Eine Herrscherin erwacht

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 766)
A766 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Im Auftrag der Kosmokraten
Titel: Eine Herrscherin erwacht
Untertitel: Die Chadda sucht ihr Volk
Autor: Falk-Ingo Klee
Titelbildzeichner: Hans-Günter Hauptmann
Innenillustrator: Robert Straumann (1 x)
Erstmals erschienen: 1986
Hauptpersonen: Rastix, Dschadda-Moi, Yopta, Brasela, Lixter, Taffly, Pjusto, Don Quotte
Handlungszeitraum: 3820
Handlungsort: Jopper, Africanis
Atlans Extrasinn:

Rätsel um Dschadda-Moi und die STERNSCHNUPPE

Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Die STERNENSEGLER folgt noch immer der YOI 1. Der Kontakt mit den Tessalern ist mehr als dürftig. Anima, die auf Cirgro eine undeutliche psionische Strömung empfangen hat, versucht, diese Gefühlsschwingungen erneut zu orten. Plötzlich erhält sie Kontakt. Sie hat den Eindruck, dass diese Quelle schläft und krank ist. Der unbekannte Schläfer muss sich in den Randgebieten von Manam-Turu aufhalten. Anima lässt ihren Kräften freien Lauf, für die die Distanz kein Hindernis darstellen. Sie beginnen ohne Verzögerung ihre Wirkung zu entfalten. Das Etwas wird geheilt und erwacht. Es nennt sich »Die Chadda«.

Auf dem Planeten Jopper bricht Unruhe unter den Bewohnern aus. Leichte Schwingungen durchlaufen die Kruste des Planeten, auf dem Erdbeben oder Vulkanausbrüche unbekannt sind. Ein fremdartiges Bauwerk auf dem Kontinent Efir beginnt sich zu verändern. Teile der Außenhaut werden abgesprengt, Löcher tun sich auf. Plötzlich stehen sechs bärenartige Gestalten vor den aufgeregten Joppern.

Kopflos flüchten die kleinen Planetarier. Für sie ist der im Gebäude gefangen gehaltene Dämon mit seinen Dienern ausgebrochen. Rastix dessen Familie und zahlreiche Bewohner Mostons beobachten gespannt die Unbekannten. Fünf sind mit einem dunklen Pelz bedeckt, der sechste ist etwas größer, hat kein Fell und trägt eine dunkelblaue Kombination. Die Fremden lockern ihre Muskeln, so als ob sie längere Zeit in einer unbequemen Stellung verbracht hätten. Dschadda-Moi ist erwacht, kann sich aber nicht erinnern, wie sie in dieses Gebäude gekommen ist und warum nur Yopta, Brasela, Lixter, Taffly und Pjusto bei ihr sind. Sie fragt sich, wo ihre krelquottischen Untertanen geblieben sind. Dschadda-Moi nimmt mit Rastix Kontakt auf und erfährt, wie der Kontinent und die Stadt heißen und dass sie sich auf dem Planeten Jopper befindet. Das von Rastix angegebene Datum ist für die Krelquottin unverständlich. Da sie den Jopper daraufhin einen Dummkopf nennt, lässt diesen ablehnend reagieren. Rastix fordert die Herrscherin auf, angesichts mangelnder Höflichkeit wieder im Denkmal zu verschwinden. Dschadda-Moi sieht sich als Herrscherin und verlangt auch so behandelt zu werden. Zornig erklärt sie, auf die Gastfreundschaft der Jopper nicht angewiesen zu sein. Die Jopper, die sie als ziemlich primitiv einstuft, entfernen sich.

Doch auch mit ihren fünf Zofen scheint einiges nicht zu stimmen. Wie bei sich selbst, ist auch bei ihnen ein Gedächtnisverlust zu bemerken und sie benehmen sich untereinander aufbrausend, zänkisch und aggressiv. Dschadda-Moi weiß, dass sie eine krelquottische Herrscherin ist. Sie ist ausgezogen, um gegen unbekannte Feinde vorzugehen und wollte mit einer Streitmacht zurückkehren. Doch ihre Mission scheint gescheitert zu sein. Sie kann sich dunkel erinnern, dass sie den Bau eines Raumschiffes mit einer eigenen Intelligenz in Auftrag gegeben hat. Doch die YTTRAH ist verschollen. Die PFEILSPITZE, wie das Schiff auch genannt wird, muss unter allen Umständen gefunden werden. Die Verwendung ihres Raum- und Kampfanzuges, den die Krelquottin trägt, wagt sie vorerst nicht, da sie nicht weiß, welche Vorgänge durch eine Betätigung der Kontrollen ausgelöst werden.

Tollpatschig machen sich Brasela, Lixter, Pjusto, Yopta und Taffly auf die Suche. Sie schauen unter Steinen, hinter Sträuchern und in den Baumkronen nach. Die Chadda ordnet an, das Gebiet um die Häuserruine genauer zu inspizieren. Die Krelquotten graben an diversen Stellen Löcher in den Boden, wobei sie von den Joppern beobachtet werden. Durch ihre Ungeschicklichkeit fügen sie sich kleinere Verletzungen zu. Auch Dschadda-Moi beginnt zu graben. Sie stößt auf Metall. Die PFEILSPITZE scheint gefunden zu sein.

Sie sonnt sich in den Lobpreisungen ihrer Zofen, die ihr immer wieder ihre Loyalität bekunden. Die Chadda findet unter ihrer Ausrüstung eine Waffe, die sie vorsichtig gegen die Außenhaut des Raumschiffes richtet und abfeuert. Das Erdreich verschwindet. Bald ist das Schiff freigelegt. Mit einem Knopf an der Außenhülle lässt sich die Schleuse öffnen. Die Krelquotten gehen an Bord. Zielstrebig macht sich Dschadda-Moi auf den Weg in die Zentrale. Die Wohnkabinen, die automatische Küche, der Aufenthaltsraum befinden sich in einem desolaten Zustand. Unendlich langsam beginnen die Erinnerungen zurückzukehren. Dschadda-Moi betätigt eine Taste und nimmt dadurch die Energieversorgung des Schiffes in Betrieb. Licht flammt auf, die Bildschirme und Instrumente erwachen zu neuem Leben. Da die künstliche Intelligenz fehlt, ist sich die Chadda sicher, dass es sich bei dem Schiff nicht um die PFEILSPITZE handelt, aber mit dieser baugleich ist. Sie nennt den Raumer NOTNAGEL oder EEHK-ZUSS.

Als erstes setzen die Krelquottinnen die Bordküche in Gang. Während der Instandsetzungsarbeiten an den technischen Einrichtungen des Diskusschiffes versuchen die Jopper über die ausgefahrene Rampe in das Schiff zu gelangen. Mit einem kräftigen Stoß befördert Dschadda-Moi den Wortführer vom Steg, worauf sich die anderen Jopper in Sicherheit bringen. Nun beginnen die Planetarier den Boden unter den Landebeinen zum Einsturz zu bringen. Die Chadda korrigiert die Schieflage der NOTNAGEL mit ihrer Waffe. Der Startversuch gelingt und die EEHK-ZUSS erreicht den Weltraum. Allerdings ist das Überlichttriebwerk nicht einsatzbereit.

Dschadda-Moi entdeckt in der Zentrale das Eehknarch. Das Gerät meldet einen Körper mit einer neutralen positronischen Komponente mit biologischem Leben. Eine halbdurchsichtige Kugel, die von schlangenähnlichen Körpern eingehüllt ist, wird an Bord geholt. Die Schlangen lösen sich von der Kugel und beißen sich an den Krelquotten fest. Sie sind nicht zu entfernen, fallen aber nach einiger Zeit von selbst ab. Es gelingt den Krelquotten, alle Schlangen einzufangen und in den Weltraum zu befördern. Dschadda-Moi pflanzt die Positronikkugel in den unfertigen Körper eines Roboters ein, der einem weißpelzigen Krelquotten nachempfunden ist. Dschadda-Moi gibt dem Roboter den Namen Don Quotte. Er beseitigt viele Fehler, die die Krelquotten bei der Inbetriebnahme und Instandsetzung der NOTNAGEL gemacht haben. Die Chadda ernennt ihn angesichts seiner Erfolge zum »Wesir«. Don Quotte stellt sich unter den Befehl Dschadda-Mois. Anhand der Veränderung von Sternkonstellationen stellt der Roboter fest, dass man gegenwärtig den Monat März 3820 schreibt. Den Tag kann er nicht genau bestimmen, legt sich aber auf die dritte Dekade des Monats fest. Somit hat sein unfreiwilliger Raumflug etwa zwei Monate gedauert. Die Krelquotten haben etwa 8000 Jahre auf Jopper verbracht.

Das Eehknarch schlägt erneut an. Es meldet ein feindliches Raumschiff mit einer psionischen Kampfkomponente. Die Chadda funkt das Schiff an, das sich als PZAN-PZAN identifiziert. Auf den Bildschirmen der EEHK-ZUSS sind Ikuser, zwei Daila und eine Traube der Hyptons zu sehen. Die Fledermauswesen brechen den Kontakt ab. Don Quotte will von hier verschwinden. Die PZAN-PZAN feuert einen Schuss auf die EEHK-ZUSS ab, der aber von den hochgefahrenen Schutzschirmen aufgefangen wird. Der Roboter vermutet, dass die Hyptons die NOTNAGEL mit der STERNSCHNUPPE verwechseln. Er fliegt Ausweichmanöver, um den Salven zu entgehen und erwidert das Feuer. Ein heftiges Gefecht entbrennt. Das Schirmfeld der PZAN-PZAN bricht zusammen. Die Chadda fordert die Hyptons zur Kapitulation auf. Doch das Hyperfunkgerät der PZAN-PZAN ist ausgefallen. Der Wesir feuert einen Warnschuss vor den Bug ab. Doch auch die Hyptons bleiben nicht untätig. Eine Feuerwalze rast auf die NOTNAGEL zu. Deren Schutzschirme brechen zusammen. Kurzschlüsse und Überschlagsblitze sowie losgerissene Geräte sorgen für schwere Zerstörungen. Das Funkgerät wird vernichtet, der Antrieb verliert an Leistung, die Lufterneuerungsanlage fällt aus, das Eehknarch explodiert. Aufflackernde Flammen werden von Dschadda-Moi gelöscht.

Doch auch die PZAN-PZAN ist schwer angeschlagen. Das Gefecht erstreckt sich über einige Stunden. Die beiden Schiffe nähern sich dem vierten Planeten einer Sonne am Rande Manam-Turus. Eine Salve der Hyptons lässt den Antrieb der EEHK-ZUSS ausfallen. Don Quotte will auf dem Planeten eine Notlandung versuchen. Die PZAN-PZAN fällt wie ein Stein auf den vierten Kontinent zu. Die Triebwerke stottern und der Kugelraumer setzt hart auf. Während Don Quotte versucht, die Triebwerke der NOTNAGEL zum Laufen zu bringen, bildet ein noch funktionierendes Ortungsgerät die STERNSCHNUPPE ab. Dschadda-Moi ist begeistert über das Erscheinen ihrer YTTRAH. Durch Gewaltmanöver geht der Antrieb verloren, doch der Diskus wird heftig gestoppt. Der Aufprall gleicht einer Bruchlandung. Die PZAN-PZAN steht in einer Entfernung von 100 Kilometern. Don Quotte kann mit Atlan an Bord der STERNSCHNUPPE wegen des zerstörten Funkgerätes nicht in Verbindung treten. Es ist völlig unklar, wie der Arkonide reagieren wird.

Innenillustration