AMENSOON

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Die AMENSOON ist ein varganisches Oktaederschiff der 848 Meter Klasse (Doppelpyramiden-Form) und das Raumschiff der Varganin Kythara.

AM31.jpg
Der Dunkelstern 7
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

Aufbau

Wie alle varganischen Schiffe besteht auch die AMENSOON aus zwei mit den Bodenflächen aneinandergesetzten Pyramiden aus goldfarbenem Varganstahl. Die Gesamtlänge des Schiffs beträgt 848 Meter, die Kanten der Pyramiden sind jeweils 600 Meter lang. An sechs Ecken des Raumschiffs sind Sublichttriebwerke angebracht. Normalerweise werden nur die gravomechanischen Emitter und Antigravaggregate benutzt. Im Notfall können die in den Ecken auf Höhe des Äquators installierten Impulstriebwerke zugeschaltet werden. Die Sublichttriebwerke beschleunigen die AMENSOON in 158 Sekunden auf halbe Lichtgeschwindigkeit. (Lordrichter 1)

Für den überlichtschnellen Flug wird das Kyri-Triebwerk eingesetzt, das sich in der unteren Pyramide befindet. Das Kyri-Triebwerk erreicht einen maximalen Faktor von 110 Millionen, im Normalbetrieb 10 bis 50 Millionen. Als Transportmedium wird bei einem Faktor bis 30 der Linearraum, bei 30 bis 100 der Hyperraum und über 100 die Dakkarzone genutzt. Außerdem können schockgedämpfte Transitionen bis zweimal 100.000 Lichtjahre durchgeführt werden, wobei die wirtschaftlichste Sprungweite zwischen fünf- bis zehntausend Lichtjahren liegt. Schutzschirmgeneratoren und -projektoren sind in der oberen Pyramide angeordnet. (Lordrichter 1)

Die vier goldenen Blöcke der Antriebsaggregate sind in der Spitze der unteren Pyramide untergebracht. (Lordrichter 2)

Für die Energieversorgung sorgen vier Dutzend Fusionskraftwerke. (Dunkelstern 1)

Alle Abläufe im Schiff sind so stark automatisiert, dass die AMENSOON von einer einzigen Person gesteuert werden kann. Selbstreparaturmechanismen können selbst schwere Schäden eigenständig beheben, ohne dass ein Raumdock aufgesucht werden muss. Ein Heer von Robotern steht unterstützend zur Verfügung. (Lordrichter 1)

Die AMENSOON ist mit zehn kleinen, fünf mittleren und drei Großtransmittern ausgerüstet. Antigravschächte, Nottreppen, horizontale Hauptgänge, die als umlaufende Ringkorridore und als Stichgang vom Zentrum zur Außenhülle angelegt sind, können für die Fortbewegung per Fuß benutzt werden, sollten die energetischen Transportbänder oder die Prallfeld-Sphären ausfallen. Die energetischen Transportbänder verhalten sich wie festes Material und werden von Abstrahlprojektoren in den Decken der Gänge und Korridore erzeugt. (Lordrichter 1)

Für die Notbeleuchtung sind bioaktive Schichten unter der durchsichtigen Lackierung der Innenwände zuständig, die aus Mikrolebewesen bestehen. Mit Hilfe spezieller Enzyme ernähren diese sich von der Versorgungsmasse. Die Ausscheidungen erzeugen Licht. (Lordrichter 1)

Ausklappbare Segmente der Außenhülle verleihen dem Schiff bei einem völligen Energieausfall bei einer Landung einen sicheren Stand. Im Normalfall ersetzen Antigrav- und Kraftfeldpolster die Landestützen. Von der zehn Meter hoch gelegenen Bodenschleuse wird eine Rampe ausgefahren. Zum Schiffsinneren hin schließt sich an die Schleuse eine Halle an, in deren Decke drei Antigravschächte münden. (Lordrichter 1)

Die AMENSOON verfügt wie alle Raumer der Varganen über einen ausgezeichneten Ortungsschutz. Das Anti-Ortungsfeld wird auch zur optischen Tarnung verwendet. Dadurch wird das Schiff aus der Entfernung nur noch als nebelverhangener Berg wahrgenommen. (Lordrichter 1)

Die Waffensysteme sitzen entlang der Äquatorkante und auch in halber Höhe der Seitenflächen, verborgen hinter Irislamellen-Pforten. Als Bewaffnung dienen 8 x 2 Kombikanonen mit Thermostrahl-, Desintegrator- und überlichtschnelle Schockimpuls-Wirkung. Dazu kommen Gravo-Zyklon-Projektoren. Thermo- und Desintegratorstrahlen haben eine Reichweite von bis zu 600.000 Kilometern, die Schockimpulse bis zu 7,5 Millionen Kilometer. (Lordrichter 1)

An Beibooten werden in der AMENSOON vier fernflugtaugliche Oktaederschiffe mit 44 Metern Gesamthöhe, 31 Metern Kantenlänge und einer Reichweite von 250.000 Lichtjahren sowie 50 tropfenförmige Beiboote mit zwölf Metern Länge und einem maximalen Durchmesser von drei Metern mitgeführt. In der ovalen Kabine dieser Tropfenboote sind zwei Kontursessel montiert, die vor einem halbmondförmigen Kommandopult stehen. (Lordrichter 1) Eines dieser Boote war die HEGELUNT-1.

Geschichte

Reaktivierung

Kythara gelangte 16.558 v. Chr. mit der AMENSOON in die Obsidian-Kluft. Infolge der Technikausfälle, zu denen es dort kam, musste die AMENSOON auf Vinara auf der Insel der Verdammten notlanden. (Obsidian 12)

Am 5. Mai 1225 NGZ gingen Kythara und Atlan an Bord. Die AMENSOON startete von Vinara. (Obsidian 12) Kythara steuerte die AMENSOON zur Position der ATLANTIS. Die Varganin und Atlan setzten per Transmitter auf die ATLANTIS über. Die Vergessene Positronik materialisierte am Rand des Kharag-Sonnendodekaeders und nahm Kurs auf dessen Zentrum. Kythara und Atlan unternahmen mit der AMENSOON den Versuch, die Plattform zu erreichen. Ein Traktorstrahl brachte die AMENSOON knapp über die Oberfläche der Plattform. Plötzlich führte die Vergessene Positronik eine Transition aus. Auf der AMENSOON waren einige Geräte ausgefallen, darunter auch die Ortung und die Triebwerke. Die Plattform war bei einem Emissionsnebel materialisiert. Die Psi-Materie des ehemaligen Kristallmondes überwucherte immer größere Teile der Plattform. Trotz einer Triebwerksleitung von 140% konnte die AMENSOON sich nicht von der Plattform lösen. Der Traktorstrahl hielt das Schiff fest. Die Plattform setzte sich in Bewegung und steuerte ein Sonnensystem im Emissionsnebel an. (Lordrichter 1)

Im Bann des Psi-Sturmes

Die Vergessene Plattform flog den ersten Planeten an. Die wuchernden Kristallstrukturen lösten sich, ballten sich zusammen und rasten wie ein Tornado auf diese Welt zu. Die Plattform war wieder schwarz und wirkte wie poliert. Versuche, eine Transition durchzuführen, scheiterten. Auch die AMENSOON konnte sich aus dem starken Traktorstrahl nicht befreien. Durch den Kontakt der Psi-Materie mit dem über einer Ebene des Planeten schwebenden Berges wurde der Traktorstrahl unterbrochen. Mit beinahe 1000 km pro Sekundenquadrat raste die AMENSOON in den Weltraum. Der Vergessenen Plattform gelang endlich eine Transition. (Lordrichter 1)

Der von dem Berg ausgehende Psi-Sturm traf die AMENSOON und legte zahlreiche auf hyperenergetischer Basis arbeitende Anlagen lahm. Kythara konnte das Schiff auf dem Planeten landen. (Lordrichter 1) Mit der HEGELUNT-1 flogen Kythara und Atlan in Richtung der beinahe 12.000 Kilometer entfernten Psi-Quelle in der Ebene ohne Schatten. Dazwischen lag in etwa 5000 Kilometern Entfernung das Siedlungsgebiet der Naruks. Elf weitere tropfenförmige Beiboote, die von der Künstlichen Intelligenz der AMENSOON gesteuert wurden, begleiteten sie. (Lordrichter 2)

Durch den auf Narukku tobenden Psi-Sturm trug das Kyri-Überlichttriebwerk Schaden davon. (Lordrichter 4) Kythara und Atlan ließen die AMENSOON auf Narukku zurück und machten sich per Transmitter auf den Weg nach Maran'Thor. (Lordrichter 5)

Parkposition

Kythara, Atlan und Gorgh-12 flogen mit dem auf Parkasthon erbeuteten Kardenmogher nach Narukku, wo die AMENSOON noch immer im Targan-Binnenmeer verborgen war. Die Varganin wollte den auf Vassantor geborgenen Hegnudger mit den Mitteln der AMENSOON überprüfen. (Lordrichter 12)

Während der Kardenmogher am 28. Mai 1225 NGZ Narukku wieder verließ, blieb die AMENSOON im Targan-Binnenmeer zurück. Die Positronik der AMENSOON hatte ein Wahrscheinlichkeitsmuster für das Erscheinen der Vergessenen Plattform errechnet. Atlan wollte versuchen, sie zu erreichen und von dort aus den Kampf gegen die Lordrichter von Garb führen. (Lordrichter 12)

Am 29. Mai 1225 NGZ verstaute Kythara den in 52 Einzelteile zergliederten Kardenmogher an Bord der AMENSOON. Kythara wollte zurück nach Vassantor, wo Kalarthras auf seine Befreiung wartete. Nach kurzem Zögern stimmte Atlan zu. Die Lordrichter waren informiert und planten die endgültige Vernichtung Atlans durch ihre Hilfstruppen. (Lordrichter 12)

Bergeaktion

Die AMENSOON flog den Mond Vassantor erneut an. Vorsichtig näherte sich das Doppelpyramidenschiff dem Himmelskörper. Es konnten jedoch keine Raumschiffe der Truppen der Lordrichter von Garb geortet werden. Während Gorgh-12 auf dem Varganenraumer blieb, begaben sich Atlan und Kythara auf den Mond. Ihnen zur Seite standen fünf Roboter vom Typ der beiden zerstörten Maschinen Varg 1 und Varg 2. Gorgh-12 meldete die Ankunft von 25 Goldballraumschiffen der Zaqoor, die in den Ortungsschutz der Sonne des Mondes gingen. (Dunkelstern 1)

Als Atlan und Kythara mit dem in einem Stasisbehälter liegenden Karalthras zur Mondoberfläche zurückkehrten, vermeldete Gorgh-12, dass die weißen Superschlachtschiffe der Zaqoor die Sonnenkorona verlassen hatten. Zwei Schiffe näherten sich der AMENSOON. (Dunkelstern 1)

Freunde aus ferner Galaxie

Kythara, Atlan und der Stasisbehälter flogen mit Höchstgeschwindigkeit in einen Hangar der AMENSOON ein. Über dem Doppelpyramidenraumer waren 14 Kugelschiffe in Stellung gegangen. Varg-6 transportierte den Stasisbehälter in die Medostation. Der Start der AMENSOON wurde von einem Fesselfeld verhindert. In der Zentrale stellte Atlan fest, dass sich die Zahl der Golfballschiffe auf 25 erhöht hatte. Der Arkonide aktivierte den reparierten Kardenmogher. Die ultimate Waffe der Varganen konnte das Fesselfeld überlasten. Die AMENSOON wurde immer schneller. Die Deflektorschirmfelder waren noch immer stabil und verhinderten, dass die Zaqoor-Schiffe das Feuer eröffneten. Der Kardenmogher raste plötzlich auf das am nächsten stehende Golfballschiff zu. Die Geschwindigkeit der AMENSOON war noch zu gering, um das Kyri-Triebwerk einzusetzen. Der Kardenmogher und auch die AMENSOON griffen die feindlichen Einheiten an. Kythara leitete die Energie auf die Triebwerke und die Abwehrschirme um. Die von den Golfballschiffen ausgehende Störstrahlung, die die Beschleunigung der AMENSOON störte, war hyperenergetischer Natur. Der Kardenmogher schleuste wieder ein. Plötzlich tauchte ein seltsames Raumschiff auf. Es bestand aus zwei Kugeln von je 2000 Metern Durchmesser. An jeder der Kugeln waren zwei eiförmige Objekte von jeweils 800 Metern Länge angedockt. Atlan glaubte, einen modifizierten Pedopeiler der Cappins zu erkennen. Das Riesenschiff eröffnete das Feuer auf die Einheiten der Zaqoor. Als eines der Golfballschiffe explodierte, erlosch die Störstrahlung und die AMENSOON konnte ungehindert beschleunigen. Kommandant Heroshan Offshanor begrüßte Atlan. Er gab dem Arkoniden die Koordinaten eines Treffpunktes bekannt. Nur fünf Schiffen der Zaqoor gelang es, dem Inferno zu entkommen, dass die Cappins entfesselt hatten. (Dunkelstern 1)

Flugziel Gantrain

Die AMENSOON war am 1. Juni 1225 NGZ auf dem Weg zu dem mit den Cappins vereinbarten Treffpunkt. Berechnungen ergaben, dass sowohl die Truppen der Lordrichter, die von der Psi-Quelle Murloth geflohen waren, als auch eines der Schiffe, die bei Vassantor in die Flucht geschlagen wurden, die Milchstraße in Richtung Dwingeloo 1 verlassen hatten. Atlan schloss daraus, dass sich dort die Zentrale der Lordrichter befinden könnte, und fasste den Entschluss, sich in die Höhle des Löwen zu begeben und den Feind dort zu bekämpfen. Laut Kythara lebten viele der Varganenrebellen, die im Standarduniversum zurückblieben, in Dwingeloo 1. Am Treffpunkt mit dem Pedopeiler SYVERON angekommen, erfuhr Atlan vom Cappin-Kommandanten Heroshan Offshanor, dass ein Hilferuf der ERYSGAN aus Dwingeloo 1 empfangen worden war. Offshanor eröffnete Atlan, dass in seiner Heimatgalaxie Gruelfin ein verheerender Bruderkrieg tobte, der von den Lordrichtern ausgelöst worden war, und bat den Arkoniden und die Varganin um Unterstützung bei der Hilfsaktion für die ERYSGAN. (Dunkelstern 2)

Am 2. Juni 1225 NGZ wurde die MORYR von der SYVERON abgekoppelt. Die beiden Kugeln des Pedopeilers hatten sich getrennt und das Transportfeld des Pedotransmitters aufgebaut. Heroshan Offshanor steuerte die MORYR auf das Feld zu. Die AMENSOON folgte dem ganjasischen Schiff. In Nullzeit wurden beide Schiffe nach Gantrain versetzt, wo die ERYSGAN die Empfangsstation des Transmitters bildete. 93 Schiffe der Lordrichter-Truppen feuerten ununterbrochen auf die ERYSGAN. Eine Gruppe von 1350 Meter durchmessenden Kugelraumern startete augenblicklich einen Angriff auf die MORYR. Obwohl auch die AMENSOON in den Kampf eingriff, war abzusehen, dass die ERYSGAN verloren war und auch den beiden Ankömmlingen große Gefahr drohte. Als der Pedopeiler durch Selbstzerstörung explodierte, rasten die AMENSOON und die MORYR mit Höchstgeschwindigkeit aus der Gefahrenzone. Ein Versuch der MORYR, eine Rettungskapsel der ERYSGAN mit Zokelag als Passagier an Bord zu nehmen, scheiterte. Die Kapsel wurde bei der Explosion der ERYSGAN zerstört. Die MORYR und die AMENSOON steuerten einen vereinbarten Treffpunkt an. (Dunkelstern 2)

Erinnerungen und unnormale Materie

Bei der Flucht vor den Truppen der Lordrichter entdeckten Atlan und seine Gefährten in der Galaxie Dwingeloo merkwürdige kosmische Phänomene. Doch bevor der Arkonide weitere Informationen sammeln konnte, wurde die AMENSOON wieder von den Garbyor aufgespürt und geriet einmal mehr in arge Bedrängnis. Die AMENSOON entkam mit knapper Not ihren Verfolgern. Laut Positronik der AMENSOON materialisierten in den planetaren Nebeln Dwingeloos beachtliche Mengen nicht näher definierbarer »unnormaler« Materie. Atlan beschloss, sich eine dieser Sonnen näher anzusehen, als plötzlich Kalarthras, Kytharas Gefährte aus längst vergangener Zeit, aus seinem unnatürlichen Schlaf erwachte. Der Vargane berichtete Atlan und Kythara von der Zeit, als er Leiter des Projekts Kyrlan war, sowie auch von dem Exodus nach Gantatryn. In der Zwischenzeit hatte die AMENSOON den Dunkelstern erreicht. Atlan wurde gerade noch Zeuge der Eruptionen schwarzer Materie, als die Garbyor wieder die Spur der AMENSOON aufnahmen und diese in den Hyperraum fliehen musste. (Dunkelstern 3)

Leben aus Aktivierungskapseln

Im Normalraum Dwingeloos wurde die AMENSOON von den Auswirkungen eines Raumbebens erschüttert. Als Gorgh-12 eine Aufzeichnung der Materialisationen Schwarzer Substanz abspielte, traf ein harter Schlag die AMENSOON. Immer wieder trafen Schockfronten das Schiff, bis die Substanz von der nahen Sonne verschluckt worden war. (Dunkelstern 4)

Beim Anflug auf den Planeten Alarna wurde die AMENSOON an den Rand des Systems rückversetzt. Seit der Ankunft in diesem Sonnensystem war keine Zeit vergangen. Trotzdem konnten sich Atlan, Kythara und Gorgh-12 ganz genau an den Anflug erinnern. (Dunkelstern 4)

Kythara startete einen zweiten Versuch. Diesmal stieg die Temperatur in der Zentrale auf 62 Grad Celsius an. Funken sprühten aus den Instrumentenpulten. Die Varganin wurde aus ihrem Sitz gerissen und schlug auf dem Boden auf. Auch Atlan und der Daorghor fanden sich dort bald wieder. Alle Systeme der AMENSOON hatten verrückt gespielt. Wieder war das Schiff an den Rand des Sonnensystems zurückgeschickt worden. (Dunkelstern 4)

Obwohl die Bewohner des Planeten anscheinend keinen Besuch haben wollten, war Atlan nicht bereit aufzugeben. Nur zwei Minuten nach dem Beginn des dritten Versuchs, erzitterte die AMENSOON wie unter dem Beschuss von schweren Geschützen. Der vorher programmierte Autopilot hielt aber den eingeschlagenen Kurs. Der Arkonide hoffte, dass die Fremden nicht auf den Tod der Besatzung der AMENSOON aus waren und die Gegenmaßnahmen rechtzeitig eingestellt werden würden. Die Andruckabsorber setzten zunächst aus, um kurz darauf wieder die gewohnte Schwerkraft wiederherzustellen. Gorgh-12 gelang es, die in der Luft schwebende Kythara und auch Kalarthras, der aus der Medostation in die Zentrale gekommen war, zu packen und dadurch zu verhindern, dass die Varganen mit dem Kopf aufschlugen. Die Schwerkraft stieg nur auf mehr als vier Gravos und raubte allen das Bewusstsein. Als sie wieder zu sich kamen, kreiste die AMENSOON in einem Orbit um den Planeten. In der Nähe einer Siedlung landete das Schiff. (Dunkelstern 4)

Schlacht beim Dunkelstern

Nach dem Verlassen Alarnas wendete sich die AMENSOON zum Dunkelstern. Nach dem Verlassen der Raumkugel um Alarna wurden 30 Raumer der Garbyor geortet. Beim Wiedereintritt in den Hyperraum konnte nur ein einziger Korridor gefunden werden, der den Überlichtflug ermöglichte. Es schien, als ob es den Lordrichtern möglich wäre, der AMENSOON einen bestimmten Fluchtweg aufzuzwingen. Nach jedem Verlassen des Hyperraums warteten die 30 Raumschiffe auf das Varganenschiff. Die AMENSOON wurde auf den Planeten Sothin zugetrieben. Neben den verfolgenden Schiffen rasten aus dem Ortungsschatten der Sonne des Planeten fünf Golfballschiffe der Zaqoor auf die AMENSOON zu. Drei der Kugelraumer konnten zerstört werden, ehe die Schutzschirme der AMENSOON durchschlagen wurden. Zusätzlich wurde die Struktur des Schiffes durch ein plötzlich auftretendes Raumbeben erschüttert. In der Nähe der Sonne waren gewaltige Mengen Schwarzer Substanz materialisiert. Hilferufe der Garbyor-Einheiten wurden aufgefangen. Die AMENSOON war gezwungen, auf Sothin notzulanden. (Dunkelstern 4)

Schrumpfungsprozess

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Der Dunkelstern 6
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

Die Garbyor-Schiffe, die der AMENSOON folgten, wurden von Hyperstürmen stark dezimiert. Beim Anflug auf den Planeten Sothin hatte aber auch die AMENSOON mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen. Das ging so weit, dass die gesamte Steuerung ausfiel und Kythara die Herrschaft über ihr Doppelpyramidenschiff vollends verlor. Die hyperenergetischen Schwingungen, die von der materialisierenden Schwarzen Substanz stammten, erschütterten das Varganenschiff. Die AMENSOON schien von einem bestimmten Punkt auf Sothin magisch angezogen zu werden. Das Schiff landete sanft, ohne dass Kythara etwas dazu getan hätte. Dort gelandet erkennen Atlan und seine Mitstreiter, dass sich die Größenverhältnisse auf unerklärliche Weise verschoben hatten. Wo die Instrumente der AMENSOON zuvor noch normale Vegetation anzeigten, fand man sich nun inmitten einer ins Riesenhafte vergrößerten Flora und Fauna wieder. Noch während Atlan über dieses Phänomen nachdachte, wurde das Schiff zum Spielball eines gewaltigen Sturms. (Dunkelstern 5)

Gorgh-12 stellte an diesem 7. Juni 1225 NGZ einen unerklärlichen Energieabfluss aus der AMENSOON fest. Die fremde Kraft, die die Auswirkungen des Hypersturms von dem Schiff abgehalten hatte, erlosch. Die Gewalten schüttelten die AMENSOON nun kräftig durch. Die Mehrzahl der Aggregate und Geräte war daraufhin ausgefallen. Die Energieversorgung war zusammengebrochen. Atlan und Gorgh-12 gelang es, den Energieabfluss einzudämmen. Endlich fuhr auch der Bordrechner wieder hoch. Die Panoramagalerie zeigte eine Schneise in einem Wald von Bäumen, die kilometerweit aufragten. Ein plötzlicher heftiger Stoß brachte das Schiff in Schräglage. Spinnenartige Wesen, so groß wie die AMENSOON selbst, bewegten sich auf das Schiff zu. Mit den wieder funktionierenden Thermostrahlern und Desintegratoren rückte Kythara den Spinnen zu leibe. Drei der insgesamt fünf Exemplare zerplatzten, das vierte nahm Reißaus. Die fünfte Spinne, die sich auf der oberen Hälfte des Doppelpyramidenraumers niedergelassen hatte, verhielt sich ruhig. Ausgerüstet mit einem varganischen Kampfanzug verließ Atlan das Schiff. Fünf Kugelroboter begleiteten ihn. Die Spinne wurde unter Feuer genommen. Mit Spinnfäden brachte sie drei der Varg-Roboter zum Absturz, wobei die Maschinen explodierten. Trotz seiner Wunden spann der Arachnoide die AMENSOON in ein riesiges Netz ein. Nachdem es gelungen war, die Spinndrüsen zu vernichten, floh der Arachnoide in den Wald. (Dunkelstern 5)

Kythara und Kalarthras gelang es, den Ausstoß der Fusionsreaktoren und der Masse-Energie-Konverter auf einem noch immer zu niedrigen Wert einzupendeln. Der größte Teil der erzeugten Energie versickerte weiterhin. Gorgh-12 konnte die Schräglage der AMENSOON wieder beseitigen. Kythara ortete einen weiteren Angreifer. Ein einem Marschiere-Viel ähnelndes Rochenwesen (nur viel größer) stapfte auf die AMENSOON zu. Mit Kytharas Einverständnis feuerte Atlan die Thermostrahler mit der gesamten zur Verfügung stehenden wenigen Energie ab. Das titanenhafte Wesen änderte nur geringfügig seinen Kurs. Es folgte nun der Schneise, die die Strahlwaffen in den Urwald gebrannt hatten – und diese führte knapp an der AMENSOON vorbei. (Dunkelstern 5)

Am 20. Juni 1225 NGZ stellte sich heraus, dass die AMENSOON und ihre Besatzung tatsächlich verkleinert worden war. Durch die Vernichtung einer Experimentierstation der Lordrichter von Garb begann sich die Umwelt dramatisch zu verändern, die Bäume und die Lebewesen schrumpften rapide. Alles erlangte seine normale Größe wieder. (Dunkelstern 5)

Sternenexplosion

Die Schwarze Substanz war anscheinend wieder vollständig in die Sonne transitiert worden. Zurück an Bord der AMENSOON verließen sie Sothin. Eine riesige Flotte von Golfball-Raumern der Zaqoor versuchte die AMENSOON einzukesseln. Kytharas Pilotenkünste bewahrten das Oktaederschiff vor Schäden durch die angreifenden Zaqoor. Atlan feuerte eine Salve nach der anderen ab. Eines der Golfballschiffe explodierte. Ein zweites befand sich auf Kollisionskurs, drehte aber plötzlich ab. Die Sonne Sothins begann zu pulsieren und verwandelte sich in eine Supernova. Schwarze Substanz materialisierte, versank in der Sonne und beschleunigte so den Prozess. Die AMENSOON rettete sich in den Hyperraum. (Dunkelstern 5)

Gewagtes Manöver

Wieder einmal gellte der Alarm durch die AMENSOON. Die Positronik hatte die Schutzschirme auf höchste Leistung gefahren. Fünf knapp nebeneinander stehende Sterne waren übergangslos im Normalraum aufgetaucht. Strukturerschütterungen breiteten sich mit Überlichtgeschwindigkeit aus. Eine Schockwelle raste auf die AMENSOON zu. Für ein Ausweichmanöver war es bereits zu spät. Kythara steuerte ihr Schiff mit voller Beschleunigung auf die Strukturerschütterung zu. Der Hypersturm hatte einen Wert von weit mehr als 180 Meg erreicht. Die AMENSOON durchstieß die Schockwelle frontal und wechselte in den Hyperraum. Lediglich geringfügige Schäden belegten die Richtigkeit des Handels der Varganin. Im Ortungsschatten einer namenlosen Sonne, 2400 Lichtjahre von Sothin entfernt, analysierten Atlan, Kythara, Kalarthras und Gorgh-12 das abrupte Auftauchen der fünf Sonnen, die den Varganen als Venad bekannt waren. (Dunkelstern 6)

Welt der Beamten

Die AMENSOON näherte sich dem Dagg'tzo-System. Kalarthras gab einige Details über den Planeten Cramar und dessen Bewohner, die Kalaro'on preis. Gorgh-12 entdeckte auf den Planetoiden Artefakte der seit über 1,1 Millionen Jahren untergegangenen Rhoarxi-Kultur. (Dunkelstern 6)

Beim Anflug auf Cramar wurde der AMENSOON lakonisch Landegenehmigung erteilt. Das Raumschiff sollte landen, wo der Kommandant es wollte. Die AMENSOON landete auf dem Raumhafen Adlorm. Kythara blieb an Bord zurück, während Atlan, Kalarthras und Gorgh-12 die AMENSOON verließen. (Dunkelstern 6)

Es kam zu Kampfhandlungen mit Truppen der Zaqoor, die für Atlan einen Hinterhalt im Palast der Reinsten Ordnung vorbereitet hatten. Während sich Kythara mit kleineren Einheiten der Zaqoor, die nur für den Atmosphärenflug geeignet waren, und einigen bodengebundenen Verteidigungsstellungen herumschlug, meldeten die Beobachtungssonden im Orbit die Ankunft von 17 Kampfraumschiffen. Über einen Transmitter in einer geheimen Station im Untergrund der Insel Syvir kehrten Atlan, Kalarthras und Gorgh-12 an Bord der AMENSOON zurück. (Dunkelstern 6)

Quellen