Knotenpunkt Zonder-Myry

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1785)
PR1785.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Hamamesch
Titel: Knotenpunkt Zonder-Myry
Untertitel: Sie erreichen eine gigantische Anlage – den Bahnhof für Endreddes Bezirk
Autor: Arndt Ellmer
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (1 x)
Erstmals erschienen: Donnerstag, 9. November 1995
Hauptpersonen: Myles Kantor, Atlan, Ssmach-Tsorr, Icho Tolot
Handlungszeitraum: 1220 NGZ
Handlungsort: Hirdobaan
Computer: Die Transitionszone
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Die gefangenen Handelsfürsten von Hirdobaan werden auf Borrengold von Perry Rhodan darüber informiert, dass die Maschtaren tot sind. Einer der Fürsten erzählt daraufhin von der Legende, dass Gomasch Endredde nun einen seiner Boten entsenden werde.

Kurz darauf fliegt die BASIS in Begleitung der ATLANTIS und der CIMARRON in die Zentrumsregion Hirdobaans, während die restlichen Schiffe über Borrengold bleiben. Myles Kantor untersucht dort die Transitionszone rund um das Zentrum der Kleingalaxie. Am 27. November 1220 NGZ stellt er fest, dass diese Zone eine Dicke von rund 30.000 Kilometern besitzt. Am Ende seiner Untersuchungen wird ein kurzzeitiger fünfdimensionaler Ausbruch gemessen, der die Zone durchzieht. Kantor vermutet, dass dies durch die Aktivitäten der ehemaligen Phasenspringer hervorgerufen worden sein könnte.

Inzwischen haben sich diese nach ihrer Flucht aus NETWORK am Fernkarussell Fly-Away auf Level 6 von Endreddes Bezirk versammelt, der den Namen Zonder-Myry trägt. Die meisten Opera-Roboter scheinen sich zurückgezogen zu haben, da sie nur noch vereinzelt anzutreffen sind. Icho Tolot sucht währenddessen Level 4 auf, wo er die dreizehn Haluter findet, die ebenfalls als Imprint-Süchtige nach Hirdobaan gekommen sind. Er erhofft sich von seinen Artgenossen Unterstützung im Kampf gegen Tréogen, da er vermutet, dass dieser körperlich gegen vierzehn Haluter unterlegen sein wird. Die Haluter stehen jedoch bewegungslos in einem Kristallwald. Da ihre Ordinärhirne durch den Erhalt von zwei Imprints dem allgegenwärtigen Suggestiveinfluss unterliegen, haben ihre Planhirne die Kontrolle übernommen. Diese tauschen sich auf abstrakt-mathematischem Wege über Endreddes Bezirk aus. Da es Tolot nicht gelingt, die Aufmerksamkeit der Haluter zu erlangen, kehrt er nach Level 6 zurück, nachdem er einen Zettel mit einer Nachricht hinterlassen hat.

Auf Level 6 kann Tolot durch eine nochmalige Untersuchung des Bildes der Rastermatrix aus NETWORK erkennen, dass in der Südpolarregion von Level 6 eine weitere zentrale Einrichtung mit einer großen Anzahl von Miniaturkarussells zu finden sein muss. Dort könnte sich nach Ansicht der Phasenspringer ein Raumhafen befinden, von dem aus die ehemaligen Imprint-Outlaws aus Endreddes Bezirk herausgebracht werden könnten. Das Kommando versucht fünf Tage lang erfolglos, die betreffende Region auf herkömmlichen Wegen zu erreichen, wobei sie auf den Einsatz von Antigravgeräten und Deflektorschirmen verzichten, um durch die Emissionen nicht frühzeitig entdeckt zu werden. Während dieser Zeit müssen sie feststellen, dass der Zustand der ehemaligen Süchtigen sich dramatisch verschlechtert hat. Die karge Ernährung in den Kantinen und die beständige Arbeitswut hat zu einer totalen körperlichen Erschöpfung der Galaktiker geführt, an der bereits viele gestorben sind.

Um die Polarregion dennoch zu erreichen, werden Androgyn-Roboter, die durch das Aussenden von entsprechenden Erkennungssignalen für Opera-Roboter gehalten werden, zu einer fliegenden Fabrik geschickt, die durch Sabotage des Antriebs zur Landung gebracht wird. Nach der Landung gelangen die ehemaligen Phasenspringer an Bord der Fabrik, die tags darauf wieder startet und die Anlage am Südpol anfliegt. Im Zentrum dieser Anlage befindet sich ein 150 Meter hoher und 30 Meter durchmessender Turm, der aufgrund eines diskusförmigen Gebildes mit zahlreichen Antennen am oberen Ende einem Leuchtturm ähnelt. Um diesen »Leuchtturm« herum stehen acht Objekte, die jeweils aus fünf weißen Türmen bestehen. Wie sich herausstellt, handelt es sich hierbei um die Transmitterverbindungen zu den acht Containerwelten Hirdobaans. Durch diese Transmitter werden die Oktanten mit Siegeltechnologie beliefert. Am nördlichen Ende des gesamten Komplexes steht ein großer Transmitter, der eine Verbindung zu den vier Bergwerks- und Werftwelten darstellt. Insgesamt erinnert die Anlage an einen Verladebahnhof und erhält daher die Bezeichnung RAILWAY-STATION. Zehntausende von Opera-Robotern und den aus NETWORK bekannten stabförmigen Maschinen bewegen sich rund um RAILWAY-STATION, was die Wichtigkeit der Anlage zu verdeutlichen scheint.

Icho Tolot dringt in eine den »Leuchtturm« umgebende Kuppel ein und kann Kontakt zu einer primitiven Zentralpositronik herstellen. Während die übrigen Galaktiker durch Opera-Roboter angegriffen werden und dabei drei Androgyn-Roboter zerstört, sowie eine Kartanin getötet werden, kann der Haluter der Positronik vortäuschen, dass Tréogen die Station angreift. Dies führt zu einer Überlastung der Zentralpositronik, die in der Explosion der acht Transmitterverbindungen zu den Containerwelten mündet. Auch die Opera-Roboter werden deaktiviert.

Die ehemaligen Phasenspringer können nun in den »Leuchtturm« gelangen. Dort stoßen sie auf einen Erzähler, ähnlich denjenigen, wie sie vor den Kantinen der einzelnen Levels stehen. Atlan betritt die Metallfläche des Erzählers, um ihn zu aktivieren.

Innenillustration