Das steinerne Gehirn

Aus Perrypedia
(Weitergeleitet von Quelle:PR635)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Google translator: Translate from German to English.
Google translator: Přeložte z němčiny do češtiny.
Google translator: Vertalen van Duits naar Nederlands.
Google translator: ドイツ語から日本語への翻訳
Google translator: Traduire de l'allemand vers le français.
Google translator: Traduzir do alemão para o português.
Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 635)
PR0635.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Das Kosmische Schachspiel
Titel: Das steinerne Gehirn
Untertitel: Begegnung mit einem „Gott“ – auf dem Raumschiff der Vergessenen
Autor: William Voltz
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (2 x)
Erstmals erschienen: 1973
Hauptpersonen: Heltamosch, Perry Rhodan, Gayt-Coor, Zeno, Furloch, Draymon, Cormor, Germoys
Handlungszeitraum: November 3457
Handlungsort: Horntol
Risszeichnung: Werftraumschiff der Springer von Bernhard Stoessel
(Abbildung)
Lexikon: GALAX-Zero
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 72

Handlung

Perry Rhodan begibt sich zusammen mit seinen Gefährten Gayt-Coor und Zeno an Bord von Heltamoschs Raumschiff, der PRYHNT, zum Fuehrl-System. Dort finden sie die alte Pehrtus-Welt Horntol, wie von Tuuhrt Torytrae angekündigt. Aus der  Wikipedia-logo.pngUmlaufbahn stellen sie schwache energetische Aktivitäten fest und messen eine von Humusdünen zugewehte Station an. Mit einem Beiboot brechen Perry Rhodan, Gayt-Coor und Zeno zu einer Erkundung auf. Sie fliegen die Position der vermuteten Station an und landen in der Nähe. In der Mitte einer riesigen, von mutierten Pflanzen bewachsenen Fläche legen sie eine Metallkuppel frei, brennen mit ihren Strahlwaffen eine Öffnung in die Kuppel und betreten das Innere.

In einer beleuchteten Maschinenhalle setzen sie ihre Suche fort. Sie stoßen auf Yaanztroner-ähnliche Wesen, die primitiv gekleidet sind und einen Gefangenen mit sich führen. Die drei Gefährten folgen den Primitiven bis zu einer Kultstätte, die um ein riesiges, in Stein gehauenes Gehirn angelegt wurde. Sie beobachten, wie der Gefangene geopfert wird. Zeno gelingt es, einen der Primitiven gefangen zu nehmen, der eine Strahlenwaffe bei sich trägt. Er spricht Nauparo und stellt sich als Cormor, ein Priester des großen Furloch vor. Cormor erklärt, dass sie alle sich an Bord eines Generationenschiffes befinden. Rhodan und seine Begleiter lassen Cormor gefesselt zurück, als er sich weigert, sie zu Furloch zu bringen. Dann setzen die drei die Erkundung des Raumschiffes fort und treffen auf eine Gruppe Priester, die sich Wasser aus einem Wasserreservoir holen und Furloch dafür danken. Sie folgen den Priestern in eine von einer Atomsonne erhellten riesigen Halle, in der etwa 600 Primitive in einfachen Zelten leben. Sie entdecken, wie ein paar Priester in einem Zelt eine komplizierte chirurgische Operation an einem Primitiven vornehmen. Durch ein Missgeschick Gayt-Coors werden sie entdeckt, es kommt zum Kampf. Die Priester feuern mit ihren Strahlwaffen auf die »Feinde Furlochs«. Rhodan und die beiden anderen wehren sich erbittert und stellen fest, dass auch die Priester über Schutzschirme verfügen. Perry Rhodan wird im Kampf von seinen Gefährten getrennt und gefangen genommen.

Gayt-Coor und Zeno konnten sich von den Priestern absetzen und überlegen, wie sie die Befreiung Rhodans angehen sollen. Gayt-Coor schlägt vor, die Schiffstechnik gegen die Priester einzusetzen. Rhodan findet sich unterdessen völlig entkleidet, gefesselt und streng bewacht in einem kleinen Raum wieder. Die Priester teilen ihm mit, dass sie ihn Furloch opfern wollen. Draymon wird geholt, der eine Art Oberpriester zu sein scheint. Rhodan verlangt, zu Furloch gebracht zu werden, um mit ihm zu reden, was der alte Draymon ihm verweigert. Einer der jüngeren Primitiven kommt in den Raum und berichtet, dass Furloch sich nach langer Zeit gemeldet habe. Draymon reagiert wie unter Schock und stimmt schließlich zu, Rhodan zu Furloch zu bringen.

Zeno und Gayt-Coor suchen inzwischen eine Schaltzentrale, finden aber nur Lagerräume und leere Hallen. Sie beschließen, zu Cormor zurückzukehren und ihn zu befragen. Unterwegs entdecken sie Pflanzenwurzeln an der Decke eines Ganges, die sich durch Teile des Schiffes gearbeitet haben. Sie treffen auf eine Gruppe primitiver Frauen und einen Priester, den Gayt-Coor überwältigen und entführen kann. Zeno kann die Frauen paralysieren, bevor sie die Verfolgung aufnehmen können. Gayt-Coor verhört den Priester und erfährt von Rhodans Aufenthaltsort.

Zusammen mit sieben weiteren Priestern führt Draymon Rhodan zum Halimonar, wo auch Furloch sein soll. Mit einer Rohrbahn überwinden sie eine weite Strecke. Sie verlassen das Fahrzeug und durchqueren mehrere Hallen und Gänge, die von Wurzelwerk durchdrungen sind. Im Vorraum des Halimonars sieht Rhodan langstielige Blumen, die sich auf ihren Wurzen frei bewegen können. Draymon erklärt, dass diese Pflanzen von Furlochs Kraft durchdrungen sind. Sie dringen gemeinsam immer tiefer in das Wurzel- und Pflanzenmeer ein, und Rhodan spürt eine zunehmende parapsychische Kraft, die ihn völlig passiv machen will. An einem Punkt bleibt Draymon stehen und schickt Rhodan allein weiter, der schließlich auf Furloch stößt.

Der von Gayt-Coor und Zeno gefangene Priester mit Namen Germoys führt die beiden zu der Opferstätte, an der er Rhodan immer noch vermutet. Sie brechen mit Germoys zur nächsten Opferstätte auf, nutzen aber ihre Fluganzüge, da die Entfernung zu groß ist. Als sie dort ankommen, schickt Gayt-Coor den Priester vor, um Informationen zu bekommen. Trotz der Drohung, im Falle eines Verrats erschossen zu werden, verrät Germoys Rhodans Gefährten, die erneut fliehen müssen.

Auf einem Metallsockel findet Rhodan inzwischen ein versteinertes Gehirn, in das haarfeine Wurzeln von der Decke herunter führen. Rhodan ahnt, dass die Pflanzen auf der Oberfläche und im ganzen Schiff mit diesem Gehirn verbunden sein müssen. Rhodan versucht, mit einem Gespräch Kontakt aufzunehmen, was anfänglich aber nicht gelingt. Dann spricht Furloch zu ihm. Rhodan hat die Reaktivierung des Gehirns eingeleitet, das nun aus der Versteinerung erwacht. Furloch bestätigt auf Rhodans Frage, dass er ein Pehrtusgehirn ist. Furloch trägt Rhodan auf, ihn zu töten und den nächsten »Wartenden« zu finden. Rhodan erfährt auch von Furloch, dass das Generationenschiff von den Pehrtus erbaut wurde und yaanztronische Arbeitskräfte an Bord hatte. Nach der Meuterei einer Gruppe von Pehrtus stürzte das Raumschiff auf Horntol ab. Die Pehrtus starben aus, und unter den Yaanztronern bildeten sich die Primitiven und die Priesterkaste aus.

Rhodan verlangt, dass Furloch ihn als Gegenleistung für dessen Erlösung zu den Datenspeichern des Schiffes führt, was Furloch aber verweigert. Anschließend beginnt das Gehirn wieder zu versteinern. Aufgebracht nähert sich Rhodan dem Pehrtusgehirn und stößt es versehentlich vom Sockel. Am Boden zerspringt es in viele Teile – der Pehrtus ist tot. Draymon erscheint, völlig außer sich, nennt Rhodan einen Mörder und richtet seine Waffe auf ihn. Rhodan soll das Halimonar nicht lebend verlassen.

Gayt-Coor und Zeno sind noch immer auf der Flucht vor den Priestern. Nun versuchen auch die Pflanzen in den Gängen und Hallen die beiden anzugreifen. Ihre Flucht vor den Pflanzen und den bewaffneten Priestern führt sie immer tiefer in das Raumschiff.

Als Draymon stolpert, sieht Rhodan seine Chance. Im Zweikampf gelingt es ihm, den Priester zu besiegen, der sich aus Unachtsamkeit selbst erschießt. Anschließend muss auch er vor den angreifenden Wurzeln und Pflanzen fliehen. Schließlich gelangt Rhodan in einen kleinen Schaltraum. Auf den Überwachungsschirmen sieht er Gayt-Coor und Zeno kämpfen. Er weiß seine Freunde nun in der Nähe und macht sich auf den Weg zu ihnen.

Als Zeno und Gayt-Coor sich entschließen, das Schiff zu verlassen und an die Oberfläche zurückzukehren, treffen sie unerwartet auf Rhodan. Dieser berichtet auf dem weiteren Weg von seinen Erlebnissen. Gayt-Coor erkennt die Bedeutung des versteinerten Gehirns und berichtet Rhodan von einem Gerücht, welches besagt, dass sich im Yaanzardoscht mehrere versteinerte Gehirne befinden, deren Herkunft niemand kennt. Alle 3000 Jahre sollen sie wieder aktiv werden. Nach drei Tagen gelingt es Rhodan und seinen Begleitern, endlich die Oberfläche zu erreichen. Sie finden die Oberfläche völlig verändert vor. Die mutierte Pflanzendecke gibt es nicht mehr. Sie können das Beiboot erreichen und kehren zur PRYHNT zurück. Rhodan berichtet Heltamosch von den neuen Erkenntnissen und entschließt sich, mit einem eigenen Schiff und eigener Mannschaft Jagd auf die Pehrtus zu machen.