Die Gestalter

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1963)
PR1963.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: MATERIA
Titel: Die Gestalter
Untertitel: Krisenherd Karakhoum – das Virtuelle Schiff braucht einen Passagier
Autor: H. G. Francis
Titelbildzeichner: Ralph Voltz
Innenillustrator: Alfred Kelsner (1 x)
Erstmals erschienen: Dienstag, 6. April 1999
Hauptpersonen: Aba Ossaq, Alaska Saedelaere, Vaiyatha, Gabrel Gurh, Toricelly
Handlungszeitraum: August bis November 1290 NGZ
Handlungsort: Karakhoum, Duxic-System, Krimor-System
Risszeichnung: Extragalaktische Raumschiffe: Großkampfschiff der Wlatschiden (Völker der Galaxis Chearth) von Andreas Weiß
(Abbildung)
Computer: Die Gestalter
Glossar: Desintegratorstrahl / Kaltblüter / PORAN/18 / Rechtsprechung / Toricelly / Truzenen / Viren / Yac-Real
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Vergangenheit:

Auf dem Schlachtschiff YA-666 gelangt Aba Ossaq in den Körper des Kommandanten Asfa-Xak. Er gehört einer der sieben Familien an, die die Yac-Real oligarchisch beherrschen. Das Schiff nimmt Kurs auf einen Sektor, in dem eine Schlacht mit den Truzenen tobt. Unterwegs nimmt der Dunkle Magister Iiy-Yon mentalen Kontakt zu Ossaq auf. Die Magister sind kleiner als normale Yac-Real gewachsen, und ihre Haut ist Schwarz statt farbenprächtig. Sie sind Mutanten mit großen Psi-Kräften und nehmen aus dem Hintergrund Einfluss auf die sieben Familien. Iiy-Yon bietet dem Gestalter große Macht an, wenn er mit den Magistern zusammenarbeitet. Ossaq geht scheinbar darauf ein.

Gegenwart:

Im Verlauf der nächsten Wochen landen 17 weitere Virtuelle Schiffe auf Duxic. Alaska Saedelaere lernt deren Piloten kennen, wie Dirkess von der VIRTUA/2, Lekjevv Tramak Cweche von der VIRTUA/4, die einer Ameise gleicht, Zuthanakawanathe von der VIRTUA/6, ein Echsenwesen, oder Pu-4-e-W von der VIRTUA/12, ein organo-kybernetisches Wesen. Besondere Sympathie entwickelt der Hautträger jedoch zur Pilotin der VIRTUA/1, der 3,50 Meter großen humanoiden Lamaicanerin Toricelly.

Vergangenheit:

Im Zielgebiet lässt Ossaq Asfa-Xak sein Schiff zurückhalten, und die Schlacht geht für die Yac-Real verloren. Dafür muss sich der Kommandant auf Xakadeq verantworten, und ein Ehrengericht verurteilt ihn zum Tode. Erst als Asfa-Xak geköpft ist, kann Ossaq den Körper verlassen und wechselt in den Henker über. Der Dunkle Magister hält ihn nun für tot, und Ossaq kann problemlos in den Palast des planetaren Herrschers Szaph-Xak eindringen. Dort erfährt der Gestalter, dass die Magister mit den Schwarzen Schatten verbündet sind. Das sind psionisch begabte truzenische Hexen, von denen Ossaq an Bord der ZATRIUM 235 eine wahrnahm. Diese Mutanten wollen den Krieg ihrer Völker beenden, was den Machtgelüsten des jungen Gestalters widerstrebt. Als wenig später Szaph-Xak durch Gift ermordet wird, übernimmt Ossaq dessen Sohn Daye-Ya-Xak. Über ihn beschuldigt er die Dunklen Magister des Verrats und lastet ihnen den Tod des Herrschers an. Die Mutanten fallen einer aufgebrachten Volksmenge zum Opfer, ihre Friedensinitiative wird nicht bekannt.

Unterdessen kehrt Gabrel Gurh in seinen Asteroidenkörper zurück. Er hat Ossaq zwar nicht gefunden, jedoch dessen Wirken erkannt. Gurh befürchtet, sein Ziehsohn müsse in Zukunft Sha Bassa genannt werden, was »im Dunkel der Sterne« bedeutet. Um den Frieden in Karakhoum einkehren zu lassen, begeben sich Jorim Azao und Gurh nach Xakdeq. Durch Manipulationen bringen sie die Wirtschaft der Yac-Real zum Zusammenbruch, und der Krieg kann nicht fortgeführt werden. Auch spüren sie Ossaq auf, der seinen neuen Namen erhält und zur Familie zurückgeführt wird. Dort werden ihm durch Reduktion 80 Prozent seiner Energien genommen. Doch Sha Bassa kann den Kern seiner Persönlichkeit abschirmen und zu einer Inneren Festung ausbauen. Dass er für den Tod Juhrn Anhas und Emor Gharehns verantwortlich ist, bleibt weiterhin sein Geheimnis.

Gegenwart:

Vaiyatha eröffnet allen Piloten, dass es sich bei den Kosmischen bzw. K-Faktoren um die Gestalter handelt, die vor 3000 Jahren nach Karakhoum kamen und das hiesige Kriegstreiben beendeten. Im Krimor-System haben wenig später Saedelaere und Toricelly Kontakt zu Azao und Drassas Ogkun in Gestalt zweier Truzenen. Zuvor aber verspüren die beiden Piloten eine Furcht einflößende mentale Berührung, die der Zellaktivatorträger mit Cairol dem Zweiten assoziiert.

Vergangenheit:

Nach Ablauf von 600 Jahren zeigt Sha Bassa Reue und darf wieder mentale Ausflüge unternehmen. Doch nur vorgeblich profiliert er sich im Sinne der Familie, heimlich sucht er weiter nach Macht und sät Zwietracht zwischen Truzenen und Yac-Real. Er agiert sowohl im truzenischen Assosso-System als auch im Krimor-System der Yac-Real. Die Systeme stehen so dicht beieinander, dass sich ihre äußeren Planetenbahnen kreuzen. Vor allem aber gibt der zwischen Krimor und Assosso hin und her wechselnde Planet Yaya-4 Anlass zum Streit, der reiche Howalgonium-Vorkommen besitzt. Bei all seinen heimlichen Tätigkeiten fühlt sich Sha Bassa von unbekannter Seite beobachtet.

Zu dieser Zeit haben die Gestalter Kontakt zu den Helioten. Auf der Zentrumswelt Rumbiak-Awy, auf der die bösartigen Awyten leben, steht ein Pilzdom der Brücke in die Unendlichkeit, und ein Heliote, der die Welt auch Karakhoum nennt, erklärt den Gestaltern, eine bestimmte Gruppe von Wesenheiten strebe die Gründung einer kosmischen Koalition an und sie sollten das erste Thoregon-Volk werden. Dazu sind die Gestalter schon vor 100.000 Jahren in Pharau auserwählt worden. Des Weiteren sollen die Gestalter einen entscheidenden Beitrag zur Entstehung des PULSES leisten, wo die Koalition ihren Sitz nehmen wird. Die Gestalter erhalten von dem Helioten eine Bedenkzeit von zehn Jahren.

Im Körper eines Yac-Real verseucht Sha Bassa den truzenischen Planeten Assosso-3 mit Ket-4-Ras-Viren. Damit provoziert er nicht nur neue Kämpfe, sondern will auch Azao in eine Falle locken. Doch Gurh erscheint und nennt seinen Ziehsohn ein Monster, das Shabazza heißen müsse, »Schatten über den Sternen«. Der junge Gestalter lacht nur – und tötet Gurh.

In der Folge sucht Shabazza im Körper eines insektoiden Sammlers Zuflucht auf einer von Pilzen überwucherten Welt. Dort nimmt der unbekannte Beobachter Kontakt auf und stellt sich als Roboter Cairol der Zweite vor. Er fordert Shabazza auf, für Torr Samaho gegen die Koalition von Thoregon zu kämpfen, die als Irrweg bezeichnet wird. Als Lohn bietet Cairol die Unsterblichkeit und Unabhängigkeit vom Asteroidenschwarm der Familie an. Doch Shabazza will Niemandem dienen, und es kommt zu einem mentalen Duell. Cairol, der über eine organische Komponente verfügt, wirft den Gestalter nieder, entreißt ihm sein Wissen um die Gestalter und die Koalition von Thoregon. Anschließend zieht sich der Roboter zurück.

Zehn Jahre später treten die Gestalter in den Dienst Thoregons, und Azao wird zum Ersten Boten. Wenig später kehrt der völlig ausgezehrte Shabazza in seinen Körper zurück – und wird von einer unbekannten Macht aus dem Schwarm gerissen.

Gegenwart:

Die beiden Gestalter kommen an Bord der VIRTUA/18, die mit der VIRTUA/1 den Asteroidenschwarm anfliegt. Erst jetzt stellen die Gestalter fest, dass nur noch 319 Asteroidenkörper vorhanden sind. Jener von Shabazza fehlt. Bald darauf versetzen sich Azao und 17 weitere Gestalter in die Bassins der Virtuellen Schiffe. Nach Wochen der Anpassung sind sie als K-Faktoren integriert, und der Flug zurück nach DaGlausch beginnt. Saedelaere vermutet, dass es Anfang November 1290 NGZ ist.

Innenillustration