Die Siedler von Vulgata

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Heftroman. Für weitere Bedeutungen, siehe: Die Siedler von Vulgata (Begriffsklärung).
Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2319)
PR2319.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: TERRANOVA
Titel: Die Siedler von Vulgata
Untertitel: Sie sind terranische Kolonisten – und erhalten Besuch von der Terminalen Kolonne
Autor: Titus Müller
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Innenillustrator: Michael Wittmann (1 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 27. Januar 2006
Hauptpersonen: Arrick Aargrefe, Kantur Gotha, Murielle Gotha, Velved Karwai, Aschuk
Handlungszeitraum: 1336 NGZ und 1344 NGZ
Handlungsort: Vanderbeyten
Risszeichnung: Terranische Raumschiffe: Stealth-Shift von Gregor Paulmann
(Abbildung)
Kommentar: TERRANOVA (I)
Glossar: (kein Glossar)
NATHAN: Wichtige Ereignisse vom 27. Januar bis 2. Februar
Besonderes:

Umleger, in dem auf den Gastautor und dessen literarisches Werk hingewiesen wird;

Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch in der Reihe Große Stimmen - Unheimliche Unterhaltung

Handlung

Vanderbeyten ist eine naturbelassene, ruhige Welt. Im 5. Jahrhundert NGZ siedelte sich hier eine terranische Sekte an. Ihre Siedlung nannten sie Vulgata und schworen jeder Technik ab. Als Vorlage ihrer Gesellschaft nahmen sie die christliche Bibel, doch diese selbst geriet im Lauf der Zeit in Vergessenheit. Zur Handlungszeit verfügt nur der herrschende Patriarch über ein verstecktes Exemplar. Die christliche Botschaft wurde im Laufe der Jahrhunderte verfremdet. Der Patriarch regierte diktatorisch, und aus den zehn christlichen Geboten wurden 520, die jeden Aspekt des Lebens abdeckten.

Alle paar Jahrzehnte kamen LFT-Schiffe vorbei, um verschiedenste Händel vorzuschlagen, doch der Patriarch lehnte diese Angebote jeweils ab. Nach dem letzten dieser Kontakte, schon zu Zeiten des Hyperimpedanzschocks, kommt es zu einem Eklat: Der junge Arrick Aargrefe wird aus Neugier zum Rebellen und Geächteten. Zu ihm stoßen viele andere, denen das Regime nicht passt. Sie werden ausgestoßen, doch zuvor entdeckt Arrick die Bibel im Haus Genesis, einem Lager der verbleibenden Technik. Er dringt dort ein, um ein Funkgerät zu erbeuten und die LFT um Hilfe gegen den Patriarchen zu rufen. Arrick ist von der Heiligen Schrift, in der Interkosmoversion, fasziniert und predigt vor den anderen Geächteten. Einige Jahre später tauchen Galchinen auf. Sie sind Deserteure der Terminalen Kolonne TRAITOR. Die Aufgabe des Volkes innerhalb TRAITORS wurde wegrationalisiert, und so zählt es nur noch 110 Individuen. Sie haben sich abgesetzt und ihr Raumschiff in die Sonne des Systems gesteuert. Die furchterregend aussehenden und von Raubtieren abstammenden Wesen suchen Asyl in Vulgata, da die Welt völlig uninteressant für TRAITOR ist. Sie hat nichts zu bieten. Doch die Vulgater müssen die Galchinen unter ihresgleichen verstecken, damit die Mentalimpulse von den Spähern TRAITORS nicht entdeckt werden können.

Mit Mühe und in letzter Sekunde gelingt es Arrick, die Terraner an die Nächstenliebe zu erinnern, und daran, dass ihre Vorfahren selbst auch Asyl suchten, eine Zuflucht vor der technisierten Welt.

So gelingt es, die Schergen TRAITORS zu täuschen. Allerdings vernichten diese jede Art von Technik, die noch auf Vanderbeyten lagerte. Außerdem töten sie den Patriarchen, während dieser die Galchinen mit Hilfe eines Funkgeräts verraten will.

Anmerkungen

PR2319-Umhefter.jpg
PR 2319 mit Umhefter
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
  • Der Romanentwurf wurde mit dem C.S. Lewis-Preis 2005 ausgezeichnet. Darauf weist ein Umhefter des Romans hin.
  • Titus Müller hat die Geschichte dann zu einem umfangreichen Roman »Die Siedler von Vulgata« ausgebaut, der auch den Aspekt des Zusammenlebens der beiden Gruppen näher beleuchtet.


Innenillustration