Die Totenliste

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1719)
PR1719.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Ayindi
Titel: Die Totenliste
Untertitel: NATHANS geheimnisvolle Arbeit – sein Auftraggeber ist unbekannt
Autor: Horst Hoffmann
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (2 x)
Erstmals erschienen: Donnerstag, 4. August 1994
Hauptpersonen: Geo Sheremdoc, Aaron Sebastian, Arnim Possag, Nuka Kullino, Dara Sheenbar, Uleboe
Handlungszeitraum: 1217 NGZ
Handlungsort: Solsystem
Risszeichnung: Orbitalstation der Kosmischen Hanse von Boris Bockstahler
(Abbildung)
Computer: Das Solsystem (II)
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Am 4. Mai 1217 NGZ teilt Aaron Sebastian dem LFT-Kommissar Geo Sheremdoc mit, dass NATHAN eine Liste erstellt, die zurzeit 800 Millionen Namen enthalte. Ansonsten sei die lunare Syntronik weiterhin damit beschäftigt, eine fehlerhafte Chronik zu erstellen. Die Todeszone misst momentan zwölf Millionen Kilometer und die Arbeiten an der Dimensionsmaschine im Orbit von Titan nähern sich dem Ende. NATHAN vollzieht einen weiteren seltsamen Schritt: Er sperrt den gesamten lunaren Innenbereich einschließlich des STALHOFS. Zugang haben nur Zellaktivatorträger, die, wie auch der Syntronik bekannt ist, an der Großen Leere weilen.

Nach der Rückkehr der IRA ROGABERG sind die ANSON ARGYRIS unter Arnim Possag und die PARACELSUS unter Nuka Kullino von LFT-Kommissar Geo Sheremdoc auf den Weg gebracht worden. An Bord der zwei Schiffe befinden sich zehn Hanse-Spezialisten unter Leitung von Dara Sheenbar sowie die 50 toten Somer. Ihr Ziel ist das Gom-Tor, 1,5 Millionen Lichtjahre außerhalb der Milchstraße. Die Schiffe fliegen in einem gemächlichen Tempo, denn die Besatzungen müssen sich noch auf ihre Aufgabe am Ferntransmitter vorbereiten. Vorweg blieb dafür keine Zeit.

Unterdessen muss Boris Siankow die Dimensionsmaschine DORADO nur noch syntronisch vernetzen. Dazu empfängt er die Siganesen Sibor Alber, Aly Filber und Odyss Kibu. Die kleinen Menschenabkömmlinge sind selten geworden. Aus dem Grund sind sie auch gefragt und teuer. Am 8. Mai teilt sich NATHAN den Menschen auf Luna mit. Die Syntronik beteuert, von ihr gehe keine Gefahr aus. Nähere Informationen könne sie aber nur den Zellaktivatorträgern geben. Die mysteriöse Liste umfasst mittlerweile über vier Milliarden Namen. Sheremdoc ahnt, was es damit auf sich hat, und spricht ab sofort nur noch von der Totenliste.

Am 10. Mai erreichen die ANSON ARGYRIS und die PARACELSUS das Gom-Tor. Beim ersten Treffen mit dem Tormeister Uleboe zeigt sich dieser abwesend, auch wenn er versucht, Interesse zu zeigen. Plötzlich scheinen die Somer auch kein Interesse mehr an einer Vertiefung der Handelsbeziehungen zu haben. Sie scheinen gar zu hoffen, dass die Terraner möglichst schnell wieder fortfliegen.

Im Orbit von Titan findet am 15. Mai ein Probelauf aller Nicht-5-D-Komponenten der Dimensionsmaschine statt. Es treten einige Fehlerquellen auf. Diese können behoben werden, doch das Damoklesschwert einer Explosion wie vor Zeiten in der Fabrik GONDARAK hängt weiterhin über dem Geschehen. Auf Luna umfasst die Totenliste inzwischen neun Milliarden Namen. Sebastian hat jetzt auch erkannt, dass Sheremdocs Bezeichnung stimmt, denn die Totenliste enthält die Namen all jener Menschen, die im Jahr 3581 von der Superintelligenz ES aufgenommen wurden, kurz bevor Terra in den Schlund stürzte.

Am Gom-Tor spitzt sich das Hin und Her zwischen Terranern und Somern am 18. Mai zu. Als Possag den Wunsch ausspricht, mit dem nakkischen Schaltmeister Pallevo zu sprechen, weist Uleboe sie von der Station. Nur die Hanse-Spezialistin Sheenbar bleibt, sie hatte zuvor bei den Somern um Asyl gebeten, was zu den Planungen mit Possag und Kullino gehörte. Nach einigen Tagen riskiert es Sheenbar, den Nakken aufzusuchen. Pallevo berichtet ihr von den Fremden, die am Gom-Tor weilten. Des Weiteren weiß er zu erzählen, dass die Somer eine Karawane der Fremden erwarten, deshalb auch ihr abweisendes Verhalten. Kurz darauf erscheinen die ANSON ARGYRIS und die PARACELSUS, vorgeblich, um die Asylantin in Gewahrsam zu nehmen. Doch Sheenbar zieht sich unglücklicherweise tödliche Verletzungen zu. Sie kann aber ihr Wissen noch weitergeben, bevor sie stirbt. Die beiden Schiffe ziehen sich in sicherer Entfernung zurück, um die Ankunft der fremden Karawane zu erwarten.

Am 27. Mai misst die Todeszone 18 Millionen Kilometer. Zu dieser Zeit haben Terra und Mars auf ihren Bahnen um Sol den größten Abstand erreicht, circa 365 Millionen Kilometer. Die Totenliste ist mit 20 Milliarden Namen komplett, und DORADO ist ferngesteuert über den roten Planeten stationiert worden. Von Titan aus aktiviert Siankow die Dimensionsmaschine der Porleyter. Anfangs scheint sich das Loch im Raumzeit-Gefüge zu schließen – doch dann explodiert DORADO.

Der Ennox Philip erscheint kurz bei Sheremdoc, berichtet aber keine Neuigkeiten von der Großen Leere. Dann erscheint Sebastian mit dem Abschluss der Totenliste beim LFT-Kommissar. Es ist quasi ein Anhang und enthält die Namen der 16 Mutanten, die im Jahr 3587 in ES aufgegangen sind.

Am 31. Mai wird das Warten der ANSON ARGYRIS und der PARACELSUS belohnt: Durch den Transmitter des Gom-Tores erscheinen hunderte fremde Raumschiffe – die angekündigte Karawane.

Innenillustrationen