Mission Zeitbrücke (Roman)

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1031)
PR1031.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Kosmische Hanse
Titel: Mission Zeitbrücke
Untertitel: Sie überschreiten die Barriere – und pendeln zwischen Vergangenheit und Zukunft
Autor: H. G. Ewers
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Alfred Kelsner (2 x)
Erstmals erschienen: 1981
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Geoffry Abel Waringer, Achmed Presley Hawk, Ras Tschubai, Galyanh von Seertos
Handlungszeitraum: 424 NGZ
Handlungsort: Milchstraße
Risszeichnung: Roboter der Ploohns von Oliver Scholl
(Abbildung)
Computer: Das Geheimnis der Zeitweichen
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 121

Handlung

Nach Arxisto-Park sind auch die Kontore Tolpex in der GMW, Dawoque-2 im Arphan-Zor-Sektor, Warphem in der Eastside und Serphine-4 im Zentrumsgebiet evakuiert worden. Inzwischen sind die Standorte aller fünf angreifenden Zeitweichen bekannt. Bei jener außerhalb von Thantur-Lok hat Perry Rhodan 90 Koggen, 150 Leichte und Schwere Holks, 60 Karracken sowie zehn Raumschiffe der Spezialflotte TSUNAMI zusammengezogen. Rhodan überwacht die Operation an Bord der Karracke DULIVAN – Kommandantin Galyanh von Seertos.

Um der Zeitweiche beizukommen, wird ein Beschuss mit allen Waffen der Hanseschiffe begonnen, der aber erfolglos bleibt. Anschließend wird die von Geoffry Abel Waringer vorgeschlagene Mission Zeitbrücke vorbereitet. Zeitgleich erhält Rhodan Meldungen der Koggen MARIA und KATHRYN. Sie sind auf der Suche nach dem verschollenen Icho Tolot und immer noch nicht fündig geworden.

Waringer geht davon aus, dass die Zeitweichen durch eine temporale Barriere geschützt werden. Diese soll unter Zuhilfenahme der Mini-ATGs überwunden werden. Jede zweite TSUNAMI-Einheit verfügt über ein solches Aggregat und auf den zehn vor Ort stehenden Einheiten werden Modifikationen vorgenommen. Als sich schließlich der TS-68 nahe der Zeitbarriere stationiert, ist er halbstofflich, befindet sich quasi halbwegs in der Zukunft und halbwegs noch in der Gegenwart. Die folgenden TSUNAMIS stationieren sich jeweils etwas weiter in die Relativ-Zukunft und das zehnte Schiff steht genau zwei Sekunden weit von der Gegenwart entfernt. Diese Zeitbrücke ist mit den Spezialtransmittern verbunden, die die TSUNAMIS an Bord führen. Sie wird von Rhodan, Waringer, Ras Tschubai und dem Oxtorner Achmed Presley Hawk betreten, einem Nachkommen des legendären Omar Hawk. Ein sechsköpfiges Einsatzkommando begleitet die Männer.

Über die Zeitbrücke erreichen sie die TS-36, deren Besatzung schon einem extrem verlangsamten Zeitablauf unterliegt. Hier bleibt das sechsköpfige Team zurück. Die anderen besteigen ein Beiboot und fliegen die Zeitweiche an. Dort vermischen sich dann Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft zu einem irrsinnigen Kaleidoskop, und es gibt keine echte Kausalität mehr. Ursache und Wirkung haben sich aufgehoben. So kommt es zu Zeitverschiebungseffekten und Rhodan glaubt sich in die Zukunft versetzt, wo er zu einem Kampf-Synthesizer geworden ist, der gegen die Festung Stallnag kämpfen soll. Danach findet er sich in der Zeitgruft unter dem Roten Palast auf Ferrol des Jahres 1975 wieder. Dann ist er der 9jährige Perry, der durch ES das Fenster zum Kosmos gezeigt bekommt, eine Erinnerung, die bislang in ihm blockiert war. Schließlich sitzt Rhodan wieder in dem Beiboot, neben ihm Waringer. Auch die beiden anderen tauchen nacheinander wieder auf und Tschubai behauptet, mit Waringer zusammengewesen zu sein. Hawk wiederum war mit Rhodan zusammen.

Endlich landet der Gleiter auf der Zeitweiche, die tatsächlich aus Formenergie besteht. Als erstes deponieren sie die je zwanzig mitgeführten Arkon- und Gravitationsbomben und kehren zum Gleiter zurück. Dieser versinkt langsam in der Formenergie, was dann auch auf Waringer und Hawk zutrifft. Sie können sich daraus nicht befreien, und Tschubai kann nicht helfen, weil er im Moment nicht teleportieren kann. Auch Laires Auge lässt sich nicht benutzen.

Rhodan beschließt, die Bomben zu entschärfen, doch diese sind längst in der Formenergie versunken. Rhodan und Tschubai lassen zu, dass sie ebenfalls versinken. Auf diese Weise erreichen sie einen großen Hohlraum voller Zeitmüll, aber es gelingt ihnen nicht, Waringer und Hawk aufzuspüren. Diese werden von der weiter feuernden Zeitweiche nach Arxisto abgestrahlt. Schweren Herzens versetzt Rhodan sich selbst und Tschubai mit Laires Auge in die TS-36.

Zwar erreichen Waringer und Hawk tatsächlich Arxisto, aber auch die vierzig bereits aktivierten und mit Zeitzündern versehenen Bomben sind hierher abgestrahlt worden, und damit befinden sie sich in akuter Gefahr. Sie verwenden ihre Minikome, um Notrufe zu senden. Diese werden von der KATHRYN aufgefangen. Die Kogge erreicht Arxisto rechtzeitig vor Ablauf der Zündfrist und holt die Gestrandeten ab.

Die instabil gewordene Zeitbrücke wird wieder abgebaut, Rhodan und Tschubai kehren zur DULIVAN zurück. Dort ist viel mehr Zeit vergangen als für Rhodan: Gut zweieinhalb Tage. Die auf Arxisto materialisierten Bomben explodieren nicht. Waringer nimmt an, dass die empfindlichen Zünder während des Transfers in der Zeitweiche irritiert wurden und sich selbst entschärft haben.

Innenillustrationen