduschen heranzuziehen.
2042 - Gefangen im Halbraum
Wanderer geriet auf seiner Bahn in den Bereich einer Überlappungszone mit dem Roten Universum der Druuf und war in der Folge im Halbraum zwischen den beiden Universen gefangen. Zwei Space-Jets der DRUSUS drangen per Fiktiv-Sprung in diesen Halbraum vor, unter anderem mit Perry Rhodan und Reginald Bull, deren Frist für die Zelldusche kurz vor dem Ablaufen stand. Nachdem auch die DRUSUS auf Wanderer landete, konnte ES genug Energie gewinnen, um Wanderer in den Normalraum zurückzubringen. (PR 68)
2326 - Vernichtung
Im Jahre 2326 wurde Wanderer durch einen von ES gelegten Atombrand zerstört, als das Geisteswesen vor einer unbekannten Gefahr floh, die zunächst als das potenzielle Erwachen des Suprahets interpretiert wurde, sich später aber als das Auftauchen des manipulierten Schwarms entpuppte. An Stelle des Kunstplaneten zog nun ein kleiner, etwa hausgroßer Asteroid mit der Masse Wanderers seine Bahn. Auch er entzog sich durch ein »Zeitfeld« einer Anmessung. (PR 151)
- Anmerkung: Laut PR 2522, S. 30 nahm der Kunstplanet lediglich eine neue Gestalt an. Bei dem Asteroiden handelte es sich demnach um die verdichtete Materie des Kunstplaneten. In dieser späteren Quelle ist keine Rede mehr von Atombrand und dadurch bedingter Zerstörung. Diese Aussage findet sich in ähnlicher Form dann auch in PR 2523 - Kommentar.
3441 - Wanderer-Beta
Im Jahr 3441 war Wanderer-Beta der Sitz der Superintelligenz ES.
- Anmerkung: Es blieb unklar, wann die neue Kunstwelt geschaffen wurde, wie lange sie von ES genutzt wurde und in welchem Zusammenhang sie mit den anderen Versionen von Wanderer steht.
1169 NGZ - Wanderer II
Im Rahmen des am 30. September 1169 NGZ von Homunk überbrachten Rufes der Unsterblichkeit wurden die Zellaktivatorträger dazu aufgefordert, sich binnen 14 Tage auf Wanderer einzufinden, um ihre Zellaktivatoren abzugeben. Dabei ignorierte Homunk Einwände, die Kunstwelt sei seit langem zerstört. (PR 1500, S. 66–67)
Am 15. Oktober 1169 NGZ entdeckten Perry Rhodan, Atlan, Alaska Saedelaere, Gucky, Homer G. Adams, Icho Tolot, Julian Tifflor, Michael Rhodan, Reginald Bull und Ronald Tekener an Bord der EIDOLON auf der Bahn des früheren Wanderer eine bis auf wenige Details originalgetreue Kopie des Kunstplaneten, Wanderer II. (PR 1501, PR 1502, S. 21–23)
- Spekulation: Da in der Rahmenhandlung unklar blieb, wie Wanderer II entstand, lässt sich spekulieren, es handle sich um einen nicht zerstörten Wanderer einer parallelen Wirklichkeit. Wie weiter oben bereits erwähnt, könnte Wanderer II aber auch aus der Materie des »ursprünglichen« Wanderers erschaffen worden sein. Es mag aber auch sein, dass der Kunstplanet komplett neu erschaffen wurde.
1291 NGZ - Wanderer III
Am 28. März 1291 NGZ erschien Wanderer als Scheibe von nun nur noch 4800 Kilometern Durchmesser aus dem Ereignishorizont des Dengejaa Uveso. Diese Version gilt seitdem als Wanderer III. (PR 1974)
Nach der Vernichtung MATERIAS brachte Wanderer die SOL und mit ihr Monkey nach DaGlausch zurück.
Weiterführende Links
Poster
Dem Band 1500 lag ein Farbposter von Wanderer (und einem MERZ-Kugelraumer) bei.





