Veego

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich unter anderem mit den Veego Ariane und Dagobert. Für weitere Bedeutungen, siehe: Ariane (Begriffsklärung) und Dagobert.

Die Veego sind Energiewesen, die auf dem Planeten Mystery im Enno-System beheimatet sind. Die Terraner bezeichneten diese Wesen als Ennox.

PR1872.jpg
Heft: PR 1872
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Namen

Der Begriff Ennox ist eine Kurzform für Entität nomen nescio null X, was soviel wie Entität, deren Namen ich nicht kenne unbekannter Herkunft bedeutet, oder Eine nicht benannte Wesenheit unbekannter Herkunft.

Weitere Namen: arcoanisch: Riin (»die Niedlichen«) und später Sriin (»die Teufel«). xophachisch: Xaphach-Shin-Shin (»Schädliche Poltergeister«)

Allgemeines

Die Ennox sind eigentlich nicht die Humanoiden mit teilweise amüsantem Aussehen, als welche sie überall in der Galaxis auftauchten. Tatsächlich sind sie Wesen aus reiner Energie.

Die Ennox können mit ihrem Sonnengeflecht-Organ den so genannten Kurzen Weg gehen und so praktisch jeden Punkt des Universums erreichen.

Sie behaupten, sie hätten vor langer Zeit den Auftrag erhalten, das Universum zu vermessen. Dementsprechend nannten sie sich selbst auch Kartographen des Universums. Dies war jedoch nur ein Trick, um sicherzugehen, dass sie eines Tages auf die Sampler-Planeten stoßen würden, um die Ereignisse anzustoßen, die zum Ende der Abruse führen sollten. (PR 1649, S. 29, PR 1872)

Entwicklung

Die Veego vermehren sich durch Teilung. Dies geschieht etwa alle 50 Mystery-Jahre und ist von einem Umklappen des planetaren Magnetfeldes begleitet. Durch die Änderung des Magnetfeldes und Randeffekte der Teilung wird die Oberfläche von Mystery jedes Mal stellenweise verwüstet. Wenn eine Teilung bevorsteht, benehmen sich die Veego besonders undiszipliniert und emotional.

Im ersten Lebensalter sind Veego praktisch ein winziger Hyperraumaufriss von Nanometer-Größe. Um diesen herum gibt es einen blau leuchtenden, extrem stark hyperstrahlenden Nebel. Dieser Nebel kann starke elektrostatische Aufladung erzeugen. Junge Veego können ihre Farbe nicht gut kontrollieren, deswegen schwankt das Blau bei Gefühlsausbrüchen. Veego-Kinder haben noch nicht begriffen, dass sie durch materielle Natureinflüsse (z. B. Raubtiere) nicht gefährdet sind. Deshalb kann man sie leicht mit Hologrammen erschrecken. Sie haben auch Angst vor Laserstrahlen. Veego dieses Lebensalters werden Jugendliche genannt.

Im zweiten Lebensalter entwickelt sich das Sonnengeflecht-Organ und die Aura des Veego wird stabiler. Die Farbe schwankt nur noch bei extremer psychischer Belastung. Bei Kontakt mit anderen Völkern zeigen sie sich in humanoider Gestalt. Allerdings ist diese Gestalt für sie nicht »natürlich«. Sie besitzen für sie kein Körperempfinden, zum Beispiel vergessen sie manchmal, dass sie zehn Finger besitzen und nicht acht. Diese Lebensphase währt mindestens 100 Jahre. Veego dieses Lebensalters werden Aktive genannt.

Im dritten Lebensalter versagt ihr Sonnengeflecht-Organ und sie bleiben auf Mystery. Diese Veego sind besonders erfahren und fantasiereich. Dieses Lebensalter hält an, bis ein neuer Teilungszyklus ansteht. Dann teilt sich der Veego, indem er einen Veego des Ersten Lebensalters als Ableger erzeugt. Er selbst geht unmittelbar danach in das vierte Lebensalter über. Veego dieses Lebensalters werden Kreative genannt.

Das vierte Lebensalter war lange Zeit nur ein Gerücht. Die Veego hatten vergessen, dass es ihre Ursprungsform darstellt. Es handelt sich dabei um die hyperenergetische Schicht um den Planeten Mystery. Sie wird vom Geisteskollektiv der »verstorbenen« Veego gebildet. Die Veego dachten, sie würden am Ende ihres Lebens in diese Schicht eingehen und somit sterben. Die Schicht wurde von ihnen auch benutzt, um ein optisches Modell des Universums darzustellen. Dieses Modell ist aber nur von der Planetenoberfläche aus zu sehen.

Charakterisierung

Die Veego geben bei einem Kontakt mit anderen Fremdvölkern nie ihren Eigennamen an, auch nicht den ihres Volkes. Veego gebärden sich oft sehr neugierig und stellen etliche Fragen, wobei sie wenig Rücksicht auf moralische oder sonstige Tabus des jeweiligen Volkes nehmen, sondern diese im Gegenteil oft ganz bewusst hinterfragen - ein Verhalten, das etwa die Galaktiker nur ein wenig genervt hat, bei den Arcoana jedoch zu einer schweren Krise führte.

Die Bezeichnung Ennox stammt von dem Terraner Sato Ambush. (PR 1599) Sie war zuerst der Name des Ennox Philip und wurde später umgewandelt in die Bezeichnung für das Volk. Zeitweise wurde der Name Ennox dann auch (im übertragenen Sinne) als Schimpfwort für penetrant neugierige Zeitgenossen verwendet.

Beim ersten Kontakt mit den Arcoana bekommen sie von Heleomesharan den Namen Riin, die Niedlichen. (PR 1614) Später werden sie von dem Arcoana Jaobourama in Sriin, die Teufel umbenannt. (PR 1615)

Dass Veego in ihrem Energiezustand einander berühren, ist entweder gefährlich oder extrem unschicklich.

Ihre Heimatwelt nennen sie schlicht Heimat. ES nennen sie Freund.

Bekannte Veego

Geschichte

Herkunft

Die Veego wurden vor unbekannter Zeit von einem unbekannten »Schöpfer« erschaffen. Sie waren im Plan der Vollendung als dritte Kraft (neben den Nocturnen und den Konzepten) vorgesehen, die das Arresum nach dem Tod der Abruse mit Leben erfüllen sollte. Als Energiewesen sind sie gegen Strangeness immun. Aus unbekannten Gründen wurde ihnen eine Affinität zur humanoiden Gestalt einkonditioniert.

Um sicherzugehen, dass sie eines Tages in das Arresum übergehen würden, wurde die Welt Mystery als Sampler-Planet präpariert, und etwa 2 Mio. v. Chr. wurde im Inneren des Planeten Charon II ein pyramidenförmiges Artefakt platziert, das den Veego ihr Schicksal zeigen sollte.

Anmerkung: Dies fällt zeitlich etwa mit den ersten Einbrüchen aus dem Arresum zusammen.

Zu einem unbekannten Zeitpunkt erhielten die Veego von einem Unbekannten den Auftrag, das Universum zu vermessen. Er gab ihnen kleine Orter, die sie an Gurten um den Hals hängen hatten. Um das Gemessene optisch darzustellen, benutzten sie das Kollektiv ihrer Ältesten.

Die Veego trafen auf das krötenartige Volk der Dropher und übernahmen ihr Aussehen als Pseudogestalt. Später trafen sie auf die Anoree, und gemäß ihrer Konditionierung bevorzugten sie nun die humanoide Gestalt.

Galaktiker und Große Leere

Am 4. März 1200 NGZ tauchte Philip unerwartet bei Reginald Bull auf und wurde in den folgenden Wochen zusammen mit anderen Ennox als Bote eingesetzt, weil nach Eintreten der Hyperraum-Parese am 10. Januar 1200 NGZ unter anderem weder der Hyperfunkverkehr, noch der überlichtschnelle Raumflug funktionierten.

...

Das Rätsel von Charon II

Nachdem das Geheimnis der Großen Leere gelöst war, verweigerten die Ennox schlagartig die Zusammenarbeit mit den Galaktikern und zogen sich zurück. Aber etwas ließ ihnen keine Ruhe: Die Welt Charon II, die im Austausch für Charon aus dem Arresum kam, blieb ihnen weiterhin verschlossen.

Im Jahre 1219 NGZ kam der Ennox Wilbur an die Große Leere. Er nahm mit den Androgyn-Robotern und den Raunach Kontakt auf, die ihn mit einem Raumschiff nach Charon II brachten. Am Ziel angekommen, erschienen tausende weiterer Ennox an Bord. Als sie feststellen mussten, dass Charon II immer noch in negative Strangeness gehüllt war, zogen sie enttäuscht wieder ab.

Im Jahre 1236 NGZ kam Michael Rhodan mit einem Schiff nach Heimat, das von Camelot angeheuert war. Er wollte die Ennox überreden, als Boten zwischen der Milchstraße, Hirdobaan und der Großen Leere zu dienen. Philip lehnte entrüstet ab und erklärte, die Veego wären den Galaktikern nicht länger verpflichtet und hätten sowieso wichtigeres zu tun.

Zu einem unbekannten Zeitpunkt schickten die Ennox eine weitere Expedition nach Charon II, die aber auch wieder umkehren musste.

Im Jahre 1260 NGZ war die Strangeness soweit abgeklungen, dass körperliche Wesen sich auf Charon II aufhalten konnten. Philip bemerkte bei seinem Volk Anzeichen, die auf eine baldige Teilung hindeuteten. Allerdings wäre das viele Jahre zu früh!

Da Charon II auch ein Sampler war, schleuderte jeder Kurze Schritt einen Ennox zurück nach Mystery. Sie waren also auf einen Fährdienst der Androgynen und Raunach angewiesen. In einigen hundert Metern Tiefe wurde schließlich die Pyramide entdeckt. Sie wurde ausgegraben und auf Synkona wieder aufgestellt.

Die Ennox konnten die Pyramide nun problemlos betreten und wieder verlassen. Im Inneren war sie mit unbekannten Schriftzeichen bedeckt, die im Geist der Ennox Bilder erzeugten. Allerdings verkrafteten die Ennox diese Bilder nicht. Jeder der sie sah, wurde wahnsinnig, siechte dahin und starb.

Zu einem unbekannten Zeitpunkt (vermutlich Ende der Sechziger Jahre) setzte dann vorzeitig ein Teilungszyklus bei den Ennox ein. Es entstanden dreimal soviele Jugendliche wie normal. Die Symptome, die ein Betreten der Pyramide auslöste, breiteten sich auf Ennox aller Lebensalter aus, auch solche, die nie in der Pyramide gewesen waren. Viele Ennox wurden einfach immer schwächer und erloschen schließlich.

Philip war Dank des Aktivatorchips gegen die Wirkung der Pyramide immun. Er brauchte über zwei Jahrzehnte, um die Bilder der Pyramide zu entschlüsseln und in eine sinnvolle Reihenfolge zu bringen. Im Jahre 1289 NGZ fehlte nur noch ein Bild, das er aber nicht erkannte. Obwohl er um die Gefahr wusste, hatte er keine Wahl, als weitere Ennox hinzuzubitten. Gemeinsam mit Alfred und Wilbur ließ er das letzte Bild auf sich wirken und erkannte schließlich den Sinn: Die Ennox sollten die Bildergeschichte abschließen, indem sie in das Arresum wechselten.

Wechsel ins Arresum

Im August 1289 NGZ kam eine Camelot-Expedition aus Siganesen mit der Space-Jet GLADOR nach Heimat, um von den Ennox Hilfe zu erbitten. Sie fanden katastrophale Zustände vor: Die Oberfläche von Heimat war verwüstet, und kilometergroße kugelförmige Hyperphänomene bildeten sich in der Atmosphäre, die alles verschlangen, was ihnen zu nahe kam. Das Planetarium der Ennox war am Verlöschen. Und den Ennox war das alles egal.

Die Siganesen erkannten schließlich die Hyperphänomene als Hyperraumblasen. Sie wussten, dass auf Camelot Ausrüstung lagerte, um sie aufzulösen, aber die Ennox hatten kein Interesse daran, diese Ausrüstung abzuholen. Stattdessen begannen alle Ennox, in die Schicht um Heimat einzugehen. Philipp kam noch einmal auf die GLADOR, um den Siganesen das zu erzählen, was er erfahren hatte, dann verschwand er wieder nach Heimat, in der verzweifelten Absicht, den Zellaktivator doch noch irgendwie loszuwerden, um auch in die Schicht eingehen zu können.

Am 31. August 1289 NGZ geschah es: Die Hyperphänomene schlossen sich um Mystery und hüllten den kompletten Planeten in eine Hyperraumblase. Das gleiche geschah mit der Sonne Enno. Die Ennox und beide Himmelskörper wechselten in das Arresum. Zurück blieb nur ein schwacher Infrarot-Abdruck.

Quellen

PR 1599, PR 1600, PR 1608, PR 1871, PR 1872, u. a.