Psi

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Begriffsklärung Dieser Artikel beschreibt den Begriff der klassischen Perry Rhodan-Serie. Für den Begriff der Perry Rhodan Neo-Serie, siehe: Psi (PR Neo).
Dieser Artikel befasst sich unter anderem mit der Erscheinungsform des Psi namens Psion. Für weitere Bedeutungen, siehe: Psion (Begriffsklärung).

Das Psi ist ein Oberbegriff für alle höherdimensionalen Phänomene, die nicht mehr mittels der Hyperphysik beschreibbar sind.

Anmerkung: Es existieren mathematische Modelle, die jedoch – wie Gucky einmal amüsiert bemerkte – bei weitem nicht die Komplexität und Tiefe des Psi erfassen können.

Allgemeines

Außerhalb des Perryversums

Bis zum 20. Jahrhundert wurden unter dem Oberbegriff Psi (Abkürzung für Parasensual Intelligence) alle Phänomene der außersinnlichen Wahrnehmung und alle parapsychischen Fähigkeiten zusammengefasst, deren Existenz nicht mit wissenschaftlichen Methoden bewiesen werden konnte.

Die Begriffe paranormal und parapsychisch werden für alle Phänomene verwendet, die von der Normalität abweichen (para = gegen). Sie werden insbesondere für »übersinnliche« Phänomene verwendet.

In der Perry-Rhodan-Serie wird der Begriff ESP (Extra Sensory Perception bzw. ASWAußersinnliche Wahrnehmung) synonym für bestimmte Psi-Phänomene verwendet. Personen, die der außersinnlichen Wahrnehmung fähig sind, werden deshalb oft auch als »Esper« bezeichnet.

Die Wissenschaft, die sich mit der Erforschung von Psi-Phänomenen beschäftigt, wird als Parapsychologie bezeichnet.

Siehe auch: Parapsychologie in der Wikipedia.

Innerhalb des Perryversums

Das Psi steht in einem unbekannten Zusammenhang mit dem Hyperraum oder ähnlichen Überräumen.

Laut dem Metaläufer Pan Greystat gibt es mehrere Psi-Konstanten. Vermutlich besitzen sie dieselbe Bedeutung wie Naturkonstanten. Die Psi-Konstanten koppeln verschieden stark an Materie, wie beispielsweise Hyperkristalle. Dadurch ist es bei manchen Psi-Konstanten schwieriger, mittels Gerätschaften eine Wechselwirkung zu erzeugen. (PR 2466 S. 44)

Das gesamte Universum ist vom Psionischen Netz und dessen Feldlinien durchdrungen. Es steht in einem Zusammenhang mit der Vitalenergie von Lebewesen. Für Raumschiffe kann es sowohl als Transportmedium wie als Energiequelle (siehe: Bionischer Kreuzer) dienen.

Der Moralische Kode des Universums besteht aus psionischen Feldern – den Kosmonukleotiden – die über Psiqs und Kosmische Messenger sämtliche Gegebenheiten und Entwicklungen des Multiversums lenken.

Erscheinungsformen

Es sind viele Phänomene bekannt, die mit dem Begriff Psi in Zusammenhang gebracht werden.

Psi bei Lebewesen

Zergliederung

Die Ereignisse um Aphaitas lassen sich so deuten, dass ein körperliches Lebewesen mehrere psionische Reservoirs besitzt: (PR 2405)

  • Vitalenergie: Die Lebensenergie. Sobald sie versiegt, stirbt das Lebewesen.
  • ÜBSEF-Konstante
  • Mentales Reservoir: Die mentalen Kraftreserven. Ohne sie bekommt man Konzentrationsschwächen. Außerdem speisen aus diesem Reservoir die Paragaben ihre Kraft.

Paragaben

Körperbasierte Lebewesen besitzen mitunter Fähigkeiten, die als »psionisch« oder »paranormal« bezeichnet werden. Sie erlauben ihnen psionische Phänomene zu erzeugen oder zu nutzen; der dafür verantwortliche Abschnitt des Gehirns wird Parasektor genannt. Im Gegensatz dazu bezeichnet man künstlich, das heißt durch technische Einrichtungen hervorgerufene Effekte dieser Art als »paramechanisch«.

Der Arkonide Crest da Zoltral entwickelte im 21. Jahrhundert eine Psi-Klassifizierungsskala zur Einstufung der Parafähigkeiten in verschiedene Klassen.

Spätere Forschungen erbrachten das Ergebnis, dass für alle Parafähigkeiten und andere Psi-Phänomene die Nutzung des ultrahochfrequenten Bereichs des hyperenergetischen Spektrums (psionische Energie) erforderlich ist, die durch die Errichtung von Psi-Feldern erreicht wird. Hierbei entsteht vor der Ausübung der jeweiligen Fähigkeit ein so genanntes Präfeld.

Psi-Kräfte sind im UHF-Band der Kalup-Skala im Frequenzbereich von 86,57 Terakalup bis 4,3285 Petakalup angesiedelt. Natürliche Parakräfte nehmen hiervon nur einen Frequenzbereich von wenigen hundert Megakalup ein.

Geschichte

Das Volk der Terraner kam zum ersten Mal mit psionischen Phänomenen in Kontakt, als im 20. Jahrhundert so genannte Mutanten geboren wurden. Deren Paragaben wurden durch Mutationen des Gen-Kodes bewirkt, hervorgerufen durch die radioaktive Strahlung, die bei Unfällen in Atomversuchsanstalten und den Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki freigesetzt wurde. (PR 4) Seitdem werden psionische Phänomene vorrangig mit Paragaben assoziiert.

Quellen