Der Einmann-Krieg

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 688)
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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Das Konzil
Titel: Der Einmann-Krieg
Untertitel: Er beginnt den Kampf gegen Leticron – er will Millionen Menschen die Freiheit bringen
Autor: H. G. Francis
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: Dienstag, 29. Oktober 1974
Hauptpersonen: Atlan, Wazzer Jacintho, Temar Kanzos, Vern Gralschoz, Masur Raschmon, Miriam Tautz, At Wenk, Bilk Amos, Anne Ephon, Leticron
Handlungszeitraum: Juni 3460 (siehe hier)
Handlungsort: Czugmoth, Quinto-Center
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Wazzer Jacintho holt zwei nukleare Sprengsätze aus einem Versteck in einer unscheinbaren Jagdhütte seines alten Freundes Oll Werres, irgendwo in der Wildnis des Planeten Czugmoth.

Auf dem Planeten Czugmoth im Yarredosch-Sonnensystem, welches 14.472 Lichtjahre vom Solsystem entfernt liegt, betreiben die Überschweren unter dem Ersten Hetran der Milchstraße Leticron Umerziehungslager für Terraner unter dem Namen »Überzeugungsparadiese«. Wazzer Jacintho, ehemaliger SolAb-Agent, ist gleichzeitig Polit-Offizier und damit in der Lage, sich sehr freizügig auf Czugmoth zu bewegen, um seinen Widerstandskampf gegen Leticron durchzuführen. Da er natürlich verdeckt arbeitet, stellt er für die Terraner einen Vertreter der verhassten Unterdrücker dar. Eine Auseinandersetzung zwischen ihm und dem eigentlich auf der Seite des Widerstandes stehenden At Wenk endet daher tragischerweise tödlich. Ein Verhör von Jacintho durch die Überschweren geht jedoch positiv für ihn aus, da Jacintho mit einem Kirlianer in Symbiose lebt, der die Anzeigen der Lügendetektoren überlistet.

In Quinto-Center erörtern Atlan und Solarmarschall Julian Tifflor die Lage anhand von Berichten der USO-Spezialisten aus der ganzen besetzten Milchstraße. Der Cheborparner Cheborparczete Faynybret stellt Suchkommandos nach verschollenen Terranern zusammen, um sie von Gefangenenwelten, wie Haseley oder Emha-Ethan, mittels Einsatzteams und Archen zu befreien. Czugmoth wird für die USO besonders interessant, da hier ein ausgewählter Kreis von Gefangenen zu Verbündeten umerzogen werden soll.

Man stellt ein Einsatzkommando aus der SolAb-Agentin Miriam Tautz, dem USO-Spezialisten Leutnant Vern Gralschoz und dem Ornithologen Masur Raschmon zusammen, die unter der Leitung von USO-Spezialist Major Temar Kanzos auf Czugmoth arbeiteten sollen.

Wazzer Jacintho ist mittlerweile zu seiner Frau Fay nachhause zurückgekehrt, und sie sehen in den Nachrichten einen Bericht über den Tod von At Wenk und dass die Überschweren bereits einen Schuldigen gefunden und abgeurteilt haben. Fay ist durch Drogen und Propaganda von den Überschweren so gefügig gemacht worden, dass sie die Nachrichten und deren propagandistische Ausschlachtung gegen die von Perry Rhodan geschickten Mörder begeistert nachplappert, während Jacintho sie in seiner verzweifelten Lage anschreit, endlich still zu sein. Daraufhin meldet sich das grüne Fernsehauge über dem Trivideowürfel und stellt ihn zur Rede. Er kann sich herausreden und verdankt es auch seiner Stellung als Polit-Offizier, dass er nicht weiter belangt wird.

Nach diesem Zwischenfall muss Jacintho erst einmal die gemeinsame Wohnung verlassen und begibt sich in eine Bar in Paradies-Center. Dort trifft er seinen Bekannten Bilk Amos, der ihn in einen Keller zu einem Treffen mit Freunden einlädt, die angeblich eine Widerstandsgruppe bilden. Allerdings ist dieses Treffen eine Falle, um Jacintho auf die Probe zu stellen. Bilk Amos ist unter Druck gesetzt worden, um dieses Treffen zu arrangieren. Es kommt zum Kampf zwischen Amos und Jacintho, und ein Überschwerer betritt den angeblich konspirativen Raum, tötet Bilk Amos und bescheinigt Jacintho seine Zuverlässigkeit.

Wieder zuhause wird Jacintho damit konfrontiert, dass seine Frau einen neuen Partner, der auch umgeformt worden ist, zugeteilt bekommen hat und er sich zu einer neuen Partnerin Anne Ephon begeben soll, weil er diese umerziehen soll. Anne Ephon lehnt ihn natürlich ab und verübt während der Nacht einen Mordanschlag auf ihn, danach keimt aber trotzdem ein fragiles Vertrauensverhältnis zwischen ihnen auf.

Jacintho besucht Ephon an ihrem Arbeitsplatz in der Positronikzentrale West, wo Raumüberwachung und Flottenbefehlsübermittlung durchgeführt werden. Hier verwickelt er sie in ein Gespräch, schickt sie vom Arbeitsplatz weg, um heimlich eine Programmkassette an der Positronik auszutauschen. Dabei bemerkt er, dass sie eine Meldung über das Eindringen eines kleinen Raumschiffes in den Luftraum von Czugmoth nicht weitergeben hat. Plötzlich steht sie hinter ihm und hat bemerkt, was er gemacht hat und dass er weiß, dass sie eine wichtige Informationen unterschlagen hat. Sie verhalten sich ihrer Umgebung gegenüber unauffällig, und er holt sie in seinem Gleiter von der Arbeit ab, wo sie sich ungestört über ihre wirklichen Beweggründe austauschen können. Er beauftragt sie mit einer weiteren Manipulation der Positronik.

Temar Kanzos, Miriam Tautz, Vern Gralschoz und Masur Raschmon sind unterdessen mit einem Fünf-Mann-Gleiter, den sie im Meer versenken, auf Czugmoth gelandet. Sie kämpfen sich durch den Dschungel zu einem der Überzeugungsparadiese durch. Gralschoz und Kanzos überwinden den Energiezaun und betreten ein Gebäude. Sie treffen dort in einem Sitzungssaal auf Terraner in roten Uniformen und erklären ihnen, ihre Gefangenschaft sei vorbei und sie seien die Vorhut einer Rettungsaktion der USO. Statt jubelnd empfangen zu werden, sind sie jedoch auf umerzogene Polit-Offiziere gestoßen, die sie gefangen nehmen wollen. Dabei wird Kanzos sofort erschossen und Gralschoz stirbt durch wilde Tiere bei seiner Flucht durch den Dschungel. Tautz und Raschmon werden kurz darauf von Überschweren gefangen genommen.

Wazzer Jacintho hört in den Nachrichten von der Festnahme der USO-Gruppe und begibt sich sofort zu diesen Gebäuden, um herauszufinden, was wirklich geschehen ist. Er lässt sich von seinen Kollegen die Gefangenen zeigen und signalisiert dabei heimlich der ihm bekannten SolAb-Agentin, dass er versuchen will sie zu befreien.

Bei einem Zwischenstopp in seinem Waffendepot bei Oll Werres, kann ihn dieser überzeugen, sich von dem Kirlianer zu trennen, da er ihm in dieser immer brenzliger werdenden Situation nicht vertraut. Jacintho folgt schließlich diesem Rat.

Im Camp der Polit-Offiziere wird Wazzer darüber informiert, dass Leticron kurzfristig Czugmoth besuchen wird. Ihm zu Ehren befehlt General Merrithis eine Parade aller Überzeugungsoffiziere. Jacintho befreit mit Hilfe von Aufzeichnungsschlingen Tautz und Raschmon und transportiert sie in seinem Gleiter in die Nähe der Hütte von Oll Werres, wo sie sich verstecken können.

Während der öffentlichen Versammlung zu Ehren Leticrons, an der Tausende von Polit-Offizieren, so auch Jacintho, teilnehmen, wird Anne Ephon als Verräterin vorgeführt und zum Tode verurteilt. Leticron will dieses Exempel persönlich statuieren und hebt seine Waffe. In diesem Moment gelingt es Wazzer Jacintho entgegen dem geistigen Druck, den Leticron als Mutant gegen die Menge aufgebaut hat, einige der Bomben, die er in letzter Zeit an strategisch wichtigen Plätzen im Überzeugungsparadies gelegt hatte, über seinen Chronometer zu zünden. Es entsteht ein Chaos, in dem abtrüngigen Polit-Offiziere auf die Sicherheitsagenten der Überschweren schießen, die Leticron zu dessen Schutz umringen.

Anne Ephon wird bei diesem Tumult getötet, und Wazzer Jacintho gelingt es, weitere Bomben zu zünden und in seinem Gleiter in das Versteck bei Oll Werres zu fliehen. Die SolAb-Agentin Miriam Tautz ruft die im Ortungsschatten der Sonne stehende HUYANCAYO, mit der sie gekommen waren und ihr Kommandant Grewien Trangmand wiederum ruft die USO-Flotte zu Hilfe. Jacintho und Raschmon erobern eine Funkstation und informieren die Bevölkerung von Czugmoth, dass die SolAb das Kommando auf dem Planeten übernommen habe und 500 Schiffe der USO unterwegs seien. Die Überschweren stürmen den Sender und entführen Jacintho auf Leticrons Schiff. Dort wird er dem Ersten Hetran vorgeführt, der den Terraner kennenlernen will, der ihm eine Million wertvolle Gefangene entrissen hat. Hier merkt Jacintho, dass es ein Fehler gewesen ist den Kirlianer abzulegen, denn dieser hätte ihn vor Leticrons Psi-Einfluss retten können.

Jacintho sagt Leticron trotzdem offen, was er von ihm hält und dass er auf Dauer keine Chance gegen die Terraner und deren Verbündeten, besonders gegen Atlan oder Rhodan, haben wird. In ohnmächtiger Wut dreht Leticron fast durch, was für Jacintho Rache und Genugtuung für den Tod von Anne Ephon ist. Jacintho weiß, dass sein Ende gekommen ist.

Anmerkungen

Innenillustration