Mooffs

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Die Mooffs sind im Sonnensystem Mooff beheimatet. Der von ihnen bewohnte Planet ist als Mooff VI bekannt.

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Heft: PR 40
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Die Form der Mooffs erinnert an Quallen, die bei einer Breite von etwa 1,50 m eine Höhe von circa 2,50 m erreichen. Oben befindet sich ein runder Kopf mit Knopfaugen. Sie verfügen über sehr viele kleine Beinchen, mit denen sie sich behände bewegen können. Aufgrund der vielen Orkane auf ihrer Welt ist es notwendig, stets ihre schmale Seite in den Wind zu drehen. Für diesen Zweck ist ihr Körper sehr flexibel und wirkt schwammartig. Über Gliedmaßen zur Manipulation verfügen sie jedoch nicht, deshalb stellen sie keinerlei Gegenstände her – eine technische Zivilisation fehlt somit völlig. Dennoch haben sie sich zu einer intelligenten Spezies entwickelt. (PR 40)

Durch die Atmosphäre ihres Planeten vorgegeben sind sie Methanatmer. (PR 40)

Paragaben

Die Kommunikation findet telepathisch statt. Im Laufe der Evolution entwickelten sie außerdem schwache suggestive Kräfte. Da sie diese Fähigkeit jedoch auch koordiniert einsetzen können, verfügen sie damit durchaus über eine gewisse Macht. (PR 40)

Bekannte Mooffs

Gesellschaft

Ihr geistiges Oberhaupt trägt den Titel Trorth.

Den Arkoniden sind die Mooffs schon länger bekannt, bedeutende Beziehungen zwischen ihnen gibt es aber nicht.

Raumschiffe

Die Mooffs verfügen über keine Raumschiffe. Weltraumreisen sind für sie nur an Bord fremder Raumschiffe in speziellen Druckbehältern mit ihren Umweltbedingungen möglich.

Geschichte

1984 hatten die galaktischen Mediziner die Mooffs unter ihre Kontrolle gebracht. Auf Zalit wurden die Mooffs als telepathische Wächter von den Zalitern eingesetzt. Ihre wahre Funktion war es aber, die Zaliter zu beeinflussen. Die Arkonabkömmlinge sollten gegen den Robotregenten vorgehen. Auf diese Weise wollten die Aras indirekt die Kontrolle über das Große Imperium übernehmen. Außerdem hatten die Aras auf Mooff VI einen Stützpunkt errichtet, in dem sie aus vom Planeten Gom stammendem biologischem Material und aus dem Genmaterial der Mooffs die so genannten Meistersinger herstellten. Diese konnten nicht denken, ließen sich aber von den Mooffs als Arbeitsgeschöpfe steuern. Die Meistersinger konnten auch bis zu 2 km teleportieren. Die Dritte Macht hatte auf Zalit zum ersten Mal Kontakt mit den Methanatmern im Rahmen von Perry Rhodans Vorstoß nach Arkon. (PR 40)

Die Mooffs wurden auf Zalit vom Mutantenkorps umgebracht, indem die Telekineten Haarrisse in ihren Behältern erzeugten. Zarlt Demesor wurde von den Zalitern gestürzt und der Einfluss der Mooffs beendet. (PR 41)

Später wurde Mooff VI von der TITAN angeflogen und dort aufgrund der vermuteten Feindschaft der Mooffs auch hunderte der Quallenwesen in Abwehrreaktionen erschossen. Es kam jedoch zum Kontakt zwischen dem Trorth und Perry Rhodan, der sich für die Massaker an den Mooffs entschuldigte. Umgekehrt gestand auch der Trorth seine Scham ein, dass sich Mooffs zur Kollaboration mit den Aras entschlossen hatten. Die Geheimstation der Aras wurde zerstört, die dort arbeitenden Aras von den Terranern gefangen genommen. (PR 44)

Anmerkung: Die Silberbände schildern diese Begebenheit folgendermaßen: Nach Aufklärung des Sachverhaltes werden die Mooffs vom Mutantenkorps außer Gefecht gesetzt und in Bewusstlosigkeit gehalten. Nachdem Rhodan den Ara-Stützpunkt auf dem mooffschen Heimatplaneten zerstört hat, werden die vom araischen Joch befreiten Methanatmer nach Mooff VI zurückgebracht.

Seit dieser Zeit bestand ein freundschaftliches Verhältnis zwischen den Mooffs und den Terranern.

Mitte des 21. Jahrhundert bat Atlan die Mooffs um Hilfe, um das Imperium zu stabilisieren. Viele von ihnen dienten daraufhin auf wichtigen Planeten und einigen Raumschiffen mit ihren geistigen Fähigkeiten, so auch eine Gruppe im Kristallpalast auf Arkon I unter der Führung von Meec'pal. (Blauband 14, S. 80)

Nach Gründung der USO unterstützten Mooffs diese von Atlan geleitete Organisation ebenfalls mit ihren Fähigkeiten. Es gab diverse Einsätze im 25. Jahrhundert. (PR-TB 388)

Weblink

Quellen