Die zweite Expedition

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 768)
A768 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Im Auftrag der Kosmokraten
Titel: Die zweite Expedition
Untertitel: Mit Fartuloon zur Welt der Verschleppten
Autor: Hans Kneifel
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Robert Straumann (1 x)
Erstmals erschienen: 1986
Hauptpersonen: Fartuloon, Inua, Lorad, Utamag, Londways, Cardac, Inhor, Dennenhor
Handlungszeitraum: 3820
Handlungsort: BASTION II, Fjukium
Risszeichnung: Ligridischer Forschungskreuzer JIKULST von Manuel de Naharro
(Abbildung)
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Fartuloon, der letzte Calurier, beobachtet mit der KLINSANTHOR von ihrem  Wikipedia-logo.pngOrbit um Zur guten Aussicht das Psionische Tor und BASTION II. Während im System Ukenzia relative Ruhe herrscht, nimmt die Aktivität der Ligriden auf BASTION II zu. Rubernek und Kornen Fus stimmen zu, der Station einen Besuch abzustatten. Auch Inua hat nichts einzuwenden.

Auf BASTION II ruft Lorad seine Freunde Hartnay, Utamag, Londways und Falcamir zusammen. Er weiht sie über den Bericht ein, den Hoonrust aus der Galaxie Bennerton mitgebracht hat. Londways und Utamac erklären sich bereit, die bevorstehende Expedition der JIKULST nach Fjukium mitzumachen.

Als das Fernraumschiff Fahrt aufnimmt, verlässt auch die KLINSANTHOR den Orbit um Zur guten Aussicht und folgt in großem Abstand der JIKULST. Nach der vierten Linearetappe verschwindet das Schiff der Ligriden von den Schirmen des Hyperraumspürers der KLINSANTHOR. Plötzlich taucht es in unmittelbarer Nähe der KLINSANTHOR aus dem Linearraum und eröffnet sofort das Feuer. Fesselfelder greifen nach der KLINSANTHOR, in die immer wieder Treffer einschlagen. Fartuloon, Inua und Kornen Fus legen Raumanzüge an. Die Ligriden melden sich. Fartuloon bittet den Diener des Gwyn, das Feuer einzustellen und bietet seine Zusammenarbeit an. Der Ligride erkennt in dem Calurier einen ehemaligen Gefangenen von BASTION II, der das Raumschiff gestohlen hat. Fartuloon berichtet von seiner Begegnung mit Hoonrust und erklärt, ein Gegner der Hyptons zu sein.

In der Zwischenzeit hat Fus nach Sparken und Rubernek gesehen, die in ihren Kabinen geschlafen haben. Der Daila und der Zyrpher sind mitsamt Teilen des Maschinenraumes und ihrer Unterkünfte verglüht. Fartuloon holt aus der Bordküche den Rest seiner Gewürze und Spezialsalze, versteckt Hoonrusts Bandkassette in seiner Kleidung und begibt sich mit seinen Gefährten zur Schleuse.

Die drei Überlebenden werden an Bord der JIKULST geholt und vorerst in ihren Kabinen eingesperrt. Das Schiff setzt seinen Flug nach Bennerton fort.

Inua wird von den Ligriden freundlich behandelt und bewegt sich unbefangen zwischen den Frauen und Männern in der Hauptzentrale. Londways bleibt bei seinen Fragen nach Inuas Herkunft erfolglos. Tarixxa bittet die junge Ligridin, ihr Haupt zu bedecken. Inua zieht die Stoffkappe des Bordoveralls bis über die Stirn. Im Gespräch berichtet sie in höchsten Tönen von Fartuloon, der Hoonrust geholfen und sie unterrichtet hat. Utamag und Londways kommen zu der Ansicht, dass sie Fartuloon vertrauen können. Mit dem Einverständnis von Cardac, dem Kommandanten der JIKULST wird der Calurier als Berater beigezogen. Utamag und Londways sind zwar im Besitz der genauen Koordinaten des Planeten Fjukium, müssen sie aber verschwiegen, da sie sonst die Existenz des Informationsbandes Hoonrusts preisgeben müssen. Für seine Hilfe fordert Fartuloon eine faire Partnerschaft und kein Misstrauen. Kornen Fus und dem Calurier wird der uneingeschränkte Zugang zum Bordrechner gewährt. Unbemerkt informiert Fartuloon Londways darüber, dass auch er ein Exemplar von Hoonrusts Informationsband besitzt. Er verspricht auch, bei den zu erwartenden Problemen zu helfen, wenn die Ligriden die Wahrheit über sich selbst erfahren werden.

Die JIKULST erreicht den Planeten Fjukium. In dem Sonnensystem sind ebenso wie in der Galaxie Bennerton keine Raumschiffsbewegungen zu orten. Der von Hoonrust erwähnte Illusionsschirm um die Brutwelt existiert nicht mehr. 15 Beiboote und 15 Raumjäger werden ausgeschleust, während die JIKULST im Orbit bleibt. Die Anlagen der Hyptons gibt es nicht mehr. Es scheint als ob die Fledermausartigen und die Ikuser den Planeten in den letzten 30 Tagen verlassen haben. Zurückgeblieben sind nur Trümmer, Schuttberge, Brandspuren und Staub- und Aschehaufen.

Eine Siedlung der Fjuker wird entdeckt. Die Absommaner, wie sie sich selbst nennen, leben in einfachen Hütten. Die Ligriden werden von Kammentak begrüßt. Fartuloon versucht aus Geschichten mehr über die Vergangenheit und Herkunft der Fjuker zu erfahren. Seine Kenntnisse teilt er Utamag, Cardac und Londways mit. Die Ligriden stellen den Fjukern Äxte, Funkgeräte, Seile, Messer und weitere Ausrüstungsgegenstände sowie einige Medoboxen zur Verfügung.

Cardac entdeckt den Pergher Dennenhor, der die Ligriden in sein Dorf führt. Auch die Pergher erhalten Ausrüstungsgegenstände, die ihnen das Leben erleichtern werden. Als Gegenleistung fordert Fartuloon Informationen über ihre Erinnerungen. Immer mehr Ligriden wird klar, dass sie von den riesigen Echsenwesen abstammen. Die drei Kriegsherren Utamac, Cardac und Londways schaffen es, mit persönlichen Gesprächen, Befehlen und Drohungen für Ruhe zu sorgen. Fartuloon gelingt es, zwei Raumfahrer mit seinem Lähmstrahler außer Gefecht zu setzen, als sie sich gegenseitig erschießen wollen.

Der Calurier erfährt von Dennenhor von Raumschiffen, die Schwarze Löcher durchfliegen können. Volkentyr berichtet von Gräbern und unterirdischen Labors. Nachdem sich Darnhal um die Verletzung Volkentyrs gekümmert hat, startet das Beiboot zu einer Gettostadt. Dort finden die Ligriden Gräber, in denen die Hyptons ihre fehlgeschlagenen Experimente entsorgt haben. Die Skelette zeigen die Spuren von Untersuchungen. Es wird deutlich, dass die Hyptons aus den Fjukern Ligriden gezüchtet haben. Reste von Säuglingen oder Kindern werden nicht gefunden.

Aus einem zerstörten Laboratorium stellen sie Computerausdrucke und Bilder sicher, die beweisen, dass aus den Echsenwesen durch Umformung Ligriden geschaffen werden.

Die Besatzungen der Beiboote und Raumjäger werden mit dem Schock kaum fertig. Immer mehr Raumfahrer müssen betäubt und auf die JIKULST gebracht werden. Auch Cardac hat mit der Verarbeitung der gewonnenen Erkenntnisse zu kämpfen. Fartuloon wird von Dulugshur berichtet.

Die Beiboote starten von Fjukium. Die JIKULST meldet das Eintreffen eines starken Raumschiffverbandes. Dennenhor fliegt mit Fartuloons Boot mit. Alle Beiboote können eingeschleust werden. Erste Schüsse verfehlen die JIKULST. Das Fernraumschiff tritt in den Linearraum ein und nimmt Kurs auf Manam-Turu. Fartuloon ist sich sicher, dass viele Ligriden den Flug nicht überleben werden.

Innenillustration