Im Reich der Naiir

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Überblick
Serie: Perry Rhodan Neo (Band 184)
Neo184.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Allianz
Titel: Im Reich der Naiir
Autor: Rainer Schorm
Titelbildzeichner: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 5. Oktober 2018
Handlungszeitraum: 2058
Handlungsort: Luna; Merkur; Layl; MAGELLAN
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Kurz­zusammen­fassung

Im Kriiyrsystem erkunden Perry Rhodan und ein Einsatzteam eine Laurinstation und entdecken eine uralte, mächtige und bedrohliche Existenzform. Sie geraten in Gefangenschaft der Laurins und sollen verhört werden.

Auf Luna werden Tom und Farouq von NATHAN geprüft und zum Transfernexus im Mond geführt. Dort entsteht immer mehr Zeitkreell.

Auf der MAGELLAN greift eine unheimliche und nicht zu isolierende Infektion die Zellproben der Laurins an und breitet sich immer weiter aus, zuletzt sogar auf menschliche Proben.

Merkur wird evakuiert, da die Sonnenaktivität weiter ansteigt. Auch beim Sonnenchasma bildet sich Zeitkreell.

Handlung

Kriiyrsystem

Ein Wesen erwacht zwischen zwei Pulsaren und ist in Unwissenheit über die eigene Existenz.

Sud hat auf der MAGELLAN Probleme mit ihren Intarsien und erleidet einen kurzen Zusammenbruch. Die gefangenen Laurins haben währenddessen Kreislaufprobleme, ein Alarm führt dazu, dass Sud sich in die Krankenstation begibt. Die Behandlung mit gezüchtetem Genmaterial schlägt an sich gut an und nach kurzer Krise sind die Laurins wieder stabil. Tim Schablonski und Rufus Darnell bauen aus den Daten, welche sie aus dem Koraktor – einem halsbandartigen technischen Speicher der beiden Gefangenen – entnommen haben, ein sogenanntes Laurinskop. Mit seiner Hilfe soll es möglich werden, Laurins und ihre Technik sichtbar zu machen. Die Zellproben, welche Julian Tifflor und Sud zur Reproduktion von Zellgewebe der Laurins nutzen, verändern sich. Sie sind plötzlich in Negativfarben sichtbar. Es beginnt bei Probe Nummer Neun, Sud empfindet Angst und löst einen Bioalarm der höchsten Stufe aus. Sie ist im Labor isoliert.

Die FERNAO ist unterdessen im Anflug hinein in das Kriiyrsysrem. Ein Planet sowie drei Materieklumpen kreisen um zwei Pulsare. Der Planet Layl besteht bis tief in den Mantel aus Siliziumcarbid, einem extrem harten Material. Beim Anflug auf den Planeten wird die FERNAO von Tasterimpulsen getroffen und Perry Rhodan befiehlt den Rückzug in den Jetstrahl der Pulsare. Anschließend beschließt er die Rückkehr zur MAGELLAN, um einen neuen Plan zum unauffälligen Anflug auf Layl zu finden.

Auf der MAGELLAN rätseln Sud, Tifflor, Conrad Deringhouse und Autum Legacy weiter. Das Phänomen breitet sich auf andere Proben aus, die Sensoren erfassen davon jedoch nichts. Sud geht es in der Isolation gut, auch ihr anfänglich aufgeheiztes Intarsium hat sich beruhigt. Die Laurins werden sicherheitshalber evakuiert. Sud untersucht weiter die befallenen Proben und entdeckt mit Hilfe der Positronik Veränderungen auf der Quantenebene. Die Quanten gruppieren sich wie eine neuronale Struktur oder die Struktur des Universums um. Sud lässt sich selbst scannen, hat aber keine Anzeichen eines Befalls. Die FERNAO kehrt zurück. Legacy will eine sofortige Quarantäne für die ganze MAGELLAN. Deringhouse beschließt diese und die FERNAO hält daraufhin Abstand. Im Funkgespräch mit Rhodan erläutert Tifflor, dass er das Phänomen nach wie vor für eine Laurinkrankheit hält. Die FERNAO entfernt sich wieder und soll Layl erneut anfliegen. Durch den Ortungsschutz der Jetstrahlen der Pulsare soll ein unbemerktes Anfliegen von Layl erfolgen. Sud empfindet plötzlich Angst vor den sich weiter verändernden Proben.

Auf der FERNAO ist auch Icho Tolot ratlos zum Befall der Zellproben, die FERNAO und auch die DOLAN sind nicht betroffen. Der Anflug durch den Jet sowie die Landung auf Layl soll an unbebauter Stelle erfolgen. Die Informationen dazu hat Schablonski aus dem Koraktor der Laurins. Der Anflug erweist sich als Höllenritt, gelingt aber. Die FERNAO landet auf Layl, Rhodan bricht mit Icho Tolot, Schablonski, Eric Leyden und Tuire Sitareh auf, um die Laurins auszukundschaften und dem Hinweis auf den »dunklen Schrein« nachzugehen.

Die Infektion der Zellproben schreitet inzwischen voran, geht sogar ungehindert durch Prallfelder. Die Zellen reagieren im Test normal auf Säure- und Laugeneinwirkung, die Färbung ist jedoch davon nicht beeinträchtigt. Tifflor ist sich sicher, dass es kein Kreell sein kann. Diese Ansicht wird kurz darauf vom Hyperphysiker Dr. Ermiakos bestätigt. Deringhouses Team findet heraus, dass das Phänomen in den Strukturfeldkonvertern ebenfalls auftritt, dort in Form schwarzer Flocken. Außerdem wird entdeckt, dass der Vektor von Layl ausgeht, es also vermutlich von dort stammt. Sud bemerkt, dass ihr erster Anfall zeitgleich mit dem ersten Auftreten des Phänomens stattfand. Den Zusammenhang erkennt sie aber erst in dem Moment, als Deringhouse vom berechneten Vektor spricht. Das Laurinskop zeigt, dass die Strukturfeldkonverter die Flocken anziehen und das erste Auftreten direkt nach dem Sprung an den Systemrand erfolgte. Die Zellproben entwickeln sich weiter zu etwas, das den Ärzten völlig unbekannt ist.

Rhodans Team dringt zu den Habitaten der Laurins vor. Im Ortungsschutz einer Pulsar-Zapfanlage gelangen sie zu vier Kuppeln, wobei eine davon deutlich größer ist. Die große Kuppel wird als Ziel bestimmt. Rhodan hofft, dort den dunklen Schrein zu finden. Als ein Laurinschiff landet, nutzen sie die Ablenkung und dringen zum Eingang der Kuppel vor. Sitareh und Schablonski öffnen den Zugang. Es zeigt sich ein großes Habitat mit sehr heller Beleuchtung. Rhodan vermutet aufgrund der Energieerzeugung sei die Beleuchtung notwendig, da die Laurins sonst kein helles Licht mögen. Sie finden eine Siedlung mit eiförmigen, schiefen Gebäuden. Laurins sind im Freien fast nicht anzutreffen, daher ist für das Team die Bahn weitestgehend frei. Sie steuern eine Art Museum an, auch diese Daten haben sie aus den Koraktoren der Laurins. Diese sind sehr stolz auf ihre Errungenschaften und tragen sie in Form technischer Daten im Koraktor mit sich herum. Die Pflanzenwelt ist transparent oder weiß, was vermutlich daher rührt, dass sie vom Heimatplaneten der Laurins stammen. Der Zugang zum Museum ist problemlos möglich, verwendet wird der gleiche Code wie am Eingangstor der Kuppel. Laurins sind auch hier keine zu sehen.

Rhodan und sein Einsatzteam befragen ihre Positroniken zu gefundenen Schriftzeichen im Museum. Sie werden nach einem Sprachbefehl von einem Leuchtsignal zur Halle des Schreins geführt. Auf dem Weg finden sie Hinweise, dass die Laurins – oder Naiir, wie sie sich selbst nennen - aus dem Creaversum stammen. In der Halle des Schreins finden sie zunächst das Wrack eines Creaschiffes und kurz darauf die Extremität einer Crea, eingeschlossen in eine scheinbar gläserne Kugel. Das Team ist schockiert.

Auf der MAGELLAN wird eine Fruchtfliege in einen Probenbehälter entlassen und im Test infiziert. Sie verwandelt sich in einen schwarzen, pulsierenden Zellhaufen. Damit ist die Theorie widerlegt, dass es eine reine Laurinerkrankung darstellt. Die Infektion springt durch Isolation inzwischen auch auf menschliche Zellproben über und verwandelt diese genau wie die Fruchtfliege. Die Gefahr für die Besatzung steigt also an. Die Hyperphysik vermutet quantenmechanische oder hyperphysikalische Vorgänge, tappt ansonsten aber weiter im Dunkeln. Es bilden sich bei sämtlichen Proben neuronale Strukturen heraus.

Sud will nicht mehr länger warten und geht eigeninitiativ durch eine Strukturlücke in der Schirmstaffel um die infizierten Proben. Tifflor versucht sie davon abzuhalten, sie ist jedoch überzeugt, dass sie durch ihr Intarsium aus irgendeinem Grund geschützt ist. Sie spürt eine Existenz, ist selbst aber weiter frei von einer Infektion. Sud vermutet, dass die Existenz das Intarsium nicht mag. Sie berührt eine der Proben und empfindet eine unglaubliche Gier der Existenz. Als sie ihre Paragabe anwendet, wehrt sich die Existenz dagegen, aber Sud erkennt endlich etwas Entscheidendes und verliert kurz darauf das Bewusstsein.

Die Extremität der Crea ist in festen Stoff eingeschlossen, bewegt sich jedoch trotzdem und kommuniziert sogar. Der Darojib übersetzt rudimentär eine kryptische Botschaft über das Suprahet und eine Gefahr für »beide Seiten« sowie den Schrein. Der Sinn wird nicht klar. Das Team geht unter der Führung des Leuchtpunktes weiter zum Schrein. Es wird deutlich dunkler, das Licht scheint geschluckt zu werden, es handelt sich jedoch nicht um Kreell. Sie finden eine Kugel mit schwarzen Flocken, welche an einen Golfball erinnert. Sie ist von mehreren Maschinen umgeben. Laut Tolot hat diese Vorrichtung jedoch nichts mit den Crea oder den Laurins zu tun, sondern ist uralt und unglaublich mächtig. Eine der schwarzen Flocken sinkt in den Darojib hinein, ohne dass Sitareh es merkt, aber Achtaped reagiert massiv verängstigt. Eric Leyden findet über eine Schnittstelle heraus, dass die Kugel über achtzehn Milliarden Jahre alt ist - eine absolute Unmöglichkeit. Rhodan und sein Team nehmen nun immer stärkere Mentalimpulse wahr und werden handlungsunfähig, bevor sie reagieren können. Laurins können sie problemlos überwältigen und abtransportieren. Es war offenbar von vornherein eine Falle.

Rhodan erwacht in einem Fesselfeld gefangen, auch sein Team befindet sich in der gleichen Lage. Sie finden heraus, dass sie mit einem Gerät, das der Translator mit »Ausleser« übersetzt, verhört werden. Für die Laurins ist dieses Verfahren nur unangenehm aber ungefährlich, für andere Lebewesen potentiell tödlich. Das Verhör beginnt.

Luna

Auf Luna erwachen Tom und Farouq außerhalb der Kontaktklause und sehen Thora nach kurzer Orientierungslosigkeit davongehen, denn sie sieht die beiden ihrerseits nicht. Sie stehen plötzlich in einem Raum aus Spiegeln. Farouq will durch einen entstehenden Gang gehen und sich aufbauende Barrieren mit seinem Codegeber zertrümmern. Tom erkennt darin eine Falle und warnt seinen Adoptivbruder.

Tom vermutet eine Prüfung von NATHAN. Er glaubt, dieser wolle etwas herausfinden. Aufgrund der Spiegel versuchen sie das Labyrinth blind zu erforschen, also nur mit ihrem Tastsinn. Sie binden sich mit einem Gürtel aneinander, um sich nicht zu verlieren und gehen los. Nach langem, blindem Ertasten des Weges treffen sie auf Leibnitz und Monade.

Leibnitz erklärt Tom und Farouq, dass die kommenden Ereignisse extrem wichtig und kein Spiel sind. Durch die Laurininfiltration sei eine Lawine von Ereignissen losgetreten worden. Darauf machen er und Monade einen Schritt zur Seite und sind verschwunden. Tom denkt, dass NATHAN mit dem Auftritt der beiden bewirken wollte, dass sich die Jungs sicherer fühlen und sich des Ernstes der Situation bewusst sind. Allein im ovalen Raum entdecken sie zwei Türen, welche sich öffnen, sobald jeder vor einer steht. Widerwillig begeben sich Tom und Farouq in die engen Räume dahinter, welche sich als Kabinen einer Vakuumbahn erweisen. In Fesselfelder gehüllt werden sie befördert. Tom verliert aufgrund der Beharrungskräfte das Bewusstsein.

Als er wieder erwacht, wundert er sich über die Beharrungskräfte, welche NATHAN nicht verhindert hat. Er befindet sich in einem Raum, in dem das Licht im Wechsel rot und grellweiß leuchtet. Mit einiger Mühe findet er auf dem Boden ein Muster mit Fußabdrücken, auf welches er sich stellt. Eine Falltür öffnet sich und er fällt in ein Wasserbecken. Aus dem Becken kommend entdeckt er eine Tür. Tom kommt im nächsten Raum an. Dieser scheint seine Proportionen ständig zu verändern. Er überlegt, was diese ganzen Tests wohl sollen und vermutet, dass NATHAN herausfinden will, wie die menschlichen Sinne die Realität konstruieren. Er findet auch den Weg durch diesen Raum und nach einem weiteren Gang findet er eine Art Kiste. Als er sie öffnet, kann er Farouq, welcher ebenfalls vor einer solchen Kiste steht, durch eine transparente Wand sehen. Er steigt hinein und steht daraufhin vor seinem Adoptivbruder.

Die Prüfungen von Tom und Farouq gehen weiter. In einem Gang mit wechselnden Schwerkraftvektoren müssen sie sich bis zu einem Portal durchkämpfen, dahinter liegt eine riesige Halle. Arbeitsroboter legen den Luna-Nexus frei und NATHAN meldet sich endlich. Sie entdecken, dass der Nexus von großen Mengen Zeitkreell umsponnen wird.

Merkur

Der Forschungsasteroid RA erreicht Merkur und ist vorerst sicher. Merkur wird ebenfalls von der rasant steigenden Sonnenaktivität bedroht. Die Kommandantin, Pikka Haikännen, fliegt zum Merkur und trifft dort den Leiter der Station, Serge Fabién. Haikännen sieht zum ersten Mal Aufzeichnungen der vollständigen Zerstörung von Vulkan. Sie ist erschüttert. Professor Oxley trifft kurz darauf mit dem Sonnenkreuzer SURTUR ein.

Oxley bringt den Ferronen Tremonsat mit zur bald darauf stattfindenden Konferenz, dieser ist Experte für Sonnenphysik. Die Venus wird bereits beeinträchtigt und fällt langsam aus der habitablen Zone. Die Atmosphäre wird durch den erhöhten Strahlungsdruck der Sonne nach und nach abgetragen. Haikännen findet den Ferronen während der Konferenz zunehmend anziehender, er scheint dieses Gefühl zu erwidern. Oxley zeigt den Anwesenden hochgeheime Berechnungen zum Fortschreiten der Vorfälle im System. Der Transfernexus auf Luna bildet mit seinem Pendant auf Sedna und dem Chasma von Sol ein Triangulum, welches dimensionale Untiefen erzeugt. Im Bereich des Chasmas bildet sich außerdem Zeitkreell, welches die beschleunigte Eigenzeit des Creaversums mitbringt. Oxley vermutet darin den Grund der beschleunigten Sonnenalterung.

Die geretteten Ikaroiden aus der Sonnennähe werden mit Hilfe von Tremonsat verbessert, um sie möglichst nah an das Chasma zu bringen. Mit einer Höchstleistung Haikännens bei der Steuerung der Satelliten entdecken die Forscher, dass im Bereich des Chasmas Zeitkreell auftaucht. Die Daten werden kurz vor der Zerstörung der Ikaroiden empfangen, Haikännen bricht nach ihrer extremen Konzentrationsleistung zusammen.

Die Evakuierung des größten Teils der Besatzung der Merkurstation soll mit der RA, der ALEXANDER VON HUMBOLDT und der SURTUR erfolgen, das hat der Rat der Terranischen Union beschlossen. Mit minimaler Vorwarnzeit trifft ein Millionen Kilometer langer Strang Zeitkreell den Schutzschirm der Merkurstation. Dieser hält der Belastung gerade so stand, es werden aber zeitverzerrende Effekte bemerkbar. Die Evakuierung beginnt. Der Ferrone Tremonsat will auf Merkur bleiben, um dort mit dem verbleibenden Rumpfteam weitere Erkenntnisse zu gewinnen. Haikännen gefällt das überhaupt nicht, sie kann es aber verstehen.

Der Asteroid RA hat die fluguntaugliche ALEXANDER VON HUMBOLDT angekoppelt und startet mit Professor Oxley an Bord, welcher sich bewusst für das langsamste Raumfahrzeug entschieden hat, um nah bei den Ereignissen zu sein. Haikännen nimmt Abschied von Tremonsat. Sie wollen sich auf Terra treffen, wenn alles überstanden ist.