Organisation Gonozal

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 231)
A231 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

 

Zyklus: Der Held von Arkon
Unterzyklus: Akon-Akon (Band 11/33) / (Lebo Axton 7/18)
Titel: Organisation Gonozal
Untertitel: Er fürchtet die Zeugen der Vergangenheit – und errichtet die Todesfalle
Autor: H. G. Francis
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: 1976
Hauptpersonen: Lebo Axton, Gentleman Kelly, Quertan Merantor, Sorgith Artho, Perko Larkyont, Ukosthan
Handlungszeitraum: 10.499 da Ark
Handlungsort: Arkon I
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Blauband 35

Handlung

Mit den Gerüchten, dass der alte Imperator noch lebt, erhält die als harmlos geltende Organisation Gonozal VII. einen Auf­schwung. In einer Trilogie im Trivideo wird der alte Imperator glorifiziert. Die oberste Führungsschicht Arkons ist beunruhigt. Lebo Axton wird neugierig und fragt sich, ob sich unter dem harmlosen Deckman­tel eine ernsthafte Wider­standsorganisation ver­birgt. Quertan Merantor, der Chef des Geheimdienstes, erteilt Axton den Auftrag, Gonozal VII. aufzuspüren und zu beseitigen. Ihm zur Seite stellt er erneut Sorgith Artho, worüber Axton nicht gerade erfreut ist.

Avrael Arrkonta schickt Axton den Studenten Dastruk, der ihn zu einer Versammlung der Organisation Gonozal bringt. Dort trifft der Verwachsene mit Perko Larkyont zusammen, dem anscheinend harmlosen Präsidenten einer noch harmloseren Organisation. Auf dem Heimweg kann Dastruk Axton überreden, in das Büro des Präsidenten einzudringen und Informationen über die Untergrundbewegung zu organisieren. Widerwillig stimmt Axton zu.

Als Axton seine Wohnung verlässt, findet er vor seinem Gleiter die Leiche Dastruks. Sorgith Artho hat bereits Erkundigungen und erste Untersuchungen vorgenommen. Dastruk ist erstochen worden. Perko Larkyont, der sich in den letzten Stunden in Gabaysh aufgehalten hat, scheidet für Artho als Verdächtiger aus – nicht aber für Lebo Axton. Der Verwachsene lässt Artho stehen und fliegt zu den Hauptarchiven beim Hügel der Weisen. Dort ruft er die gespeicherten Daten über Perko Larkyont ab. Dabei stößt er auf die Namen zweier Geheimdienstmitarbeiter, auf die er Artho ansetzt, und auf den Sonnenträger Ukosthan. Eine Nachfrage bei Arrkonta bringt nichts ein. Der Industrielle behauptet, Ukosthan nicht zu kennen, was ihm Axton aber nicht glaubt. Arrkonta nutzt seine Informationsquellen und findet heraus, dass es sich bei Ukosthan um einen adeligen Günstling Gonozals handelt, der unter Orbanaschol praktisch kaltgestellt ist.

Wieder im Archiv findet Lebo Axton Querverbindungen Ukosthans zu Larkyont und anderen arkonidischen Offizieren und Raumschiffen. Bei einer Reihe von Unfällen sind bereits fünf Offiziere im Umfeld Ukosthans getötet worden.

Zwei weitere genannte Offiziere sollen just an dem Tag mit der OZMAN nach Arkon I zurückkehren. Doch Axton kommt zu spät. Die beiden Offiziere Staghoug und Praokun haben die OZMAN bereits mit einem Gleiter verlassen. Das Fahrzeug explodiert auf dem Vorgelände des Raumhafens. Axton erfährt, dass die OZAM seit der Zeit Gonozals nicht mehr auf Arkon gewesen ist.

Auf dem Heimweg streikt plötzlich das Antigravtriebwerk von Axtons Gleiter. Auch Gentleman Kellys körpereigenes Gerät funktioniert nicht mehr. In der Außenhülle des Fluggerätes steckt ein meterlanger Stab, dessen Innenleben eine Strahlung emittiert, die Antigravs lahmlegt. Mit dem Strahler feuert der Verwachsene auf den Stab und erzielt eine ungewollte Reaktion. Axton wird mit unwiderstehlicher Gewalt in seinen Robotkörper, der noch immer weit in der Zukunft unter der Traummaschine liegt, gezogen. Die Perspektiven verzerren sich und er scheint in den Dimensionen verloren zu sein. Ein Wesen aus blauen Kristallen kriecht auf ihn zu. In Panik feuert Axton auf eine menschenähnliche Gestalt, die dabei verschwindet. Ihren blau leuchtenden Gürtel nimmt Axton an sich. Dann taucht er wieder in die Gegenwart von Arkon I ein und findet sich über einer Felslandschaft wieder. Sein Gleiter ist hoch über ihm. Gentleman Kelly zwingt die Maschine zum Sturzflug, um den Fall seines Herrn abfangen zu können. Der Roboter schafft es, Axton aufzufangen und sicher zu landen. Die beiden kehren in Axtons Wohnung zurück. Den etwa einen Meter langen blau leuchtenden Gürtel schlägt er Kelly auf den Kopf und erzeugt dadurch eine Kerbe im Arkonstahl. Axton schlingt sich den aus unzähligen Kristallen zu bestehen scheinenden Gürtel um die Hüften.

Axton erhält Besuch von Präsident Larkyont, der mit zwei kostbaren Vasen spielt, die Avrael Arrkonta Axton geschenkt hatte, und dabei beteuert, dass die Organisation Gonozal VII. mit dem Anschlag nichts zu tun habe. Ein grübelnder Axton bleibt nach dem Verschwinden Larkyonts zurück und beschäftigt sich mit der Frage, was der Präsident eigentlich gewollt hat und ob er tatsächlich der harmlose Man ist, der er vorgibt zu sein.

Sorgith Artho, der angesichts der Nichtbeachtung durch den Verwachsenen immer mehr Hass empfindet, begleitet den Kosmokriminalisten zur Wohnung Larkyonts, wo einige Abhörgeräte installiert werden sollen. Artho hält das für Zeitverschwendung, da er Sonnenträger Ukosthan für den wahren Führer der Untergrundorganisation hält. Über einen mit Desintegratoren bestückten Abfallschacht dringt Axton bis zur Wohnung Larkyonts vor, der seine Unterkunft überraschend betritt und so Axton zur Untätigkeit im Schacht verurteilt. Sorgith Artho kommt in die Wohnung und befragt den Präsidenten über die drei toten Männer, die alle in einer Verbindung zur Organisation stehen. Die beiden Offiziere der OZMAN haben kurz vor ihrem Tod über Telekom mit Perko Larkyont gesprochen. Artho bezichtigt den Präsidenten des Mordes. Mit seinem Energiestrahler zielt Sorgith Artho an Larkyont vorbei, genau auf die Klappe, hinter der Axton lauert. Doch die Waffe funktioniert nicht. Larkyont flieht aus der Wohnung. Kelly reißt den an einem Stahlseil hängenden Axton nach oben und schützt seinen Herrn vor der Hitze des Schusses, der sich nun aus der Waffe Arthos löst. Von Sorgith Artho verfolgt, erreicht Lebo Axton auf dem Rücken des Roboters die Dachterrasse des Trichterbaues, auf der der Gleiter abgestellt ist. Trotz der zahlreichen Arkoniden, die sich hier aufhalten, feuert Artho auf den Verwachsenen. Die Spezialwaffe, mit der Axton Mikropfeile in Larkyonts Wohnung abschießen wollte, wird zum zweiten Mal von bläulichem Licht eingehüllt und kann nicht abgefeuert werden. Den blauen Gürtel macht er als Quelle des Leuchtens aus.

Gentleman Kelly wirft sich mit seinem Herrn über den Rand der Dachterrasse in die Tiefe. Artho folgt ihnen mit einem Gleiter. Kurz vor dem Aufschlag auf den Boden aktiviert Kelly das Antigravaggregat und landet sicher. Dank seiner Fähigkeit der Nachtsichtigkeit erkennt Axton den Gleiter einwandfrei. Kelly versteckt sich in einem kleinen Wäldchen. Sorgith Artho kann Axton und seinen Roboter trotz des Einsatzes der starken Suchscheinwerfer des Gleiters nicht entdecken und dreht ab. Axtons Waffe funktioniert nun wieder problemlos. In seiner Wohnung angekommen, versucht Axton den Gürtel abzulegen, doch er kann den Verschluss nicht öffnen.

Sorgith Artho meldet sich über das Videogerät und erzählt Axton, dass er geglaubt hat, der Verwachsene wäre einer blauhäutigen Bestie zum Opfer gefallen, auf die er dann geschossen hat. Auch berichtet er von einem angeblich stattfindenden Geheimtreffen zwischen hochgestellten Persönlichkeiten Arkons mit Vertretern der Organisation Gonozal VII. Artho vereinbart mit Axton ein Treffen auf der Dachterrasse eines Trichterbaues in der Nähe. Dort gibt es einen auffälligen Obelisken.

Axton begibt sich zu später Stunde mit Gentleman Kelly zu einer Luxuswohnung im obersten Geschoss eines Trichterbaues. Hier wohnt der Sonnenträger Ukosthan, der von einem der beiden Geheimdienstmitarbeiter in der Organisation besucht wird. Dieser Mann zieht sich beim Eintreffen Axtons aus der Wohnung zurück. Axton informiert Ukosthan über die Ermordung von bereits sieben Offizieren aus der unmittelbaren Umgebung des Sonnenträgers. Er erzählt auch von dem bald stattfindenden Treffen der wichtigsten Mitglieder der Organisation Gonozal VII. und der vorbereiteten Falle des Geheimdienstes. Dann erteilt Axton dem Sonnenträger den Befehl, mit ihm ein Restaurant aufzusuchen, von dem man einen guten Blick auf die Terrasse mit dem Obelisken hat. Zuvor führt Ukosthan noch einige Videoanrufe.

Zum Treffen erscheinen nicht nur Sorgith Artho und die beiden Agenten, sondern auch Perko Larkyont, der den ersten Schuss abgibt. Es kommt zu einem kurzen Feuergefecht, bei dem Artho getötet wird. Das Geschehen wird von Axton und Ukosthan aus sicherer Entfernung mitverfolgt. Auch mehrere Mitglieder der Organisation Gonozal VII. beobachten den Kampf in einem nahegelegenen Lokal.

Quertan Merantor ist über den Fehlschlag des Geheimdienstes erbost und beordert Lebo Axton in sein Büro. Dort erhält der Geheimdienstchef einen Anruf von Orbanaschol III. Der Imperator befiehlt die Verhaftung von Perko Larkyont, der auf dem Hügel der Blauen Pfeile eine Demonstration der Organisation Gonozal VII. anführt. Einen Misserfolg wird Orbanaschol hart bestrafen lassen.

Lebo Axton sucht Perko Larkyont in dessen Wohnung auf. Der Präsident ist stolz darauf, dass inzwischen auf ganz Arkon von Gonozal VII. gesprochen wird und Orbanaschol tobt. Axton fällt auf, dass die Wände der Wohnung mit einem schimmernden plastischen teuren Überzug versehen sind. Der Teppich, der den Boden bedeckt, ist Importware und dementsprechend teuer. Gentleman Kelly stürzt zu Boden, als er sich im Teppich verfängt und schlägt mit dem Kopf gegen die Fensterscheiben, in denen sich Risse bilden. Axton verlässt die Wohnung. Die beschädigten Scheiben ermöglichen es Axton, mit einem Projektor, der einen Lichtstrahl aussendet, die Oberfläche der Glasscheibe abzutasten und die Schallwellen, die beim Sprechen entstehen und das Glas in Schwingungen versetzen, hörbar zu machen. Eine unversehrte Scheibe verhindert dieses Schwingen. So kann Axton die von Larkyont geführten Gespräche mithören und wird in seiner Meinung bestärkt, dass der Präsident und Ukosthan die wichtigsten Personen der Organisation sind.

Bei einem neuerlichen Treffen mit Ukosthan gibt sich Axton als Anhänger des Kristallprinzen Atlan zu erkennen. Ukosthan erzählt Einzelheiten seiner Beziehung zu Larkyont. Larkyont ist kurz vor dem Tod Gonozals wegen mehrerer Verbrechen verhaftet worden. Da einige davon politisch behaftet gewesen sind, ist er bei Orbanaschols Amtsantritt begnadigt worden. Nun versteckt er sich hinter der Organisation Gonozal und erfährt so leichter, wenn Offiziere nach Arkon kommen, die an der Untersuchung seines Falles beteiligt gewesen sind. Ukosthan hat eine frühe Revolte gegen Orbanaschol angezettelt und diesen betrogen. Dies weiß Larkyont und erpresst den Sonnenträger damit.

Die beiden Männer arbeiten an einem Plan, um Perko Larkyont zu vernichten, ohne Ukosthan mit hineinzuziehen. Ein hoher Offizier, der in Kürze auf Arkon I eintreffen wird, soll ihnen dabei helfen. Dien Temper hat mit einem Gleiter die SELKO bereits verlassen. Axton versucht, Funkkontakt mit dem Offizier herzustellen, was ihm schließlich endlich gelingt. Temper landet und es kommt zu einer Unterhaltung mit Axton und Ukosthan.

Mehrere Projektile schlagen in Axtons Gleiter ein oder prallen vom Körper Gentleman Kellys ab, der sich vor Temper wirft. Auf Zuruf Axtons schnappt Kelly den alten Arkoniden und rast mit ihm in die Pharmafabrik, die Temper aufsuchen wollte. Der Attentäter ergreift die Flucht. Axton lässt ihn unbehelligt entkommen. Dien Temper wird in die Hintergründe des Anschlages eingeweiht.

Axton fliegt mit Ukosthan zum Elfblatt-Park, wo die Gonozal-Anhänger eine Demonstration abhalten. Perko Larkyont eröffnet der Menge in einer Ansprache, dass er kürzlich mit Gonozal VII. gesprochen habe. Damit kann er nicht verhaftet oder ermordet werden, weil dies alles als Aktion gegen die Gonozal-Gerüchte zu einem Aufruhr führen könnte. Axton landet den Gleiter. Larkyont steigt ein und hört sich Axtons Befehl an, die Demonstration zu beenden und die Versammlung aufzulösen. Lebo Axton macht Larkyont klar, dass Orbanaschol einen Aufruhr in Kauf nehmen wird, wenn der Präsident zu weit geht. Danach soll er in Ukosthans Wohnung kommen. Widerstrebend gehorcht Perko Larkyont.

In Ukosthans Wohnung bietet Axton dem Verbrecher an, ihn untertauchen zu lassen. Er soll eine Spendenaktion unter den Gonozal-Anhängern initiieren, das Geld nehmen und dann von der Bildfläche verschwinden. Einen Teil der Summe soll Ukosthan erhalten. Sollte Larkyont nicht einverstanden sein, würde Axton einen Unfall inszenieren, bei dem er das Leben verlieren würde. Larkyont tut wie ihm geheißen. In einer Rede vor den Mitgliedern der Organisation bezichtigt er die SENTENZA der Einmischung. Die Verbrecherorganisation soll planen, Gonozal VII. zu töten, um die Gerüchte zu zerstreuen, der Imperator halte sich auf Arkon I auf. Um Gonozal zu retten, soll sein Leben der SENTENZA faktisch abgekauft werden. Der Imperator soll von einem Medikament abhängig sein, dessen Verkauf unter der Kontrolle der SENTENZA liegt. Der Spendenaufruf wird befolgt. Bereits einen Tag später ist Larkyont ein steinreicher Mann. Als Betrüger soll Larkyont nun untertauchen, womit er unglaubwürdig, aber am Leben wäre.

Axton erstattet Quertan Merantor Bericht und informiert ihn über die Hintergründe seiner Aktionen. Dann übergibt er dem Geheimdienstchef eine Liste mit den Namen von 24 Männern und Frauen, die ernsthaft an einer Widerstandsbewegung arbeiten. Damit nimmt Axton die restlichen Mitglieder der Organisation Gonozal VII., unter ihnen Ukosthan, aus der Schusslinie. Axton wird von Merantor belobigt. Doch Merantor will Larkyont nicht so einfach ziehen lassen und will ihn auf Süd-Ferdeau verhaften lassen. Das muss Axton verhindern. Doch wieder kommt er zu spät. Perko Larkyont wird vom Geheimdienst verhaftet und mit einem Gleiter weggebracht. Lebo Axton folgt der Maschine und kann beobachten, wie Quertan Merantor auf den Gefangenen einschlägt. Dabei öffnet sich eine Tür der Maschine und Larkyont stürzt aus dem Gleiter in die Tiefe. Er schlägt auf felsigem Untergrund auf. Der Geheimdienst lässt die Nachricht vom angeblichen Selbstmord Larkyonts aus Scham über seinen Betrug verbreiten.