Formenergie

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Als Formenergie bezeichnet man zu fester Form umgewandelte Energie. Gelegentlich wird auch die Bezeichnung »plastische Energie« verwendet.

Funktionsweise

Zur Erzeugung formenergetischer Objekte benötigt man spezielle Projektoren. Wird die Projektion unterbrochen, dann löst sich das Formenergie-Objekt in wenigen Sekunden auf.

Der große Vorteil besteht darin, dass aus Formenergie bestehende Gegenstände zu 100 % wieder in Energie umgewandelt werden können – und somit auch keinen Platz mehr beanspruchen. Die Energie geht nicht verloren und kann sofort wieder für andere Zwecke verwendet werden.

Das Einsatzgebiet von Formenergie deckt ein breites Spektrum ab: Von Gegenständen des täglichen Bedarfs wie beispielsweise Akustikfeldern, Sitzgelegenheiten (PR 1304) oder variablen Trennwänden (PR 1309) bis hin zu formenergetischen Hangartoren, Druckkuppeln (PR 1307) oder ganzen Gebäuden ist praktisch alles denkbar.

Auch in der Medizintechnik findet Formenergie ihre Verwendung, beispielsweise für antiseptische Schutzwände. (PR 1343)

Ein weiteres Anwendungsgebiet sind Kunstwerke und Denkmäler. (PR 1302)

Das projizierte Objekt kann sichtbar oder unsichtbar bzw. durchsichtig sein. (PR 1302, PR 1304, PR 1343)

Ein gravierender Nachteil der Formenergie ist die starke Streustrahlung der Formenergieprojektoren (oder Formenergiewerfer), die leicht über eine Distanz von mehreren Dutzend Lichtjahren geortet werden kann. (PR 1324)

Materieprojektion

Eine fortschrittlichere Version von Formenergie ist die Materieprojektion. Materieprojektionen bleiben stabil, mit einer Halbwertszeit von mehreren Jahren bis Jahrtausenden, auch nachdem die Projektoren abgeschaltet wurden. Sie können wie normale Materie verbaut und anschließend wieder in Energie umgewandelt werden.

Diese Technik wird zum Beispiel in den Kosmischen Fabriken eingesetzt. Aus dieser Quelle haben auch die Terraner die Messwerte gewonnen, um selbst die Materieprojektion zu entwickeln.

NATHAN nutzte Formenergie, um das Wesen Raphael zu erschaffen. (PR 767)

Die Körperprojektoren der Netzgänger-Stationen dienten dazu, vorübergehend einen Projektionskörper für ein körperloses Bewusstsein zu erzeugen. (PR 1340)

Die Superintelligenz ES setzte Materieprojektionen ein, um zum Beispiel den Zugang zur Halle des Galaktischen Rätsels in der Stardust-Felsnadel auf dem Planeten Aveda im Stardust-System zu schützen und zu verbergen. (PR 2508, S. 31)

Eine weitere Erscheinungsform der Materieprojektion stellt die Ephemere Materie der Spenta dar. (PR 2607)

Überlichtschnelle Formenergie

Die besten Wissenschaftler des Volkes der Sooldocks hatten vor dem Bruderkrieg das Arratur entwickelt: Eine Art Funkanlage, mit der man im Hyperraum modulierte Formenergie versenden kann.

Waffensysteme

Negative Formenergie

Das Volk der Irtuffen (einer der Clans des Loolandre) besitzt ein Waffensystem, mit dem negative Formenergie verschossen werden kann. Die negative Formenergie flutet dann ein gewisses Raumvolumen. Wenn ein Raumschiff sich im Unterlichtflug durch dieses Gebiet bewegt, wird ihm durch eine Art Reibungseffekt Bewegungsenergie entzogen, bis das Raumschiff zum Halt kommt. Negative Formenergie kann mit Paratronschirmen nicht abgewehrt werden.

Bunker

Das Volk der Fyrer (ebenfalls einer der Clans des Loolandre) besitzt das so genannte Bunkergeschütz. Es ist vermutlich äußerst voluminös.

Das Bunkergeschütz erzeugt formenergetische Energiestränge, die Raumschiffe einhüllen können. Schutzschirme bis zur Paratron-Klasse und Waffen mit normalenergetischer Wirkung sind dagegen machtlos. Die Energiestränge können Räumlichkeiten und zweipolare Transmitter ausbilden. (PR 1180)

Geschichte

Formenergie war bereits den Hathor bekannt. Sie bezeichneten es als Strukturon. Dieses Material aus strukturverdichteter, feldstabilisierter Energie besitzt die Eigenschaften eines Schutzschirmes. In dem Strukturon können Transmitter geschaltet werden und Personen oder Gegenstände entstofflicht und befördert werden. Dadurch sind Schleusen an dem Ewigkeitsschiff nicht notwendig. (Atlan 823) Das Strukturon zeichnet sich dadurch aus, dass es sich immer wieder selbst auflädt. (PR 754, S. 58, PR 1973, Kap. 6)

Auch die Spektrale Technik der Sphero basierte auf der Nutzung formstabiler Energie.

Die Terraner kamen schon kurz nach dem Zusammentreffen mit den Arkoniden erstmals mit Formenergie in Berührung: Schutzschirme, zum Beispiel von Raumschiffen, sind nichts anderes als geformte Energie. Eine weitergehende Art der Nutzung von Formenergie waren die SVE-Raumer der Laren. Sowohl die Hülle als auch Decks und Wände der larischen Raumschiffe bestanden aus Formenergie. Auch die Greikos nutzten sie, allerdings nur für friedliche Zwecke (siehe Lichtbett).

Die Siganesen entwarfen im frühen 36. Jahrhundert die ersten Materieprojektoren, auf die Perry Rhodan und die Besatzung der SOL im Jahre 3540 bei der Bergung von Hochenergiekonserven auf Luna zurückgreifen konnten. (PR 701, S. 63)

Etwa 1300 NGZ entwickelte die LFT, basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, die man bei der Erkundung MATERIAS gewonnen hatte, die Materieprojektion. Die Hangargalerien der ENTDECKER-Klasse bestanden beispielsweise aus Materieprojektionen.

Seit dem Hyperschock vom September 1331 NGZ ist die Verwendung von Formenergie wegen des erhöhten Energiebedarfs zurückgegangen.

Höherentwickelte Formenergie-Technologie wie die Spektrale Technik der Sphero oder die Hüllen und Teile des Interieurs von Schlachtlichtern der Frequenz-Monarchie werden von der erhöhten Hyperimpedanz kaum beeinträchtigt.

Quellen

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