Der Racheplan der Hyptons

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 764)
A764 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Im Auftrag der Kosmokraten
Titel: Der Racheplan der Hyptons
Untertitel: Der Kampf um das Psionische Tor
Autor: Peter Griese
Titelbildzeichner: Hans-Günter Hauptmann
Innenillustrator: Robert Straumann (1 x)
Erstmals erschienen: 1986
Hauptpersonen: Chipol, EVOLO, Dharys, Nom, Kusda, Promettan, Atlan
Handlungszeitraum: 3820
Handlungsort: Yumnard
Risszeichnung: Planetengleiter der Ikuser von Paul Delavier
(Abbildung)
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Auf Aklard ist Chipol mit seinen Freunden Kiart, Zerts, Loysen, Taleda und Monira unzufrieden. Er ärgert sich darüber, dass diese die Geschehnisse mit EVOLO und dem Erleuchteten ins Lächerliche zu ziehen versuchen. Chipol verlässt das Raumhafengelände und kehrt in die Stadt zurück. Nur Monira folgt ihm. Sie ist wissbegierig und stellt ihrem Freund einige Fragen über EVOLO. Sie eröffnet Chipol auch, dass sie eine schwache Telekinetin ist. Die beiden Daila sprechen auch über das Zusammenleben mit den Mutanten ihres Volkes. Nach einiger Zeit schickt Chipol Monira zu den anderen zurück.

Chipol trifft kurz darauf erneut auf Kiart und Taleda. Plötzlich krümmt sich das Mädchen unter heftigen Schmerzen zusammen. Kiart ergeht es ebenso. Der Ruf EVOLOS hat sie erreicht. Er ruft sie nach Yumnard. Mit den beiden jungen Daila ist eine seltsame Verwandlung vor sich gegangen. Sie sind zu Gefolgsleuten EVOLOS geworden. Taleda zückt einen Paralysator. Chipol wendet sich zur Flucht. Er hat vor, Atlan zu informieren. Plötzlich stehen Kiart und Taleda wieder vor ihm. Ein Schuss aus dem Paralysator trifft Chipol in die Beine. Er bricht zusammen. Kiart teleportiert an Bord eines kleinen Traykon-Schiffes. Taleda, die erklärt, dass die beiden jungen Daila nun ein Teil EVOLOS sind, wartet auf seine Rückkehr. Kiart materialisiert, stellt Körperkontakt mit Taleda und Chipol her und teleportiert zurück an Bord des Raumschiffes. Chipol versucht sich zu wehren. Ein stechender Schmerz im Nacken schaltet sein Bewusstsein aus.

Auf Yumnard wird der Ikuser Promettan zum Persönlichen Traubeningenieur Ersten Grades befördert. Um mit der Nottraube in ständigem Kontakt stehen zu können, wird sein Robotschweber mit einem speziellen Kanal ausgerüstet, der ihm jederzeit eine Sprechverbindung ermöglicht. Außerdem erhält er MYK-22 zum persönlichen Schutz und als Unterstützung.

Promettan begibt sich zum Sektor »4E« im Inneren des Psionischen Tores. Dort mühen sich Hykenstaan, Ioplok und weitere Ikuser damit ab, die Verriegelung eines Schotts zu überwinden, hinter dem die Fesselfeld-Modulatoren zu finden sind. Die Veränderungen der Zugangskombination durch SYR 21 scheinen unüberwindlich zu sein. Der Traubeningenieur ordnet die Vermessung des Fesselfeldes an. Durch diese Maßnahme lässt sich feststellen, ob das Fesselfeld manipuliert worden ist oder nicht. Promettan erhält weitere vier Stahlmänner, MYK-31 bis 34, als Unterstützung, um vermuteten Gegnern in diesem Sektor besser entgegentreten zu können.

Nur kurze Zeit später meldet sich Hykenstaan zerknirscht bei dem Traubeningenieur und bestätigt dessen Vermutung, dass das Fesselfeld tatsächlich verändert worden ist. Promettan widmet sich nun selbst der Analyse der Daten. Er kann zweifelsfrei feststellen, dass sich EVOLO im Psionischen Tor befindet, sich allerdings völlig abgekapselt hat und nicht aktiv ist. Der Grund für seine Inaktivität ist jedoch nicht das Fesselfeld, sondern dessen eigener Wille.

Promettan gelingt es, die erste Sequenz des Schlosskodes zu entschlüsseln. Die restlichen 255 Sequenzen löst seine Positronik innerhalb kürzester Zeit, da demjenigen, der den Kode verändert hat, nur wenig Zeit geblieben ist, um ihn zu manipulieren. Doch hinter dem Schott ergibt sich ein neues Hindernis. Die Schalttafel des Hauptmodulationsfeldes wird von einem Schutzschirm gesichert. Der Projektor für diesen Schirm befindet sich im Inneren des Schirmfeldes. Promettan beginnt ein eigenes kleines Schirmfeld aufzubauen, das in seinen Spezifikationen jenem des fremden Schirmes gleicht. Dadurch will er eine Strukturlücke schaffen.

Die Bemühungen der Ikuser werden von Dharys, dessen Gestalt nur schemenhaft erkennbar ist, beobachtet. Dieser versteht sich als ein eigenständiger Bestandteil EVOLOS. EVOLO beauftragt seinen Diener, den Hyptons ein Angebot zu machen, sodass sie freiwillig an EVOLOS Plänen mitarbeiten werden. Um jedoch Promettan Einhalt zu gebieten, soll Dharys dessen Kinder Kusda und Nom entführen und in einem Höhlenlabyrinth im Süden der Hauptsiedlung der Hyptons und Ikuser auf Yumnard verstecken. Mit einer Teleportation bringt Dharys die beiden Kinder in das Labyrinth. Dann aktiviert er eine vorbereite Funkbotschaft an Promettan. Ein weiterer Befehl EVOLOS beorderte Dharys an Bord der LJAKJAR, in deren Bordspeicher er Informationen über die Vergangenheit der Hyptons, das Konzil der Sieben und deren Niederlage in der Milchstraße findet.

Promettan erhält eine Botschaft, dass seine beiden Kinder entführt wurden. Er soll seine Bemühungen stark verzögern und die Nottraube über diese Nachricht nicht informieren, wenn er Nom und Kusda lebend wiedersehen will.

Kiart und Taleda haben inzwischen Chipol ebenfalls in dem Höhlenlabyrinth ausgesetzt. Der Daila versucht, an die Oberfläche zu gelangen. Unterwegs findet er Kusda und Nom. Ein Bild, das Nom während ihrer Entführung aufgenommen hat, zeigt wenn auch nur undeutlich das Abbild von Dharys. Gemeinsam machen sich die drei Jugendlichen an den beschwerlichen Aufstieg durch enge Stollen und Gänge. Ein ikusischer Planetengleiter, der abgestürzt ist und sich in das Höhlensystem gebohrt hat, sorgt für einen Ausgang. Eine Gerölllawine reißt die Jugendlichen auf einen Abgrund zu. Nom ragt nur mehr mit dem Oberkörper aus der Lawine heraus und kann von Chipol rasch und unverletzt geborgen werden. Kusda jedoch liegt reglos nur etwa einen Meter von dem Abgrund entfernt. Der Daila bindet Hemd und Hose zusammen und verknotet diese mit einem Schultergurt Noms. Dann kriecht er auf Kusda zu. Mit einem heftigen Ruck reißt er das Mädchen von dem Abgrund weg. Das Geröll gerät erneut in Bewegung. Kusdas Beine baumeln über dem Abgrund. Sie zieht sich auf Chipols Rücken, der, unterstützt von Nom mit der Behelfsleine, schweißüberströmt und am Ende seiner Kräfte schließlich sicheren Boden erreicht. Die Beine des Mädchens sind arg zerschunden und schmerzen sehr.

Der Quellenplanungsverbund empfängt eine Botschaft aus der Kontaktzelle des Erleuchteten. Dharys, den Hyptons auch als SYR-21 bekannt geworden, unterbreitet das Angebot der Zusammenarbeit. Er spricht die Sehnsucht nach Rache an, die die Hyptons empfinden, wenn sie an die in der Milchstraße erlittene Niederlage denken. Kiart und Taleda sollen mit einem von den Hyptons bereitzustellenden Raumschiff in die Milchstraße aufbrechen und dort alle führenden Persönlichkeiten durch Infizierung mit Psi-Ablegern EVOLOS so verändern, dass ein totaler Zusammenbruch unabdingbar ist. Als Gegenleistung verlangt EVOLO die Bereitstellung der vollen Kapazität des Psionischen Tores für eine begrenzte Zeit und die Verfügungsgewalt über die Ikuser. EVOLO will das Tor derart manipulieren, dass er durch die Aufnahme der psionischen Energien unabhängig vom Tor wird und neue Aktionen setzen kann, die in der Beherrschung Manam-Turus und später auch Alkordooms, Chmacy-Pzans und weiter Teile des Universums gipfeln. Eben diese Expansionsbestrebungen haben die Mächte jenseits der Materiequellen auf den Plan gerufen.

In Sorge um seine Kinder programmiert Promettan eine Geheimschaltung, mit der er direkten Zugriff auf die Hauptpositronik von Yumnard erhält. Auf seinen Namen stellt er eine Sondervollmacht mit dem Kennwort NOMKUSDA aus und sichert alles gegen unbefugte Zugriffe ab. Die Arbeiten an der Beseitigung des Schutzschirmes lässt er vorübergehend einstellen und überträgt Hykenstaan das Kommando. Unter dem Vorwand, mit der Nottraube in direkten Kontakt treten zu wollen, verlässt Promettan das Psionische Tor und begibt sich zum Transmitter nach Yumnard. Hykenstaan stellt eine Verbindung zur Nottraube her, die zu dessen Verwunderung über alle Schritte des Traubeningenieurs informiert ist und ihn gewähren lässt.

Promettan schaltet auch MYK-22 durch die geheime Abschaltung in der Halskrause des Roboters ab. Er entfernt die Rückenplatte und programmiert MYK-22 um. Nun wird der Roboter nur mehr seinen Befehlen gehorchen und auch keine Verbindung zu anderen Stellen mehr aufnehmen. Die Positronik des Transmitters strahlt Promettan und MYK-22 nach Yumnard ab. Von einer öffentlichen Kommunikationszelle nimmt er Kontakt mit seiner Frau Kayra auf. Diese weiß nur, dass die beiden Kinder verschwunden sind. Promettan nimmt davon Abstand, seine Frau über die näheren Umstände zu informieren.

Er holt sich einen Planetengleiter von einem Landeplatz. Die robotischen Kontrollposten lassen ihn nach Nennung des Kodewortes NOMKUSDA problemlos passieren. Mit dem Gleiter schickt er MYK-22 nach Norden, während er mit der STAN-929 nach Süden fliegt. Während des Fluges versucht Promettan, den Peilsender, den Kusda bei sich trägt, mit einem Normalfunk-Impuls anzusprechen, doch die Versuche bleiben erfolglos. Er kommt zu dem Schluss, dass sich seine Kinder nicht mehr auf Yumnard befinden. Promettan aktiviert die Selbstzerstörungsanlage des Planetengleiters. Die Nottraube meldet sich über Funk. Sie fordert ihn auf, die Suche nicht abzubrechen. Eine Bestrafung hat er nicht zu befürchten. Über einen kleinen Spezialempfänger gelingt es Promettan, eine Unterhaltung der Hyptons abzuhören. Auf diese Weise erfährt er von dem Zugeständnis an EVOLO und dem Abflug der PZAN-PZAN. Bei dem Höhlensystem angekommen, ortet er den abgestürzten Planetengleiter.

Nom ist es in der Zwischenzeit gelungen, den Funkempfänger des abgestürzten Planetengleiters zu bergen. Chipol erfährt von der Expedition der PZAN-PZAN und dem Rachefeldzug der Hyptons in die Milchstraße. Kusda erblickt einen sich nähernden Gleiter. Bald kann ihr Vater sie in seine Arme schließen. Promettan schaltet für Chipol eine Verbindung zum Notempfänger der STERNSCHNUPPE. In der kurzen Zeit, in der die Verbindung steht, berichtet er von seiner Entführung nach Yumnard. Eine Übermittlung der Koordinaten des Planeten wird jedoch von den Hyptons unterbunden, die die Verbindung abschalten.

Mit der PZAN-PZAN ist die Aktivtraube nach Yumnard gekommen. Auch Promettan ist wieder zum Psionischen Tor zurückgekehrt und hat Hykenstaan abgelöst. Er beginnt umgehend damit, EVOLO mit psionischen Energien vollzupumpen. Während des Aufladungsprozesses mit diesen Stabilisierungsenergien wird die Ankunft der STERNSCHNUPPE gemeldet. Neben Dharys, der Atlan davor warnt, Ukenzia anzufliegen, meldet sich auch Fartuloon, der mit der KLINSANTHOR in einer Entfernung von 14 Lichtjahren zu Ukenzia steht und einen langen Bericht an die STERNSCHNUPPE übermittelt.

In einer Entfernung von 600 Kilometern zur Planetenoberfläche tritt die STERNSCHNUPPE aus dem Linearraum und beginnt ihren Landeanflug. Die LJAKJAR verfolgt das Diskusschiff, wird aber von mehreren Kleinraumschiffen der Hyptons angegriffen. Chipol wird an Bord genommen. Mit Höchstbeschleunigung verlässt die STERNSCHNUPPE den Planeten Yumnard. Plötzlich erfüllt eine milchig-weiße Wolke den gesamten Raum um Yumnard. EVOLO greift an.

Es ist der Entität gelungen, sich völlig zu stabilisieren. Er produziert vier psionische Pakete, von denen er eines im Inneren des Psionischen Tores explodieren lässt. Dadurch wird der von der Aktivtraube initiierte Zustrom an Fremdenergien gestoppt. Ein zweites Paket schickt er in das Raumschiff der Aktivtraube. Der Inhalt entlädt sich in den Gehirnen der Hyptons und in den Speichern der Positronik. Die Hyptons werden zu lallenden Idioten. Das Raumschiff stürzt auf Yumnard ab und explodiert. Die letzten beiden Pakete richtet EVOLO gegen die angreifenden Hypton-Raumschiffe. Durch hyperenergetische Entladungen wird den Hyptons ein Schlag nach dem anderen versetzt. Zusätzlich wechseln die Pakete ihre Standorte und verursachen enormen Schaden auch auf Yumnard.

Mit einer viel zu niedrigen Geschwindigkeit taucht die STERNSCHNUPPE in den Linearraum ein. In einem Lichtjahr Entfernung kehrt sie in den Normalraum zurück. Auch hier ist der mentale Druck EVOLOS noch deutlich zu spüren. Die überlichtschnelle Ortung zeigt, dass um Yumnard heftige Kämpfe ausgebrochen sind. Atlan hört sich Chipols und Fartuloons Bericht an.

Im System Ukenzia haben die überlebenden Hyptons die Flucht ergriffen. Promettan informiert EVOLO, dass die Stabilisierung nicht dauerhaft sein kann und in 55 Tagen eine neuerliche Behandlung notwendig wird. Diese Zeit wird EVOLO genügen, um in Manam-Turu neue Bastionen seiner Macht zu errichten. Vor allem ist er nun fähig, das Psionische Tor zu verlassen.

Innenillustration