Zonder-Myry

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Zonder-Myry ist der Level 6 von Gomasch Endredde in Endreddes Bezirk. Er kreist als äußerster von fünf Planeten um eine rote Riesensonne. (PR 1785)

Astrophysikalische Daten: Zonder-Myry
Andere Namen: Level 6
Sonnensystem: namenlos
Galaxie: Hirdobaan
Entfernung zur Milchstraße: ≈118,2 Mio. Lichtjahre
Typ: Wüstenwelt
Schwerkraft: 1,28 g
Mittlere Temperatur: +16,6 °C
PR1785.jpg
Heft: PR 1785
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Übersicht

Zonder-Myry liegt im Mereosch-Oktanten unterhalb der Mittelebene von Endreddes Bezirk in Hirdobaan. (PR 1787, S. 65)

Wie alle anderen Level weist der Wüstenplanet eine Temperatur von 16,6 Grad, eine Schwerkraft von 1,2 Gravos und die charakteristischen Techno-Müllhalden bei den Karussells auf. (PR 1785)

Technische Anlagen

Wie auf jedem anderen Level aus Endreddes Bezirk gibt es auch hier Trichtertürme, zwanzig an der Zahl, mit den um sie herum gruppierten Kantinen und den Karussells. Das Fernkarussell wird Fly-Away genannt. (PR 1785)

RAILWAY-STATION

Am Südpol des Planeten befindet sich die RAILWAY-STATION, eine gigantische Anlage mit zahlreichen Miniaturkarussells und weiteren Einrichtungen der Vernetzung. Acht Komplexe aus jeweils fünf kreisförmig angeordneten weißen Türmen stellen die Transmitterverbindungen zu den Containerwelten dar, über die die Oktanten Hirdobaans mit Siegeltechnik versorgt werden. Die beiden Türme von MINE-NULL nördlich des Areals bilden einen Großtransmitter zu den vier Bergwerk- und Werftplaneten MINE 1 bis 4. Im Zentrum von RAILWAY-STATION steht ein Turm mit einer Höhe von einhundertfünfzig Metern und einem Durchmesser von dreißig Metern, der an einen Leuchtturm erinnert. In einer, den Leuchtturm umgebenden, Kuppel befindet sich RobRepair, die zentrale Steuereinheit der RAILWAY-STATION und der Opera-Roboter. (PR 1785, PR 1786)

Fliegende Werften

In der atembaren Atmosphäre Zonder-Myrys schweben fliegende Werften, in denen Opera-Roboter an Raumschiffen aus Hirdobaan die Siegeltechnik instand setzen. Dazu landen die Werften bei RAILWAY-STATION, nehmen die zu reparierenden Teile auf und heben dann wieder ab. (PR 1785)

Testcenter IQ

PR1788.jpg
Heft: PR 1788
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Das Testcenter IQ ist ein Anhängsel an RAILWAY-STATION, eine robotische Anlage zum Austesten von Intelligenzen, um festzustellen, ob diese in der Lage sind selbstständig Fehler in den positronischen Anlagen der Level-Planeten zu beheben. Das Ziel ist die Wiedererweckung Gomasch Endreddes. (PR 1788)

Geschichte

Nachdem Aachthor vor 200.000 Jahren mit den vierzehn Bauteilen seines Sporenschiffs aus der Galaxie Nanshui vor den Roach nach Hirdobaan geflohen war, versteckte er die Bauelemente auf Zonder-Myry, dem Mond Nundor und weiteren zwölf Planeten. Um den ganzen Bereich erzeugte er ein Schirmfeld, den Transitionsschirm. (PR 1795)

RobRepair übernahm, so weit es ging, die Funktionen Gomasch Endreddes, als dieser ausfiel. (PR 1786)

Anfang Juni 1204 NGZ wurden der Kommandant der BASIS Harold Nyman und 560 weitere Galaktiker im Testcenter IQ getestet. Diese Prozedur überlebten 37 von ihnen nicht, aber die Galaktiker wurden als besonders qualifiziert eingestuft. Das hatte zur Folge hatte, dass in den darauf folgenden Monaten im Jondoron-Oktanten eine Handelskarawane ausgestattet wurde, um Imprint-Waren in der Milchstraße zu verkaufen. (PR 1650)

Die Phasenspringerin Indra Priatar Jonos beschäftigte sich während ihres Aufenthaltes in Endreddes Bezirk mit den Opera-Robotern. Obwohl Reginald Bull ihr vorher versuchte auszureden einen Roboter anzuzapfen, ließ Indra am 2. September 1220 NGZ auf Zonder-Myry ein Antigrav neben einem blauen Opera-Roboter explodieren, sodass dieser bewegungslos wurde. Mit Hilfe einiger technischer Geräte gelang es ihr die Recheneinheit mit einem Kleinsyntron anzuzapfen. Dabei stieß sie auf »Endreddes Gesetz«. Offensichtlich durch einen Notruf des angezapften Opera-Roboters herbeigerufen, erschienen unzählige weitere Maschinen. Sie zerstörten den deaktivierten Roboter und töteten Indra Priatar Jonos. Als Reginald Bull die Leiche der Frau erreichte, traf auch Atlan ein und sie begruben sie am Fernkarussell von Deffert. (PR 1770)

Ende November waren die Opera-Roboter nur noch vereinzelt anzutreffen. Das hatte den Grund in der Aktivität Tréogens, denn RobRepair hatte das Gros der Roboter um RAILWAY-STATION zusammengezogen. (PR 1785)

Auf Zonder-Myry vermutete Icho Tolot, dass in der Südpolarregion eine weitere zentrale Einrichtung mit einer großen Anzahl von Miniaturkarussells zu finden sein muss. Dort könnte sich nach Ansicht der Phasenspringer ein Raumhafen befinden, von dem aus die ehemaligen Imprint-Outlaws aus Endreddes Bezirk herausgebracht werden könnten. Das Kommando versuchte fünf Tage lang erfolglos, die betreffende Region auf herkömmlichen Wegen zu erreichen. (PR 1785)

Um die Polarregion dennoch zu erreichen, wurden Androgyn-Roboter zu einer fliegenden Fabrik geschickt, die durch Sabotage des Antriebs zur Landung gebracht wurde. Nach der Landung gelangten die Galaktiker an Bord der Fabrik, die tags darauf wieder startete und die Anlage am Südpol anflog. Insgesamt erinnerte die Anlage an einen Verladebahnhof und erhielt daher die Bezeichnung RAILWAY-STATION. Zehntausende von Opera-Robotern und Stabroboter bewegten sich in einer Wolke rund um RAILWAY-STATION. (PR 1785)

Am 27. November 1220 NGZ betrat Baan Fokker in Begleitung von drei Ertrusern, eine Kantine am Regionalkarussell Kroutt und eröffnete den Anwesenden, dass er das Regionalkarussell samt seinem Trichterturm und den Kantinen in Besitz nähme. Eine Stunde später gehörte alles ihm. (PR 1786)

Am 28. November 1220 NGZ drang Icho Tolot in eine den »Leuchtturm« umgebende Kuppel von RAILWAY-STATION ein und konnte Kontakt zu RobRepair herstellen. Während die übrigen Galaktiker durch Opera-Roboter angegriffen wurden, konnte der Haluter der Positronik vortäuschen, dass Tréogen die Station angriff. Dies führte zu einer Überlastung der Zentralpositronik, die in der Explosion der acht Transmitterverbindungen zu den Containerwelten mündete. Auch die Opera-Roboter wurden deaktiviert. (PR 1785)

Am 29. November fand Atlan einen Erzähler in RAILWAY-STATION, der ihm die Geschichte der zwölf Level von Hirdobaan in den letzten 2000 Hirdobaan-Jahren erzählte. (PR 1786)

Am 2. Dezember 1220 NGZ befand sich Homer G. Adams im Testcenter IQ. Er fand endlich, was er gesucht hatte und stand im Dialog mit der Positronik von Testcenter IQ. Durch das Testcenter wurde ihm eröffnet, dass es durch den Zellaktivator eine Abweichung zu den bereits vorliegenden Daten von Harold Nyman und seinen damaligen unfreiwilligen Begleitern gebe, die näher untersucht werden müsse. (PR 1788)

Während dieser Zeit erreichten Alaska Saedelaere, Harold Nyman, Esker Harror, sowie einige Origaner und Pounder, die sich auf der Suche nach Adams befanden, Testcenter IQ. Diese konnten mithören, wobei Nyman die Gefahr erkannte, dass Manipulationen an dem Zellaktivator zu dessen Zerstörung und damit zum Tode Adams führen würden. Er begab sich daraufhin mit Harror in die Maschine und konnte so Adams befreien. Der Versuch der gewaltsamen Lösung der Verbindung mit dem Testcenter von Nyman und Harror durch die Pounder, löste eine Explosion aus, bei der Nyman, Harror und die Pounder getötet wurden. Das Testcenter wurde vollständig zerstört und damit weitere Handelskarawanen mit Imprint-Waren verhindert worden. (PR 1788)

Anfang Dezember schickte Baan Fokker von Zonder-Myry aus seine mit Strahlern ausgerüsteten Leute zu den anderen Levels und deren Regionalkarussells um die Rettungsmaßnahmen Perry Rhodans zu sabotieren. Sie zerstörten die dort von den BASIS-Besatzungsmitgliedern aufgestellten Medostationen. (PR 1790)

Als Folge der Sabotageakte an den Regionalkarussells betrat eine Spezialeinheit, bestehend aus Alaska Saedelaere, Gyrengo und einigen Ertrusern, den Ort Kroutt. Baan Fokker drohte sein Gebäude mit einer Bombe zu zerstören. Sie mussten sich also zurückziehen, doch Gyrengo legte seinen Ghyrd ab und suchte Baan Fokker auf. Fokker hielt in seiner rechten Hand eine Fernsteuerung mit einem Knopf. Gyrengo fühlte sich herausgefordert schneller zu sein, als Fokker mit dem Finger über dem Knopf. Doch Fokker war noch in der Lage, den Knopf der Fernsteuerung zu drücken. (PR 1790)

Bei der Evakuierung der Levels spielte Zonder-Myry eine besondere Rolle, denn über den Großtransmitter MINE-NULL in RAILWAY-STATION war es möglich große Menschenmassen zu verschicken. Am 15. Dezember waren, bis auf wenige Ausnahmen, alle lebenden Galaktiker evakuiert. (PR 1794)

Am 15. Dezember 1220 NGZ explodierten Zonder-Myry und alle anderen Level, nachdem Aachthor den Plan der Auferstehung eingeleitet hatte, um das vor 200.000 Jahren begonnene Projekt zum Abschluss zu bringen. Damit trennte sich das Vario-Metall der Evolutionsebenen aus den Planetenkrusten und verband sich anschließend zu einer Kugel, dem Sporenschiff AACHTHOM, das einen Durchmesser von circa 1500 Kilometern hatte. (PR 1794)

Quellen

PR 1650, PR 1770, PR 1785, PR 1786, PR 1788, PR 1790, PR 1794, PR 1795