Im Zeichen des Bösen

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Überblick
Serie: Atlan-Miniserien (Band 27)
(Fortlaufende Nummerierung erst ab Obsidian 1)
AM27.jpg
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Der Dunkelstern
Titel: Im Zeichen des Bösen
Autor: Horst Hoffmann
Titelbildzeichner: Arndt Drechsler
Erstmals erschienen: Freitag, 6. Mai 2005
Hauptpersonen: Atlan, Kythara, Kalarthras, Garbgursha
Handlungszeitraum: Juli 1225 NGZ
Handlungsort: AMENSOON
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Bei der Flucht vor den Truppen der Lordrichter entdecken Atlan und seine Gefährten in der Galaxie Dwingeloo merkwürdige kosmische Phänomene. Es handelt sich um farbenprächtige, planetare Nebel, in deren Zentren sich jeweils Neutronenstern-Pulsare befinden, die alle die identische Pulsperiode von 1,3753 Sekunden aufweisen. Zudem umschließen diese Pulsare jeweils wie eine Schale Raumsektoren von einem Durchmesser bis zu einigen hundert Lichtjahren. Zwangsläufig kommt Atlan zu dem Schluss, dass es sich hierbei um künstlich hergestellte Anordnungen handeln muss, ohne jedoch eine Idee über Herkunft und Zweck der Konstellationen zu haben. Doch bevor der Arkonide weitere Informationen sammeln kann, wird die AMENSOON wieder von den Garbyor aufgespürt und gerät einmal mehr in arge Bedrängnis.

Der Erzherzog Garbgursha tritt derweil zum Rapport bei Lordrichter Yagul Mahuur an. Dieser ist sehr ungehalten darüber, dass durch das Ausbleiben der Psi-Energie aus der Murloth-Quelle das so genannte Projekt "Durchbruch" ins Stocken geraten ist. Garbgursha erhält von dem Lordrichter die Order, Atlan in seine Gewalt zu bringen und das Projekt "Durchbruch" wieder zu forcieren.

Die AMENSOON entkommt einmal mehr mit knapper Not ihren Verfolgern. Weitere Auswertungen der Daten ergeben, dass die Kugelschalen aus Pulsaren insgesamt ein Drittel der Sternenmasse von Dwingeloo ausmachen und es in ihrem Innern zu unerklärlichen Störungen des Raum-Zeit-Gefüges kommt. Zudem erweisen sich viele der Sonnen-Kugelschalen als starke Hyperstrahler. Laut Positronik der AMENSOON materialisieren in den Kugelschalen beachtliche Mengen nicht näher definierbarer "unnormaler" Materie. Atlan beschließt, sich eine dieser Sonnen näher anzusehen, als plötzlich Kalarthras, Kytharas Gefährte aus längst vergangener Zeit, aus seinem unnatürlichen Schlaf erwacht.

Kalarthras erzählt Atlan und Kythara von der Zeit, als er Leiter des Projekts "Kyrlan" war, mit dem die Varganen sich durch den Bau gewaltiger Psi-Stationen unerschöpfliche Energiequellen erschließen wollten. Er berichtet vom tragischen Selbstmord seiner Frau Sharaya und von seiner Verzweiflung, der er durch seine Arbeit zu entfliehen versucht. Er lernt Kythara lieben, während um ihn herum immer mehr Varganen mit der Existenz außerhalb des Mikrokosmos und der dadurch gewonnenen Unsterblichkeit nicht mehr zurechtkommen und freiwillig aus dem Leben scheiden. Doch auch als die Mehrzahl der Varganen in den Mikrokosmos zurückkehrt und nur wenige tausend Rebellen im Makrokosmos verbleiben, arbeitet Kalarthras an seinem ehrgeizigen Projekt weiter. Nachdem Kythara ihn infolge einer stetig wachsenden Entfremdung verließ und die Varganenkultur in der Milchstraße immer mehr degenerierte, macht sich Kalarthras nach der Fertigstellung der Psi-Station mit 30 Oktaederschiffen auf den Weg zu neuen Ufern – nach Dwingeloo. Doch auf dem Flug dorthin geschehen mehrere mysteriöse Todesfälle und je näher die kleine Flotte der fremden Galaxie kommt, desto sicherer ist sich Kalarthras, dass im Zentrum von Dwingeloo etwas Unheimliches, Böses lauert.

Über Jahrhunderttausende hinweg gelingt es den Varganen, in Dwingeloo ein neues Reich zu errichten. Mittels sogenannter Samen besiedeln sie die Welten Dwingeloos mit varganischstämmigen Völkern. Kalarthras verbringt lange Phasen im Tiefschlaf, während deren die varganische Zivilisation in Dwingeloo sich weiter ausbreitet. Man entdeckt die Spuren einer uralten Zivilisation von Vogelwesen, die vor mehreren hunderttausend Jahren in Dwingeloo gelebt hatten. Die Überlieferungen dieses Volkes, der Rhoarxi, weisen auf eine mystische Kathedrale hin, doch es gelingt den Varganen und ihren Abkömmlingen weder das legendäre Bauwerk zu finden noch das Geheimnis um das Aussterben der Rhoarxi zu lüften.

Nach einer längeren Odyssee, die Kalarthras unter anderem in die Milchstraße führt, entschließt er sich zur Rückkehr nach Dwingeloo. Mehr denn je spürt er, dass sich in dieser Galaxie etwas Böses verbirgt, und als er vom Mythos des Dunkelsterns hört, macht er sich auf, dessen Mysterium zu ergründen. Dort angekommen, wird er Zeuge, wie große Mengen einer schwarzen Substanz von dem Dunkelstern ausgespien werden, und er spürt, dass er die Quelle des Bösen gefunden hat.

Damit endet Kalarthras' Erzählung, an die weiteren Ereignisse hat er keine Erinnerung. Inzwischen erreicht die AMENSOON den Dunkelstern, den die Garbyor in Funksprüchen Helast nennen. Atlan wird gerade noch Zeuge der Eruptionen schwarzer Materie, als die Garbyor wieder die Spur der AMENSOON aufnehmen und diese in den Hyperraum fliehen muss.