AVIGNON

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Virenraumschiff. Für weitere Bedeutungen, siehe: AVIGNON (Begriffsklärung).

Die AVIGNON war ein zum EXPLORER-Verbund gehörendes Virenraumschiff.

Technische Daten: AVIGNON (445 NGZ)
Typ: Virenraumschiff
Größe: max. 200 m (PR 1308)
Unterlichtantrieb: Gravo-Triebwerk (PR 1308)
Überlichtantrieb: Enerpsi-Antrieb (PR 1308)
Überlichtfaktor: 730 Mio. (PR 1308)
Besatzung: 40 Vironauten (PR 1308)

Übersicht

Das Virenschiff wurde als relativ klein und flink beschrieben. Die maximale Größe betrug zweihundert Meter. Mit seinem Enerpsi-Antrieb erreichte es einen Überlichtfaktor von 730 Millionen. Für den Unterlichtflug verfügte es über ein Gravo-Triebwerk. Insgesamt bildeten vierzig Vironauten die Stammbesatzung. Ausnahmslos stammten sie aus galaktischen Völkern: 34 Terraner, vier Arkoniden und zwei Blues. (PR 1308)

Bekannte Besatzungsmitglieder

Geschichte

Um 445 NGZ gehörte die AVIGNON fest zum EXPLORER-Verbund, der zu dieser Zeit aus etwa einem Dutzend Virenraumschiffen bestand. (PR 1304)

Nach den Ereignissen im Dezember 445 NGZ auf dem Planeten Chanukah, in deren Verlauf Reginald Bull die Lao-Sinh eindeutig als Kartanin identifizieren konnte, schickte er seinen Adjutanten Bonifazio Slutch mit der AVIGNON aus, um diese Information an Homer G. Adams weiterzuleiten. (PR 1306)

Nach einer mehrwöchigen Reise erreichte das Raumschiff um den 15. Januar 446 NGZ die Peripherie der Milchstraße. Ein direkter Einflug in die Galaxis war nicht möglich, da Sotho Tyg Ian für eine Abtrennung des Stygischen Netzes mit einem rund 500 Lichtjahre breiten Golf – eine Art Kalmenzone – gesorgt hatte. Durch rätselhafte Morsesignale angelockt, begab sich das Schiff in die Nähe der Faust des Kriegers, wo es überraschend von einem reißenden Mahlstrom erfasst wurde. Paramechanische Kräfte schleuderten die AVIGNON über Hunderte von Lichtjahren. Zwei Besatzungsmitglieder starben, sechs wurden schwer verletzt. Die Schäden am Schiff ließen sich mit Bordmitteln beheben. (PR 1308)

Auf der anderen Seite des Golfes fädelte sich das Schiff in das Stygische Netz ein. Bevor eine Kontaktaufnahme mit Agenten von Adams oder der GOI überhaupt versucht werden konnte, riss ein unbekannter Faktor die AVIGNON aus dem Enerpsiflug. Mit lahmgelegten Triebwerken wurde das Schiff von dem Feresh Tovaar 185 der Jägerbrigade aufgebracht. (PR 1308)

Bei den Verhören durch den Kodexberater Rasmer Dunn und durch den Elfahder Windaji Kutisha, den Chef der Jägerbrigade, starben zahlreiche Besatzungsmitglieder an Folter und Auszehrung. Schließlich wagte Bonifazio Slutch einen Ausbruch. Mit Waffengewalt verschafften sich die Vironauten Zugang zu einer Hyperfunkanlage. Mehrere Schiffe der GOI reagierten auf ihr Notsignal und griffen die Station an. Während die letzten dreizehn Überlebenden von einem Einsatzkommando aufgenommen wurden, vernichtete die Flotte Feresh Tovaar 185 und damit auch die noch im Hangar liegende AVIGNON. (PR 1308)

Erst später erfuhr Bonifazio Slutch, dass die Morsesignale tatsächlich dazu dienten, ahnungslose Vironauten in die Falle zu locken. (PR 1309)

Quellen

PR 1304, PR 1306, PR 1308, PR 1309