Atlantos von Alashia

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Atlantos von Alashia war der Tarnname des Arkoniden Atlan zur Zeit von Pharao Ah'mes.

Geschichte

Am Hof des Gottkönigs

Nach einem 438 Jahre währenden Tiefschlaf in seiner Tiefseekuppel wurde Atlan von Rico geweckt und über die Verhältnisse in Tameri in Kenntnis gesetzt. Ausgerüstet mit einem rômetischen modifizierten Streitwagen und begleitet von Anub und Nubis begab er sich nach Narukeredj, wo er als Händler Atlantos von Alashia auftrat. Der Hauptmann 'Tigonos unterstützte ihn bei der Quartiersuche und vermittelte ihm Korinna als Haushälterin. (Atlan X 4)

Bald brach Atlantos nach Men-nefer auf, um mit dem Pharao Kontakt aufzunehmen. Er suchte sich in Men-nefer eine Unterkunft. Im Palast des Pharaos trat er als Warner vor Kurusch und Kambuzhya, den Herrschern des Pârsareiches auf. (Atlan X 4)

Bei einem Treffen mit Anch-Resnet, Psammetich und Orsat legte Atlantos einen erfolgversprechenden Schlachtplan für die bevorstehende Auseinandersetzung gegen die Pârser vor. Sichtlich beeindruckt, verlangte Psammetich noch einen Zweikampf gegen Iri-Nefer, dem auch Wahibre, Ahmose-za-Neith und Ah'mes als Zuschauer bewohnten. (Atlan X 4)

Nach der siegreichen Beendigung des Kampfes ließ Ah'mes Atlantos die Schriftrolle mit der Prophezeiung zeigen. Der Arkonide konnte die in mehreren Sprachen verfasste Botschaft mühelos lesen. Er wurde Orsat zur Seite gestellt, um nach dem Hellen Volk zu suchen. (Atlan X 4)

Als er zu seiner Unterkunft zurückkehrte, wartete dort schon Takhnef auf ihn, ein Geschenk Psammetichs. In zahlreichen leidenschaftlichen Stunden erfuhr Atlantos einige Einzelheiten über die in Tameri handelnden Personen. (Atlan X 4)

Ein Bote der Pârser hielt im Auftrag des Königs Kambuzhya um die Hand von Nitetis an. Ah'mes erbat sich auf Raten von Orsat und Atlantos Bedenkzeit. Als Anch-nes-nefer-ib-Ra in Men-nefer eintraf, änderte der Gottkönig auf deren Wunsch hin, seine Meinung, um einen Krieg mit den Pârsern zu vermeiden. Doch Nitetis drohte sich zu vergiften. (Atlan X 4)

Orsat vereinbarte ein Treffen mit Tanet-cheta. Die verbitterte Gemahlin des Pharao wolle sich an ihrer Rivalin rächen und verhindern, dass Nitetis den Thron Tameris bestieg. Atlantos sagte seine Hilfe zu. Er nahm über Menefru-tet Verbindung mit Anch-nes-nefer auf und bot detaillierte Karten von Waset und Umgebung an, die er mit Ricos Hilfe erstellt hatte. Er setzte einen Psychostrahler ein, um die Begeisterung der Rômet für die Karten zu erhöhen. (Atlan X 4)

Tanet-cheta richtete ein großes Fest aus, zu dem der Pharao, die Hohepriesterin, Nitetis, Menefru-tet und alle hohen Würdenträger geladen wurden. Unterstützt von seinem Psychostrahler zwang Atlantos Anch-nes-nefer und Menefru-tet, den Mord an Ladike vor den Gästen zu gestehen. (Atlan X 4)

Suche nach dem Hellen Volk

Rico fand mit seinen fliegenden Spionsonden das Helle Volk. Atlantos forderte den Gleiter an. Mit Takhnef, Ka-Nachtmin und Anch-Resnet unternahm er einen Flug zur Siedlung des Hellen Volkes. Gemeinsam mit Rico arbeitete er an einem Plan, das Volk aus der Sklaverei zu befreien. (Atlan X 4)

Auf Wunsch des Goldhorus begab sich eine kleine Karawane nach Seketham. Dort befürwortete das Orakel die Suche nach dem Hellen Volk. Atlantos wurde gemäß der Prophezeiung als der Weiße Krieger und Nitetis als die Goldene bezeichnet. Ah'mes stellte 250 Soldaten zur Verfügung. Das Heer blieb auf dem Landgut von Myron, »dem Schmächtigen«, zurück, während sich Atlantos, Nitetis, Ka-Nachtmin, Anch-Resnet und Demetrion auf den Weg zum Hellen Volk machten. (Atlan X 4)

Zuvor hatte sich Atlantos noch von Korinna verabschiedet und Boshmun mit der KÜSTENSCHWALBE und zwei weiteren Schiffen auf den Weg zu einem Treffpunkt an der Küste geschickt. Rico traf per Transmitter über die Sandaleninsel ein. Mit dem Gleiter wurden etwa 75 Soldaten zum Turm des Aferafer verlegt. Der Trupp marschierte bis in das Innere des Turmes, gefolgt von einigen beherzten Canarii und geschützt durch körpereigene Schutzschirme sowie Paralysatoren und Energieschirme der Hunde Anub und Nubis. (Atlan X 4)

König Aferafer gab sich bald geschlagen Nitetis konnte vor allem die jungen Canarii von dem Auszug aus der Sklaverei und der Errichtung eines eigenen Reiches auf den sieben Inseln mit ihr als Königin begeistern. Den Widerstand der zehn Ältesten brach Atlantos, indem er im Schutz seines Deflektorfeldes aus einem Altar die Abbilder der Götter Attax und Xatta mit seinem Vibratormesser herausschnitt und vor Beranuya und Guayaram platzierte. Die beiden Canarii sahen darin einen Fingerzeig der Götter und bauten die Abbilder in einen mobilen Altar ein, der vor der Karawane hergetragen werden sollte. (Atlan X 4)

Ein weiter Weg

Bald kam es zu einem Mordfall. Chemira wurde tot aufgefunden. (Atlan X 5)

In der Oase Kahena lagerte Mbarek mit seinen Männern. Am Vorabend der Hochzeit von Feguise und Tiguafaya kam es zum erwarteten zweiten Anschlag. Die junge Braut wurde traditionsgemäß mit Henna-Ornamenten bemalt. Da die Paste aber mit Wolfswurz vermengt worden war, erlitt sie höllische Schmerzen. Von Krämpfen geschüttelt starb Feguise qualvoll. (Atlan X 5)

Nach diesen Ereignissen sah sich Atlantos gezwungen, einige Erklärungen über Teile seiner Ausrüstung abzugeben. Er plante, etwa 70 Canarii, Alte, Kranke, Mütter mit Säuglingen, mit dem Gleiter von Riancoros zur Küste zu bringen. (Atlan X 5)

Am nächsten Morgen informierte ihn Riancoros über Aufzeichnungen von Horus, die zwei Morde zeigten. Jedoch war das Gesicht des Täters nicht klar zu erkennen. Der Roboter brachte ihn zum Rand der Oase, wo die Leichen unter breiten Dornbüschen versteckt waren. (Atlan X 5)

Ka-Nachtmin und Nitetis meldeten die Entdeckung eines Toten, der im Teich gefunden worden war – Zonzamas. Gegenüber Atlantos identifizierte Riancoros den Toten als den unbekannten Mörder. (Atlan X 5)

Atlantos teilte die Canarii in drei Gruppen, die auf unterschiedlichen Wagen die Mündung des Flusses Elkhalona erreichen sollten. Er selbst, Nitetis und Guayaram zogen mit etwa 300 Personen zur Küste des Großen Grünen, wo im Hafen der Stadt Sirt Kapitän Boshmun mit der KÜSTENSCHWALBE und zwei weiteren Schiffen wartete. Am Ende der Vorräte und der Kräfte lag endlich die Hafenstadt vor ihnen. (Atlan X 5)

Riancoros traf mit dem Gleiter ein und Atlantos pilotierte das Fahrzeug in das Atlas-Gebirge, das Nitetis mit ihrer Gruppe bereits erreicht hatte. Dort fand Rahotep in einer Höhle die Leiche von Sacos, dessen Augen mit zwei glühenden Eisenspitzen durchbohrt worden waren. Noch ehe der Leichnam bestattet werden konnte, ging er in grünen Flammen auf. Lichtträger wurde als Ursache der Selbstentzündung festgestellt. (Atlan X 5)

Atlantos beauftragte Anub, im Lager nach weiteren Spuren dieser Substanz zu suchen. Das Verhalten des Hundes fiel Nitetis auf und Atlantos war gezwungen, ein weiteres seiner Geheimnisse preis zu geben. Die Goldene erfuhr, dass Anub kein richtiger Hund, sondern eine Maschine war. (Atlan X 5)

In Sirt konnte Atlantos etwa 30 bis 40 Dorfbewohner, unter ihnen Maghreb mit seiner Familie, überzeugen, mit den Canarii zu den Sieben Königreichen zu ziehen. Damit erreichte er eine Auffrischung des bestehenden Gen-Pools um eine drohende Inzucht zu vermeiden. Atlantos teilte bei einem Essen Huanarame und Guayaram mit, dass einige Dorfbewohner die Canarii begleiten würden. Während Huanarame von dieser Idee sehr angetan war und positiv reagierte, hielt der Priester eine Vermischung des Volkes mit dem Fremden nicht für richtig. (Atlan X 5)

Nach einigen Tagen auf See brach auf der KÜSTENSCHWALBE eine seltsame Krankheit auf, die allerdings nur sechs Mischlinge unter den Canarii betraf. Sie waren vom Sternanzündemann und seinen Gehilfen mit Lichtträger vergiftet worden. Hilfe war nicht möglich. Der Priester Guayaram gab zu, die Kranken im Auftrag des Sternanzündemannes vergiftet zu haben. Nach Ausführung der Tat war Guyaram von dem Zwang befreit. (Atlan X 5)

Die KÜSTENSCHWALBE und ihre Begleitschiffe erreichten die Mündung des Elkhalona, wo die Canarii von Bord gingen und zum Lager zogen. Es kam zu einem weiteren Gespräch mit Guayaram. Atlantos kam immer mehr zu der Überzeugung, dass Orsat etwas mit dem Sternanzündemann zu tun haben müsste. Die zehn Weisen wollten aus ihrer Mitte die zukünftigen Könige der sieben Inseln, die so genannten »Guarnateme«, wählen. Der Weiße Krieger bat, auf die Ankunft von Nitetis zu warten. (Atlan X 5)

Voller Ungeduld flog Atlantos mit Riancoros im Gleiter zur noch fehlenden Gruppe der Canarii. Dort traf er mit Nitetis und Orsat zusammen. Er berichtete von der Überfahrt mit der KÜSTENSCHWALBE und den Todesfällen an Bord. Als er mit Orsat alleine sprechen konnte, setzte er den Psychostrahler ein. Bereitwillig beantwortete der Gelehrte seine Fragen. Die Hoffnung hatte sich zerschlagen, den Sternanzündemann gefunden zu haben. (Atlan X 5)

Etwa ein halbes Jahr lang kam es zu keinen weiteren Morden. Am Vorabend der Ausscheidungskämpfe für das Amt der Guanarteme schien die Goldene mitten in der Nacht während des Liebesaktes mit dem Weißen Krieger zu brennen. Am Horizont fielen Sterne vom Himmel. Im Westen schien die Sonne aufzugehen. Tatsächlich brach auf einer der Inseln der Sieben Königreiche ein Vulkan aus. Gewaltige Felsbrocken zischten durch die Luft und versanken brodelnd im Meer. (Atlan X 5)

An den Ausscheidungskämpfen nahmen auch Maronagas, Huanarame und Guayaram teil. (Atlan X 5)

Riancoros war zu jener Vulkaninsel der Sieben Königreiche geschickt worden, auf der es zu einem Ausbruch gekommen war. Der Roboter stellte fest, dass genau zum Zeitpunkt der Vereinigung von Atlantos und Nitetis eine gewaltige Bombe gezündet worden war, die das obere Drittel des Vulkankegels wegsprengte und Lavamassen in die Luft schleuderte. (Atlan X 5)

Erneut drängte sich Atlantos der Verdacht auf, Orsat hätte die uralten Pergamente mit der Prophezeiung manipulieren können. Das Verhör mit dem Psychostrahler passte jedoch nicht in das Gesamtbild. Um Orsat dennoch als Sternanzündemann überführen zu können, hatte Atlantos Riancoros beauftragt, das Sonnen-Pergament herzustellen und auf alt zu trimmen. (Atlan X 5)

Nachdem die Sieger der Ausscheidungskämpfe feststanden, verkündete Nitetis die Worte des Sonnen-Pergaments. Erwartungsgemäß näherte sich Orsat dem Podest, auf dem der Weiße Krieger und die Goldene standen. Er bezeichnete gegenüber Atlantos das Pergament als Fälschung. Auch teilte er diesem mit, dass er schon vor Tagen Nitetis vergiftet hatte und die Goldene nur noch wenige Tage zu leben hatte. Die Herstellung eines Gegengiftes wäre auch dem Roboter nicht möglich gewesen. Orsat forderte Atlantos zum Stockkampf heraus. (Atlan X 5)

Der angebliche Gelehrte präsentierte eine Kugel, die ähnlich dem Psychostrahler funktionierte. Die beiden Kontrahenten einigten sich darauf, beide Waffen zu zerstören. Orsat riss sich die Biomolplast-Maske vom Gesicht und gab sich als Suskohne zu erkennen. Er schlug dem Arkoniden einen Handel vor. Für die Überlassung des Gegengiftes verlangte er von Atlantos, dass er mit einem Teil des Hellen Volkes auf eine der Inseln ziehen konnte. Der Weiße Krieger sollte sich zurückziehen. Nitetis belauschte die Verhandlungen. Ein harter Kampf entbrannte, aus dem Atlantos als Sieger hervorging. Orsat verabreichte Nitetis das Gegengift. Mit 83 Anhängern verließ er die Siedlung. Kein einziger Mischling war unter ihnen. (Atlan X 5)

Die Sieben Königreiche

Gemeinsam mit Nitetis, Ka-Nachtmin und Anub zog Atlantos auf die Insel Tamarán. Dort unterrichtete er die Canarii im Fischfang und den verschiedenen Arten, die Beute haltbar zu machen. Er erhielt von Riancoros den Robothund Magutamar als neuen Begleiter. (Atlan X 6)

Atlantos flog mit dem Gleiter zur Insel Gomera, wo kriegerische Auseinandersetzungen zwischen den Canarii unter König Chimayo und den einheimischen Gomerern entbrannt waren. Ein Angriff der Truppen König Toivos stand unmittelbar bevor. Atlantos vertiefte die Kenntnisse der Canarii im Stockkampf und Steinwurf. Wie nebenbei berichteten Chimayo und Tijinama von einer schwimmenden Insel, die im Meer gesichtet worden war. (Atlan X 6)

Ein Teil der angreifenden Gomerer stürzte in eine vorbereitete Fallgrube, der Rest wurde von Atlantos und den Canarii verprügelt und gefangen genommen. Unter den Angreifern befand sich auch Toivo. Der Weiße Krieger konnte Toivo überzeugen, dass die Canarii für die Missernte nicht verantwortlich waren. Die Canarii teilten auf Ratschlag des Atlantos die Ernte mit den Gomerern. Der Friede zwischen den beiden Völkern wurde mit Blut besiegelt und einem Guatativoa gefeiert. (Atlan X 6)

Atlantos trank von einem mit vergiftetem Milchsaft versetzten Palmwein und fiel in Ohnmacht. Er wurde von Unbekannten mit einem Kunststoffseil an den Armen gefesselt. Als er wieder erwachte, fand er sich in einer relativ engen Lavaröhre wieder. Atlantos versuchte verzweifelt, einen Ausgang zu finden. Doch erst Riancoros gelang es, seinen Herrn auf der Höhle zu befreien. Ugranfir, ein Canarii, der die Höhle bewachte, berichtete von Orsats Männern, die ihm den Auftrag erteilt hatten. Um den alten Mann gefügig zu machen, schüchterten sie ihn mit Lichtträger, den sie in ein Feuer warfen, ein. (Atlan X 6)

Orsat traf mit seinen Getreuen auf Tamarán ein und tötete König Maronagas. Gemäß Atlantos' Plan bat Nitetis Orsat zu sich. Der Suskohne erzählte seine Geschichte und offenbarte der Goldenen die für sie vorgesehene Bestimmung. Ihr Kind sollte sie an Orsat übergeben. Als Gegenleistung würde er dafür zwei Dutzend Canarii verschonen und am Leben lassen. (Atlan X 6)

Während Atlantos unbemerkt auf dem Vorplatz des Königshofes ankam, war Orsat gerade dabei die Canarii in »Reine« und »Bastarde« aufzuteilen. Der Weiße Krieger machte sich bemerkbar und stellte die Führungsrolle des Suskohnen in Frage. Orsat musste zustimmen, den Fayacan ein Urteil der Götter fällen zu lassen. Orsat wurde zum Drachenbaum gebeten, wo der Fayacan mit seinem Steinmesser die Umrisse von Orsats Hand tief in die Rinde des Baumes ritzte. Harz trat aus und verfärbte sich blutrot. Damit war Orsats Wahl zum Guanarteme nicht rechtens. (Atlan X 6)

Auch der Weiße Krieger stellte sich dem Gottesurteil. Aus dem Armband Atlantos sorgten unsichtbare Kältestrahlen für eine Vereisung der Poren des Drachenbaumes, so dass kein Harz austreten konnte. Für den Fayacan war klar, dass der Weiße Krieger im Auftrag der Götter handelte. (Atlan X 6)

Rasend vor Wut zog Orsat einen getarnten Strahler aus seinem Gürtel und richtete die Mündung auf Atlantos. Riancoros feuerte einen Thermostrahl ab, der den Arm des Suskohnen mit der Waffe verkohlte. Es kam zu Kämpfen zwischen den Anhängern Orsats und den Getreuen von Atlantos. Ka-Nachtmin stürzte sich auf Orsat und deckte ihn mit einem Hagel von harten Schlägen ein. Der Suskohne löste seinen Strahler aus und traf Ka-Nachtmin in die Brust, die in einer Explosion zerrissen wurde. (Atlan X 6)

Atlantos rammte den getarnten Dolch in den Halsansatz Orsats. Mit letzter Kraft griff dieser nach einer radähnlichen Brosche. Atlantos feuerte auf den Suskohnen, dessen Brust wie jene von Ka-Nachtmin gewissermaßen explodierte. Orsat starb. Er konnte jedoch die Selbstzerstörung der schwimmenden Insel, seines Raumschiffes, auslösen. Das Schiff verging in einer gewaltigen Explosion. (Atlan X 6)

Der Weiße Krieger beendete die Kämpfe. Er bemerkte, dass Nitetis eine grüne sternenförmige Frucht zu sich nahm. Der Extrasinn warnte den Arkoniden, dass es auf Tamarán keine derartige Frucht gab. Atlantos versuchte die Goldene vom Verzehr der Frucht abzuhalten. Doch es war bereits zu spät. Auch die Verabreichung großer Mengen Salzwasser konnte die Wirkung des Giftes nicht mehr aufhalten. Riancoros verabreichte der Frau Schmerz- und Beruhigungsmittel. Die Fruchtblase platzte und Siri wurde geboren. Atlantos verlor den Kampf um seine Geliebte. Nitetis starb. (Atlan X 6)

In den nächsten Tagen wurden die Körper von Nitetis, Ka-Nachtmin und Orsat mit dem roten Harz des Drachenbaumes einbalsamiert, in mehrere Lagen Ziegenhäutige gewickelt und in kleinen trockenen Höhlen in den Bergen eingemauert. Galdar sollte vorübergehend die Herrschaft über beide Teile Tamaráns übernehmen. In einem Jahr sollten der Fayacan, die Sigonen und der Faycan einen neuen Guanarteme bestimmen. Siri wurde an Keranete weitergegeben, die sich um das Kind kümmern würde. Ihr zur Seite wurde Agando gestellt, den Riancoros von Esero abholte. Die Steine mit den »Seelen« der Suskohnen wurden trotz intensiver Suche nicht gefunden. Ebenso gab es keine Erkenntnisse bei der Untersuchung der Trümmer des Raumschiffes. (Atlan X 6)

Die von Orsat ausgehende Gefahr war gebannt. Nun war der Zeitpunkt da, an dem Atlantos und Riancoros wieder in die Tiefseekuppel zurückkehren konnten. (Atlan X 6)

Quellen

Atlan X 4, Atlan X 5, Atlan X 6