Art Huron

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Captain Art Huron war ein Kolonist von Marcos V und Mitglied des Landungskorps der CREST III und der CREST IV. (PR 314, S. 28)

Erscheinungsbild

Er war ein baumlanger Terraner mit tiefschwarzen Haaren, Vollbart und mächtiger Hakennase. Obwohl er in einem Alter von über 60 Jahren war, verstrahlten seine wasserblauen Augen noch immer jugendliches Feuer, und seine Haltung war die eines geschmeidigen Raubtieres. (PR 314, S. 28)

Charakterisierung

Art Huron war trotz seines Alters noch immer ledig. Auf die Frage Perry Rhodans, wann er denn eine Familie gründen wolle, antwortete Huron, dass dieses noch ein halbes Jahrhundert Zeit hätte. (PR 314, S. 28)

Trotz Hunderten von mörderischen Kämpfen und Strapazen hatte er ein relativ weiches Herz. (PR 314, S. 32)

Geschichte

Als junger Raumsoldat war Art Huron als Besatzungsmitglied der CREST III im Jahr 50.000 v. Chr. auf dem Planeten Pigell und kämpfte zusammen mit dem Großadministrator Perry Rhodan gegen die Meister der Insel. (PR 314, S. 28)

Im November 2435 war Captain Huron Teilnehmer an einem Einsatz unter Perry Rhodan auf dem Planeten Modula II, um die verschwundene Einsatzgruppe unter Major Hohle zu finden und einen Anti-Modulatorprojektor während der Wirren eines Angriffs der Gurrads auf den Planeten in Besitz zu nehmen. Der Anti-Modulatorprojektor sollte gegen die hypnotische Wirkung der Kristalle schützen. Als sie mit ihrer KC-31 ein UKW-Funksignal auffingen, folgten sie diesem bis zu seinem Ausgangspunkt. Eine kleine Gruppe unter Perry Rhodan fand in einem erloschenen Krater eine Tür. Nachdem Melbar Kasom die Tür geöffnet hatte, betrat die Gruppe einen Gang – Captain Huron war der Schlussmann und sicherte den hinteren Bereich. Plötzlich wurde er von einer in allen Farben schimmernde Wolke überrascht und zu einem unbekannten Ort teleportiert. Er rematerialisierte auf einer großen Wiese. Nach und nach trafen auch die anderen Gruppenmitglieder ein. Bei Erkundungsflügen trafen sie auf die Wingas, ein Volk von Vogelartigen, das seit langem auf diesem Planeten lebte. Sie konnten Gefühle und Gedanken wahrnehmen und sahen in Captain Art Huron einen großen Freund. Zum Dank seiner aufrichtigen Gedanken schenkten sie ihm das »Urei« der Wingas. Mithilfe einer Transmitterwolke konnten die Wingas die Terraner wieder zurückbringen. Auf Modula II tobte die Schlacht weiter. (PR 314, S. 24-45)

Zurück auf der KC-31 bekamen sie auch Kontakt mit der Einsatzgruppe unter Major Hohle und konnten diese auf einem Notlandeplatz aufnehmen. Zum Glück waren hier die technischen Einrichtungen kaum beschädigt, sodass Perry Rhodan zuversichtlich war, einen Anti-Modulatorprojektor zu finden. (PR 314, S. 48-50)

Bei dem Versuch, einen Modulator mitzunehmen, reagierten die Perlians, indem sie Roboter schickten. Mitten im Kampf landeten fünf Birnenschiffe der Guerillaflotte und griffen die Korvette an. Der Kommandant Major Tschai Kulu musste fliehen, als auch noch eine grüne Wolke von Kristallen erschien und Einfluss auf die Besatzung zu nehmen versuchte – die Einsatzgruppe mit Perry Rhodan wurde zurückgelassen. Notgedrungen floh Captain Huron in einem Pulk von ehemaligen gefangenen Gurrads in eines der Birnenschiffe. Dort fanden sich mehrere Terraner. Zusammen mit Gurrads starteten sie und verließen die Atmosphäre. In dem Laderaum, in den sie alle geflohen waren, konnten sie kurz eine Funkverbindung mit Atlan aufbauen. Er sollte den Birnenraumern folgen, aber keinen Befreiungsversuch unternehmen. Rhodan wollte versuchen, sich mit den Gurrads zu verständigen um ein Bündnis mit ihnen zu schließen. (PR 314, S. 50-63)

Über ihre Funkgeräte nahmen die Terraner untereinander Kontakt auf und als sie zusammen kamen, stellte Melbar Kasom fest, dass das ganze Einsatzkommando von 103 Köpfen vollzählig war. Ihr nächstes Ziel war nun, einen Raum zu finden, in dem sie sich zusammen aufhalten konnten. Bei dieser Aktion wurde Captain Huron mehrmals mit seinen Soldaten als Vorhut oder Nachhut eingesetzt. In einer Maschinenhalle konnten sie sich schließlich festsetzen. Doch nach vier Transitionen des Raumschiffs waren nur noch Melbar Kasom und Oro Masut nicht bewusstlos. Sie setzten sich ab, da sie allein gegen die Gurrads nichts unternehmen konnten. Captain Huron wachte erst in der Gefangenschaft der Gurrads wieder auf. (PR 315, S. 13-36)

Auf dem Planeten First Stop wurden sie alle aus dem Raumschiff getrieben und in Höhlen untergebracht, bevor es mit dem gleichen Raumschiff weiterging. In den Höhlen wurde Perry Rhodan als ihr Anführer erkannt und abgesondert. Anscheinend machte er ihre weitere Reise nicht mit. (PR 315, S. 46-57)

Die folgenden Transitionen waren für alle Gefangenen eine Tortur, die auch von Trikort, dem Kommandanten des Birnenraumers erkannt wurde und der den Terranern sichtliche Erleichterung verschaffte. Vor der letzten Transition nahmen die beiden Ertruser mit den Terranern Kontakt auf und versorgten sie mit Minikoms und Waffen, mit denen Huron und zwanzig der besten Kämpfer ausgestattet wurden. Auf der Stützpunktwelt Boultat, im Boul-System, angekommen, wurden alle 100 Terraner dem Rat der Drei vorgeführt, der über das weitere Schicksal der Terraner entscheiden wollte. In diesem Fall entschieden jedoch die Quetkys, die meldeten, dass die Fremden Funksignale aussandten. Es kam zu Handgreiflichkeiten und dann zum Einsatz von Waffen. Art Huron hatte einen erheblichen Anteil daran, dass sie sich in einen Nebenraum zurückziehen konnten. Dort saßen sie in der Falle, und nach einem Ultimatum durch die Gurrads ließen sie sich entwaffnen. Captain Huron war glücklich, dass dem »Urei« nichts geschehen war – er hatte es in seinem Bart versteckt. (PR 318, S. 19-62)

Captain Huron hielt sich jetzt ständig in der Nähe Roi Dantons auf. Noch auf dem Birnenraumer hatte er von Perry Rhodan den Befehl bekommen, speziell auf den Freihändler aufzupassen. (PR 319, S. 27)

So bekam Captain Huron am 1. Dezember 2435 persönlich mit, dass Roumbaki, der Führer des Rates der Drei, Roi Danton nun ein weiteres Ultimatum stellte. Er verdächtigte die Terraner Hyperfunksignale auszusenden und forderte die Einstellung der Sendungen. Wenn die Terraner weiter schweigen würden, seien nach und nach jeweils fünf von ihnen zum Tode verurteilt. Nachdem auch die letzte Bedenkzeit verstrichen war, wurden fünf Terraner ausgewählt, die Injektionen bekamen. Nur verzögert stellten sich Krankheitssymptome ein, die sich in Fieberschüben äußerten. Alle Beteuerungen und Überzeugungsversuche Roi Dantons halfen nicht und es wurden fünf weitere Terraner ausgesucht und infiziert. In der Zwischenzeit hatte Danton über sein in den Unterarm implantiertes Minikom Kontakt mit Oro Masut aufgenommen und ihn über die Hyperfunksignale und die infizierten Terraner informiert. (PR 319, S. 27-37)

Als endlich die Rückmeldung von Oro Masut kam, dass die Hyperfunkquelle nun ausgeschaltet war, lagen sich alle Terraner vor Freude in den Armen. Auf die Frage Roi Dantons an Captain Huron, ob er nun zufrieden sei, antwotete Huron, jetzt müsse nur noch Roumbaki über die veränderte Situation informiert werden. Roumbaki begab sich selbst mit einigen Gurrads zur angegebenem Position. Er kam mit Perry Rhodan und den beiden Ertrusern zurück, und ab diesem Zeitpunkt war die Leidenszeit der Terraner vorbei. Die mit den Krankheitserregern infizierten Männer wurden gerade noch gerettet. Es handelte sich um eine Art Pestvirus, der für Gurrads innerhalb von vier Stunden absolut tödlich war. (PR 319, S. 47, 48, 51)

Am 3. Dezember 2435 erreichte dann die 14. Schwere Offensiv-Flotte der USO das Boul-System und holte den Großadministrator, Captain Huron und seine Gefährten ab. (PR 319, S. 62)

Quellen

PR 314, PR 315, PR 318, PR 319